reserl
Niederbayern
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« am: 15.03.02, 20:51 » |
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Bei uns zu Hause wird Dialekt gesprochen. Schönes niederbayrisch.  Dialekt zu sprechen wird allerdings immer mehr "verpönt". Es wird geraten, mit Kindern "hochdeutsch" zu reden, damit sie später keine Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache in der Schule bekommen.  Sprecht Ihr Dialekt? Welchen? Wie ist Eure Meinung dazu?
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« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »
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lieben Gruß Reserl
Wer sich heute freuen kann, der soll nicht bis morgen warten.
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suederhof1
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Wir haben die Welt nur von den Kindern geliehen
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« Antwort #1 am: 15.03.02, 22:18 » |
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Hallo zusammen  Da ich als Mitteldeutsche nach Norden gezogen bin, konnte ich das Plattdeutsche nicht verstehen.Mittlerweile spreche ich es auch ein bißchen.  Meine Kinder sollen die plattdeutsche Sprache lernen. Zuhause sprechen alle platt mit ihnen, sie sprechen alles durcheinander mal so mal so.  Im Kindergarten und Schule wird die Sprache angeboten zu lernen.Durch Lesewettbewerbe wird dieses Angebot angeregt.Leider mußte ich auch schon feststellen, das das Sprechen des Dialektes,als assozial eingestuft wird. Man wird dann schon mal angesprochen ob die Kinder nicht Deutsch reden könnten. Diese Menschen können einem leid tun. Schwierigkeiten in der Schule, im Deutschunterricht, hat der Große nicht. Was ich schade finde ist, das wir alle nicht mehr im Plattdeutschen schreiben. Tschüß Barbara aus NF 
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Kuerbisanna
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Ein Lächeln ist wie ein Fenster zum Himmel
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« Antwort #2 am: 16.03.02, 00:57 » |
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MUNDART -kennt jemand die UI-Mundart  Bui, paß guit auf’s Muidern ihre Schuih auf. Und auf’s Vodern sein Huit. Gib der Kuih a Fuider. Schneit de net ban Rasiern, sunst is wieder’s Haundtuih voll Bluit. Und moch’s Tor guit zui.  Sie wurde in ganz Südmähren und Teilen von Süd- und Südostböhmen gesprochen. Man spricht sie heute noch im Weinviertel, Waldviertel, Teilen des Burgenlandes und der Steiermark. Wir sprechen zu Hause diese Mundart ....... unsere Kinder hatten bislang keine Schwierigkeiten im Deutschunterricht -was mir bloß aufgefallen ist , während der Volksschulzeit wurde Hochdeutsch mit den Kindern gesprochen , jetz wieder eher die Mundart........ übrigens ich hab noch ne Frage......habt ihr ne spezielle Tracht und tragt ihr sie auch oder nur mehr zu speziellen Festlichkeiten??
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« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »
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Liebe Grüße aus NÖ (Österreich) -----ANNA -----Frauen halten erst den Mund, wenn sie geküßt werden *fg*---
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Karin
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Bäuerinnentreff - das Beste was einem passieren kann !
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« Antwort #3 am: 16.03.02, 07:24 » |
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Hallo !  Ich finde dass der Dialekt sehr wichtig ist und nicht aussterben sollte.  Unser Sohn ist fast 3 und mein Mann redet mit ihm im burgenländischen Dialekt, wobei ich mich bemühe mit ihm "hochdeutsch" zu sprechen, damit er auch die eigentliche Bezeichnung für bestimmte Wörter mitbekommt. Ich tu mich damit leichter als mein Göttergatte, da ich ja in der Stadt aufgewachsen bin  Denn in der Schule wird schliesslich nicht im Dialekt geschrieben, sondern in "Hochdeutsch". Er soll also schon wissen, dass er nicht "Wo is da Ampa" sondern "Wo ist die Gieskanne" schreibt. Es ist ja für ihn dann auch leichter. In diesen Sinne wächst unser Sohn sogar zweisprachig auf  Karin aus Ö
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Liebe Grüsse Karin aus dem Burgenland :-)
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martina
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben
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« Antwort #4 am: 16.03.02, 10:31 » |
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bei uns ist das hiesige platt schon ausgestorben. mein vater bringt wohl noch mal ein paar aussprüche an land, aber eigentlich nur so mal.
ich stell mir das schwierig vor, wenn die kinder etwas ganz anders schreiben und formulieren müssen, als es gesprochen wird. aber wenn sie damit groß werden, kennen sie es ja gar nicht anders.
meine freundin ist in eine plattdeutsche gegend gezogen. das platt konnte sie recht schnell verstehen, nur gesprochen hat sie es nicht. der damals drei-jährige sohn hat dann immer die gespräche, die er mit opa geführt hat, für sie übersetzt.
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« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.
Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage! Martina
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Beate
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Träume nicht Dein Leben, Lebe Deinen Traum
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« Antwort #5 am: 14.04.02, 20:51 » |
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ich spreche schwäbisch. Ob ich den Dialekt schön finde ? Kann ich so gar nicht sagen. Aber was ich schrecklich finde, wenn frau mit Dialekt versucht hochdeutsch zu sprechen, das hört sich so was von dumm an .....
Besser finde ich, sich von anfang an (bereits in der Kindheit) nicht so '"breit schwäbisch" , also wie es der jeweilige Dialekt vorgibt zu sprechen. Ich denke so kommt man sicher auch zum Ziel.
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LG Beate
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Dody
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was wenige Männer wissen: kluge Frauen sagen immer die Wahrheit - aber niemals die ganze !
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« Antwort #6 am: 15.04.02, 08:53 » |
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Also an mir lest ihr, was es bedeutet mit Dialekt großgeworden zu sein. Hochdeutsch zu schreiben bereitet mir wenig Mühe, die deutsche Grammatik dagegen schon. Denn - was ich zunächst selbst nicht bemerkt habe - der Satzbau ist im Schwäbischen, bzw. Hohenlohischen anders. Auch ich kenne die Ansicht, das Dialektsprecher gleichgesetzt werden mit Dummchen, stört mich aber nicht im Geringsten. Im Gegenteil: kann man die Leute viel einfacher ins Erstaunen versetzen,weil man gar net soooooo dumm ist  Hochdeutsch zu sprechen bereitet mir keinerlei Mühe wenn ich einen Vortrag halten muss, was seltenst vorkommt, dass ich nicht sprechen darf, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Sehr schwer fällt es mir jedoch, mich mit Bekannten in dieser Sprache zu unterhalten. Denn mit meinem Dialekt geht auch viel meiner Persönlichkeit verloren. Ist es heutzutage noch ein Argument, Kindern den Heimatdialekt zu verweigern, damit sie in der Schule es einfacher haben ? Im Zeitalter der Computer mit Korrigierprogrammen fällt es kaum mehr auf, sollte jemand dadurch tatsächlich eine Rechtschreibschwäche "erleiden". Höchstens noch beim handgeschriebenen Liebesbrief ;-) Zu Annas Frage: Es gibt eine spezielle Tracht hier, jedoch wurde sie selbst in Hohenlohe nur in wenigen Ortschaften getragen. Es gibt einen Trachtenverein, dem etwa 15 Familien angehören. Sie sind die einzigsten in der Region, die diese Kleider noch tragen...und das nur zu Showzwecken.
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« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »
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Liebe Grüßle von Dody ;-)
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suederhof1
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Wir haben die Welt nur von den Kindern geliehen
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« Antwort #7 am: 20.04.02, 22:19 » |
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Hallo zusammen  Diese Woche hatten wir einen Vortrag über die Plattdeutsche Sprache. Man hat festgestellt, das die Kinder die zweisprachig aufwachsen (egal welche Sprache) später es einfacher haben mit dem Lernen von weiteren Sprachen. Ihr Gehirn ist auf das Umdenken trainiert. Auch bei dem Schreiben sollen keine Schwierigkeiten entstehen. Außerdem ist der Dialekt ein Teil der Persönlichkeit, ein Teil Heimat. Durch die Sprache weiß ein jeder wo seine Heimat ist ,wo seine Wurzeln sind. Der Vortrag war ganz toll, deutlich vorgetragen und jeder konnte sich damit identifizieren. LG Barbara aus NF
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Freya
Oberbayern
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no guts, no glory !
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« Antwort #8 am: 21.04.02, 00:12 » |
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Das Thema ist ja mal wieder was für mich  Ich bin in Essen a.d.Ruhr aufgewachsen, aber "ruhrdeutsch" habe ich erst gesprochen, als ich in die Lehre kam. In der Schule und zu Hause sowieso, war das verpönt. Nun ist Ruhrdeutsch ja eigentlich kein Dialekt, aber bestimmte Bezeichnungen gibt es wohl auch nur im Ruhrgebiet. Oder wißt ihr alle, was ein "Osnik" ist  ...."kneis ma aum Osnik".... schau mal auf die Uhr !... das ist aber ein extremes Beispiel, so wie: "wammama in Wattenscheid, hattatta gereechnet" (waren wir mal in Wattenscheid, hat das da geregent)  (fürchterlich)  Als mein Sohn noch nicht in den KiGa ging, hat mein bayrischer Mann ihn ab und zu "kleiner Preiß" genannt, weil er so sprach wie ich. Im Kindergarten fing er dann an, dermaßen bayrisch zu reden, daß ich ihn manchmal nicht verstand, weil ich nicht darauf gefaßt war. Ich verstehe sehr gut bayrisch, spreche es aber selbst eigentlich nicht. Natürlich schleichen sich Wörter ein, besonders vom Betrieb oder vom Haus, da weiß ich kein "hochdeutsches" Wort oder eine andere Bezeichung. Lucia ...... Reserl...... was ist Grät, Fletz oder Kreischpert auf Hochdeutsch  Ich lasse meinen Junior so reden wie er mag. Beim letzten Elternsprechtag sagt mir die Lehrerin, daß er die A und O Laute sprachlich vermischt, aber zu ihrem Erstaunen richtig schreibt.... also wurscht ist's. ;)Er ist eigentlich 3-sprachig aufgewachsen 1. breddlbroat boarisch ( Oma sagt "Kiwe" ) 2. bayrisch ( Papa sagt "Kübel" ) 3. preußisch / bayrisch (Mama sagt "Eimer") Wenn ich meine, ich habe ich nicht richtig verstanden, wiederhole ich seinen Satz und frage ihn, ober das so gemeint hat, dann weiß er gleichzeitig, wie ich das ausspreche. Ich finde es absolut richtig und in Ordnung Dialekt zu sprechen, wenn man damit aufgewachsen ist. Es ist ein Stück Heimat und Bodenständigkeit. Ich fände es nicht in Ordnung, wenn ich es "auf Teufel komm' raus" versuchen würde. Ich müßte bayrisch lernen wie eine Fremdsprache und es paßt nicht zu mir. Also laß ich es; ich versteh es ja  Wenn ich in eine andere Gegend ziehe um dort zu leben, kann ich die Menschen nur "verstehen", wenn ich ihre Sprache verstehe; oder ?? 
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liebe Grüße Freya
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ChristineS
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Der Bäuerinnentreff ist 1. Klasse
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« Antwort #9 am: 22.04.02, 14:01 » |
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grüss Gott mitanander,  mal wieder ein Beitrag aus dem Schwabenländle. In unserer Familie ist es eigentlich auch so das wir dialekt spechen und auch keine Probleme haben Hochdeutsch zu schreiben, im gegenteil schwäbisch aufs Papier zu bekommen ist eher schwierig. (Gell Dody ! i komm fai au ausem Hoaloischa)  Ich finde auch, das wenn man es nicht übertreibt, die Kinder keine Probleme bekommen. Ich überleg mir zur Zeit nur, wie unsere Kleine einen Traktor mal nennt ? Trecker , Bulldog oder Schlepper, weil jeder in der Famielie anders dazu sagt. SV nennt sie beim Namen : Fent, Porsche usw. Mal gespannt wie sie sich entscheidet.  Grüßle Chris
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« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »
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Liebe Grüße aus dem Schwabenländle Chris 
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martina
Südniedersachsen
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben
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« Antwort #10 am: 22.04.02, 14:12 » |
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hallo chris, Ihr habt einen Porsche-Trecker? wir auch, dh. mein Vater und er restauriert ihn gerade. die sind ja leider doch reichlich selten bei den oldies. aber ich kann mit fug und recht behaupten schon porsche gefahren zu sein, das kann nicht jeder. weiß ja keiner, daß es nen trecker ist. 
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.
Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage! Martina
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Tanja
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« Antwort #11 am: 22.04.02, 15:15 » |
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Hallöchen ! Ich komme aus Holland und spreche zuhauese meinstens Kerkrader-platt  Ist ein wirres gemisch zwischen Deutsch, Holländisch und verschiedenen Dialekten zusammen. 
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« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »
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silvia
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« Antwort #12 am: 01.05.02, 09:48 » |
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Hallo zusammen! Also wir sprechen eigentlich grundsätzlich daheim Dialekt. Ich mag's gar net wenn i mi verbiegen muaß und hochdeutsch red.  Da wo ich herkomm und mein jetziger Wohnort liegt nur 13 km auseinander.Die Dialekte sind aber total unterschiedlich.Der Dialekt hier ist so ne seltsame Mischung aus bayrisch und fränkisch.Das Gebiet hier nennt man Steinpfalz und meine Kinder sind die totalen Steinpfälzler. Bei mir haben sich die beiden Dialekte vermischt,was sich manchmal recht lustig anhört.Aber eigentlich versuch i schon mehr meinem Heimatdialekt treu zu bleiben,da er eigentlich ein Teil von mir ist. In meinem Heimatort gibt's übrigens auch einige Ausdrücke die's sonst nirgends gibt.Oder wißt ihr vielleicht was folgender Satz bedeutet: Nacht Nocht bin i in Kaschnbon naufganga. Ich will euch nicht lang auf die Folter spannen,hier die Übersetzung:Gestern abend bin ich in den Speicher hoch gegangen. 
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« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »
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roco
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« Antwort #13 am: 18.06.02, 18:13 » |
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Solli zämme! Ich finde Dialekt was ganz tolles! Doch leider verschwindet er immer mehr. Selbst das Deutsch wir ja immer internationaler, vorallem durch den Computer. Zum Beispiel ist es ja die e-Mail statt e-Post. Es ist ein fester Begriff geworden, wahrscheinlich nicht nur in Deutschland. Wir reden nur Dialekt zuhause, und doch fehlen bei meiner Großen (7Jahre) schon einige Wörter. Als Beispiel rede ich nur vom "Chaschde" sie sagt Schrank, zum "Chüssi" sagt sie Kisse(n). Das erstaunt mich echt. Das die Gesellschaft da mehr berwirkt wie die Familie. Wenn wir jetzt in der Stadt noch von vielen Hochdeutschen umgeben wären, würde ich es ja noch verstehen, aber im Dorf bei uns reden so gut wie alle Alemannisch! Es wäre (für mich) mal interessant von eueren Dialekten so ganz anderst klingende Wörter zu hören /lernen. Im Alemannischen im Lkr.Lörrach sagen wir z.B: ANGGESCHNITTE = BUTTERBROT ADJÖ = AUF WIEDERSEHEN GUTSI = BONBON WEGGLI = BRÖTCHEN SPÖTLIG = HERBST GRUMBIERE = KARTOFFELN BULLDOG = TRAKTOR FINGGE = HAUSSCHUHE BÄPF = SCHNULLER STEEGE = HOLZTREPPE STAPFLE = STEINTREPPE TSCHOBE = JACKE Habt ihr auch bestimmte, schöne, interessante Wörter?? 
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LG roco
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lucia
bayerischer wald
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« Antwort #14 am: 18.06.02, 20:06 » |
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dann werd ich mal versuchen, die vorgegebenen wörter ins bayerwäldlerische zu übersetzen  buddabroud = BUTTERBROT pfiade = AUF WIEDERSEHEN guadl = BONBON weggl = BRÖTCHEN hiagst = HERBST erpfl = KARTOFFELN bulldog = TRAKTOR schlappa = HAUSSCHUHE duzerl = SCHNULLER staign = HOLZTREPPE stoinane trebbn = STEINTREPPE jobbn = JACKE 
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« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »
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lieben gruß, lucia
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