Autor Thema: Erziehung der Hofnachfolger (w/m)  (Gelesen 30766 mal)

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Online gatterl

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Re: Erziehung der Hofnachfolger (w/m)
« Antwort #45 am: 13.09.14, 13:23 »
Zitat
MAMA prägt Sohns FRAUENBILD und wie man(n) mit FRAUEN umgeht.
Ich bin nicht tätowiert und gepierct und er hat sich eine solche gesucht. Wo bleibt da deine Theorie ?????
Mein Mann geht gut mit mir um, also hat er (Sohn) wohl die richtige Erziehungsbasis? Trotzdem er sich anders verhält?
So eine ST habe ich auch. Macht mir aber nix. Aber da ist in der Erziehung sicher was falsch gelaufen, denn ich bin auch nicht tätowiert. Mein Söhne schon. Da ist auch was falsch gelaufen.
Barbara

Man beachte, daß nicht jeder, der die Meinung anderer hören möchte, auch eine andere Meinung hören will.

© Maz Bour

Offline Petra2

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Re: Erziehung der Hofnachfolger (w/m)
« Antwort #46 am: 13.09.14, 13:55 »
@Clara
Du wirst mir bestimmt erklären können woran ich einen Betriebsnachfolger erkennen kann.
Die Erziehung und Prägung erfolgt im Kleinkindalter.
Ich habe jedoch noch kein Kind gesehen, was mit dem Brandzeichen "Hofnachfolger" auf
die Welt gekommen ist.

LG
Petra2
Das Leben ist viel zu kurz für irgendwann.

Offline Solli

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Re: Erziehung der Hofnachfolger (w/m)
« Antwort #47 am: 13.09.14, 15:17 »
Lasst Euch doch nicht immer so aushorchen! Merkt Ihr das denn nicht? Sie gibt von sich kaum was preis ... aber ihr! ;-)
Uns hilft kein Gott, unsere Welt zu erhalten - das müssen wir schon selbst tun!

Offline maggie

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Re: Erziehung der Hofnachfolger (w/m)
« Antwort #48 am: 13.09.14, 15:22 »
in dieser box erzählen wir ja wirklich nur "Wahrheiten" -

solli, wenn sie damit was anfangen will - na ja ... dann ist sie ja noch dümmer als erlaubt
liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz

Online gatterl

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Re: Erziehung der Hofnachfolger (w/m)
« Antwort #49 am: 13.09.14, 15:33 »
Wenigstens rührt sich hier immer was, nachdem C. da war. Ist doch auch schön.
Barbara

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© Maz Bour

Offline fanni

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Re: Erziehung der Hofnachfolger (w/m)
« Antwort #50 am: 13.09.14, 15:44 »
in dieser box erzählen wir ja wirklich nur "Wahrheiten" -



ich hab jetzt auch die ignore-taste gedrückt  ;) und drum will ich jetzt bei diesem Thema mit diskutieren ohnee die Eingangsfrage zu kennen 8). Ich fühl mich auch nicht ausgehorcht. lesen ja auch sonst genügend mit, die nie was schreiben, das Thema beschäftigt mich schon lange, drum lasst uns drüber austauschen. Ich schreib nix, was ich nicht auch selber erlebt hab (laienhaft - eben ;D ohne Seminar- aber lebensehrlich)

@Maggie und eine solche Wahrheit ist es aber für mich schon, dass unterschiedlich erzogen wird. Vielleicht nicht bewußt aber  unbewußt.

Ich selber hab es so erlebt. Füher wars so: der Bub kriegt den Hof und das Mädel eben nicht - klare Ansage. Weder mein Bruder noch ich und meine Schwestern sind gefragt worden.
Ich will das gar nicht so negativ werten, weiß jeder woran er/sie ist...und aus allen ist was geworden, womit sie leben können - sogar glücklich......aber manchmal grüble ich schon drüber nach, was wäre gewesen wenn..........

Und ich sehe und höre das auch bei anderen........... ich weiß z.B.nicht ob die Wahl der Schule und der Ausbildung immer so frei ist. Neulich erst am Stammtisch hörte ich den Satz von einer jüngeren Frau als ich, dass sie nicht verstehen würd warum der xy jetzt auch noch studieren müsse.........der kriegt doch eh den Hof .........na wenigstens studiert der Landwirtschaft............ ???

Ich glaub dass die Rollenbilder schon noch in uns allen schlummern. Es ist auch wissenschaftlich nachgewiesen, dass Jungen und Mädchen unterschiedlich erzogen werden und zwar von allen, warum sollte das dann bei einem Hofnachfolger/in anders sein?

Wer sieht es denn nicht gerne wenn der Bub stundenlang mit dem Plastikodelfass den Hof wässert und die Arbeit vom Papa nachspielt.  ;D . Wird der Bub doch gelobt, wenn er mit 6 schon alle Kuhnamen weiß.........uvm.

Und was die Erziehung betrifft, so versuche ich grade an meine noch nicht vorhandenen ST´s zu denken und bin grad dabei ihnen auch mit über 20 dieses Machogehabe, dass sich grad eingespielt hat......."....nur Außenarbeit ist was wert, fürs Haus ist die Mama zuständig........" wieder auszutreiben...........boa ist das nervig.. :P...aber es ist ja unsere eigene Brut und unsere zukünftigen (wenn auch noch nicht vorhandenen) ST´s werden von dieser harten Erziehung profitieren.

Mein Bruder z.B.musste nie abtrocknen, dafür hat damals schon die Oma gesorgt........das braucht ein Bub nicht zu tun ;).........ja hier weht er der wind of change ;D
« Letzte Änderung: 13.09.14, 16:00 von fanni »
Herzliche Grüße von Fanni

Offline Hamster

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Re: Erziehung der KINDER !!!!!
« Antwort #51 am: 13.09.14, 17:10 »
Hallo Fanni,
ist schön so ein entspanntes Lesen oder  ;).

Zu der Erziehung der Kinder.
ICH wurde auch anders erzogen als mein Bruder.. Jahrgang? dürft ihr euch gern denken ;).

Meine Töchter? teilweise wurden sie ähnlich erzogen,
aber da sie andere Stellungen in der Familie hatten
1. und 2. Kind und unterschiedliche Wesenszüge haben, habe
ich mich nach einigen Jahren am Wesen der Kinder orientiert.

Also klar gesagt die KINDER wurden teilweise unterschiedlich erzogen
aus o.g. Gründen.  Das hatte nix! mit Hofnachfolger oder nicht zu tun!

LG
Hamster
Liebe Grüße
sagt der Hamster

Offline Melkerin

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Re: Erziehung der Hofnachfolger (w/m)
« Antwort #52 am: 13.09.14, 17:13 »
Also, gatterl, ich wäre mehr für die Verbindung Schütze mit Aszendent Löwe  ;D


Ich lach mich schlapp ...  ;D
DANKE, ihr habt meinen trüben Tag gerettet!!  :D

Aber wenn schon Astrologie, dann würde ich die Sternzeichen empfehlen, die dem Element Erde zugeordnet sind.
Meines Wissens Stier, Jungfrau u. Steinbock.

Allerdings sollte man sich zweckmäßigerweise schon vor der Entstehung des (Holz-)Thronfolgers (w/m) damit befassen.


Inwieweit kann man überhaupt einen Menschen "erziehen" ???  Manchmal kann man auch nur staunend zuschauen, dass sich da plötzlich etwas entwickelt und entfaltet, was man nie gedacht oder geplant hatte ...  :o
Herzlich Grüße von Melki!

Offline Hamster

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Re: Erziehung der Hofnachfolger (w/m)
« Antwort #53 am: 13.09.14, 17:29 »
Hallo Melkerin,
ja aber was tust du, wenn du eine Jungfrau, einen Stier und einen Steinbock hast?
Würde dann doch Gatterls Thron zum tragen kommen?

Lachende Grüße vom Hamster
Liebe Grüße
sagt der Hamster

Offline Pierette

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Re: Erziehung der Hofnachfolger (w/m)
« Antwort #54 am: 13.09.14, 17:38 »
Hallo fanni, m.E. schätzt Du die Situation schon sehr realistisch ein
Zitat
Ich glaub dass die Rollenbilder schon noch in uns allen schlummern. Es ist auch wissenschaftlich nachgewiesen, dass Jungen und Mädchen unterschiedlich erzogen werden und zwar von allen, warum sollte das dann bei einem Hofnachfolger/in anders sein?
und daran wird sich auch nur langsam etwas ändern.

Nachgewiesen ist auch, dass die Anlagen von Mädels und Jungs und damit ihre kognitiven Fähigkeiten durchaus unterschiedlich zu betrachten sind.
Hoffen wir, dass diese Einsicht langsam in die Köpfe einzieht und diese alten Denkweisen weniger werden. Aber wie gesagt, das ist ein langer Weg.
« Letzte Änderung: 13.09.14, 18:45 von Pierette »
Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen (aus Afrika)

Offline gina67

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Re: Erziehung der Hofnachfolger (w/m)
« Antwort #55 am: 13.09.14, 20:21 »
Hallo
wir haben versucht unsere Kinder 1 Junge und 1 Mädchen gleich zu erziehen. Da beide nur 17 Monate auseinander waren, gab es oft die gleichen Geschenke. So haben beide z.B. einen Puppenwagen bekommen und auch beide diverse Bruder Trecker mit Anbaugeräten. Als die Kinder ungefähr 5 und 6 Jahre alt waren, haben sie sich das Spielzeug selber umverteilt, meine Tochter hatte plötzlich 2 Puppenwagen und die anderen "Mädchenspielzeuge" und bei meinem Sohn landeten alle Trecker usw.
Genauso haben wir später bei den kleinen Arbeitsdiensten in Haus und Stall beide für alles mit herangezogen. So durfte (musste)  immer ein Kind im Stall helfen und das andere musste im Haus staubsaugen, den Geschirrspüler ausräumen und Abendbrot herrichten. Das wurde wöchentlich getauscht, aber da haben die Beiden irgendwann die Rollen so verteilt, dass mein Sohn mit im Stall war und meine Tochter im Haus.
Gewollt haben wir das so nie, aber was sollten wir machen, da waren sich die Beiden einfach einig.
Aber trotzdem ist einiges hängengeblieben, so kann meine Tochter mit der Bohrmaschine und dem Akkuschrauber umgehen und mein Sohn backt superleckere Kuchen.
LG Gina


Offline Mucki

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Re: Erziehung der Hofnachfolger (w/m)
« Antwort #56 am: 13.09.14, 21:24 »
Also wir haben keinen Hofnachfolger großgezogen weil der Hof ausläuft .
Hab versucht jedes meienr Kinder so zu erziehen das sie anständige junge leute werden und jeder seine Persöhnlichkeit entwikeln konnte,
so weit ich des sehe ist uns des gelungen,

Unterschiede sollte es nur der pörsöhnlichkeits halber geben. An sonsten gleich und fär.

lg Mucki
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Offline Maja

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Re: Erziehung der Hofnachfolger (w/m)
« Antwort #57 am: 13.09.14, 22:08 »
Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass jedes Kind, von anderen Eltern erzogen wird.
Wir verändern uns ja auch stetig.
Beim ersten Kind ist alles neu , man möchte nichts verkehrt machen. Beim zweiten hat man sich auch schon wieder verändert und sieht manches lockerer.
Beim dritten Kind dann hat sich im eigenen Umfeld wieder was verändert man hat neue Ansichten und Einsichten bekommen und so wird das dritte Kind eben wieder von anderen Eltern erzogen.
Ich hoffe ihr versteht wie ich es meine???? 

Online gatterl

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Re: Erziehung der Hofnachfolger (w/m)
« Antwort #58 am: 14.09.14, 13:51 »
Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass jedes Kind, von anderen Eltern erzogen wird.
Wir verändern uns ja auch stetig.
Beim ersten Kind ist alles neu , man möchte nichts verkehrt machen. Beim zweiten hat man sich auch schon wieder verändert und sieht manches lockerer.
Beim dritten Kind dann hat sich im eigenen Umfeld wieder was verändert man hat neue Ansichten und Einsichten bekommen und so wird das dritte Kind eben wieder von anderen Eltern erzogen.
Ich hoffe ihr versteht wie ich es meine???? 

Ja, das triffts genau.
Bei mir jedenfalls auch. Und ich liebe meine Kinder beide gleich intensiv, aber irgendwie verschieden.
Barbara

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© Maz Bour

Offline Heidi.S

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Re: Erziehung der Hofnachfolger (w/m)
« Antwort #59 am: 14.09.14, 21:00 »
Nö Quatsch,
meine Zwillinge sind eineiig haben den fast den gleichen Geschmack und die gleichen Freunde und ich hab schon in der Schwangerschaft gemerkt wie unterschiedlich sie sind. In der Erziehung hat man versucht sie gleich zu behandeln,  aber wo du die eine bremsen musstest musstest du die ander schieben. Wo die eine überehrgeizig war war es der anderen noch lange egal.
Ne, nach 4 Kindern kann ich sagen, jedes Kind ist ein Wunderwerk Gottes als Geschenk an uns. Lasst es lieben so wie es ist, damit es das Leben bejahen kann und erfahrene Liebe weiter geben kann.
Und wenn andere sie schlecht machen wollen, dann haben die meistens Probleme mit sich selber.
Werde nie den Konfirmationunterricht von Sohnemann vergessen. Ein Jahr lang einen Pfarrer der nur auf die Kinder geschimpft hat wie schlecht erzogen sie sind.Dann Pfarrerwechsel un innerhalb von 3 Wochen bekamen wir Eltern gesagt, was wir doch für tolle Kinder haben und wie gut erzogen und gemeinschaftsfähig die sind......
« Letzte Änderung: 15.09.14, 13:30 von Heidi.S »
Liebe Grüße Heidi

 


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