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Autor Thema: Dialekt?  (Gelesen 8079 mal)
regi
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Jeder sieht ein Stückchen Welt - gemeinsam sehen wir die ganze!


« Antwort #15 am: 19.06.02, 21:41 »

Hoi zäme
Wollt ihr ein paar schweizerdeutsche Uebersetzungen dazu?

Ankebrot - Butterbrot
Adie - auf Wiedersehen
Täfeli - Bonbon
Mütschli, Weggli, Brötli - Brötchen
Herbst bleibt Herbscht
Härdöpfel - Kartoffeln
Traktor bleibt Traktor - der Bulldog ist ja nicht sehr deutsch!
Finke - Hausschuhe
Nuggi - Schnuller

Da wir eigentlich alle Dialekt sprechen (Hochdeutsch lernt man vor dem TV und in der Schule), könnten wir anhand der Sprache erkennen, woher wir kommen. Allerdings verwässern die Dialekte sehr stark, leider.
Aber es gibt doch spezielle Ausdrücke:

Zwiebeln - Zebele, Bölle, Zwebele
Löwenzahn - Weifäke, Söiblueme
Marienkäfer - Himmelgüegeli, Ankechäberli
Obstkuchen - Wäie, Dünne, Flade, Chueche

Tschüss os der Schwiiz
regi
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Tschüss zäme
regi
roco
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« Antwort #16 am: 20.06.02, 14:24 »

Finde ich toll, wenn man mal hört wie die anderen so reden, "wie ihnen der Mund gewachsen ist!"
Grad besonders so Wörter die man als Fremder niemals erraten würde, wären da interessant!
Brauchen ja nicht meine Vorgegebenen sein, waren nur als Beispiele gedacht.

Regi
Warum meinst Du, daß Bulldog nicht sehr deutsch ist?
Eigentlich ist Bulldog ja sowas wie eine Markenbezeichnung, wie Fendt, Deutz usw. Aber ich vermute, daß bei uns hier unten fast überall ein Lanz in der Scheune stand ( Mannheim ist ja nicht weit), und sich so der "Bulldog" hier durch gesetzt hat.
Waie, Soiblueme und Nuggi sagen wir auch. Unser Alemannisch und eure Schweizerdeutsch ist ja bißchen ähnlich. Wir wohnen ja auch nicht allzu weit auseinander.
In der Mutter-Kind-Kur an der Ostsee wurde ich sowieso immer als Schweizer betittelt, sie konnten es nie glauben das ich Deutsche bin.
Obwohl, ich mich ja mit Hochdeutsch "bemühte" aber meine Kinder wurden nicht verstanden. Da mußte ich Zeitweise übersetzten. Dies ist ein großer Nachteil, wenn man seine Kinder im Dialekt aufzieht! Obwohl jetzt, wo die Große grad zur Schule geht, hätte sie glaub kein Problem mehr verstanden zu werden. Zumal sie ja sowieso nicht in unserem Dialekt so weiter redet wie ich es eigentlich möchte!
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LG
roco
hildy
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Es gibt nichts Gutes, ausse man tut es!


« Antwort #17 am: 21.06.02, 22:46 »

Nein Conny, da muss ich Dir widersprechen, Dialekt können ist kein Nachteil, das ist eine Bereicherung und hilft auch beim Verstehen von Fremdsprachen. Wie Regi schon sagte, in der Schweiz kann man sich bereits ein Bild von einem Menschen machen, wenn man nur seinen Dialekt hört und besonders bei Zugfahrten ist es interessant zuzuhören. Bern? oder Solothurn, oder vielleicht Luzern?
Als ich in Schweden war, habe ich sowohl Norwegisch wie Dänisch bald verstanden, denn diese sind für mich wie andere Dialekte zum Schwedischen.
Ich dänk, mi würdsch wahrschinlig guet verstoh, mir si jo nid witt vo enand dehei! Hildy Grin
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Hildy us em Baselbiet, CH
hildy
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Es gibt nichts Gutes, ausse man tut es!


« Antwort #18 am: 21.06.02, 23:05 »

Noch etwas zur Tracht: In unserer Gegend wird dieses Brauchtum von Vereinen hochgehalten. Ich selber bin mit der Tracht gross geworden, bin aber nicht im Trachtenverein.Ich habe drei verschiedene, eine für den Sommer, eine für den Winter und noch die Festtracht unserer Gegend. Ich habe sie auch immer viel getragen, zur Taufe, zur Hochzeit oder ganz einfach am Sonntag zur Kirche. Zur Zeit kommt es etwas weniger vor, denn manchmal erregt man damit zuviel Aufmerksamkeit. Embarrassed Ich möchte aber meine Trachten auf keinen Fall missen und fühle mich immer gut angezogen darin! Hildy Smiley
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Hildy us em Baselbiet, CH
roco
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« Antwort #19 am: 21.06.02, 23:54 »

Hildy

i mein au nit, das es schlecht isch im Dialekt´z´schwätze! I bii sogar sehr schdolz druff! Düe mich aber mitm Hochdütsch schwätze äwäng schwer. Des isch ä Probleem. I erzieh mini Chinder au im Alemannisch! Aber i sag : chessel ( mir alli deheim) und mii Tochder sait Eimer?? I weiß nit warum!! Hett Schüel so viel Ifluss??
I überleg mir au grad (grad weils die Chleine nümmi recht schwätze) in´d Müettersproch-Gsellschaft i z´trette! Eifach das es erhalde wird!!

Schriibe und vorallem lese isch doch scho viel schwerer wiä schwätze!! Weil´d Betonig fehlt!
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LG
roco
roco
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« Antwort #20 am: 21.06.02, 23:58 »

Zur Tracht´
Auch bei uns wird sie hauptsächlich nur noch im Trachtenverein getragen und vor gezeigt.
Wir haben hier die Markgräfler Tracht
(Frauen mit Hörnerkappen) Muß direkt mal suchen ob es die nicht irgendwo im Internet gibt!
Viele haben sie noch zuhause, doch wird sie eigentlich nie mehr getragen.
Doch ich weiß vom Schwarzwald, St.Peter usw. da wird sie noch regelmässig zu Festen und Feiern getragen´. Vorallem die Kinder tragen sie zur Konfirmation, Kommunion. Dort sind es aber die bekannten Schwarzwälder Bollenhüte
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andrea
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Das Leben einer Frau ist so hart, das übersteht nu


« Antwort #21 am: 23.06.02, 11:13 »

Hallo zusammen
Bei uns in der Schweiz reden (sprechen) eigentlich alle Dialekt. Da wird man blöd angeschaut wenn jemand Hochdeutsch spricht. In der Schule ist die Unterrichtssprache meist Hochdeutsch und die Kinder kriegen das ja auch schon vom Fernsehen mit. Es gibt also nicht so probleme (naja die Pisa studie sagt zwar was anderes *g*)
Was mir auffällt ist, dass die Unterschiede zwischen den einzelnen Dialekten immer geringer werden. Bei uns sind die Gebiete ja nicht so gross. Auch kommt immer mehr englisch in den alltäglichen Sprachgebrauch.
Hier noch ein paar Ausdrücke
Gade = Stall
Beckli = Tasse ohne Griff
Bätzgi = Kerngehäuse des Apfels
Chämi = Kamin
Ausserdem sind die Luzerner Weltmeister wenns darum geht Ortsnamen abzukürzen. So wird aus Hohenrain Honri, aus Inwil Eibu, aus Beromünster Möischter, aus Neudorf Nüderef, aus Hochdorf Hofdere, aus Gunzwil Gunzbu usw.
Trachten gibts bei uns natürlich auch. Ich selber habe eine Küssnachter Sonntagstracht, trage sie aber nur selten. Das finde ich eigentlich schade. Bei Kirchenfesten bin ich dann abgesehen von zwei alten Frauen immer die einzige in Tracht. Es bedeutet einfach nicht mehr so viel wie früher. Zudem geht auch das ganze Handwerk darum verloren. Hat meine Grossmutter noch sehr viele Trachten selbst genäht, kann das meine Mutter zwar noch, machts aber nie und bei mir ist dieses Können definitiv verloren gegangen.
andrea us de schwiiz
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Grüessli andrea
regi
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« Antwort #22 am: 23.06.02, 12:02 »

Conny, ich bin dir immer noch eine Antwort schuldig: Ich finde es witzig, dass sich bei euch eine Marke als Gesamtbegriff etabliert hat: zu einem Traktor sagt mn Bulldog, was ja nicht Dialekt, sondern ein englisches Wort ist. Wir haben auch solche Ausdrücke.

regi
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Tschüss zäme
regi
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« Antwort #23 am: 24.06.02, 17:46 »

Hallo regi

Ich weiß, daß Bulldog eigentlich ein Markenname ist. (Lanz-Bulldog heute John Deere, falls es jemand nicht kennen sollte).
Aber ich glaube, grad weil Lanz in Mannheim gebaut wurde, waren hier doch sehr viele davon zu sehen. Wahrscheinlich hat es sich deshalb bei uns als Begriff für Traktor eingebürgert. Vermutlich liefen z.B. in Norddeutschland nicht soviele davon. Grad Betriebe, die wirklich mal einen richtigen Bulldog hatten, sagen alle heut noch so dazu. Wobei auch einzelne Alemannen vom Traktor sprechen.
Mir hat mal jemand gesagt, das was für uns der Bulldog ist, ist für die Kölner Umgebung der Trecker. Ich weiß nicht ob es wirklich so ist, daß Trecker für Deutz stehen soll. Habe es bisher noch nirgends gelesen.
Ich denke es ist so wie mit vielen anderen Alltaggegenständen auch.
Als Beispiel:  
Tempo (Papiertaschentücher),
Flex (Winkelschleifer),
Zewa (Papierküchentücher),
Pampers ( oft verwendet für sämtliche Wegwerdwindeln)
usw. usw. Und da gibt es noch sehr viele davon, die einem vielleicht garnicht als Markenname bewußt sind. So wußte ich bei der Flex z.B. lange nicht, daß dies auch nur der Herstellername ist!
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roco
maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #24 am: 27.06.02, 23:09 »

grüezi mitendand - ja auch ich komme aus der schweiz - aufgewachsen bin ich in der nähe von zürich, lebe aber schon 30 jahre in einem sehr kleinen dorf im kanton schaffhausen - ich habe meinen zürcherdialekt, bis auf wenige ausdrücke, noch ganz gut "im griff" - leider sind hier im dorf bald alle leute gestorben die noch das besondere *rollende begginger r* sprachen - da hörte jeder aus der region woher man kommt - ich finde es aber gut dass bei uns zu hause und auf der strasse dialekt gesprochen wird, natürlich tönt unser "hauchdeutsch" Wink manchmal schrecklich - aber mit den südländern des nordens sprechen wir mundart und bei den nordlichtern geben wir uns mühe "verständlich"  ;Dzu reden - auf alle fälle fällt uns das schreiben in hochdeutsch leichter als in mundart - ausser dass wir in mundart keine rücksicht auf rechtschreibung  nehmen müssen -
ich schribe vill brief (die letscht zyt zwar nu na e-mails im dialäkt - aber eimal schriebt mer es wort e so und dänn wider andersch - grad wies chunnt -  bis zum nächste mal   - margrith
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liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #25 am: 28.06.02, 04:16 »

Griass eich,
ich finde es sehr schön Dialekt sprechen zu können, es ist viel seelenvoller. Aber wenn es so weitergeht, stirbt in unserer Gegend der grösste Teil davon aus, die meisten Eltern sprechen mit Ihren Kindern nicht mehr Dialékt und wenn es ein Kind nicht von zu Hause her lernt, fehlt ein grosser Teil.
Irgendwie spukt in den meisten Köpfen immer noch herum, dass derjenige, der Dialekt spricht, aus der sozialen Unterschicht stammt, also muss man es los werden.
Ich kann mich noch gut an die Zeit in der Schule erinnern,  als einem der Lehrer mit dem Lineal auf die Finger klopfte, wenn man versehentlich ein bayerisches Wort in einem Satz reinbekam.
Das hat sich zum Glück geändert, da gehört Helmut Zöpfl ein grossartiges Lob ausgesprochen, der hat in der Lehrerausbildung sehr vieles zum Guten bewegt.
Er hat auch als Mundartdichter Eingang in viele Büchereien gefunden.
Es gibt unwahrscheinlich gute Gedichtbücher, die in Dialekt vieles ausdrücken, dass mit der Deutschen Sprache gar nicht möglich wäre.
Aber die sprachlichen Fremdeinflüsse gab es doch schon immer,
ob es die Römer, die Franzosen und nach dem 2. Weltkrieg die Amerikaner waren, Sprache hat und wird sich immer verändern.
Wichtig ist, dass wir miteinander reden und nicht übereinander.
Dass in der Schweiz Dialekt noch viel ausgeprägter vorhanden ist, hängt dass nicht auch ein bisschen von dem ab, wie hoch die Landwirtschaft und die Landschaft eingestuft wird?
Ich hab das Gefühl, dass die Schweizer Bevölkerung einfach um den Wert der Landwirtschaft weiss.
Die Landwirtschaft ist die Seele des Landes und in den Ländern, wo der Bevölkerung dies bewusst ist, ist vieles in Ordnung.
Herzl. Grüsse
Maria
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Sazette
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« Antwort #26 am: 21.12.02, 22:39 »

Dialekt zu sprechen hat man mir in der Schule auch so ziemlich ausgetrieben. Isch mir eigentlich erscht mit 17 so recht bwußt gwora. Und als ich mit 20 dann als Schwabe in Franken angefangen habe zu studieren, dann fallen einem plötzlich alle auf, die so klingen wie man selber.
Mittlerweile nach 4 Jahren und mit einem fränkischen Freund kommt es zu witzigen Dialekt-Mischungen, aber wenn ich nach HAuse telefoniere lachen immer noch alle, weil no wird so riachtig broit schwäbisch gschwätz.

Gruß Sazette
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Wir können alles-außer Hochdeutsch
Landmama
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WWW
« Antwort #27 am: 21.12.02, 22:55 »

Hallo Sazette,

wir reden auch schwäbisch, aber geh mal an die Norsee da fällst du garantiert auf !!!!

nur zB. die wissen nämlich nicht was a weckle ist
das nennt sich da Semmel !!!!

ich kanns dir sagen als meine Kinder und mein Mann sich auf schw. unterhalten haben- drehten sich alle um (peinlich)

aber man kann da so schnell Freundschaften schliesen !
denn jeder Urlauber der schw. redet verbindet !!!

aber ois komisch, mir kenna no wo mr wella mir treffa emmer a  ;DAudo mit aalemer (AA=Aalen) nommer !!

selbst im Grandorado park in Holland !!!
Grin Grin
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regi
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« Antwort #28 am: 22.12.02, 19:41 »

Hoi Alex

Naja, auffallen tut es scheinbar, wenn ihr schwäbisch sprecht, aber ihr nehmt das sicher locker, wenn das auffällt!

Mir ist diese Woche aufgefallen, dass ich extra ein anderes Wort gesagt habe, als ich es daheim eigentlich anwenden würde. Ich suchte in einem Möbelgeschäft Abfalleimer. Eigentlich sage ich "Ghüderchöbel", aber ich bin sicher, die Verkäuferin hätte mich nicht verstanden, also fragt ich nach "Abfallchöbel".
Das hat mich richtig erschreckt!

Mary hat im Juni davon gesprochen, dass die Schweizer eine engere Beziehung zur Landwirtschaft hääten udn sich deshalb die Dialekte erhalten hätten.

Vielleicht war das in den letzten Jahrzehnten so. Jetzt verwässert das zusehends. Bei uns arbeiten viele in der Umgebung von Zürich, wir haben auch viele Neuzuzüger, die züridütsch sprechen - ein Dialekt, den man auch oft in Radio und TV hört. Dieser Einfluss ist sehr gut zu hören!

Die Landwirtschaft ist in der Schweiz auch nicht mehr so hoch angesehen wie auch schon - da verändern wir uns auch sehr stark! Schliesslich wird der landw. Anteil an der Bevölkerung auch immer kleiner, z.Zt. noch 3-4% gesamtschweizerisch.
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« Antwort #29 am: 22.12.02, 23:13 »

Solli Regi

Eigentlich sage ich "Ghüderchöbel", aber ich bin sicher, die Verkäuferin hätte mich nicht verstanden, also fragt ich nach "Abfallchöbel".

Was ist bei euch "Ghüder"??
Bei uns ist ein Abfalleimer ein "Dreggchessel" "Mischdchessel" (Dreck-oder Misteimer)
Unter"Ghüder" kann ich mir grad garnichts vorstellen. Erinnert mich höchstens an "Gülle" Aber in Verbindung mit Eimer?
Ausserdem sagen wir zur Gülle "Lache"
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LG
roco
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