Stanzerl
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« Antwort #30 am: 11.04.11, 20:38 » |
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...und ganz nebenbei wird auch das Thema Betrug mit Ohrmarken wieder aktuell: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,755904,00.html  Ach ja, als Helmuth und ich vor mehr als zehn Jahren klagten, welche Schäden die Ohrmarken an den Rinderohren verursachen und wie oft diese verloren gehen, wurden wir hier im Forum übel angegriffen. Auch auf das Betrugsproblem haben wir schon hingewiesen, wie übrigens auch der EU-Rechnungshof in einem Sonderbericht (der ist hier noch irgendwo mit Link veröffentlicht). Das alles war damals nach hiesiger Meinung nur Einbildung oder nicht so schlimm. Uns wurde sogar mitgeteilt, unsere Rinder seien zu dumm, um Ohrmarken zu tragen. Jetzt gibt es offenbar mehr davon. Leider sind unsere alten Beiträge hier nicht mehr alle auffindbar. 
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SwissBäuerin
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« Antwort #31 am: 12.04.11, 05:09 » |
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Das ist aber allerhand was sich unsere südlichen Nachbarn erlauben. Korruption a la bella italia. Was ich nicht erkennen kann ist der Zusammenhang mit den Ohrmarken.  Ausserdem ist das wieder mal ein richtig gutes Argument gegen einen Beitritt zur EU. Das ganze ist einfach zu gross und zu unübersichtlich und unangepasst an die Mentalitäten der verschiedenen Mitglieder. Wer (welche Länder) naschen wohl sonst noch an dieser grosszügigen Wollmilchsau.
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gammi
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« Antwort #32 am: 12.04.11, 08:01 » |
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Was mich halt ärgert ist, dass es bei uns immer heißt : Wir müssen das machen, das ist EU-Recht, das hat die EU beschlossen. Und da habe ich schon lange die Befürchtung, dass es manche EU-Länder mit den Bestimmungen nicht so genau nehmen.
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
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Wiese
Niederbayern
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« Antwort #33 am: 12.04.11, 08:06 » |
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Hab heute auch wieder eine herausgerissene Ohrmarke gefunden. Wegen einer einzelne wieder nachbestellen usw. Als obs nichts anderes zu tun gäbe.
LG Wiese
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Wer sich heute freuen kann,soll nicht bis morgen warten. " Pestalozzi "
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Stanzerl
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« Antwort #34 am: 12.04.11, 14:42 » |
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Was ich nicht erkennen kann ist der Zusammenhang mit den Ohrmarken. @SwissBäuerin: hierzu empfehle ich den SONDERBERICHT Nr. 6/2004 über die Umsetzung des Systems zur Kennzeichnung und Registrierung von Rindern in der Europäischen Union, zusammen mit den Antworten der Kommission (vorgelegt gemäß Artikel 248 Absatz 4 Unterabsatz 2 des EG-Vertrags) (2005/C 29/01)Ich weiß allerdings nicht, ob der noch im Internet zu finden ist. Meine ehemals hier im Forum gesetzten Links sind leider nicht mehr zielführend. Wenn ich Lust habe, suche ich mal danach. Der Zusammenhang? Ohrmarken und alle anderen Manipulationen laufen über die vielgelobte HIT-Datenbank. Und - ohne Ohrmarkennummer kein Tier, oder? Also muss es auch Ohrmarken dazu geben... Bleibt standhaft, Schweizer, ein Beitritt zur EU ist wirklich keine gute Idee. Gruß, Conny
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Paula73
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« Antwort #35 am: 12.04.11, 16:41 » |
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Was ich nicht erkennen kann ist der Zusammenhang mit den Ohrmarken. @SwissBäuerin: Der Zusammenhang? Ohrmarken und alle anderen Manipulationen laufen über die vielgelobte HIT-Datenbank. Und - ohne Ohrmarkennummer kein Tier, oder? Also muss es auch Ohrmarken dazu geben... So weit ich es verstanden habe, gab es die Tiere /Ohrmarken man halt "vergessen" die Tier ab zu melden 
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gammi
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« Antwort #36 am: 12.04.11, 16:52 » |
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Was ich nicht erkennen kann ist der Zusammenhang mit den Ohrmarken. @SwissBäuerin: Der Zusammenhang? Ohrmarken und alle anderen Manipulationen laufen über die vielgelobte HIT-Datenbank. Und - ohne Ohrmarkennummer kein Tier, oder? Also muss es auch Ohrmarken dazu geben... So weit ich es verstanden habe, gab es die Tiere /Ohrmarken man halt "vergessen" die Tier ab zu melden  ..und das im großen Stil. Da gab es sozusagen "Briefkastenställe". Aber ich denke Stanzerl meinte, dass bei uns ein großes Theater gemacht wird wenn dem Tier nur eine (verlorenene) Ohrnummer fehlt. Obwohl es ja immer noch eindeutig erkennbar ist.
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frankenpower41
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« Antwort #37 am: 13.04.11, 23:09 » |
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Ich würde mal sagen, es gibt nichts, was es nicht gibt.
Ich weiss z.B. von einem Fall, da waren 5 Rinder überhaupt nicht gemeldet. Der Besitzer war einfach vollkommen überfordert. DEr alte Mann hatte trächtige Kalbinnen gekauft und einfach überhaupt nichts gemacht. (war wohl vor der HI-Tier Zeit) Die Tiere hat er gut versorgt, aber er konnte sie ja nicht verkaufen (waren eh schon ziemlich alt). Er konnte ja gar nichts machen. Im Fall von Verendung hätte er die Tiere nicht mal entsorgen lassen können. Es ist Bekannter von meinem Vater und wir haben uns dann kundig gemacht. Jedenfalls lief das ganze dann auf eine Selbstanzeige hinaus. Er musste dann Strafe zahlen. (soweit ich weiss macht er auch keinen Prämienantrag) Ich kann mir schon vorstellen, dass es sowas noch öfters gibt. Bei dem war das sicher keine böse Absicht. Ich würde eher sagen, dass ist ein armes Schwein, der nicht mehr mitkommt.
Marianne
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Aviatorin
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« Antwort #38 am: 24.04.13, 11:45 » |
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Hallo zusammen,
ich bin Journalistin und recherchiere gerade zum Thema Ohrmarken. Dabei bin ich auf dieses Forum gestoßen. Ich würde gerne mal persönlich mit einem Bauern/einer Bäuerin über das Thema sprechen, da ich die Diskussion hier sehr interessant finde - vor allem im Hinblick auf die die Entwicklungen bei den Schafzüchtern passiert. Die stellen ja momentan den "die Bürokratiemaßnahme ohne jeden tierseuchenfachlichen Nutzen" vorm EUGH in Frage.
Wie sehen Sie das? Wie sind Ihre Erfahrungen? Beispiele? Wie ist Ihre Kosten-Nutzen-Rechnung?
Freue mich über Kontakt, Infos, Tipps, Hinweise. Fernsehfrau (at) gmx . de
Vielen Dank und schöne Grüße!
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SwissBäuerin
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« Antwort #39 am: 24.04.13, 13:16 » |
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Hoi Fernsehfrau, das dauernde Verlieren der Ohrmarken ist ein Ärgernis, vor allem wen man eine Kontrolle hat dann tun sie sowas von pingelig. Ich habe deswegen eigentlich von allen Tieren eine Marke in Reserve. Schade um das Geld wen man die Marke dann doch nicht braucht, aber eigentlich auch schade um das Geld weil die Dinger nicht lange genug am Tier bleiben. Vor ca 5 Jahren war die Qualität noch schlechter, momentan liegt die Verlustrate im Rahmen. Ansonsten ist es einfach nur normal, wen ein Kälbchen geboren wird Marke rein, und anmelden per Internet.
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mamaimdienst
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« Antwort #40 am: 24.04.13, 15:55 » |
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das Nachbestellen der Ohrmarken ist jetzt ja nicht so das Problem. Aber die Ohrmarken dann neu am 700 kg schweren Bullen zu befestigen finde ich einfach zu gefährlich..... Und warum am Schlachthof dann noch nicht mal eine reicht verstehe ich auch nicht...
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Kinder machen Mut!
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Mathilde
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« Antwort #41 am: 24.04.13, 17:57 » |
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Hallo, ich geh noch vollends jedem Kontrolleur auf den Leim  Kann ja jeder kommen und einen Beitrag verfassen. LG Mathilde
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Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins
Marie von Ebner-Eschenbach
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Paula73
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« Antwort #42 am: 24.04.13, 19:04 » |
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das Nachbestellen der Ohrmarken ist jetzt ja nicht so das Problem. Aber die Ohrmarken dann neu am 700 kg schweren Bullen zu befestigen finde ich einfach zu gefährlich..... Und warum am Schlachthof dann noch nicht mal eine reicht verstehe ich auch nicht...
Im Prinzip reicht eine Ohrmarke für den Schlachthof, es geht ja nur darum das Tier eindeutig zu identifizieren. Zum Problem wird es wenn das Tier auf dem Transport diese eine Marke verliert - dann wird es verworfen und muss kostenpflichtig entsorgt werden. Bei der Kontrolle auf dem Berieb müssen allerdings beide Marken am Tier oder wohl zumindest auf dem Hof sein. Da geht es dann danach wie viel % der Tiere nur eine Marke haben. Tiere komplett ohne Marke, geht gar nicht. Vor Jahre hatten wir eine Charge Ohrmarken von Caisley - die sind alle nach spätestens 2 Jahren zerfallen. Die habe ich dann reklamiert und kostenlos Ersatz bekommen - die Arbeit beim einziehen bleibt natürlich. Soweit ich weiß ist man nicht gezwungen bei "frei laufenden" Mastbullen Marken nach zu ziehen wenn das Gefahr für Leib und Leben bedeutet . im Zweifel Marke und Zange dem Kontrolleur der es bemängelt in die Hand drücken. LG Paula
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martina
Südniedersachsen
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben
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« Antwort #43 am: 24.04.13, 19:24 » |
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Hallo zusammen,
ich bin Journalistin und recherchiere gerade zum Thema Ohrmarken. Dabei bin ich auf dieses Forum gestoßen. Ich würde gerne mal persönlich mit einem Bauern/einer Bäuerin über das Thema sprechen, da ich die Diskussion hier sehr interessant finde - vor allem im Hinblick auf die die Entwicklungen bei den Schafzüchtern passiert. Die stellen ja momentan den "die Bürokratiemaßnahme ohne jeden tierseuchenfachlichen Nutzen" vorm EUGH in Frage.
Hallo Fernsehfrau, vielleicht bist Du dann doch mal so gut und erzählst etwas mehr von Dir, aus welchem Grund Du speziell über Ohrmarken recherchierst?
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.
Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage! Martina
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