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Autor Thema: Cross Compliance & die Folgen  (Gelesen 17929 mal)
martina
Südniedersachsen
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #30 am: 03.03.05, 09:32 »

Niedersachsen bietet BMS an, Betriebliches Management System in Zusammenarbeit mit Beratung durch Landwirtschaftskammer, Landvolk oder die Landberatungen.

Kostet nat. wieder Geld, gibt aber auch Eu-Zuschüsse, die im Windhundverfahren nach Antrag verteilt werden.

Bislang habe ich alle Unterlagen in einem Aktenplan zusammengefaßt (Stand Frühjahr 2004, sollte mal aktualisert werden).

Dann habe ich jetzt zb. für QM Milch einen Ordner, in dem alle Unterlagen dazu liegen, bzw. Querverweise auf dem Deckblatt aufgeführt sind, wo zusätzliche Unterlagen zu finden sind. Z.B. die Düngebilanzen werden für QM benötigt, liegen aber in einem Extra-Ordner mit den Bodenprobenergebnisse etc.

So in etwa stelle ich mir das System für BMS zu CC auch vor, Ein Ordner, in dem die Kontrollpunkte gesammelt sind und dann jeweils Qerverweise, wo die einzelnen Punkte speziell und ausführlich abgehandelt werden.
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
albert
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Beiträge: 238



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« Antwort #31 am: 03.03.05, 09:49 »

hallo.....
@Bridda , also wo du recht hast hast du recht ,die meisten  Cross Complience sind nur gesetzlicher Standart , da brüstet sich ja der Berufsverband er habe das erreicht , nur dass jetzt kontrolliert wird .Ein beisp.Kälberverordnung , gilt seit 1993 also lange bevor es ein Frau Künast als Minister. gab , der sich darauf eingestellt hat war doch der Dumme .
Die Sache mit den Feldspionen , wenn wir doch alles richtig machen ,ist das auch kein Probl.
Und mit dem Geld verpulvern , da mußte man innerhalb der Lanrw. auch mal ansetzen.
Na und das mit den Kreisvorzitzenden , ob diese 120 Termine alle für die wirtschaftenden Bauern sind ,möchte ich doch stark anzweifeln , aber all denen die sich für gentechnikfreie Zonen sich einsetzten , gegen ihre Landesfürsten , denen gehört Hochachtung und vor denen zieh ich den Hut.
LG albert
« Letzte Änderung: 03.03.05, 16:30 von albert » Gespeichert
Petra Oberdorfer
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Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #32 am: 03.03.05, 14:29 »

Hallo Bridda,

sicher hast du Recht. Die Sache IST gelaufen und uns bleibt wie immer nichts andres übrig als die Bedingungen so gut als irgend möglich zu erfüllen.

Aber nützt uns das was? Wie weit müssen wir uns noch ducken und kontrollieren lassen um unsere Produkte an den Mann zu bringen.

Ich  hab jedenfalls langsam das Gefühl, daß wir niemal gutgenug, billiggenu arbeiten können, es werden immer neue Forderungen und Vorschriften kommen und das erschreckt mich zunehmend.

Viele Grüße
Petra O.
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martina-s
Landkreis Weilheim Obb.
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Es lebt sich leichter mit der Wahrheit :)


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« Antwort #33 am: 03.03.05, 15:08 »

Ja, weißt Du, Petra,
dagegen hätte ich ja nichts. Aber dann soll es überall so sein. Momentan läuft es ja so, dass die, die billiger produzieren ins Land liefern. Billiger produzieren weil sie gar nicht diese Auflagen haben wie wir.
Wir sind erst vor zwei Tagen QS/ QM zertifiziert worden. Wenn ich mir da den Punktekatalog durchlese, dann stellt sich für mich ganz klar heraus dass nur das prämiert wird wie viel Technik eingesetzt wird und nicht unbedingt das Geschick der Menschen gute z. B. Milch zu produzieren.
Warum sonst bekommt der Landwirt einen Punkt mehr wenn er eine elektronische Sperre drin hat, damit Hemmstoffmilch nicht zur Liefermilch gerät?
Irgendwo finde ich das nicht richtig. Da wäre doch vernünftiger auf die Eutergesundheit der Herde zu achten, was die Herren ja anhand der Tankproben herausfinden können und da Punkte zu vergeben.
Denn auch Technik kann mal streiken und wenn der Melker nicht eingibt, dass die Kuh Hemmstoff gibt, dann wird es die elektronische Sperre auch nicht wissen.
Wie gesagt, überall soll es diese Bestimmungen geben, dann wäre es gerecht.
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Liebe Grüße
Martina
Jochen
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Beiträge: 1150


« Antwort #34 am: 03.03.05, 17:42 »

Albert, sicherlich sind die cross-compiance-Vorschriften größtenteils gesetzlicher Standard. Man muß sich aber bei vielen Gesetzen fragen, wo der Sinn liegt.
Und die Folgen von Verstößen sind in keinem anderen Bereich unserer Gesellschaft so weitreichend. Ungefähr so, wie wenn einer Familie das Kindergeld reduziert wird, wnn der Familienvater bei Rot über die Ampel fährt.
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SuHe
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... hinterher ist frau immer schlauer...!


« Antwort #35 am: 03.03.05, 23:34 »

hallo,

Probleme der Stilllegungsverpflichtung und Cross Compliance:
 
Jäger, Jagdpächter oder andere Autofahrer, die über Stilllegungsflächen fahren, bringen dem Landwirt Sanktionen. Wie kann er sich schützen Huh

Warum werden nicht diejenigen verwarnt, die über die Fläche fahren. 
 
Es wird empfohlen, diese Flächen einzuzäunen; Verbotsschilder reichen nicht aus.

Damit setzt man das Befahren von Ackerland mit dem Auto einer Bewirtschaftung gleich, oder verstehe ich da etwas falsch Huh 

Was bringt die eingezäunte Landschaft? 

Die Jagdpächter sprechen von Jagdschutz und berufen sich auf die Pacht, die sie für die Ausübung der Jagd bezahlen.

Wie sieht das bei Euch aus ? Hundehalter, Urlauber bewegen sich auch nicht nur auf Wegen.

Die Verschärfung der Cross Compliance-Regelung in den kommenden Jahren ist bereits beschlossene Sache.

Gesundheit von Mensch und Tier und die Erhaltung der natürlichen Lebensräume sind ein wichtiges Anliegen !

Die Umsetzung der Verordnungen und Auflagen bringt Belastung, Stress und Druck. Ratlosigkeit macht sich breit, die Lebensqualität leidet.

Gruß
Susanne
 

   
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Gitta
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tschau tschau


« Antwort #36 am: 06.03.05, 21:28 »

Hallo Bridda,

für die Kontrollen des Amtes oder CC Leute haben wir einen eigenen Ordner angelegt. Der ist untergliedert in
- Bodenuntersuchungen + Düngeempfehlungen
- Nährstoffvergleiche der letzten Jahre
- Nmin Beratungsempfehlungen teils vom Wochenblatt (Fachinfo) und alle Erzeugerringmitteilungen
- TÜV Berichte der Spritze
-  Kopie des Sachkundenachweises
- Dokublätter über die Produktion, Lagerung und Transporte von unseren Feldfrüchten (Getreide, Mais, Raps)..
  diese sind Vorlagen von einem LKP Programm

Einen weiteren Ordner haben wir angelegt, in dem wir die Aufzeichnungn über die Tiere im Stall machen:
- HI-Tier meldungen
- Bestandregister
- Päße
- Arneimittelbuch und Nachweise
- Kopien der Tierprämienanträge
- Tierverkäufe aller Art, z.B. Schlachtabrechnungen, Wiegescheine

Einen weiteren Ordner für alles, was den Mehrfachantrag betrifft:
- alle Anträge und die dazugehörigen Bescheide
- gesamten Briefwechsel
- alle Luftbilder
- alles über Flurbereinigung
auf Jahre untergliedert

Einen weiteren Ordner wurde angelegt, in dem alle Milchgeldbescheide und alles was Milch und Mitteilungen der Molkereien betrifft.

Wir kommen damit ganz gut klar und jeder Ordner hat eine andere Farbe, damit es überschaubaren und einfach bunter aussieht im Schrank.

Herzlichst
Gitta
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Wer das Ziel nicht kennt, kann den Weg nicht finden.
Liebe Grüße
Gitta
Daggl
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Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #37 am: 21.08.05, 10:25 »

Ich weiß jetzt nicht ganz ob ´s hier reinpasst:

Heute hab ich schon im Wochenblatt gelesen, daß es aufgrund der Futter- und Lebensmittelhygiene dazu kommen kann, daß keine Schwalbe mehr in den Ställen sein dürfen.
Wo solln die dann bitte hin? Gibts halt dann keine mehr... Angry
Und: Hatten wir dieses Thema nicht schon mal vor ca. 15 Jahren?

*genervt*

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Viele Grüße, Dagmar
Peter1969
Gast
« Antwort #38 am: 21.08.05, 14:50 »

wenn jetzt die Schwalben auch noch aus den Ställen verbannt werden, frage ich schon was das soll. Istdoch schön der Schwalbengesang oder wie sie ihre Jungen versorgen oder fleisig ein Nest.puh wird es wird bei uns übertrieben mit
der Lebensmittelhygiene Angry. wenn schon Hygiene dann auch mal bitte mit dementspechenden Milchpreisen honorieren.Aber wer redet von Flugzeugabgassen,und sonstiges was unsere Felder verschmutzt Angry
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Janey
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« Antwort #39 am: 21.08.05, 15:48 »

Hallo!

Und wie stellen die sich das vor: Schwalben aus den Ställen verbannen? Verbotsschilder aufstellen und vorher den Schwalben Lesen beibringen?  Angry
Bei uns fliegen die Schwalben sogar durch die kleinsten Spalte in den auf Kipp gestellten Milchkammerfenstern und nisten dort. Wenn man ihr Nest zerstört, wird innerhalb von Stunden ein neues gebaut. Ich wüßte also wirklich nicht, wie ich die Schwalben aus unserem Stall fernhalten sollte, solange Tore offenstehen und unser Dachfirst ebenfalls offen ist. - Das ganze Gebäude evtl. luftdicht in Frischhaltefolie einschweißen???

LG
Janey

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Mirjam
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Change happens!


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« Antwort #40 am: 21.08.05, 17:11 »



Hallo Lena,

Vogelkot sieht ein Schweinemensch schon mit ganz anderen Augen, weil diese eben schon Vektoren sein können für Kokzidien & Co., allerdings haben wir auch (meist) keine Silage von Weiden usw. und das Getreide gereinigt wird gehört schon zur guten fachlichen Praxis.

Was michabsolut zum Staunen bringt, sind diese Drehscheiben an Viehmärkten und Viehauktionshallen, weil ja gerade der Viehverkehr als Risikofaktor Nr. 1 in der Tierhaltung gilt.

Das mit den Planen auf Erntewägen hat auch für die Landwirte "Sinn" - kürzlich standen bei uns die Warteschlangen vor dem Abladen des frisch gedroschenen Rapses am Raiffeisen-Lager - Glück hatte, wer schon die Planen installierte - es kam ein riesiges Gewitter von oben, so dass bei manchem das Wasser unten aus dem Hänger wieder rauslief..
zu dem ist das Abdecken z.B. wenn man Soja geholt hat und der Fahrtwind es ständig herunterweht doch was Gutes  Wink.

viele Grüsse

Mirjam
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Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
freilandrose
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Nur Geduld, mit der Zeit wird aus Gras - Milch


« Antwort #41 am: 22.08.05, 09:46 »

ich glaube, wenn du in deinem Leben schon häufiger eine Plane über einen Wagen ziehen gemusst hättest, die schwerer ist als du selbst, du bei einem ältern Hänger weder Leiter noch Haltegriffe in schwindeliger Höhe hast und eigentlich sowieso jede Minute zählst, dann würdest du anders darüber schreiben.
Denn es ist eine elendige Arbeit, da nicht alle Anhänger wie die neuen heute ausgestattet sind und wenn Treckerfahren auch Spaß macht und Frauensache ist, kannste das mit den Planen knicken  Undecided

Hallo Lena,
die Plane war bei uns auch ein sehr grosses Problem, zumal mein Mann auf seine Äcker immer die Wagen gestellt hat, damit er bei Nacht dreschen konnte. Wir haben ja niemand, der sie wegfährt. Alle Hänger wurden dann heimgeholt, unter Dach gestellt, meist 3 oder 4. Darunter Kleinere, grosse und ein ganz grosser Dreiachser.
Alle mal ohne Plane. Dann haben wir in unserer neuen doppelstöckigen Halle ein Loch im Betonboden ausgespart. Der ganz grosse Dreiachser wurde drunter gestellt und so haben wir dann umgeladen. Ich habe mal ein Bild reingestellt. Und genau auf diesen grossen Wagen hat mein Mann oben von vorn nach hinten ein sehr langes Holz rangemacht und darauf die Plane drauf. Ging wunderbar. Gottseidank musste ich nie dabei helfen Cheesy.

[gelöscht, Archiv unter www.baeuerinnentreff.de]
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Liebe Grüsse
Freilandrose
Jochen
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« Antwort #42 am: 22.08.05, 12:24 »

WAS sollen wir dagegen tun, Macmichi?

Der Bauernverband muss kuschen und mitmachen.. sonst  steht er in der Öffentlichkeit wieder als Lobbyvertretung, die sich gegen Kontrollen und Lebensmittelsicherheit wehrt, da.
Wo man hinhört... jeden kotzen diese Vorschriften, Kontrollen und Dokumentationspflichten an.
Ich wurde gerade als einer der Landwirte ausgewählt, welche der Südzucker ihre "schlagbezogene Dokumentation" der Rübenfelder senden müssen.
Was soll der Scheiß? Welchen der Zuckerabnehmer interessierts? Man sieht doch aktuell, WAS interessiert: Billig-- billig- billig!
Ich werde der Südzucker einen bitterbösen Brief beifügen und sie fragen, ob sie von ihren zukünftigen brasilianischen Produzenten auch schlagspezifische Aufzeichnungen bekommen!
SELBSTVERSTÄNDLICH führe ich für MICH diese Aufzeichnungen. Aber ich glaube kaum, dass es Coca-Cola oder die Hausfrau beim Aldi interessiert, an welchem Datum ich gesät, dedüngt und gespritzt habe. Hätte ich was verbotenes gemacht, würde ich es nicht dokumentieren!
Du hast Recht, Michi!  Wir sollten gegen die ganzen Gängeleien aufbegehren. Aber ALLE! Leider bringt man keine 2 Bauern unter einen Hut und schon garnicht den ganzen Berufsstand. Das wissen die ANDEREN auch!
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Mirjam
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« Antwort #43 am: 22.08.05, 12:39 »

Hallo Lena,

ich wollte hier niemanden als "blöd" hinstellen und wenn das so rüberkam, so tuts mir leid. Ich kann mir nur vorstellen, dass gerade in diesem "Sommer" mancher Landwirt drum froh war, eine Plane dabei zu haben und die Lösungen, die mein Bruder sich selbst geschweiß hat, sind sehr einfach zu handhaben; Aufstiegshilfe schon wegs meinem Vater.
 
Vielleicht bin ich auch schon zu lange zu tief in dieser ganze Qualitätssicherungssache, als das ich auch nur ansatzweise glauben würde, man könne die Rad nun "zurückdrehen", der Handel und die ganze Codex-Alimentarius-Vereinigung ist sich nun mal einig: Vertrauen ist gut - Prozessqualitätsnachweis ist besser (und es wird zukünftig keine Produktqualität ohne Prozessqualität mehr geben); ich finds nur allgemein ziemlich.... das die Landwirte erst dann über die Regelungen/Vorschriften informierte werden, wenn sie kurz vor dem Eintreten sind und nicht in der Planungsphase, wo man sie evlt. praxisnäher/"dokumentationsfreundlicher" gestalten hätte können.

Ich hatte ja schon zu Beginn der Debatte um dieses Thema auf folgende Ansatzpunkte hingewiesen, die ein weitaus höheres Engagement / Eigeninitiative erfordern bzw. sehe ich heute schon nach Eurepgap-erzeugten Spargel beim Lidl...
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Farm-Audit- und Farm-Advisory-System - Ein Beitrag zur Ökonomie von Qualitätssicherungssystemen -
Matthias Schramm und Prof. Dr. Achim Spiller, Göttingen
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@ MacMichi: An wenn willst du - wenn du Mitstreiter gefunden hast - deine Proteste richten? An die Bundesregierung, die EU-Recht umsetzt? An die EU, die CA-Richtlinien erfüllt? An die CA-Commission/en? Und mit welchen Alternativ-Lösungsvorschlägen kann man diese Richtlinien-Welle entgegentreten?

Andersherum - wer hat sich über das neue Produkthaftungsgesetz informiert und der Nachweispflicht des ERZEUGERS, dass seine Ware einwandfrei ist (incl. des Erzeugungsprozesses)?

viele Grüsse

Mirjam

viele Grüsse

Mirjam
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SuHe
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... hinterher ist frau immer schlauer...!


« Antwort #44 am: 22.08.05, 23:32 »

Hallo,

die Diskussion hier heute morgen war interessant !!!!

Danke! Smiley    Nun will ich mir auch etwas Luft machen.

Jede Vorschrift, jede Auflage stellt für die Landwirte zunächst einmal

                    EINKOMMENSVERNICHTUNG

dar. Es entstehen Kosten!!!!!!!, die bis dato nicht da waren.....

Es entsteht zusätzliche Arbeit. (Muß das sein??, muß das soo sein??)
 
Was nützt der "gehegte, gepflegte, dokumentierte" Roggenanbau, wenn die Fallzahlen nicht stimmen und der Futterroggen dann nach Zwischenlager auf dem Hof beim Handel in einer Biogasanlage bzw. in einer Futtermischung landet.

Der Wettlauf mit der Natur zeigt in jedem Jahr unsere Ohnmacht.

Hinzu kommt der Stress, Druck.... Warum müssen sich die Menschen zusätzlichen Stress machen? Sind wir nicht lernfähig? Ist nicht alles schon schwierig genug?

Mir fällt dann immer mal der Satz ein: "Eine gesunde Wirtschaft braucht den kranken Menschen." (von wem war das doch gleich ? - mein Gedächtnis, vollgemüllt mit Vorschriften und Alltagsfragen, hat gelitten....) :-((

Gruß
Susanne
     
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