Autor Thema: Papst: Trennung manchmal notwendig  (Gelesen 6056 mal)

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Offline pauline971

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Re: Papst: Trennung manchmal notwendig
« Antwort #15 am: 24.02.16, 12:28 »
Zitat
Ich sage immer, ein Trauschein ist kein Garantieschein. In einem Menschenleben kann vieles passieren und wenn zwei Menschenleben zusamm kommen sogar noch mehr.

Genau Luna; und deshalb sag ich immer, eine Beziehung ist wie ein Garten - wenn er nicht gepflegt wird verwildert er. Wenn nur einer pflegt und der andere hantiert, als wäre er alleine im dem Garten zuhause, gibt es irgendwann Disteln, Brennesseln und sonstiges Gestrüpp, dem niemand mehr Herr wird.
Um klar zu sehen reicht oft ein Wechsel der Blickrichtung.
Antoine de Saint-Exupéry

Offline martina-s

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Re: Papst: Trennung manchmal notwendig
« Antwort #16 am: 24.02.16, 15:59 »
Na, ja, Luna,
so ganz einfach oder eben nicht... ist es nicht.
Denn schon im alten Testament hat man sich seltsamer Weise mit dem Thema beschäftigt.
Sogar in Wikipedia kann man darüber finden: http://www.kathpedia.com/index.php?title=Ehebruch

Richtig Menschenwerk kann ich darin nicht unbedingt erkennen.

Luna Du wirst auch im weltlichen Leben Menschen finden die eine Scheidung verteufeln. Leute die grundsätzlich über alle  und alles gut Bescheid wissen!
Und so ist es auch bei den Pfarrern. Nur weil diese im Zölibat leben, werden nicht alle Priester verständnislos reagieren.

Auch sie sind Menschen. Und man mag es nicht glauben, aber es gibt durchaus Geistliche die ihren Weg ihrer Berufung gegangen sind oder noch gehen. Die diese Lebensform bewusst so gewählt haben und die selben Versuchungen unterliegen wie die Ehepartner auch.

Nur ist die Spezies Mensch immer allzu schnell versucht Negativbeispiele als das vorrangig Entscheidende darzustellen. Wenn einer schlecht ist, dann sind es alle.-
Wenn einer aus seiner Lebensform ausbricht, dann ist das nicht praktikabel!-
Wenn einer aus diesen Reihen Kindesmissbrauch begangen hat, dann tun es alle!  :'(

Wenn einer verständnislos und unmenschlich, weltfremd reagiert hat, dann ist mit Sicherheit das Zölibat die Ursache.

Dass daneben aber ganz viele andere treu ihren Weg gehen und ihren Dienst tun, das kehrt man unter den Teppich!
Liebe Grüße
Martina

 


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