Autor Thema: Internationale Küche  (Gelesen 3736 mal)

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Offline LunaR

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Re:Amerikanische Küche
« Antwort #30 am: 24.11.12, 15:13 »
Cara, Temperatur noch weiter runter, abends als letztes die Bohnen in den Ofen, bei einem frühen Toilettengang abdecken, runter schalten, noch mal kurz Wellness, Zeitung im Bett, schön machen und die Bohnen sind genau zum Frühstück fertig  ;). Die Amis haben die Bohnen ja auch oft den ganzen Tag im Ofen gehabt um dann nach Feierabend was Leckeres zu haben. ist doch egal, ob es hell oder dunkel ist, wenn die so vor sich hin backen  ;D

LG
Luna
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Edward Young

Offline Biobauer

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Re:Amerikanische Küche
« Antwort #31 am: 24.11.12, 15:52 »
ich hatte ja das vergnügen , paar wochen lang amerikanische grossküche zu  geniessen. fazit-- sche...dreck
ich hatte danach nen kreislaufzusammenbruch und 12 kilo weniger , was allerdings gut war. ;)
mag sein das manche sachen recht gut sind, aber wirklich gute küche können sie nicht....
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Offline annama

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Re:Amerikanische Küche
« Antwort #32 am: 24.11.12, 16:04 »


Hallo Biobauer ,

ich fand die amerikanische Küche echt lecker , mußte aufpassen , dass ich nicht zugenommen habe.

Großküchen - Kost schmeckt auch hier in Deutschland nicht , jedenfalls mir nicht !

Cara ,danke für dein Rezept von den Baked Beans , mein Mann liebt sie .Als er sie das erste Mal bei unsern US Freunden gegessen hat war er sehr begeistert . Hab sie denn immer in der Dose fertig gekauft  ;)

Nun werde ich nach Cara's Rezept Baked Beans selbst herstellen.  :-*
Gerade wenn eine Frau meint ihre Arbeit sei getan
wird sie Grossmutter

Liebe Grüsse annama

Offline caraTopic starter

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Re:Amerikanische Küche
« Antwort #33 am: 24.11.12, 23:23 »
Bio, Grossküche ist auch in D meistens Grütze, vor allem im Krankenhaus....
Die Küche ist halt anders, wie in anderen Ländern das Essen halt auch anders ist..

Luna,
das müsste mit einem guten Holzofen sicherlich ganz gut funktionieren - braucht dann auch nicht so viel Strom ;o)

Annama,
die aus der Dose nehme ich oft als Grundlage, dann brauchen sie nicht ganz so lange... aber einfach nur aus der Dose ohne einköcheln usw. schmecken die grauselig..
« Letzte Änderung: 24.11.12, 23:26 von cara »
LiGrüss cara

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Offline LunaR

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Re:Amerikanische Küche
« Antwort #34 am: 24.11.12, 23:47 »
Hallo,

mal OT. Dieses Kochbuch enthält einfache Rezepte aus alles Welt, gesammelt von amerikanischen Mennoniten. Man merkt, dass eine amerikanische "Handschrift" dahinter steckt und findet viele einfache Rezepte auch aus Amerika, von ganz normalen Leuten die eben auch im Amiland versuchen, ein vernünftiges Essen für ihre Familie auf den Tisch zu bringen. "Der" Amerikaner ist eben sehr vielfältig  :)

LG
Luna

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Edward Young

Offline Susanna

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Re:Amerikanische Küche
« Antwort #35 am: 26.11.12, 11:01 »
Einfach "nur" die Bohnen essen? Ich würde sie gerne machen, aber auf keinen Fall zum Frühstück. Ist es eine Beilage oder ist man sie einfach so?
Viele Grüße
Susanna

Offline caraTopic starter

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Re:Amerikanische Küche
« Antwort #36 am: 26.11.12, 11:59 »
Eigentlich kenne ich sie zum Frühstück, da passt es gut zu scrambled eggs und pancakes ;o)
man kann sie aber auch gut zu Gegrilltem und auch zu Backkartoffeln essen.
Als Beilage passen sie aber sicherlich auch zu einem Braten.. oder einfach so mit frischem Baguette und Salat ;o)
LiGrüss cara

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Benita2

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Re:Amerikanische Küche
« Antwort #37 am: 25.12.13, 14:58 »
Hallo allerseits,

Wir haben als nächstes ein Familienfest,
dazu wollen wir ein kaltes Buffeé auf italienische Art machen.
Antipasti wollen wir uns beim Italiener bestellen, was kann man noch dazu reichen?
Diese Basillicum-Mozzarellgeschichte wird auch auf dem Tisch stehen,
dazu dann Weißbrot in verschiedenen Sorten,
Parmaschinken ist zwar gut aber wir haben hier auch sehr gute Schinken zu kaufen,

Ihr habt bestimmt außerdem auch noch Ideen.

Offline samy

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Re:Amerikanische Küche
« Antwort #38 am: 25.12.13, 17:59 »
Bei uns gibt es bei solchen Gelegenheiten vitello tonnato, Rosmarinpolenta,gegrilltes Gemüse,Tomatensuppe und natürlich Käse.
Samy

Offline pauline971

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Re:Amerikanische Küche
« Antwort #39 am: 26.02.14, 15:57 »
Türkische Pizza (8 Stück)
500g Mehl, 1 TL frische Hefe, 6 EL lauarme Milch, 2TL Zucker, Salz
Mehl in eine Schüssen geben und in die Mitte eine Mulde eindrücken. Die Hefe zusammen mit dem Zucker in der Milch auflösen und in die Mulde geben. Salz und nach Bedarf etwas lauwarmes Wasser zugeben. Teig kräftig kneten. Er sollte nicht zu fest sein. Den Teig in 8 Stücke teilen und unter einem Tuch gehen lassen (ca. 45 Min).
Für den Belag 3 Zwiebeln fein hacken, Knoblauch nach Geschmack, 4-5milde Peperoni oder Spitzpaprika waschen und fein schneiden. Unbedingt Spitzpaprika oder Peperoni nehmen, da der normale Paprika eine zu feste Schale hat und nicht passend ist. 2 Tomaten häuten und fein würfeln. Können auch abgetropfte Tomaten aus der Dose sein. Zwiebeln, Knoblauch, Paprika, Tomaten und 500g Rinderhack durchmischen. 3 EL Olivenöl zugeben, mit Pfeffer, Salz, Paprikapulver und Thymian würzen. die Teigstücke rund ausrollen bis sie ca. 1/2cm dick sind und auf einem gefetteten Backblech auslegen. Mit Hackmasse bestreichen. Pizza im vorgeheizten Backofen bei 200Grad ca. 20 Min backen.
Um klar zu sehen reicht oft ein Wechsel der Blickrichtung.
Antoine de Saint-Exupéry

Offline pauline971

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Re:Amerikanische Küche
« Antwort #40 am: 26.02.14, 16:05 »
Teigblätter mit Käsefüllung
250g Schafskäse, 3EL frisch gehackter Dill, 2EL gehackte Petersilie, Paprikapulver, 120g Butter, 4 Eier, 1/4l Milch, 150g Jogurt, 6 ganze Yufka (Teigblätter vom Türken)
Käse mit einer Gabel zerdrücken. Dill und Petersilie sowie Paprikapulver untermischen. Für die Sauce die Butter zerlassen und abkühlen lassen. Die Eier verquirlen, mit Milch und Jogurt vermischen und unter die Butter rühren. Backofen auf 180Grad vorheizen. Ein Backblech einfetten, darauf 1 Yufka legen. Wenn es zu groß ist - ich habe die Blätter halbiert, geht auch. Das Yufka mit den Fingern etwas kräuseln und etwas von der Jogurtsauce darauf geben. Darauf wieder ein gekräuseltes Blatt legen und wieder etwas Sauce darauf geben. Immer so weiter bis die Hälfte der Blätter aufgebraucht ist. Dann auf das nächste Blatt den Schafskäse geben. Dann wieder abdecken mit einem Blatt und wieder Jogurtsauce drauf geben. Und so weiter bis alles aufgebraucht ist. Obenauf sollte Sauce das Ganze abdecken. Dann im Backofen ca. 20-30 Min. goldgelb backen.

Im Rezept heißt es man soll vor dem Backen das ganze Gebilde in Stücke schneiden. Das empfand ich als leichte Sauerei und habe erst nach dem Backen aufgeschnitten. Es hat wunderbar geklappt. Ach so wegen dem Salz. Ich habe die Jogurtmasse leicht gesalzen. Kommt halt auf den Schafskäse an. Mancher ist sehr salzig, dann kann man sich zusätzliches Salz sparen.
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Antoine de Saint-Exupéry

Offline LunaR

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Re: Internationale Küche
« Antwort #41 am: 05.10.17, 19:07 »
Auf Anregung von Martina stelle ich hier nach und nach ein paar afghanische Rezepte ein.

Meist kann ich keine richtigen Mengenangaben machen. Diese Gerichte zu kochen habe ich überhaupt erst angefangen, weil zu der Zeit unser Gastjunge so traurig, voller Heimweh und Ängsten war, dass ich dachte, er braucht zumidnest mal  ein Essen, das wie zu Hause schmeckt. Es war ein langsames und zeitweise schwieriges Annähern an die richtige Zubereitung und die richtigen Zutaten. Er konnte es sprachlich nicht rüber bringen, ich kannte die Gerichte nicht. Es hat lange gedauert, bis wir endlich die richtige Sorte Reis gefunden hatten  ::) :-X. Ursprünlich hatten wir gehört, in Afghanistan wird Basmatireis gegessen. Gut dachte ich, den mögen wir auch. Der wurde aber als zu hart und trocken empfunden. Jetzt ist es eine bestimmte Sorte Langkornreis. Keine Ahnung wie sie heißt. Das Korn ist etwas gelber (fettiger), schmeckt auch mir gut. Es spricht aber nichts dagegen - finde ich - wenn wir als Deutsche einfach den uns geschmacklich am meisten liegenden Reis verwenden.

Irgendwie fehlte anfangs immer wieder etwas, aber was? Im Internet findet man auch afghanische Rezepte, aber nur wenige. Mit dem richtigen Namen suchen ging auch nicht. Die kannte ich nicht. Also habe ich versucht herauszufinden, welche Kräuter und Gewürze dort beliebt sind. Das sind Piment gemahlen, gemahlener Koriander und Korianderblätter und auch mal Ingwer. Alles wird großzügig verwendet, besonders Piment.

Fett gibt den Geschmack an. Da nimmt man Sonnenblumenöl. Wir sind Butteresser und so mogele ich an manches Gericht einen Stich Butter. Das Öl wird für unsere Verhältnisse extrem üppig verwendet. In Afghanistan isst man mit der Hand. Wenn das Öl an der Hand herunter läuft gilt das Essen als gut. So viel nehme ich aber nicht, troztdem deutlich mehr als gewohnt.

Mein erster Versuch war afghanischer Reis genannt Kabuli 

Im Original werden die Zutaten getrennt zubereitet und später zusammen gemischt. Für das viele Geschirr bin ich zu faul und so gibt es bei mir eine einfache Variante, zubereitet in einer großen beschichteten Pfanne. Die Menge richtet sich nach meinem Reisrezept für die Mikrowelle. In unserer Familie reicht sie entweder für uns 3 Deutsche oder für unseren 1 Afghanen  ::). Gibt es noch eine Fleischbeilage ist es wohl auch für 4 Personen ausreichend:

Erst gare ich 250 Gramm Reis mit Salz in der Mikrowelle.

In der Zwischenzeit werden ca. 3 Möhren in schmale Streifen von ca. 3-4 cm Länge geschnitten. Eine gut halbe Bechertasse Rosinen gewaschen. Außerdem etwas Tomatenmark und eine knappe halbe Bechertasse Mandelstifte sowie etwas gehackte Pistazien.

Die Möhrenstückchen werden nun in reichlich Öl angedünstet, nicht gebräunt, bis sie fast gar sind. Es wird nicht al dente gegessen, sondern weich. Tomatenmark kurz erhitzt, ca. ein knapper Eßlöffel. Er soll den Reis nur leicht färben. Alles an den Rand der Pfanne schieben und nun die Rosinen im Fett erhitzen, bis sie dick sind. Das dauert etwa 3 Minuten. Auch an den Rand und nun die Mandelstifte etwa 1 MInute leicht anrösten.

Jetzt die Pfanne am besten von der Platte nehmen. Den Reis hineinschütten. Falls nötig nachsalzen, Pfeffer aus der Mühle darauf und großzügig gemahlenen Piment. Alles verrühren und abschmecken. Nochmal kurz auf die Platte stellen und erwärmen. Der Reis wird nicht gebraten. Die Pistazien oben dekorativ in die Mitte streuen.

Das wird einfach so mit Salat und frischen Obst gegessen. Es passt aber auch gut gebratenes oder gegrilltes Hähnchen dazu. 



« Letzte Änderung: 05.10.17, 19:11 von LunaR »
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