suederhof1
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Wir haben die Welt nur von den Kindern geliehen
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« am: 20.04.02, 21:27 » |
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Moin Moin  Im Bt finden sich fast alle Regionen Deutschlands wieder.  Ebenso das nähere und weitere Ausland. Jede dieser Regionen hat ihre eigene Küche.  Hier könnt ihr eure speziellen Rezepte unterbringen. Es wird bestimmt interessant mal einige Vorschläge auszuprobieren. Barbara aus NF 
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« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »
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suederhof1
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Wir haben die Welt nur von den Kindern geliehen
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« Antwort #1 am: 22.04.02, 16:09 » |
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Moin moin  Eine Spezialität sind Futtjes 1l Milch zum kochen bringen 250g Grieß einrühren 1Teel. Butter " 1 Prise Salz " 10 Eier 500 g Mehl 500g Rosinen alles unterrühren etwas Kardamom 1 Würfel Hefe mit 1/2 Teel. Zucker u, einem Eßl.lauw Milch vorgehen lassen, und als letzte unter den Teig rühren. Teig gut gehen lassen mit Hilfe eines Löffels od.Eislöffel(Metall) in heißem Fett abbacken.(am besten geht es in einer Friteuse). Die fertigen Bällchen werden beim Essen in Zucker gedippt. Als Mittagessen kann Obstsuppe dazu gereicht werden. Guten Appetit Barbara aus NF 
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« Letzte Änderung: 01.01.70, 01:00 von 1031090400 »
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Beate Mahr
Untermain Ebene
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Ohne Frauenpower keine Bauernpower
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« Antwort #2 am: 04.07.03, 12:38 » |
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Hallo ich weiß nicht ob das hier paßt   Aber ich suche typisch bayrische Rezepte Wir wollen den 65. Geburtstag meines Vaters feiern ... und weil es ~~ einfach ~~ sein soll im Sinne von wenig Arbeit - Aufwand dachte ich an Weißwurst und Brezeln ... Da es ja wohl den ganzen Tag rund geht ... solls bayrisch weiter gehn ... Habt ihr einen speziellen Blechkuchen in Bayern  oder für Abends dann - Salate  zum gegrillten Hals Vielen Dank im voraus Liebe Grüße Beate
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Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden
John F. Kennedy
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IrmiB
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« Antwort #3 am: 04.07.03, 20:19 » |
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So mach ich den Schweinsbrat`n: ca. 1 kg Schweinsbraten ( Schulter) , am besten mit Schwarte, Schwarte einschneiden. Bratenstück einreiben mit: zerdrückten Knoblauchzehen mit Salz ( 2 Zehen), Pfeffer und nicht zu vergessen Kümmel. Bratenstück von allen Seiten im heißen Öl scharf anbraten. Wurzelwerk :Zwiebel, Gelberübe, Lauch, Sellerie, wenig Liebstöckl (mia sag`n immer Maggikraut) oder Petersielie kurz mit anbraten und mit Wasser aufgießen. Am besten schmeckt der Schweinsbraten immer aus`m Holzofen, aber s`gut aufgießen nicht vergessen, damit`s eine schöne Kruste gibt. ( Um die gute Kruste gibts jedesmal Streit bei meinen Kindern  ) Der Braten braucht schon so 1 1/2 Stunden. Dazu gibt`s bei mir allweil Semmelknödel und an Krautsalat mit ausgelassenen Speck natürlich. Die Soße muß man halt noch bisserl abschmecken, da geb ich ganz gerne Gemüsebrühepulver mit rein und vielleicht noch bißal nachwürzen, s`kommt immer aufs Fleisch dran an. Übrigens, der Schweinsbraten ist auch schon das Einzige, was ich im Holzofen mach, der wird immer wunderbar, aber Kuchen oder Anderes haut nicht so hin, da ist mir dann der Elektroherd wieder lieber. An Guat`n ( Der dat mi jetzt gleich direkt g`lustn  ) Irmi 
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Liebe Grüße von Irmi
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Anita2
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Wer, wenn nicht du, und wann, wenn nicht jetzt
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« Antwort #4 am: 04.07.03, 21:07 » |
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Hallo Beate, in Bayern gehört da unbedingt auch ein Kartoffelsalat dazu, bei uns werden die Kartoffel mit der Schale gekocht, dann geschält, noch heiß geschnitten, dann wird eine Marinade aus heißer Fleischbrühe (wichtig),Essig, Salz, Pfeffer und etwas Öl gemacht, natürlich auch Zwiebeln dazu und sofort über die Kartoffel gegossen, gut durchgemischt, damit sie schön matschig werden und zerfallen, etwas durchziehen lassen, Schnittlauch darüber und fertig, LG Anita
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Werner
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« Antwort #5 am: 15.08.03, 13:24 » |
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Hallo Die Damen.
Mich würden Brotrezepte der verschiedenen Regionen interessieren.
Falls jemand aus Südtirol oder Tirol dabei ist gerne deren Rezepte auch Gruß Werner
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Gislinde
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BT - find ich gut! Hätte gern öfters Zeit dazu !
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« Antwort #6 am: 23.10.03, 22:31 » |
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Apfel- und Birnenbrot
Eine Spezialität aus dem Allgäu, oder habt Ihr woanders auch solche Gebäcke?
Apfel- und Birnenbrot wurden früher und auch heute noch im Herbst und Winter im Allgäu gerne gegessen
Apfelbrot
3 Pfund Äpfel (mit Schale) kleinschneiden, 500 g Zucker 2 Teelöffel Zimt, Nelkenpulver, Piment 50 g Kakao 125 ml Rum 300 g Nüsse ganz 300 g Rosinen 300 g Feigen Zitronenschale gerieben alles in eine große Schüssel geben und über Nacht ziehen lassen dann 1 kg Mehl und 2 Päckchen Backpulver vermengen in Kastenformen geben und bei 180°C 80 min backen
Allgäuer Hutzelbrot (aus Allgäuer Bäuerinnen Backbuch)
ca 2 kg Trockenfrüchte (Birnen, Äpfel, Zwetschgen) 100 g Zitronat 100 g Orangeat 800 g Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln oder gemischt) 1 P. Lebkuchengewürz
Zubereitung Trockenfrüchte und Feigen in einer großen Schüssel mit Wasser bedecken, 6 Stunden quellen lassen
Zutaten für den Teig 1200 g Weizen 700 g Roggen Sauerteig 2 Würfel Hefe 2 Teelöffel Salz 2 Eßl. Honig
Zubereitung Weizen und Roggen fein mahlen, Sauerteig mit 1/8 l Wasser in der Mitte des Mehls verrühren, an einen warmen Platz stellen. Nach 6 Stunden das Einweichwasser mit Mehl und Sauerteig verrühren. Früchte kleinschneiden Die Hefe , den Honig und das Lebkuchengewürz mit dem Teig verrühren, Früchte, Rosinen, Nüsse und Salz unterkneten, nach Bedarf Mehl oder flüssigkeit zugeben, abgedeckt 2 Stunden gehen lassen. 5 Kastenformen gut fetten, mit Semmelbrösel ausstreuen, Teig einfüllen, nochmals gut gehen lassen. Bei 180 ° C gut 1 Stunde backen, Oberfläche nach der halben Zeit mit Alufolie abdecken. Am übernächsten Tag in Folie einpacken, hält sich 2 bis 3 Monate bei kühler Lagerung.
eine andere Variante aus diesem Backbuch ist das
„Singat“ Birnenbrot
2 kg Mehl 80 g Hefe 500 g Weinbeeren 250 g Dörrzwetschgen 2 kg Birnen getrocknet 2 Kranz Feigen 125 g halbierte Nüsse 100 g Orangeat 100 g Zitronat 30 g Salz 2 Päck. Lebkuchengewürz 1 Teel. gem. Koriander 1 Teel. Nelkenpulver 2 Teelöffel Zimt
Birnen über Nacht einweichen, evt. weichkochen, Stiel und Blüte entfernen, vierteln, Feigen und Zwetschgen kleinschneiden. alle Zutaten zu einem festen Teig verarbeiten und gehen lassen. Danach formt man 8 Laibe davon. Zum Mantelteig nimmt man 500 g Mehl, Salz, ½ Päck. Hefe, 2 Eßl. Öl und macht einen geschmeidigen Teig davon, teilt in 8 Portionen und nun ebenfalls gehen lassen. Danach auswellen, mit Birnenwasser bestreichen, einen Laib darin einschlagen, gehen lassen, mit einer Gabel einstechen und ca 1 bis 1 ¼ Stunde bei 175 ° C backen. Nochmals mit Birnenwasser bestreichen
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Mit lieben Grüßen Gislinde
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editsche
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Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben
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« Antwort #7 am: 06.11.03, 21:57 » |
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Hallo Werner!
Möchte Dir wegen der Brotrezepte das Buch Brotgeschichten aus Hohenlohe, vom Silberburg-Verlag empfehlen. Ist jetzt erst auf dem Markt erschinen weiß nicht ob es schon in jedem Buchladen ist. Ist unteranderem ein bäuerliches Überraschungsbrot drin Dazu nimmt man einen Brotteig und wickelt eine geräuerte Bauernbratwurst hinein und bäckt das Kipfchen bei 250 Gr. 10Min und dann bei 180 gr. ca 50 Min.
Gruß Edith
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Gislinde
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BT - find ich gut! Hätte gern öfters Zeit dazu !
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« Antwort #8 am: 25.02.04, 23:04 » |
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Käsespätzle oder auch Allgäuer Kässpatzen genannnt Zutaten: 200 g geriebenen Bergkäse, Emmentaler, nach Geschmack auch einen würzigen Romadur dazu 2 Zwiebel in Ringe schneiden und 80 g Butter (o. Butterschmalz) Aus 500 g Mehl, 4 Eiern, 1 Teel. Salz, Muskat, ca ¼ l Wasser einen mittelfesten Teig (ähnl.wie Rührteig) zubereiten, portionsweise ins kochende Wasser mit einem Spätzlehobel reiben, kurz aufkochen lassen, in eine Schüssel schichtweise Spätzle und geriebenen Käse geben, obendrauf die gerösteten Zwiebeln und zerlassene Butter geben. Auf den Tellern die Portionen mit Pfeffer aus der Mühle würzen, dazu jede Menge Salat. Sehr sättigend, aber ich koche lieber fettärmer, lasse also die Butter weg. Eine andere beliebte Hauptspeise sind Krautspatzen stehen unter Rezepte gesucht, Seite 7 [gelöscht, Archiv unter www.baeuerinnentreff.de]
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« Letzte Änderung: 25.02.04, 23:10 von Gislinde »
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Mit lieben Grüßen Gislinde
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LunaR
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Dat Eenen sien Uhl is det Annern sien Nachtigall
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« Antwort #9 am: 25.02.04, 23:25 » |
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Hallo Gislinde,
die Allgäuer Käsespätzle sind ein Lieblingsessen in unserer Familie. Hier im Norden kennen wir keinen Spätzlehobel, darum vielleicht noch ein Tipp, es geht auch gut mit der Spätzle- oder Kartoffelpresse. Ich hab einmal versucht Spätzle vom Brett zu schaben und bin kläglich gescheitert.
Liebe Grüße Luna
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Verschwendete Zeit ist Dasein. Gebrauchte Zeit ist Leben.
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Hansi
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« Antwort #10 am: 12.04.04, 18:51 » |
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Meine kulinarische Wanderung (Siehe bei den Hauptgerichten) hätte hier ja viel besser hingepasst. Aber ich brauche sicher einige Zeit das Ganze zu ordnen. Nun ist der Teil Sachsen vorhin fertig geworden mit ca. 150 Rezepten.
Hier ein winzig kleiner Auszug, 4 willkürlich ausgewählte Leckerbissen, die aber stellvertretend für sächsische Vielfalt sind:
Lausitzer Sonntagssuppe
Zutaten:
1 Suppenhuhn Wurzelwerk (Möhre, Sellerie oder getrocknete Sellerieschalen, Porree, Petersilienwurzel Petersilienstengel) 2 Zwiebeln Salz, Lorbeerblatt, Nelken
für die Gemüseeinlage: 2 bis 3 Eßl. Butter 2 Möhren 1/4 Knolle Sellerie 1 kleine Stange Porree
für die Eierkuchenstreifen: 150 g Mehl 1/4 l Milch 2 Eier Öl zum Backen Salz, Muskat, Petersilie
Zubereitung:
Das ausgenommene, gut gewaschene Huhn mit dem gesäuberten, abgezogenen Magen und dem Herz in soviel Wasser ansetzen, dass es reichlich bedeckt ist. Nach dem Aufkochen sorgfältig abschäumen und das gesäuberte Wurzelwerk sowie etwas Salz dazugeben. Eine Zwiebel schälen, halbieren und die Hälften mit den Schnittflächen auf die heiße Herdplatte, eine erhitzte und dann abgeschaltete Elektrokochplatte oder in eine beschichtete Pfanne legen und braun rösten, ein großes Lorbeerblatt auf die eine Zwiebelhälfte geben und mit den Nelken feststecken (gespickte Zwiebel). Von der zweiten Zwiebel nur die äußere, trockene Schale entfernen, die Knolle gut waschen und ungeschält im ganzen mit den gebräunten Zwiebelhälften an die Brühe geben, die auf diese Weise besonderen Wohlgeschmack und eine schöne goldgelbe Farbe bekommt. Wenn das Fleisch gar ist, auslösen und die Hälfte davon in feine Streifen schneiden (die andere Hälfte zu Salat oder Frikassee verarbeiten). In einem zweiten Topf die Butter zerlassen, Streifen von Möhre, Sellerie und Porree darin anschwitzen, das fein geschnittene Hühnerfleisch dazugeben und mit durchgeseihter Hühnerbrühe auffüllen. Von Mehl, Milch, den beiden Eiern, Salz und ein wenig Muskat einen Eierkuchenteig bereiten, in wenig Öl kleine, dünne Eierkuchen davon backen, nach dem Erkalten in 3...4cm lange, feine Streifen schneiden und als Einlage in die Suppe geben. Sehr heiß, mit fein gehackter Petersilie bestreut, servieren.
Leipziger Allerlei
Zutaten:
250 g Junge Erbsen 250 g feine Möhren 250 g Buschbohnen 250 g Spargel 250 g Blumenkohl 250 g Kohlrabi 100 g Butter 1/8 l Brühe 1/8 l Sahne 2 Eigelb Mehl Salz Muskat Zucker Petersilie
Zubereitung:
Das Gemüse putzen, den Kohlrabi und die Möhren in bleistiftdicke, ca. 3 cm lange Stäbchen schneiden, den Blumenkohl in Röschen zerlegen, die Bohnen halbieren und den Spargel in 5 cm lange Stücke teilen. Erbsen, Möhren, Bohnen und Kohlrabi jeweils für sich blanchieren und den Blumenkohl und den Spargel getrennt in wenig Flüssigkeit mit etwas Butter kochen. Das Gemüse getrennt mit wenig Salz und einer Spur Muskat würzen, den Möhren und Erbsen wenig Zucker zu geben und warm stellen. Aus der zerlassenen Butter und Mehl eine helle Schwitze bereiten, die Brühe zugeben und zu einer sämigen Soße verkochen. Mit der Sahne verfeinern, das Eigelb unterziehen und mit Salz, Muskat und ein wenig Zucker abschmecken. Das Gemüse vorsichtig unter die Rahmsoße ziehen und nochmals darin erhitzen. Vor dem Servieren mit gehackter Petersilie bestreuen.
Anmerkung:
Im "Original" wurde das Leipziger Allerlei mit Krebsschwänzen verziert und mit Krebsbutter beträufelt. Ich reiche es zu Braten von Kalb- oder Schweinefleisch, zu Steaks und Schnitzeln. Als Beilage serviert man Salzkartoffeln.
Vogtländische Kartoffelpuffer
Zutaten:
2000 g rohe Kartoffeln 1 l Buttermilch 2 mittelgroße Zwiebeln 1 Eßl. Mehl 3 Eßl. Essig Salz, Pfeffer, Zucker Margarine zum Backen
Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen, reiben und das Stärkewasser ausdrücken. Die Buttermilch, die fein geriebenen Zwiebeln, 1 Eßl. Mehl, etwas Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker hinzufügen und alles gut vermengen. Aus der Masse kleine Puffer formen und in Margarine und Öl von beiden Seiten schön goldgelb backen. Dazu Apfelmus oder Heidelbeeren.
Sauerbraten
Gäbe es eine Rangliste der Braten, würde man den Sauerbraten in Sachsen und Thüringen, im Spreewaldgebiet und auch im Harz an erster oder beinahe an erster Stelle finden. Dabei ist er eigentlich ein Schmorgericht: Das marinierte und gespickte Fleisch wird zunächst in sehr heißem Fett von allen Seiten braun und knusprig angebraten; dabei schließen sich die Poren des Fleisches, der Fleischsaft kann nicht auslaufen, und das Fleisch bleibt saftig. Durch das Marinieren (3 bis 4 Tage, besser 7 Tage) wird die Bearbeitungszeit relativ lang, aber dafür ist das Ergebnis ein kulinarisches Spitzenerzeugnis. Obwohl es in den einzelnen Gegenden einige Abwandlungen des Sauerbratens gibt, ist das Grundrezept immer gleich (Variationen ergeben sich aus den Gewürzen für die Marinade und für die Soße); auf jeden Fall muss er sehr sorgfältig abgeschmeckt werden.
Zutaten:
1 kg Rinderschmorfleisch 100 g fetter Speck 75g Pflanzenfett 50 g Mehl 1 Päckchen Soßenlebkuchen 2 Eßl. Tomatenmark
Für die Marinade: 1/21 Weinessig 1/21 Wasser 2 Zwiebeln oder 1 Porreestange 1 Möhre 1/4 Knolle Sellerie 4 bis 5 Nelken 1 Lorbeerblatt 1 Teel. zerdrückte Pfefferkörner, 1/2Teel. Thymian 1E ßl. Zucker 1 Eßl. Salz
Zubereitung:
Zunächst die Marinade bereiten: Essig und Wasser aufkochen, Nelken, Lorbeerblatt, zerdrückte Pfefferkörner, Thymian, Zucker und Salz dazugeben. Zwiebel, Möhre, Sellerie, Porree putzen, waschen und grob würfeln (nach Geschmack auch noch eine bis zwei klein geschnittene Knoblauchzehen dazugeben). Das Gemüse und die Gewürze in der Flüssigkeit gut durchkochen, damit sich die Aromastoffe voll entwickeln können, und die Marinade erkalten lassen. Das Rinderschmorfleisch gut waschen und wieder abtrocknen. Den fetten Speck in feine Streifen (etwa 4 cm lang) schneiden und zum Absteifen kurz in den Kühlschrank (am besten ins Gefrierfach) stellen, weil sich abgesteifte Speckstreifen besser zum Spicken, eignen. Die Speckstreifen mit Hilfe einer Spicknadel parallel zur Fleischfaser durch das Fleisch ziehen, so dass die beiden Enden der Speckstreifen im Abstand von etwa 3 cm versetzt rund um das Fleischstück herausschauen. Das gespickte Fleisch nun für etwa 3 bis 4 Tage in die Beize legen, wobei es unbedingt von Flüssigkeit bedeckt sein muss. Das Gefäß abdecken und kühl stellen. Am Tage der Zubereitung das Fleisch aus der Marinade nehmen und mit einem sauberen Tuch abtrocknen. Die Marinade durchseihen. In einer entsprechend großen Bratpfanne das pflanzenfett stark erhitzen und den Braten auf jeder Seite so lange anbraten, bis er rundherum knusprig braun ist. Nun das Gemüse aus der , Marinade mitschmoren lassen, dann, zunächst löffelweise, etwas Marinade an das Bratfett geben, zwei- bis dreimal einkochen lassen, dann das Tomatenmark zugeben und durchrösten, das Mehl überstäuben und ständig rühren, bis es eine mittelbraune Farbe hat. Nun etwa die Hälfte der Marinade an den Braten geben und zugedeckt (dabei ab und zu wenden und etwas Marinade oder auch Wasser zugeben) etwa 90 Minuten bei 200...220CC schmoren lassen. Den Soßenlebkuchen zerbröseln und in 1/41 Beize etwa 30 Minuten weichen lassen. Ist der Braten nach etwa 11/2 bis 2 Stunden gar, aus der Soße nehmen Und zunächst warm stellen. An die Soße den geweichten Soßenlebkuchen geben, kurz durchkochen lassen, nochmals nachwürzen, abschmecken und durchseihen. Den Braten in nicht zu dünne Scheiben schneiden und wieder in die Soße geben.
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cara
Kreiselstadt
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Kann ich nicht, heisst will ich nicht.
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« Antwort #11 am: 13.04.04, 17:45 » |
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. Ich hab einmal versucht Spätzle vom Brett zu schaben und bin kläglich gescheitert.
ach, luna, das geht schon...;o)) mit etwas übung klappt das schon ganz gut... obwohl mir ein spätzlehobel/ eine spätzlepresse lieber wäre.... 
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« Letzte Änderung: 13.04.04, 17:49 von cara »
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LiGrüss cara
Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. Henry Ford
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Hansi
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« Antwort #12 am: 27.04.04, 23:46 » |
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Gehen wir nun einmal nach Thüringen! Vielleicht ist ja da und dort Schlachttag, oder es liegt so einiges noch in der Tiefkühltruhe oder hängt auf dem Speicher. Also los, wobei man natürlich das Thüringen oft durch Eigenes ersetzen muss: Das große Thüringer Topfwurst-Sauerkraut-FestessenZunächst wird Sauerkraut (je Person etwa 250g) auf die übliche Weise zubereitet, also gar, aber nicht zu weich gekocht, und ganz nach persönlichem Geschmack gewürzt: mit Äpfeln, Zwiebeln, Salz, Zucker, ein paar zerdrückten Wacholderbeeren und vielleicht einer Spur Majoran, wenn möglich mit ein wenig würziger Wurstbrühe verkocht. In einen großen, nicht zu hohen Topf schichtet man nun das fertige Sauerkraut abwechselnd mit kleinen geräucherten Bratwürsten, einer Halberstädter Ringwurst, großen Stücken Bierschinken oder Jagdwurst, geräucherten Geraer Bockwürsten, einem Ring Hausmacher-Blutwurst, Stücken von anderen Thüringer Wurstsorten und legt auf die oberste Schicht Sauerkraut noch einen Ring Hausmacher-Leberwurst. Den Topf mit dem Sauerkraut und der Wurst lässt man nun zugedeckt auf ganz kleiner Flamme stehen, damit sich die Wurst im Sauerkraut langsam erwärmt und ihren Geschmack voll entfalten kann. Das Festessen beginnt, wenn der große Topf dampfend in der Tischmitte steht, flankiert von Schüsselchen mit Meerrettich, Senf- oder Salzgurken, Rettichsalat, viel grob geschnittenem Bauernbrot sowie Senf, Pfeffer und Salz zum Nachwürzen. Mehr aus Thüringen findet man unter der vorläufigen Adresse: www.zappelphilipp.de/kochen.htmUnd ich denke morgen Abend erfolgt das Update, dann liegen vorläufig alle Rezepte für Thüringen dort vor. Gruß Hans
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Christine
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« Antwort #13 am: 28.04.04, 07:29 » |
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Hallo, Hansi! Wie ich sehe, bist Du auch ein Fan des interessanten DDR-Kochbuches "Von Apfelkartoffeln bis Zwiebelkuchen". Ich sag's ja immer - die volkstümlichen Gerichte sind die besten!
Christine aus Thüringen
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Herzlichen Gruß - Christine
Humor ist der Knopf, der verhindert, daß einem der Kragen platzt. Joachim Ringelnatz
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Hansi
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« Antwort #14 am: 28.04.04, 20:03 » |
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Richtig, liebe Christine!
Dieses Kochbuch dient mir für den Grundstock nmeines Webkochbuches für die Länder der alten DDR. Ich ergänze es dann noch mit Rezepten, die ich hier in anderen Kochbüchern habe, wird aber noch ewig dauern, vorallem die alte Deutsche Schrift macht da Probleme. -grins-
Woher sollte man regionale Gerichte der östlichen Bundesländer den sonst hernehmen, als aus solcher Quelle aus dem Jahr 1982? Auch wenn ich die Rezepte teilweise bearbeite, oder weiß ein echter "Wessi" was "Glutal" ist?
Aus dem Jahr der 1. Auflage sieht man auch, warum ich die meisten dieser Rezepte schon selbst probiert habe, in 22 Jahren kocht man halt so einiges zusammen.
Und der Tage veröffentliche ich hier, natürlich auch aus diesem Büchlein, eines der am besten gehüteten Geheimnisse Thüringens, die "Herstellung" der echten Thüringer Klöße.
Lieben Gruß
Hans
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