Bäuerinnentreff - hier gehts zur Homepage!
News: Vereinsmitglied werden?
Hier gehts zum Anmeldeformular!
 
*
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?
19.05.13, 00:19


Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge


« vorheriges nächstes »
Seiten: [1] 2 3 4 5 | Nach unten Drucken
Autor Thema: Bauernhof und Schule  (Gelesen 9496 mal)
Mirjam
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 7661


Change happens!


WWW
« am: 31.12.02, 20:39 »

...
« Letzte Änderung: 28.05.11, 13:28 von Mirjam » Gespeichert

Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
Stefan
Mitglied
*
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 26


Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #1 am: 31.12.02, 21:15 »

Hallo Mirjam,
dies wollte ich als Kind auch schon immer mal erleben, doch vor zwanzig Jahren hat es gelautet: Die Bauern sterben eh alle und wer dumm bleibt macht Bauer oder Kanalreiniger.
In unserer heutigen Gesellschaft will doch jeder nur noch mehr verdienen als der Andere und dafür nichts arbeiten und nur der Computer hat Vorrang.
Was in der Landwirtschaft passiert und auch in der Natur ist für Jeden von uns unwichtig, hauptsache Geld, Geld und nochmal Geld.
Für Natur und Umwelt (einschließlich Landwirtschaft) hat doch heute keiner mehr etwas übrig und jeder Spaziergänger oder Autofahrer schimpft wenn ein Bulldog auf der Straße oder am Feldweg fährt.
Die Meinung der Leute ist doch nur: Die Bauern verbrauchen unsere Steuern und müssen nichts arbeiten!!!!!!
Die Milch kommt aus dem Tetra-Pack, das Fleisch aus der Tiefkühltruhe - wieso überhaupt Landwirtschaft!?
Habe früher (bis vor drei Jahren) auch so gedacht bis ich endlich mal die Chance hatte früh Morgens um 6 Uhr in den Kuhstall zu gehen und in der Landwirtschaft mitzuhelfen. Seit diesem Zeitpunkt weis ich wie hart und jedoch wie SCHÖN es am Bauernhof ist.
Einen guten Rutsch!!!!
Gruß Stefan
« Letzte Änderung: 01.01.03, 10:21 von reserl » Gespeichert
Mirjam
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 7661


Change happens!


WWW
« Antwort #2 am: 19.04.04, 19:43 »



Hallo Britta,


eine tolle Idee - wieder gleich abwandeln in: Landwirtschaftskiste mit (Fühl)Sachen rund um den Bauernhof? Kuhhorn, Maiskolben usw. oder so "Produktproben" vom Weizen zum Mehl mit Gries und Kleie oder gepoppten Getreide?

Das wäre doch was: Videofilm vom Hof/Ernte. Wußtet ihr übrigens, das Hipp gleich über die Krankenhäuser Videofilme über die Produktion ihrer (Fleisch)Gläschen/Biohöfe kostenlos schickt/mitverteilt?

1-Schritt-in-Marketing-voraus...

Bücher, Landkarte mit wo-wächst-was in Deutschland und rundherum so eine Zeichenklärung: Karpfenteiche: Warm und flach oder Spargel:Sandböden ihr wißt schon wie früher die Erdkundebücher...



Meine Güte, wenn ich sehe, was die CMA alles für Gelder hat - da könnte man doch so ne Kiste "abkupfern" und testweise an Schulen?
Und mit CMA-Unterlagen und Büchern, Broschüren füllen?



Viele Grüsse


Mirjam





Gespeichert

Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
Beate Mahr
Untermain Ebene
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4617


Ohne Frauenpower keine Bauernpower


« Antwort #3 am: 30.11.04, 08:53 »

Hallo

„Bauernhof als Klassenzimmer“ heißt die Gemeinschaftsaktion vom Hessischen Kultusministerium, Hessischen Ministerium für Umwelt,
ländlichen Raum und Verbraucherschutz und vom Hessischen Bauernverband, die landesweit in Hessen angeboten wird.
Heranwachsende sollen aus erster Hand erfahren, wie Getreide, Kartoffeln oder Zuckerrüben von der Saat bis zur Ernte angebaut
und die Tiere gehalten werden.

http://www.agrinet.de/page.cfm?PRID=7&CFID=1462562&CFTOKEN=6008961&PID=243

Da ich immer auf der Suche nach geeignetem Material bin ... finde ich auch manchmal was tolles Wink



http://www.ima-agrar.de/index_2689.htm

Diese Poster gibt es auch zum Thema Getreide ...

Auf der Seite www.ima.agrar.de findet ihr ganz viel Infobroschüren
für alle Stufen und fast alle Themen rund um die LW

http://www.ima-agrar.de/index_Bestellformular.htm

Kennt ihr noch andere Seiten wo man sich Material bestellen kann Huh

Gruß
Beate
Gespeichert

Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt,
wo die anderen erst einmal reden

John F. Kennedy
Biobauer
Bewohner
*
Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1167



« Antwort #4 am: 13.02.05, 15:51 »

Hallo,
ich wurde vor drei jahren vom landwirtschaftsministerium ausgewählt als sogenannter demonstrationsbetrieb für ökologischen landbau,damals war der sinn und zweck dieser betriebe sich für interesserite berufskollegen und verbraucher zu öffnen.(bitte keine diskussion über sinn oder unsinn dieser massnahme,ich glaube auch das da viel geld müssig verbraten wird)
Ich erkannte relativ schnell das mein betrieb sich nicht zum besuchermagnet entwickeln wird( nur ackerbau,ziemlich zerstreut liegend)wollte aber die entschädigung auch nicht ohne gegenleistung einstecken,daher ging ich gezielt auf die schulen hier los.Ich schrieb an das schulamt,und muss sagen seitdem bekomm ich regen zuspruch durch sämtliche jahrgangsstufen und schulsysteme.
papier nehm ich da aber immer nicht viel mit,meiner erfahrung nach wird das ziemlich schnell weggeworfen,ich hab einen hofprospekt,und einen kurzen vortrag für overhead oder beamer,ansonsten muss man sich jeweils genau einstellen auf die klassen,meine letzte war ein leistungskurs bio im Abijahr,da gings um C/N verhältnisse im acker,davor eine dritte klasse grundschule,da eher wo die milch und die eier herkommen .ich sollte zwar eigentlich dabei viel werbung für bio machen ,ich bin mittlerweile schon froh wenn ich den kids landwirtschaft allgemein näherbring und versuch bio und konvi möglichst rauszuhalten.
auf jeden fall meine ich das sowas mehr bringt als jede  demo vor dem supermarkt.
servus Herbert
Gespeichert

Streite dich nie mit einem Idioten, er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich mit Erfahrung. (Bob Smith, 1962
Jochen
Bewohner
*
Offline

Beiträge: 1208


« Antwort #5 am: 14.02.05, 08:55 »

http://www.nova-institut.de/modellregionen/nachricht.php?id=6627&typ=6

Ich kenne die Kerstin persönlich.
Sie hat eine ungeheure Gabe im Umgang mit Kindern und das ist Grundvoraussetzung für solche Aktionen.
Gespeichert
mary
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 7369


Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #6 am: 14.02.05, 09:31 »

Hallo Jochen,
das Projekt der Schweineschule finde ich sehr gelungen,
ich bin in Region aktiv Chiemgau -Inn-Salzach engagiert und bei uns gibt es auch ein Projekt,
Bauernhof macht Schule, ausserdem macht der Bauernverband für Schulkinder einiges.
Gemeinsam mit einem Landmaschinenbetrieb haben wir ein Projekt für Lehrer gemacht-
nicht nur Bauernhöfe zu zeigen, sondern auch das Umfeld.
Unter dem Motto "Lust auf Land-wirtschaft" haben wir Lehrer eingeladen, haben ihnen die Entwicklung der Landmaschinentechnik gezeigt,
Lehrer durften mit einem uralt Schlepper aus dem Oldtimerfuhrwerk oder dem neuesten High-tech-
Schlepper mit allem drum und dran auf dem Gelände herumfahren.
Verschiedene Bauerhöfe, von gross bis klein, verschiedene Tierhaltungsformen,
den Alltag der Bauern und Bäuerinnen mit denen des Lehrers, Lehrinnen verglichen.
Haben uns zusammengesetzt und das Leben auf dem Land in der Vergangenheit, der Gegenwart und der möglichen Zukunft besprochen.
Mir ist aufgefallen, die vielen Flyer und Infomaterialen können wir echt vergessen,
das gelebte und erfahrbare Leben war am besten rüberzubringen.
@Herbert, ich sehe es als zukünftigen sehr wichtigen Punkt an, besonders in den Gymnasien und Realschulen das bäuerliche Leben und Wirtschaften, aber auch den gewerblichen und handwerklichen Bereich viel stärker einzubinden und einzubringen.
Fite gutausgebildete Jungbauern oder Jungbäuerinnen könnten viele Vorurteile, die über Bauern gebildet wurden - eher abbauen- und zeigen, dass auf dem Land, auf dem Hof echt was los ist.
Reine Wissensvermittlung könnnen wir vergessen, wir müssen die anderen Sinne der Kinder und Jugend ansprechen.
Denn die Gymnasiasten sind die Studenten von morgen und die Entscheidungsträger in Politk und Wirtschaft von übermorgen.
Wir müssen unbedingt die Eilten, die sich um die Landwirtschaft sorgen und dafür interessieren, einbinden um auch dem Verlust und der ABwanderung gegenzuhalten.
Was mir auffällt, ds Wissen um Lebensmittel, um die Zubereitung, ist fast nicht mehr vorhanden,
einen Pudding, einen Griesbrei selbst zu machen, das ist bei den meisten Kindern nicht mehr vorstellbar.
Es ist sinnlos, wenn wir mit Auflagen und Dokumentationen erdrückt werden, um gesunde Grundnahrungsmittel zu produzieren und auf der anderen Seite ist fast kein Wissen mehr vorhanden.
Von Seiten der Politik und der Wirtschaft ist da auch nichts zu erwarten,
da werden wir uns selbst reinhängen müssen.
herzliche Grüsse
maria
Gespeichert
Julia
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 32


Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #7 am: 21.02.05, 10:55 »

Weil ich mich über die Aufbereitung des Themas Landwirtschaft in den Schulen geärgert habe, bin ich in das Projekt der FNL (Fördergemeinschaft nachhaltiger Landbau) siehe auch die Internetseite FNL.de,
"Landwirtschaft- verstehen,erleben und genießen" als "Besucherbetrieb" eingestiegen, es macht Arbeit, bringt aber viel für Schüler und Lehrer und im Moment für mich pro Stunde 15,--€.
Ich finde es jedenfalls ein Unding, wenn sich in der 10. Klasse einer Oberschule die Bio-Lehrerin Landwirtschaft heute nur mit Massentierhaltung gleichstellt und nicht bereit ist, unser Angebot,die Betriebe in unserem Dorf(6km von der Schule entfernt) zu besichtigen, ablehnt.
Gruß aus Niedersachsen
Gespeichert
Mirjam
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 7661


Change happens!


WWW
« Antwort #8 am: 27.02.05, 13:17 »



Der Bauernhof als Klassenzimmer ein Pilotseminar am 15./16. März 05 in Neumünster

         Lernen, Landwirtschaft zu vermitteln

         Die Milch kommt aus der Tüte, die Kühe sind lila -  so lauten zwei
         klassische und viel zitierte Kindermeinungen zur Landwirtschaft.

         Tatsächlich ist es längst nicht mehr selbstverständlich, dass
         Kinder wissen, dass die Lebensmittel, die sie essen, auf Äckern
         und in Ställen produziert werden. Um hier Abhilfe zu schaffen,
         öffnen Landwirte ihre Betriebe für Schul- und Kindergartengruppen.


         Lernen auf dem Bauernhof ist ein wichtiger Baustein in der
         landwirtschaftlichen Öffentlichkeits- und Imagearbeit und kann
         gegebenenfalls zu einem Einkommensstandbein entwickelt werden.

         Immer mehr Betriebsleiter/innen öffnen heute ihre Hoftore und
         stellen sich als Botschafter der Landwirtschaft den Fragen der
         Kinder und Jugendlichen. Um ihnen in ihrer Arbeit Unterstützung zu
         geben, wurde das Seminar: Der Bauernhof als Klassenzimmer -
         Lernen, Landwirtschaft zu vermitteln konzipiert.

         Der  Verein  information.medien.agrar  (i.m.a)  e.V., der auch das
         Projekt  Bauernhof als Klassenzimme betreut, bietet das Seminar
         in  Zusammenarbeit  mit  den  Landesbauernverbänden,  der  Andreas
         Hermes  Akademie (AHA) und der CMA Centrale Marketing-Gesellschaft
         der     deutschen     Agrarwirtschaft     bundesweit    an. 

         Die Pilotveranstaltung ist am 15. und 16. März in Neumünster (S-H).
         Im   Seminar  erarbeiten  die  Teilnehmer/innen  in  einem  ersten
         Themenblock   Methoden,  den jungen Gästen ihre Arbeit und moderne
         landwirtschaftliche  Produktionsmethoden  kindgerecht, interessant
         und  überzeugend dar­zustellen. Es werden unter anderem die Fragen
         beantwortet: 
         Wie  baue  ich  den  Kontakt  zu Lehrern auf?
         Welche Gestaltungsmöglichkeiten     wie    z.B.    Hoferkundung,    Quiz,
         Projektarbeit, Rallye für Lernen auf dem Bauernhof bieten sich?
         Wo finde  ich  Unterstützung  und  geeignete  Materialien?

         Der zweite Seminartag  widmet  sich  der  Kommunikation. Begleitet von vielen
         wirkungsvollen   praktischen  Übungen  wird  den  Teilnehmer/innen
         vermittelt,   wie   sie  sich  auf  die  Kinder  und  Jugendlichen
         einstellen und ihr Interesse wecken können.
         Interessenten  am  Seminar  wenden  sich  bitte  an  Hubert  Koll,
         information.medien.agrar  (i.m.a)  e.V.,  Konstantinstr. 90, 53123
         Bonn, Tel.: 02 28 / 97 99 -374, E-Mail: hubert.koll@ima-agrar.de


         Andreas Hermes Akademie
         im Bildungswerk der Deutschen Landwirtschaft e.V.
         In der Wehrhecke 1
         D-53125 Bonn
Gespeichert

Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
biba
Mitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 64


« Antwort #9 am: 15.06.05, 23:13 »

Hallo,
da ich nicht so wirklich eine passende Box gefunden habe, setze ich es hier mal rein!

"Kinder-Universität Göttingen"

Gestern ist mir ein etwas älterer Artikel im Lw.-Wochenblatt ins Auge gesprungen, in dem von einem Projekt in der Kinder-Uni-Göttingen berichtet wurde. Die Uni eröffnete mit einem dritten Semester über Haus-u. Nutztiere.
In der ersten Veranstaltung des Sommersemesters ging es um die Tierhaltung in der Lw.

Rückblickend auf unsere Vorfahren, die Jäger und Sammler waren und keine Haustiere kannten, wären sie den ganzen Tag mit der Nahrungsbeschaffung beschäftigt gewesen. Erst nach Sesshaftigkeit hätten sie die Tierhaltung entdeckt.

Es wurde den Kindern die Aufgaben der Bauern erläutert, dass die Tiere gefüttert u. versorgt werden müßten, die Beschaffung der Vorräte für die Stallhaltung im Winter, die Pflege der Tiere, wie zB " Fussnägel" regelmäßig schneiden.
Manche Tierarten wie Schafe würden noch relativ naturnah gehalten, Schweine dagegen in Ställen auf Spaltenböden. Die Gesundheitsvorsorge, Hygiene, nötige Impfungen, Knopf im Ohr, neueste Technik, Futterautomaten.
Dadurch habe der Landw. mehr Zeit, seine Tiere zu beobachten.

Tiere dienten nun mal zur Nahrungsaufnahme! Die meissten Landw. seien gut ausgebildet und gingen mit den Tieren sehr sachkundig um.

Die Kinder hätten sich eifrig Notitzen gemacht, oder auch auf Casette aufgenommen!

_______________________________________
Also, ich muss sagen, mir hat dieser Bericht über diese Aktion sehr gut gefallen.

biba




Gespeichert
Gabi
Gast
« Antwort #10 am: 27.06.05, 09:31 »

Guten Morgen ,
dazu habe ich eine Frage. Wer hat Erfahrungen mit Schulklassen auf dem eigenen Hof.Worauf sollte geachtet werden?  Es ist für mich wichtig etwas darüber zuerfahren, da wir in der nächsten Woche Besuch von Grundschülern bei uns auf dem Hof bekommen.
Gespeichert
Julia
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 32


Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #11 am: 27.06.05, 11:11 »

Hallo aus Niedersachsen, wir hatten schon des öfteren Grundschulklassen bei uns auf dem Hof.Anbindekuhstall mit Aufzucht, Bullenmast auf Spalten, Pensionspferde in Einzelboxen, also nicht nach der "neuesten Mode" und besondere Putzaktionen habe ich auch nie gestartet (die Kinder sagen eh, dass es stinkt), trotzdem kommen die Grundschullehrerinnen immer wieder, weil die Kinder so begeistert sind.
Kälber, Katzen, Pferde streicheln, Schwalbennester, Fledermäuse, uvm sind Sachen auf die wir sie hinweisen, damit sie das Positive sehen. Wichtig ist auf kritische Fragen, ehrlich und verständlich zu antworten. Wir sprechen vorher mit den Lehrern ab, was sie vorgearbeitet haben und liefern dann die Praxis dazu, z.B. Kartoffel roden oder den Weg der Milch, sonst kann es einfach zu viel werden. Auf wetterfeste und pflegeleichte Kleidung hinweisen!
Julia
Gespeichert
ChristineN
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 410


« Antwort #12 am: 06.07.05, 14:08 »

Hallo,
bis vor einem Jahr haben wir bis zu 4 Tage wöchentlich viele Schüler-, Kindergarten- und Feriengruppen zu Besuch. Wir nahmen uns immer viel Zeit, um alle Fragen beantworten zu können. Der Renner war zum Abschluss immer das Ponyreiten. Die Gruppen kamen jährlich wieder. Ab dem Zeitpunkt, wo wir es nicht mehr umsonst machen konnten, da wir eine Hilfe für die 4-5 Stunden täglich organisieren mussten, kamen nur noch 2-3 Anfragen im Sommer. Dabei wollten wir nur 2,50 Euro pro Kind. Und da die Anfragen regelmäßig in die Heu- oder Getreidezeit fiehlen, sagten wir zum Schluss ganz ab.
Eigentlich traurig, denn auch wir wollten gerne versuchen, den Kindern die Landwirtschaft wieder näher zu bringen.
LG Christine
Gespeichert

Liebe Grüsse von Christine!
Doro
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2246


Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag


« Antwort #13 am: 06.07.05, 20:36 »

Hallo Christine,

schade daß es an ein paar Euros scheitert! Aber eine kleine Entschädigung find ich gerechtfertigt. ,, Richtig" zu bezahlen wären die Stunden eh nicht!
Gespeichert

Es grüßt Doro

,,Leben ist nicht genug", sagte der Schmetterling. ,,Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man haben".
FTM
Mitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 51



« Antwort #14 am: 28.07.05, 13:41 »

Ich muß mir jetzt einmal luft machen
Wir hatten gestern eine Versammlung in sache "schule am Bauernhof"
Wie meistens ging es auch wieder einmal ums Geld
Wir in Salzburg haben das glück das unser Landesrat Eisl voll hinter der Sache steht und auch immer schaut das genügend geld für dieses Projekt da ist.Wir bekommen pro Schulklasse mindestanwesenheit auf dem Hof 3 Stunden "€ 160.- .Meiner Meinung nach ein sehr guter Preis.Die Schüler selbst haben nichts bzw.kommt auf den jeweiligen Bauern an aber höchstens € 3.- zu bezahlen.Jetzt gibt es bei uns Bauern denen ist das zu wenig,
Denke ich vielleicht falsch oder bin ich zu wenig Kaufmann,aber mit € 160.- muß man doch mehr als zufrieden sein,wo in der Lanwirtschaft bekommt man so einen Stundenlohn auch wenn mann die vorbereitungszeit und zusammenräumen dazurechnet.
Ich bitte euch um eure Meinung.

Liebe grüße Maria Huh
Gespeichert

Liebe das Leben,den es Liebt Dich auch
Seiten: [1] 2 3 4 5 | Nach oben Drucken 
« vorheriges nächstes »
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.18 | SMF © 2006-2007, Simple Machines
Dilber MC Theme by HarzeM
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Homepage - Tractorpulling - Pferdeforum
Infothek - Branchenbuch - Gesetze/Verordnungen - Pachtspiegel
nach oben