Autor Thema: Ultimative Geschentipps für Tierarzt, Milchfahrer & Co. gesucht!  (Gelesen 11284 mal)

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Offline Ricka

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Bei uns gibt's meistens Plätzchen und Pralinen.

LG Katrin

Offline Mucki

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Zeitungsfrau hat mit Weihnachtsglückwünschen immer eine Woche vor dem Fest sachte darauf hingewiesen, dass Weihnachten naht. Und obwohl die Frau super war, empfand ich das als Nötigung.

Postbote bekommt oft auch unterm Jahr was. Weil ich doch sehr viele Pakete aus dem Internet bekomme, so, dass ich mich fast schäme.


Die Zeitungsausträger müßen die Glückwünsche zu einem bestimmten Zeitpunk rausgeben meist bekommen sie dafür vordrucke von der Zeitung ,zumindest die Mittelbayerische besteht da drauf.

Und warum hast du einschlechtes gewissen dem Postboten gegenüber, das ist seien arbeit und er wird dafür bezahlt,würdest du nicht mehr bestellen ,würde er vielcht arbeitslos werden . ;)


Jeder von denen bekommt seinen Lohn , warum schenkt man ihm was ? aus Dankbarkeit für was? Für des das er seien arbeit macht?

Hat euch schon mal jemand ein Weihnachtsgeschenk gebracht, nur weil ihr eure arbeit tut ,tag ein tag aus und das für seher schlechten lohn wie ich finde.
Bin echt am überlegen ob ich bei den Preisen momentan für solche geschenke Geld hab .

lg Mucki
Am Ende des Tunnels ist immer Licht!

Offline martina-s

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Hallo,
also ich kann nur schlecht damit umgehen wenn jemand es direkt darauf anlegt zu Weihnachten was geschenkt zu bekommen.
Das war bei unserer Zeitungsfrau so und das hatten wir auch schon mal mit einem Milchfahrer.
Das kann ich gar nicht ab.
Ich schenke gerne. Lass mich aber nur nicht gerne dazu nötigen.
Liebe Grüße
Martina

Offline Doro

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Viele Leute sind nicht sehr glücklich über selbstgebackenes :-X, das landet oft irgendwo. Ehrlich, ich möchte es auch nicht.
Ich hab ein paar Dienstleister in der Verwandtschaft, die sagen alles das gleiche.....
Es grüßt Doro

,,Leben ist nicht genug", sagte der Schmetterling. ,,Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man haben".

Offline Daggl

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Man schenkt einfach um eine Freude zu machen

Danke!! Genau so sehe ich das auch  :)

Und nur weil man eventuell selber grad nichts bekommt,heißt das ja nicht, dass man anderen nichts schenken darf. Ich mach so was nämlich sehr gerne  :)
« Letzte Änderung: 30.11.15, 10:20 von Daggl »
Viele Grüße, Dagmar

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Online Anneke

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@Doro, da gebe ich dir vollkommen recht!

Um etwas Selbstgemachtes zu verschenken, sollte man zu dem Beschenkenden schon eine persönlichere Beziehung haben. Würde ich nie bei einem Dienstleister machen. Egal ob nun Weihnachtsplätzchen (hier weiß ich z.b. genau, der eine will Marzipan nicht, der ander kein Kokos usw.) oder andere selbstgemachte Produkte, ich finde nicht, dass dies der Sinn des Wertvollen Selbstgemachten ist, dass es irgendwo ungeschätzt "verkommt". An Dienstleister würde ich, wenn überhaupt erwartet, eher auch Getränk mit Geldschein verschenken.

LG Anneke
Gruß
Anneke

Offline Freya

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also Mucki verwundert mich, dass du so eine Einstellung hast.

Bei mir bekommt jeder Dienstleister etwas. Der Zeitungsausträger der bei jeder Witterung pünktlich um halb 5 uhr die Zeitung regensicher in der Büchse verstaut, der Besamungstechniker (bekommt oft ein Bier, wenn er Durst hat), der Milchfahrer und Vertretung, die Dame (Milliwägerin), die uns die Lactocorder bringt und abholt für die MLP,
der Postbote (ist seit Jahrzehnten immer derselbe - bekommt unterm Jahr mal eine Schachtel Eier, wenn wir zuviel haben) und den Männern von der Müllabfuhr stelle ich
2 Fl. Bier auf die Mülltonne, genauso wie die Männer vom Gelben Sack, die nehmen mir alle Folien mit und Plastikkanister und Eimer. Das müssen sie gar nicht.

Der Tierarzt bekommt nur etwas, wenn er am 1. Weihnachtstag in der Nacht hinter der Kuh liegen muss um ein großes Stierkalb in der Kuh drin umzudrehen und rauszuholen. Er bekommt sogar eine trockene Hose und ein Handtuch (geliehen) ;D ;D Sonst bekommen die Tierärzte nichts, nur die Assistentinnen, die immer die "Drecksarbeit" machen müssen (Katzen sterilisieren, Medikamente ausfahren, Nabel-OP etc.) ;)

Ich verschenke kein Geld, aber was Süßes wird immer gern genommen und die Ferrerosachen gibt es ja auch in ansprechenden Packungen zu einem angemessen Preis.
Allen Menschen Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.

liebe Grüße
Freya

Offline frankenpower41

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Ich habe da keine so klare Linie wegen Geschenken.
TA oder die Assistenten oder Milchfahrer bekommen zu Weihnachten nichts. Dafür unterm Jahr wenn ich grad mal Eierschwemme habe frage ich ob sie welche mögen oder auch mal Käse. Nehmen sie immer dankbar an.
Postbote bekommt meist gute Schokolade oder ähnliches. Wie ich das in dem Jahr mache weiß ich allerdings nicht, wir haben ständigen Wechsel und im Sommer mit dem Streik waren wir schon etwas stinkig. (auch wenn ich es teilweise verstehe, aber wir können das ja auch nicht).  Bei der Zeitung sind wir Selbstabholer und Müllauto ist wie bei Gammi.

Marianne

Offline Daggl

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Es geht mir aber auch gar nicht um das "nötig haben"(dafür kann man ja völlig unabhängig davon spenden - egal ob Geld oder Sachleistungen). Es ist einfach auch,dass ich gerne auch jemanden "zeige" dass ich da einen Menschen da sehe und eben nicht nur einen "Dienstleister" - ich kann das jetzt nicht so gut beschreiben, wie ich es meine :-\
Viele Grüße, Dagmar

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Offline maria02

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Viele Leute sind nicht sehr glücklich über selbstgebackenes :-X, das landet oft irgendwo. Ehrlich, ich möchte es auch nicht.
Ich hab ein paar Dienstleister in der Verwandtschaft, die sagen alles das gleiche.....

Ich bin da auch irgendwie komisch
und gerade bei Plätzchen wo viel mit den Händen geknetet wird  :-\

War wohl schon in zu vielen Privathaushalten als Betireibshilfe  :-X

Online gina67

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Hallo
ich beschenke den Besamungstechniker, den Postboten, die Zeitungsausträgerin, den Milchkontrolleur und den Tankwagenfahrer.
Der Postbote hat sich letztes Jahr ausdrücklich für die selbstgebackenen Plätzchen bedankt, bekommt er nicht mehr seitdem seine Mutter gestorben ist und er alleine ist.
Die Zeitungsausträgerin bekommt die große Ferreroschachtel, die hat kleine Kinder, da bekommen die auch was ab. Der Milchkontrolleur bekommt auch selbstgebackenes und selbstgekochte Marmelade, der ist alleinstehender Junggeselle und hat niemanden mehr der ihm so etwas backt oder kocht. Der Besamungstechniker und der Milchwagenfahrer bekommen ein großes Paket Tee und etwas Süßes. Wenn Besamungstechniker und Milchwagen auf einem Adventsonntag kommen, bekommen sie eine kleine Süßigkeit. Geld schenke ich nicht.
Der Müllwagenfahrer bekommt bei uns auch nichts, ist wie bei vielen, der sitz auf seinem Wagen und bedient den Kran. Da müsste ich ihn abpassen und ihm was in die Hand drücken.

LG Gina

P.S. im letzten Jahr ist mein Hausarzt nach 35 Jahren Praxis in Rente gegangen, dem habe ich selbstgebackene Plätzchen und selbstgekochte Marmelade geschenkt, der hat sich echt gefreut. Wein und Blumen hatte er schon reichlich.
« Letzte Änderung: 30.11.15, 12:09 von gina67 »

Offline bienchen3

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Wahrscheinlich bin ich dann die große Ausnahme - ich schenke auf Weihnachten nix an Milchfahrer und so.

Dafür kriegt der Milchfahrer oder der Besamer an heißen Tagen ein Steckerl-Eis, mit der Milliwägerin trinke ich immer Kaffee wenn sie kommt oder der Tierarzt eine kleine "Nervennahrung" als Wegzehrung.

Sabine


Offline Daggl

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Ist doch ganz toll. Weihnachten bekommen die an vielen Stellen etwas, unterm Jahr eher nicht so. Und so ein Steckerl-Eis, da hat doch was :D
Mir fällt dazu auch ein, im Praktikum bin ich in viele Betriebe gekommen. Eine der liebsten Erinnerungen ist ein ganz kleiner Betrieb mit neun Kühen, nach jeder Besamung oder Behandlung hab ich in die Kühe gehn sollen, da war die Oma und diese liebe Frau hat mir immer etwas gegeben. Mal ein Stückl Kuchen, mal ein paar Zwetschgen...noch nach über 20 Jahren hab ich diese inzwischen schon längst verstorbene Frau in so guter Erinnerung und wenn ich zufällig die Straße lang fahre (ist eine Ortsdurchgangsstraße) an der der Betrieb war (haben auch schon lang aufgehört) denke ich dran :D
Viele Grüße, Dagmar

Jesus verspricht: Ich bin bei euch alle Tages eures Lebens bis ans Ende der Zeit (Mt 28,20)

Clara

  • Gast
Hallo mal eben,

 ich habe nicht DEN ultimativen Geschenktipp, gebe jedoch als Anregung....

Stell dir vor, du wärest jenes besagte Gegenüber. Worüber würdest du dich freuen?

Mich erstaunen hier einige Antworten. Sagt mal, was macht ihr denn mit den Leuten, die zu euch auf den Hof kommen, schweigt ihr sie an und falls ihr über was sprecht, dann nur über die "Dienstleistung"?  Ich meine, man spricht doch auch mal paar Worte privat miteinander und da rückt doch jeder irgendwann mal damit raus, was ihnen Freude macht.

Ich seh doch auch mal ein Funkeln in den Augen, wenn ich irgendwas auf dem Tisch stehen habe wie Kuchen oder eine Zeitschrift oder was auch immer.  Also, wenn sich Menschen begegnen, da wird doch die ganze Zeit geredet, auch wenn nur wenige Worte getauscht werden.
ich gebe es ja zu, dass ich mein Gegenüber durchaus beobachte.

Was ist was? Eine gute Flasche Öl oder Essig, wenn ich weiss, dass gern und oft gekocht wird. Eine Knackwurst, ein Glasl Wurst, Käse, Butter...

Ja, ich werbe bewusst für die Dinge, die direkt vom Hof sind UND ich vertraue meinen Frauen, dass sie nach besten Wissen und Gewissen alles zubereiten- PUNKT .

Wir sind gerade wieder bei der Thematik, wie wir uns selbst wahrnehmen...

Frohes Schaffen,

Anja

« Letzte Änderung: 30.11.15, 12:51 von Clara »

Clara

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Wir ernten, wenn wir sä(t)en...  *Bitte denk daran immer und immer wieder und manche Saat geht erst später auf... und nicht immer bekomm ich von dem zurück, dem ich einst gab. Und doch, es kommt  alles irgendwann und irgendwie zurück.*

Das sind so meine Gedanken dazu.

Beste Grüße,

Anja

 


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