reserl
Niederbayern
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« am: 12.03.05, 00:26 » |
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Zur späten Stunde noch ein "schwieriges" Thema:
In den verschiedenen Religionen gibt es abweichende Vorstellungen über ein Leben nach dem Tod und es passt eigentlich auch nicht in unsere "aufgeklärte" Welt.
Ich glaube fest daran, das mit dem Tod das Leben auf eine andere Art und Weise weitergeht und diese Vorstellung finde ich für mich sehr tröstlich.
Gibt es für Euch ein Leben nach dem Tod?
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lieben Gruß Reserl
Wer sich heute freuen kann, der soll nicht bis morgen warten.
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SHierling
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« Antwort #1 am: 12.03.05, 09:28 » |
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Hallo, von hier ein klares "Jein" :-) Ich finde das, was bei Prediger 9,5 steht ganz (mir) einleuchtend (...) die Toten aber wissen nichts; sie haben auch keinen Lohn mehr, denn ihr Andenken ist vergessen. (6) Ihr Lieben und ihr Hassen und ihr Eifern ist längst dahin; sie haben kein Teil mehr auf der Welt an allem, was unter der Sonne geschieht. Soweit Luther, und in anderen Übersetzungen steht sogar "sie haben ewig keinen Anteil mehr" (Elberfelder) oder "Nie mehr werden sie beteiligt sein an dem, was auf der Welt geschieht." Also tot ist tot, man merkt nichts mehr, man ist (endlich?) alles los und vergeht zu Staub (das finde ich z.B. sehr tröstlich!) , das schließt für mich aber irgendeine Art "Leben nach dem Tod" vorerst aus. Irgendwann - wann weiß niemand , außer evtl den Zeugen Jehovas ;-) - kommt dann die verheißene Auferstehung, aber halt auch ganz anders, als wir uns heute "Leben" vorstellen können, in einer "anderen" Welt mit anderen (physikalischen und moralischen) Gesetzen, da finden dann so die ganzen versprochenen Dinge statt wie die Sache mit dem Löwen und dem Lamm nebeneinander, der Herrschaft der 144.000 die sich gut geführt haben im Leben über den Rest der "artigen" Leute, die sich dann alle wieder"sehen" auf irgendeine Art und Weise und alles wird gut. Das ist mir aber alles "zu weit weg" und auch zu schwer konkret vorstellbar um als "Hoffnungsanker" zu gelten, eher eine "schöne Aussicht", die aber nichts mit einzelnen Personen oder einem Leben "direkt nach dem Tod" zu tun hat. Grüße Brigitta
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Helhof
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« Antwort #2 am: 12.03.05, 17:22 » |
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Hallo, ja, ich bin mir ganz sicher, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Wenn man nur die Berichte von Raymond A. Moody liest, kann es eigentlich gar nicht anders sein. Immer wieder erzählen Menschen, die schon nah an der Grenze waren, von einem hellen Licht hinter dem Tunnel. Vielleicht auch, weil ich es "möchte": Es muss weiter gehen! Und für mich persönlich geht es weiter mit Jesus Christus. Viele liebe Grüsse, Maria
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Liebe Grüße, Maria
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Silli
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« Antwort #3 am: 12.03.05, 21:03 » |
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Die Parabel von den Zwillingen
Es geschah, dass im Schoß einer Mutter Zwillingsbrüder empfangen wurden. Die Wochen vergingen und die Knaben wuchsen heran. In dem Maß, in dem ihr Bewusstsein wuchs, stieg ihre Freude. “Schau, ist es nicht großartig, dass wir empfangen wurden? Ist es nicht wunderbar, dass wir leben?”
Die Zwillinge begannen, ihre Welt zu entdecken. Als sie aber die Schnur fanden, die sie mit ihrer Mutter verband und die ihnen die Nahrung gab, da sangen sie vor Freude: “Wie groß ist die Liebe unserer Mutter, dass sie ihr eigenes Leben mit uns teilt!”
Als aber die Wochen vergingen und schließlich zu Monaten wurden, merkten sie plötzlich, wie sehr sie sich verändert hatten. “Was soll das heißen?” fragte der eine. “Das heißt,” antwortete ihm der andere, “dass unser Aufenthalt in dieser Welt bald seinem Ende zugeht.” “Aber ich will gar nicht gehen.” erwiderte der eine, “ich möchte für immer hier bleiben.”
“Wir haben keine andere Wahl”, antwortete der andere, “aber vielleicht gibt es ein Leben nach der Geburt!” “Wie könnte dieses sein?” fragte zweifelnd der erste, “wir werden unsere Lebensschnur verlieren, und wie sollten wir ohne sie leben können? Und außerdem haben andere vor uns diesen Schoß verlassen, und niemand von ihnen ist zurückgekommen und hat uns gesagt, dass es ein Leben nach der Geburt gibt. Nein, dies ist das Ende!”
So fiel der eine von ihnen in tiefen Kummer und sagte: “Wenn die Empfängnis mit der Geburt endet, welchen Sinn hat dann das Leben im Schoß? Es ist sinnlos. Womöglich gibt es gar keine Mutter hinter allem.” “Aber sie muss doch existieren”, protestierte der andere, “wie sollten wir sonst hierher gekommen sein? Und wie könnten wir am Leben bleiben?”
“Hast du je unsere Mutter gesehen?” fragte der eine. “Womöglich lebt sie nur in unserer Vorstellung. Wir haben sie uns erdacht, weil wir dadurch unser Leben besser verstehen können.”
Und so waren die letzten Tage im Schoß der Mutter gefüllt mit vielen Fragen und großer Angst. Schließlich kam der Moment der Geburt. Als die Zwillinge ihre Welt verlassen hatten, öffneten sie ihre Augen. Und was sie sahen, übertraf ihre kühnsten Träume..
Verfasser unbekannt
LG Silli
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coni
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Ich liebe dieses Forum!
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« Antwort #4 am: 13.03.05, 19:36 » |
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Hallo Silli das habe ich schon einmal wo gelesen und er gefällt mir immer wieder und ich denke auch das es ein leben anch dem tod gibt ,slebst jesus ist zu seinem vater zurück ins andere leben warum also wir auch nicht ?! michi
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annama
Nahetal
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" Alles zu beleben ist der Zweck des Lebens "
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« Antwort #5 am: 30.10.05, 09:02 » |
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Vom Tod ohne Übertreibung
"(...)
Wer behauptet , der Tod sei allmächtig, ist lebendiger Beweis dagegen.
Es gibt kein solches Leben, das nicht wenigstens für einen Augenblick unsterblich wäre.
Der Tod kommt immer um diesen einen Augenblick zu spät.
Umsonst rüttelt er am Griff der unsichtbaren Tür.
Er kann , was jemand erreicht hat, nicht rückgängig machen."
Wislawa Szymborska Literaturnobelpreisträgerin 1996
Herzliche Grüsse annama
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Gerade wenn eine Frau meint ihre Arbeit sei getan wird sie Grossmutter
Liebe Grüsse annama
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reserl
Niederbayern
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« Antwort #6 am: 02.11.09, 22:58 » |
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Heute am "Allerseelentag" möchte ich dieses alte Thema wieder mal anschubsen.
Vielleicht mag die ein oder andere ihre Gedanken dazu aufschreiben...
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lieben Gruß Reserl
Wer sich heute freuen kann, der soll nicht bis morgen warten.
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Marone
Niederbayern
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You are the wind beneath my wings.
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« Antwort #7 am: 03.11.09, 00:37 » |
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Heute am "Allerseelentag" möchte ich dieses alte Thema wieder mal anschubsen.
Vielleicht mag die ein oder andere ihre Gedanken dazu aufschreiben...
Die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod ist begründet in der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christ. Wer Glauben lebt und im Glauben stirbt, der glaubt und hofft auch auf ein Leben, ein ewiges Leben, nach dem Tod. Nicht umsonst heißt es ja...ich glaube ....an die Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen. Für mich ist aber "Leben nach dem Tod" auch, ein lebendiges Bild von seinen verstorbenen Angehörigen vor Augen zu haben und ihrer zu gedenken, denn auch so leben sie in unseren Gedanken nach ihrem Tod weiter. Meine Hoffnung, auch nach meinem Tod in den Herzen von den Menschen weiterzuleben, die mir jetzt im Leben sehr viel bedeuten und die mich ab und zu auch mal auf meiner letzten Ruhestätte besuchen kommen, mit mir zu sprechen und in Gedanken dann bei mir zu sein.
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Special moments with someone special.
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lucia
bayerischer wald
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« Antwort #8 am: 03.11.09, 07:46 » |
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ich hab grad in der zeitung einen artikel gelesen, wo ein pfarrer den bogen von der geschichte des brandner kaspars zu jedem von uns gespannt hat, es klang beim drüberlesen ziemlich stimmig und nachdenkenswert... mal schaun, ob ich die zeit find, das hier reinzusetzen. ich habs sogar schon gefunden, es ist echt klasse, dass meine zeitung so top in sachen epaper ist...
In seiner Ansprache erzählte Pfarrer Franz Baumgartner den Gläubigen, dass ihm beim Durchlesen des Fernsehprogramms die Kultsendung "Der Brandner Kaspar" oder "Boandlkramer" ins Auge gestochen sei. Im Film werde geschildert, wie der schlitzohrige Brandner Kaspar, als das Lebensende naht und der Boandlkramer kommt, dem Tod durch List weitere 18 Jahre abringt. Doch als seine geliebte Enkelin verunglückt, schwindet seine Lebensfreude und er schaut sich für eine Stunde lang den Himmel, also das Paradies, an. Und alles, was das Leben so lebenswert macht, war dort zu finden: seine verstorbene Frau und seine beiden Kinder. So beschließt er, dort oben zu bleiben und möchte nichts mehr wissen von den noch verbleibenden Jahren auf der Erde. Der Besuch an den Gräbern der Verstorbenen, so Pfarrer Baumgartner, behandle nichts anderes. Tod und Leben, Sterben und Abschiednehmen, das Verbundensein mit lieb gewordenen Menschen und den Schmerz, von ihnen getrennt zu werden, Träume und Hoffnungen auf eine bessere, freundlichere Zukunft. Mit der Geschichte des Brandner Kaspars habe die Wirklichkeit viel gemein: Wenn Sterben und Tod in ein menschliches Leben treten, dann bringe das meist alles durcheinander. An die Gottesdienstbesucher gewandt erklärte Pfarrer Baumgartner, dass alle den Namen "Brandner" tragen, wenn es dem Tod endgültig an den Kragen geht, wenn der Tod einem an den Kragen will. Jeder möchte, egal in welchen Bereichen, seinen Kopf durchsetzen, es müsse nach eigenem Willen gehen. Wer, so Pfarrer Baumgartner, möchte nicht dem Tod ein Schnippchen schlagen? Mit dem Tod der Angehörigen und Freunde müsse man leben. Man muss damit leben, dass sich daran nichts mehr ändern wird. Da helfe auch kein Kranz oder Monument am Friedhof. Manchmal habe es den Anschein, dass man etwas nachholen möchte, was man zu Lebzeiten nicht getan hat. Christlicher Glaube erzähle eine Botschaft, die eine Art Wurzelbehandlung der menschlichen Existenz darstelle. Christus habe den Tod besiegt, hat den Tod so aufs Kreuz gelegt, dass dieser nicht mehr das letzte Wort hat. Abschließend fragte der Pfarrer die Anwesenden, was sie wohl den "Boandlkramer" fragen würden, wenn er heute zu ihnen käme. Quelle: Mittelbayerische Zeitung vom 03.11.2009
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« Letzte Änderung: 03.11.09, 07:49 von lucia »
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lieben gruß, lucia
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz
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« Antwort #9 am: 03.11.09, 08:33 » |
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Hallo lucia, danke fürs Reinstellen. In unserem Allerheiligengottesdienst war der Tod als Reise beschrieben worden. Man informiert sich über das Land wohin man reisen würde, nimmt Abschied von seinen Lieben, von Freunden und Bekannten und weiß, dass es ein Wiedersehen gibt. Und für die Zurückgebliebenen, sie sind traurig, Abschiednehmen ist immer ein Verlust, aber jeder Zurückgebliebene sollte sich bewusst machen, was er dem Abgereisten verdankt. Was an Erinnerungen, an gemeinsamen Erlebnissen bleibt. Dankbarkeit für die gemeinsam gemachten Erfahrungen, an das Wirken des Verreisten, all das bleibt uns zurück.
Diese Meditation hat alle an den Gräbern sehr berührt- und ich konnte das erste Mal zwar immer noch mit Tränen in den Augen diese Dankbarkeit spüren. Die Trauer wird bleiben, aber ich musste gestern lächeln, als der Postbote ein Päckchen mit Birnen gebracht hat- als hätte ich meinen Vater schmunzeln sehen- siehst du, wenn du von mir keine Birnen mehr bekommst, dann bekommst du sie von jemand anderem. Mein Wunsch, dass ich einfach mal kurz in dieses Land telefonieren oder eine E-Mail schicken könnte, er wird mit den jetzigen technischen Möglichkeiten nicht realisierbar. Aber im Herzen, in den Gedanken bleiben wir in Verbindung. Und mehr und mehr weiß ich, dass Liebe weit über den Tod hinausgeht. Das Gefühl der Dankbarkeit tut gut, weil es in Verbindung bleiben lässt. Herzliche Grüsse maria
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passivM
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« Antwort #10 am: 05.11.09, 23:42 » |
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Früher war ich irgendwie so hart, da konnte ich nicht richtig weinen.
Aber seit ich angefangen habe, mich mit Gott zu beschäftigen, habe ich soooo nah am Wasser gebaut. Ich kann, wenn ich mich freue, lachen und dabei Tränen in den Augen haben.
Auch solche Themen berühren mich immer sehr. Mit dieser "Weichheit" habe ich nur gute Erfahrungen gemacht. Ich hab' auch immer mal wieder Sorgen. Todesfälle sind es nur selten, aber es gibt ja auch sonst immer mal Kummer. Aber dieses Weichsein hilft mir, dass ich schnell wieder entspannt bin und mich über etwas freuen kann.
So bleibt das Leben lebenswert, auch in Zeiten von Kummer und Trauer.
Ich habe es gerade Danny geschrieben, die einen Todesfall in der Familie hat: Man kann Hadern, Sorgen, Kummer, all diese Dinge die man so schwer los wird, und die einen so belasten, ein gutes Stück weit im Gebet an Gott abgeben. Ihm kann man alles sagen, auch dass man vielleicht mal mit ihm hadert, weil man einen Todesfall oder ein anderes Unglück nicht verwinden kann. Oftmals habe ich dabei im Gebet sogar geweint. Danach geht es mir dann immer viel besser. Ich merke richtig, wie sich mein Herz erleichtert hat.
Früher, als ich das noch nicht kannte, haben sich meine Gedanken immer im Kreis gedreht, immer um die eine und die selbe Sache, und es wurde immer schlimmer statt besser. Dieses schlimme Grübeln, das hab' ich jetzt nicht mehr.
***
Ich glaube an ein Leben nach dem Tod.
Erstmal ist nach dem Tod zwar Schluss, wir bleiben im Gedächtnis Gottes (und im Gedächtnis der Menschen, die uns nahe standen). Gott vergisst uns nicht. Wir beten doch immer "Dein Reich komme, wie im Himmel, so auch auf der Erde". Ich glaube das! Ich glaube daran, dass Gott irgendwann, zu einem Zeitpunkt, den nur er kennt, das (irdische) Paradies wiederherstellen wird. Und dann wird es das geben: Eine Auferstehung der Gerechten und der Ungerechten, ....die einen zum ewigen Leben und die anderen zum Gericht.
Ich schlussfolgere daraus, dass jeder (sofern er Gott nicht mit Absicht geschmäht hat) dann nochmal eine Chance bekommt, sich in einer Welt zu bewähren, in der das Böse nicht mehr da sein (und uns auch nicht mehr zu etwas bösem verleiten) wird. Wer dann bei Gott bleibt, wird bleiben. Und wer sich dann von Gott entfernt oder entfernt bleibt, wird "weg genommen", für immer. Für immer von Gott vergessen, der endgültige Tod.
Ich weiß, dass viele das nicht glauben (können), oder dass manche sich vorstellen, als eine Art Engel im Himmel zu sein... Das kann ich gut ab. Aber ich habe immer wieder das Bedrüfnis, zu erzählen, dass ich an "die Gute Botschaft", an "das Königreich Gottes" glaube. Und Jesus Christus ist für mich "Heiland", "Gottes Sohn", "mein König", einer der auch für mich gelitten hat und qualvoll gestorben ist, und der jetzt zur rechten Seite Gottes sitzt und alle Zeit fröhlich neben ihm ist.
Durch sein Opfer ist unsere Schuld, die Abkehr von Gott (Adam und Eva im Paradies) abgegolten, und wenn wir uns auf Christus berufen, wird uns vergeben werden, sofern wir unsere Sünden bereuen.
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« Letzte Änderung: 05.11.09, 23:45 von somnio »
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Liebe Grüße aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern
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roco
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« Antwort #11 am: 06.11.09, 10:51 » |
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Hallo, ich glaube an ein Leben nach dem Tod, und auch, dass unser Leben hier auf Erden nur eine Art Durchgang (Pilgerreise) ist, wo wir unsere "Prüfungen bestehen müssen", wo wir "nachher" landen werden! Nur durch diesen Glauben kann ich mein Leben, -mit bisherigen Schicksalsschlägen und erleb(t)en Ungererchtigkeiten - gut leben! Von Kindesbeinen an hat mich ein Poster im elterlichen Schlafzimmer fasziniert: Der breite und der schmale Weges spiegelt meine Erwartung nach dem Hinterher wider, und gibt mir daher die Kraft für das "Unterwegs" sein! Und sag doch mal jemand einem Baby im Bauch, dass es diese "Wohnung" verlassen muss, weil da noch was VIEL schöneres kommt: Laufen, springen, hüpfen, Vogelgezwitscher, Herbstfarben, Sonnenstrahlen, Heuduft,......... ES kann sich das nicht vorstellen, und so unvorstellbar ist für mich das hinterher, dass so schön sein soll, dass es für unser kleines Gehirn eben noch unvorstellbar ist!! LG roco
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« Letzte Änderung: 06.11.09, 14:31 von roco »
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LG roco
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Agraros
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« Antwort #12 am: 13.11.09, 19:37 » |
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@roco sehr gut geschrieben. danke.
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Selina
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« Antwort #13 am: 17.03.10, 18:51 » |
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Wehe dem, der hier hinschreiben  würde,.............. es gäbe keinen Gott  Meine Meinung! Im Laufe der Jahre hat sich meine Ansicht vom Ende des Lebens und von einem Leben nach dem Tod sehr verändert Jede Kultur hat einen anderen Glauben und letzlich ist Religion auch gleichzeitig Kultur. Was soll das für ein schwacher Gott sein, der all dieses Leid auf dieser Welt zuläßt ? Wenn er wenigstens nur manchmal ein kleines Zeichen setzten würde aber nichts von alledem................. 240 000 Tote beim Tsunami in Fernosten, 250 000 Tote neulich in Mittelamerika, anschließend in Chile wieder dieses Erdbeben, 6 Millionen Tote in den Konzentrationslagern des 2. Weltkrieges und all das große Leid, das auf alle Fälle in den Jahrtausenden und Jahrmillionen zuvor war ........................ Jetzt auch noch diese Mißbrauchsdebatte in den kirchlichen Einrichtungen ..... warum tut sich ein starker Gott sowas an ... ...............................................wenn er doch soooo mächtig ist. Es gibt kein Leben nach dem Tod ................... es ist nur eine Mär für den naiven Menschen. Religion ist Opium fürs Volk.
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Liebe Grüße von Selina
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züsi
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« Antwort #14 am: 17.03.10, 18:56 » |
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hallo celina,
werde mich hüten mit dir darüber zu diskutieren, nur soviel - jeder mensch hat die freiheit zu glauben was er will.
niemand kann glauben erzwingen; wenn das deine meinung ist - meinetwegen, sie muss sich mit meiner meinung nicht decken. in diesem sinne
gruss susanne
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