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Autor Thema: Fastenzeit, sieben Wochen ohne...  (Gelesen 13644 mal)
goldbach
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« Antwort #105 am: 15.02.10, 16:26 »

Also, wenn ich in der Fastenzeit auf Süßes, Kaffee und Alkohol verzichte, dann nicht wegen der Figur, damit bin ich mehr als zufrieden. Im Gegenteil, ich müßte eigentlich mehr Hochkalorisches zu mir nehmen...  
Ich faste = ich verzichte.  Auch faste ich nicht, weil ich mich kasteien möchte.  
Jedes Jahr ganz bewußt 7 wochen lang verzichten.
Außerdem ist es schwieriger den Mitmenschen unterm Jahr klar zu machen, daß auf o.g. freiwillig verzichtet wird. In der Fastenzeit erspar ich mir viele Erklärungen!
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gina67
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2299


Nach jedem Winter folgt ein Sommer


« Antwort #106 am: 15.02.10, 16:31 »

Hallo
Fasten hat bei uns keine Tradition. Ich möchte aber in den nächsten 7 Wochen bewusst auf Alkohol verzichten. Es fallen einige Feiern in diese Zeit, mal sehen ob ich es aushalte.
Nordlicht
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Irmgard3
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 632


« Antwort #107 am: 15.02.10, 16:35 »

Palme basteln, das gibts bei uns im Rheinland nicht.
Wunderschöne Fotos, woraus ist der Schmuck?
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Lebe, wie du, wenn du stirbst, wünschen wirst, gelebt zu haben.
(Christian Fürchtegott Gellert)
Emma
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Beiträge: 154


« Antwort #108 am: 15.02.10, 20:03 »

Hallo all ihr Lieben,


Die Fastenbroschüre ist angekommen.

Nur - kann ich mich nicht entscheiden was ich nun wirklich
fasten - ändern möchte.

Aus dem Herzen möchte ich jeden Tag dankbar sein,
bewußter leben, Nichtigkeiten ignorieren, was zu ändern
wichtig wäre anzusprechen, ansonsten "hochwertiger"
leben.
Soll heißen - geniessen solange es Genuss ist - zuhören
solange es wichtig ist - keine Berießelung - lesen was
mir gut tut - keine Schlagzeilen - meinen Gedanken eine
Auszeit gönnen - Vertrauen auch in den lieben Gott
wieder aufbauen und finden - Beziehungen hinterfragen
- ändern was zu ändern ist - da sein für die, die mich
wirklich brauchen - Essen was mir gut tut - solange es
mir gut tut - hören was ich brauche - Ruhe wenn es
besser ist.......

Bewußt leben!!
Mein Vorsatz für die sieben Wochen und hoffentlich für
danach, alles wirklich alles kann sich so schnell ändern.
Jeder Tag ist ein Geschenk - nur verweigere ich leider
zu oft die Annahme.

Schade.

Ein Gedicht aus dem Fastenforum:

Neues wagen
Der Wunsch
etwas zu ändern
ist anfangs oft nur
ein unscheinbares Samenkorn.
Aber es liegen
ungeahnte Kräfte
darin verborgen.

Lege es in die Erde
der Zuversicht,
bewahre es vor den
Dornen des Alltags,
beschütze es vor dem
Winde der Gewohnheit,
dann wird es wachsen
und herrliche Blüten treiben!

Quelle: Fastenforum; Verfasser: Jochen Marris)

Euch allen einen schönen Abend, wunderbare
Träume und einen Schutzengel der Euch alle
morgen weckt.

Herzliche Grüße

Emma
« Letzte Änderung: 16.02.10, 12:01 von Freya » Gespeichert
Marone
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You are the wind beneath my wings.


« Antwort #109 am: 15.02.10, 23:29 »

Bin gerade etwas dabei, den Misereor Fastenkalender durchzublättern.................

lese da gerade einen Tagesimpuls, der mir zu denken gibt.

Mich selbst für etwas Wichtiges
in den Schatten stellen- wer
oder was ist mir das wert?
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Special moments with someone special.
Marone
Niederbayern
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Geschlecht: Männlich
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You are the wind beneath my wings.


« Antwort #110 am: 15.02.10, 23:37 »

Einige Gedanken zum Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch.

Zeit * nehmen
Rück * besinnen
Bewusst * machen
Kleines * würdigen
Großes * bedenken
Auf * atmen
Vorwärts * gucken
Kraft * tanken
Mitte * finden
Gott * suchen
Glauben * teilen
Richtung * wechseln
Totes * überwinden
Ostern * feiern
Leben * schenken
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Freya
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no guts, no glory !


« Antwort #111 am: 15.02.10, 23:45 »

so kompliziert mache ich mir die Fastenzeit nicht. Außerdem bin ich nicht katholisch; aber meine Familie.
Ich nehme es einfach gerne zum Anlass, mal wieder alles etwas zu reduzieren und bewußter zu machen. Den Überfluss nicht so selbstverständlich zu nehmen und die Fettpölsterchen von Weihnachten zu vertreiben. Wink
Weniger essen, nix Süßes, weniger Zigaretten oder ganz drauf zu verzichten. Alkohol spielt bei mir keine Rolle. Da faste ich das ganze Jahr Wink Wink Grin
« Letzte Änderung: 15.02.10, 23:49 von Freya » Gespeichert

liebe Grüße
Freya
Marone
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You are the wind beneath my wings.


« Antwort #112 am: 16.02.10, 00:20 »

Nun, so kompliziert muss es für mich auch nicht sein.

Hab mal einige der Gedanken aneinander gehängt.

Zeit nehmen...für sich selbst, dadurch...Kraft tanken um wieder Vorwärts gucken zu können, die Mitte zu finden, wo steh ich im Leben, was erwarte ich vom  Leben,.........wenn es nötig ist, die Richtung zu wechseln, Aufatmen, sich selbst und die man liebt wieder etwas mehr Leben zu schenken.
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Emma
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« Antwort #113 am: 16.02.10, 06:53 »

Guten Morgen Marone,

deine Gedanken finde ich sehr schön.
Ja, so kann die Fastenzeit eine Vorbereitung auf
Ostern und eine Veränderung für immer sein.

Liebe Grüße

Emma
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Luetten
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« Antwort #114 am: 16.02.10, 08:31 »

Auch ich möchte mich Marone anschliessen aber ich weiß auch heute schon das es nicht immer einfach ist. Und deshalb werde ich mir einen Zettel auf den Nachtisch legen, den ich mir durchlese bevor ich aufstehe Wink
LG Petra
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Man sollte nie mit vollem Mund über Bauern schimpfen!
Hopfi
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Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.


« Antwort #115 am: 16.02.10, 21:29 »

Sehr schön zur Fastenzeit:

"Fastenzeit - der Weg nach innen" von Anselm Grün.
Diese CD mag ich sehr gerne. Smiley
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Hallo und auf ein Wiederschreiben
Emma
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Beiträge: 154


« Antwort #116 am: 17.02.10, 11:42 »

Einen schönen Tag alle zusammen,

wir haben wunderbaren Sonnenschein den ich heute direkt
in meine Seele und mein Herz lassen möchte.

Der erste Fastenbrief ist da.

Das Seeleneis schmelzen lassen, welch schöner Gedanke und
Vorsatz. Das möchte ich zulassen.
Seelenfrühling -- Für mich eine wundervolle Vorstellung.

Ist doch mein Herz schwer aus Trauer um meine Mama die
vor gut drei Wochen einfach so eingeschlafen ist - für immer.
Schwer die Not und Verzweiflung meines Papas zu sehen der
nach kanpp 50 Jahren Ehe nun alleine weiterleben muß.
Schwer vor Angst um eine liebe Freundin die heute eine
Brustkrebs-OP vor sich hat.

Und doch oder gerade deshalb möchte ich in dieser Fastenzeit
meinen Seelengarten behüten und pflegen. Dass er wachsen
möge in einer neuen Art und Weise. Dass Friede in mir
werden möge und Zufriedenheit. Dankbarkeit für alles was
mit geschenkt wurde und wird. Zuversicht im Glauben an
einen großen Plan der göttliche Ordnung in unser Leben
bringt.

So soll mein Fastenvorsatz sein - zulassen - was kommt,
nichts runterschlucken oder betäuben, hinhören auf meine
Gefühle und Gedanken. Nichts übertönen durch TV, Schlagzeilen
in Zeitungen oder Radio.

Es wird nicht einfach werden, aber es lohnt sich.
Es hat keine Eile, es darf wachsen und gedeihen.

Ich wünsch Euch allen einen wunderschönen ersten Tag
der Fastenezeit.

Ganz herzliche Grüße

Emma

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Everl
Gast
« Antwort #117 am: 17.02.10, 20:07 »

Wieder werde ich diese Fastenzeit, wie auch die letzte und die Adventszeit aufs Fernsehen verzichten. Und das heißt was, denn für mich ist Fernsehen eine gute Entspannungsmöglichkeit, wo ich mir gezielt aussuche, was ich schaue. Einzig erlaubt: Filme auf DVD in englischer Sprache, damit ich nicht ganz auf Entzug komme und endlich mein Englisch verbessere.
Ich habe es die letzten Male gemerkt, dass ich dadurch viel freie Zeit gewinne, die ich durch Lesen, Nähen, zusätzliches Kochen und Backen und Spazierengehen und vieles andere ausfülle. Ist die Zeit vorüber, habe ich das Gefühl eine erfüllte Zeit gehabt zu haben und freue mich auf die eine oder andere Sendung. Meine Fernsehgewohnheiten werden so nicht so stark ausgeprägt, weil ich merke, dass mir vieles gar nicht gefehlt hat.

Meine Kinder belächeln mich einerseits, andererseits kontrollieren sie mich aber auch und beobachten ob ich es durchhalte. In meiner Kindheit wurde nicht gefastet, außer an Aschermittwoch und Karfreitag, obwohl meine Eltern regelmäßig den Gottesdienst besuchten. Meine Kinder fasten in keiner Weise, ich habe aber die Hoffnung, dass die Erinnerung an das Verhalten ihrer Mutter sie später einmal einholt und sie sich in gesetzterem Alter ein Beispiel nehmen und einen Fastenvorsatz fassen. Ich selbst habe mir ja auch erst nach dem 40. Geburtstag Gedanken in dieser Richtung gemacht.

LG Everl
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gammi
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Beiträge: 3758


« Antwort #118 am: 18.02.10, 08:08 »

Als Jugendliche mußten wir schon fasten....zumindest am Wochenende, denn da waren bei uns keine Tanzveranstaltung.

Und an alle die Fasten: denkt auch daran, dass am Sonntag nicht gefastet werden muß!!! Es sind nur 40 Tage Fastenzeit.

Aber ich habe mir auch überlegt, auf was ich mal bewußt verzichten könnte. Aber noch ist mir nicht das passende eingefallen.
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #119 am: 18.02.10, 08:58 »

Ich koche in der Fastenzeit bewusst einfach und überleg mir, was mit dem gesparten Geld geschehen soll.
Ein Stück weit- mit weniger auszukommen, weil es dann immer wieder bewusst macht- was wirklich wichtig ist.
herzl. Grüsse
maria
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