Autor Thema: Naturheilverfahren im Stall - wie anfangen?  (Gelesen 6447 mal)

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Offline cara

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Re: Naturheilverfahren im Stall - wie anfangen?
« Antwort #15 am: 29.01.18, 19:20 »
Heidi,
ich habe jetzt nur die ersten zwei Seiten durchgeschaut, da ging es aber nur um Naturheilkunde ;)
Deren Wirkung stelle ich ja auch gar nicht in Frage, auch wenn sie manchmal etwas überschätzt wird..
« Letzte Änderung: 29.01.18, 19:26 von cara »
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Online Heidi.S

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Re: Naturheilverfahren im Stall - wie anfangen?
« Antwort #16 am: 29.01.18, 20:18 »
Wenn du Homöopathie als Suchbegriff dort eingibst, bekommst du ca 170 Einträge über Forschung und Studien die weltweit gemacht wurden.
Keine Ahnung welche Studien wie angreifbar sind oder nicht. Gilt denk ich auf jeden Gebiet.
Im Prinzip egal, Hauptsache es hilft und wenn es nicht hilft, dann muss man sich was anderes überlegen. Egal welche Überzeugung man hat.
Liebe Grüße Heidi

Offline cara

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Re: Naturheilverfahren im Stall - wie anfangen?
« Antwort #17 am: 30.01.18, 19:49 »
ich habe jetzt ein paar gefunden zur Homöopathie.
Die angebenen Originalstudien waren alle ohne Placebo-Kontrollgruppe, d.h. die Mittel wurden nur zusätzlich! zu der "normalen" Medikation gegeben und selbst da war bei einigen beschrieben, dass es vielleicht helfen könnte (it may help).
Also keine Doppelblindstudie, die eine Wirkung beschreiben könnte ;o)

Wenn es bei euch helfen mag, ist das schön, aber das kommt nicht vom Nichts in den Zuckerkügelchen - dessen sollte man sich bewusst sein ;o)
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Offline gschmeidlerin

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Re: Naturheilverfahren im Stall - wie anfangen?
« Antwort #18 am: 30.01.18, 20:37 »
Cara, ich muss dir ehrlich sagen, dass es mir eigentlich egal ist, was wirkt - Hauptsache es wirkt!

Ich frag mich jetzt nur, wie es kommt, dass man z. B. einer Kuh erst mal ein Mittel gibt, dass keinerlei Wirkung zeigt und man dann bei genauer Studie der Symptome das Mittel wechselt und plötzlich hat man Erfolg, oder hab ich nur lange genug gebetet, dass es jetzt doch helfen möge, aber ach ja, beten hilft laut einschlägiger katholischer Kreise ja auch nicht, weil die Homöopathie ist ja des Teufels (diese Meinung gibt's wirklich!)!

Mich magst du nicht mehr bekehren und ich wäre blöd, auf so ein einfaches und kostengünstiges Heilverfahren im Stall zu verzichten (natürlich nicht nur im Stall, auch in der Familie)!

LG Eva

Online apis

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Re: Naturheilverfahren im Stall - wie anfangen?
« Antwort #19 am: 30.01.18, 22:10 »
Mit einer homöopathischen Behandlung habe ich mich mal ganz doll blamiert.  ;) ;) 8)

Wir hatten spät abends eine Kuh mit über 40 Fieber. TA wurde angerufen. Der war gerade bei einer schweren Geburt und würde erst in 30 Minuten kommen.

Damals hatte ich mit den Globulis noch keine große Erfahrung, doch mehr als nicht helfen konnten die "Zuckerperlen" ja nicht. Also gaben wir alle 15 Minuten Globulis.  Fast eine Stunde nach dem Anruf kam der TA, mass Fieber und konnte nur 39 Grad messen. Der fühlte sich total vera....t und war sehr sauer. Beim Abhören stellte er dann eine kräftige Lungenentzündung fest und spritzte Antibiotika.

Von den Homöopathika haben wir ihm nichts erzählt,helfen ja doch nicht. Ob die Kuh sich die Wirkung nur eingebildet hat?
« Letzte Änderung: 30.01.18, 23:14 von apis »

Offline cara

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Re: Naturheilverfahren im Stall - wie anfangen?
« Antwort #20 am: 31.01.18, 07:15 »
wenn ihr euch meinen Link durchlest, ist Placebo-by-Proxy erklärt.
ich werde die Tage mal was dazu raussuchen, heute wird das eher nichts, ich hab was vor ;o)

wen es wirklich interessiert, kann sich auch gerne auf der Seite des Netzwerks Homöopathie umschauen. Der Link auf der vorigen Seite ist von dort, also von da einfach weiter schauen.
« Letzte Änderung: 31.01.18, 08:50 von cara »
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Offline frankenpower41

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Re: Naturheilverfahren im Stall - wie anfangen?
« Antwort #21 am: 31.01.18, 10:33 »
Bei uns wird nicht soviel mit Globuli gearbeitet, aber einiges habe ich inzwischen schon daheim.
Auch unser TA sagte schon "gebt mal (z.B.) etwas Apis dazu"
Mir wird immer in Erinnerung bleiben als wir Kalb für uns zum schlachten geben wollten (war wbl. Zwilling) und 6 Tage vor dem Termin beim Metzger hatte es 40 Temperatur und nicht gesoffen.  Ich hab TA geholt und der sagte mir was ich für Globuli geben soll, Antibiotika ging ja nicht. Jedenfalls war Fieber weg, Kalb hat wieder gesoffen und ging normal weg. Es gibt einfach Dinge, für die es keine Erklärung gibt. Hauptsache es hatte geholfen.

Offline frega

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Re: Naturheilverfahren im Stall - wie anfangen?
« Antwort #22 am: 31.01.18, 11:14 »
tolles thema
werde heute bend mal durchlesen.
ist event. eine schweizerin mit erfahrung dabei?
wie hat sie angefangen und gibt es kurse?
würede mich auch sehr interessieren.
liebe grüsse
frega

Offline Milli

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Re: Naturheilverfahren im Stall - wie anfangen?
« Antwort #23 am: 31.01.18, 11:33 »

Wie anfangen ?.......................auf jeden Fall viel lesen und immer wieder nachlesen.Das Buch von der Gnadl find ich am besten.
Dann wenn man mal die Mittel so ein bisschen "kennt" , die Symptome genau beobachten,ist nicht immer einfach.
Je akuter die Krankheit ist,umso schneller findet man das richtige Mittel.
Und dann halt viel ausprobieren,soviele Mittel braucht man gar nicht.Halt die Gängigsten und dann kann man sich so nach und nach
immer wieder andere Mittel dazu kaufen ,wo man meint die braucht man.
Evtl. gibts in der Nähe Arbeitskreise ,das ist sehr hilfreich. Andere berichten von ihren Erfahrungen und man lernt doppelt.
Auf jeden Fall lohnt es sich. ;)

LG milli

Offline naima

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Re: Naturheilverfahren im Stall - wie anfangen?
« Antwort #24 am: 31.01.18, 11:37 »
Mir wäre als Einstieg ein Kurs hilfreicher. Da hab ich mal einen Einstieg.
Aber jeder lernt anders...

In der Schweiz gibt es Fortbildungen am Strickhof.
Habt Ihr so eine Einrichtung auch in Eurer Nähe?
« Letzte Änderung: 31.01.18, 11:39 von naima »

Offline Flottelotte

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Re: Naturheilverfahren im Stall - wie anfangen?
« Antwort #25 am: 31.01.18, 11:59 »
Also meint ihr, die Mittel nach und nach zu kaufen wäre besser, als eine Hausapotheke mit den gängigsten Mitteln zu kaufen?

LG

Offline gschmeidlerin

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Re: Naturheilverfahren im Stall - wie anfangen?
« Antwort #26 am: 01.02.18, 20:06 »
Ich hab immer nach Bedarf gekauft, auch beim Lesen habe ich immer mitnotiert, man kennt ja die Probleme im Betrieb. Angefangen habe ich durch den Bt. Zuerst habe ich nur Geburtsunterstützung und so gemacht. da konnte man nicht sagen, war das jetzt besser oder wärs eh so auch gegangen. Dann hatten wir mal eine schwere Rindergrippe mit Durchfall im Stall. SV kam vom Tierarzt mit Mittel zu eingeben. Das war ein Job und jede Mahlzeit ein paar Tiere mehr. Am dritten Tag war noch immer keine Besserung da, im Gegenteil, einige Kühe verloren auch schon den Appetit, setzte ich mich am Vormittag mit dem Buch von Tiefenthaler hin und fand ein Mittel für Durchfall bei Viruserkrankungen. Ich fuhr in die Apotheke, die hatte das Mittel lagernd und ich gab alle 2 Stunden jeder ein Stück Brot mit den Globulis. Am Abend begannen die ersten Kühe wieder zu fressen und am nächsten Tag hatten wir alles ziemlich überstanden. Danach klemmte ich mich dahinter. Kaufte Bücher, besuchte Vorträge und Seminare und hatte oft wirklich erstaunliche Erfolgserlebnisse. Jetzt haben wir Gott sei Dank sehr wenige Probleme im Stall, doch die Stallapotheke ist für alle Notfälle gewappnet.

LG Eva

 


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