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Autor Thema: Knochenmarkspende  (Gelesen 8677 mal)
Landmama
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« Antwort #30 am: 11.02.08, 10:04 »

...ich glaub erst wenn man jem. kennt und es einem nahe geht, denkt man darüber nach...

leider konnte man dem Jungen nimmer helfen
die Krankheit kam aus heiterem Himmel...so kann es auch unsere Kinder treffen , denkt dran !
http://www.maximilian-stenzer.de/index.php
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steilufer
Ostsee-SH
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Das Lächeln,das Du aussendest,kehrt zu Dir zurück


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« Antwort #31 am: 11.02.08, 10:39 »

Hallo,

ich bin gerade ganz traurig,denn ich bin ausgeschieden.

Vor über 40 Jahren hatte ich einen schweren Schädeltrümmerbruch mit Hirnschädigung.
Und weil nun das Risiko einer Hirnblutung der neu angelegten Blutgefäße zu groß ist,zwar nur mit einer minimalen Wahrscheinlichkeit,aber immerhin,hat man mich abgelehnt.

Ich kann nun nur hoffen,daß für den Patienten ein geeigneter Spender gefunden wird.
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Liebe Grüße

Karen von der Ostsee
Margret
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« Antwort #32 am: 11.02.08, 11:42 »

Kann ich verstehen,  deinen Frust.

Ich halte mich auch für fit,  darf aber  -für mich unverständlich-  wg. einer Erkrankung nicht mal Blutspenden,  geschweige denn Knochenmark.
Das nagt immer ein wenig  an mir... Sad

Margret
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pauline971
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« Antwort #33 am: 11.02.08, 12:31 »

Ich finde es super, daß Du Dich überhaupt angemeldet hast. Denn viele Menschen machen sich keine Gedanken über andere. Bluspende oder Knochemarkspende kommt für mich leider nicht in Frage, da ich ja selbst ein Organempfänger bin. Bin meinem Spender zu riesen Dank verpflichtet und weiß was es heißt, krank zu sein und auf Hilfe zu warten. Alle die sich über KMS oder Organspende Gedanken machen - Hut ab. Smiley Bei uns an der Arbeitsstelle hat auch mal ne riesen Typisierungsaktion stattgefunden. Da wurde auch dringend ein Spender gesucht. Viele haben mitgemacht. Nur durch solche mutige Menschen können Kranke weiterleben.
Daniela
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Das Leben ist zu kurz um was schlechtes zu trinken
Landmama
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« Antwort #34 am: 11.02.08, 12:40 »

mein Mann darf aufgrund seiner Immunkrankheit auch nicht mehr spenden, aber man hat uns gesagt, dass wenn z.B. in der Familie oder im Freundeskreis jemand eine Spende benötigt, dann gibt es sicherlich die Möglichkeit zu spenden, wird halt dann intensiver untersucht.
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möhre
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« Antwort #35 am: 11.02.08, 12:51 »

Hallo,
ich habe vor 1 1/2 Jahren gespendet. Aber nicht die Methode Knochenmarksentnahme sondern periphere Stammzellenentnahme. Bei dieser Methode spritzt man sich subkutan (wie Thrombosespritze) 5 Tage vor der Entnahme (bei mir insgesamt 15 Spritzen) ein Mittel, dass die Ausschwemmung der Stammzellen in die Blutbahn stimuliert. Ich hatte fast keine Beschwerden wie Gleiderschmerzen etc.
Dann zur Entnahmeklinik, ca. 4 Stunden an den Stammzellenseparator (wie eine Dialyse). Die Entnahme war für mich doch etwas Schmerzhaft. Der Venenzugang tat sehr weh. Hätte es auch kaum länger ausgehalten. Andere haben da kaum Probleme. Begründung war, dass ich da wohl verstärkt Nervenbahnen hätte.
Am übernächsten Tag erfahren an wen gespendet (Geschlecht, Alter, Nationalität). Habe mich auch bereit erklärt, dass meine Daten an einer wissenschaftlichen Studie teilnehmen können. Dafür gabs dann noch ein paar mehr Blutabnahmen. Danach verliert seine Angst vor Blutabnahmen völlig  Smiley
Nach 100 Tagen eine kurze Info wie es dem Empfänger geht.
Nach ca. 8 Monaten mußte die Prozedur wiederholt werden, weil Stammzellen noch nicht optmal arbeiten würden.
Kurz vor Weihnachten einen einen anonymen Brief der Empfängerin erhalten, der mich sehr bewegt hat. Es geht ihr gut, die Stammzellen seinen gut angewachsen. Einen nichtanonymisierten KOntakt ist in Deutschland nach zwei Jahren, der ist eine sehr lieberale Regelung.
Muss jetzt alle halbe Jahre die nächsten fünf Jahre zur Blutbilduntersuchung, wegen erhaltenem Medikament (man will eben kein Risiko eingehen). Heute das Ergebnis bekommen: alles top.

Tschüß
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Mirjam
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« Antwort #36 am: 11.02.08, 13:39 »

Hallo,

eine Bekannte ist Apothekerin, die kürzlich auf ein Seminar zum Thema Stammzellentherapie gefahren war. Leider ist es nicht immer so, dass der Empfängerkörper die Stammzellen gut verträgt, es kann auch zu heftigsten Abstossungsreaktionen kommen - wir hatten grad gestern drüber gesprochen - dass muss echt übel sein.

Es ist toll, wenn wie bei dir Möhre durch so eine Spende ein Leben gerettet werden kann, super!

viele Grüsse

Mirjam
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Landmama
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« Antwort #37 am: 12.02.08, 10:25 »

Hallo,

eine Bekannte ist Apothekerin, die kürzlich auf ein Seminar zum Thema Stammzellentherapie gefahren war. Leider ist es nicht immer so, dass der Empfängerkörper die Stammzellen gut verträgt, es kann auch zu heftigsten Abstossungsreaktionen kommen - wir hatten grad gestern drüber gesprochen - dass muss echt übel sein.



ich hab oben nen Link von Maxi gesetzt, wenn ihr da auf der Startseite herunterscrollt, dann könnt ihr nachlesen wie grausam das ist !

mir geht das so nach, es war ein Sportkamerad meines Sohnes
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kueken
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« Antwort #38 am: 12.02.08, 10:29 »

Wenn ihr mal schauen wollt.
www.fanconi.de
da hab ich relativ viel für gemacht und da wandern auch regelmäßig spenden hin.


lg küekn
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Mirjam
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« Antwort #39 am: 12.02.08, 13:17 »

Hallo Landmama,

meine Bekannte berichtete mir aus dem Vortrag und den Nebenwirkungen/Abstossungsreaktionen, dass ein Teilnehmer den vortragenden Referenten/Spezialisten fragte:

Wenn SIE betroffen wären, was würden sie wählen: Theraphieversuch oder Restzeit nutzen, einmal in die Karibik ....?

Der Referent meinte wohl, das wäre ein berechtigte Frage ....

Gruß Mirjam
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möhre
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« Antwort #40 am: 13.02.08, 13:06 »

Hallo,

eine Bekannte ist Apothekerin, die kürzlich auf ein Seminar zum Thema Stammzellentherapie gefahren war. Leider ist es nicht immer so, dass der Empfängerkörper die Stammzellen gut verträgt, es kann auch zu heftigsten Abstossungsreaktionen kommen - wir hatten grad gestern drüber gesprochen - dass muss echt übel sein.


Hallo,
gibt es eine Technik oder Therapie ohne Gefahren oder Nebenwirkungen?
Ich glaube nicht. Es sind die Chancen und Risiken abzuwägen.
Wenn ich mal einen Vergleich anstellen darf: Jeder kennt die Bilder von schlimmen Autounfällen (über 8.000 Todesfälle jährlich im Staßenverkehr (!), zig tausend Schwerverletzte mit nachhaltigen negativen Folgen), trotzdem fahren wir weiter Auto und viele schneller als es anderen oder ihnen gut tut.
Und so sehe ich es auch mit der Stammzellenspende. Sie ist nicht immwr die erste Wahl, sie ist nicht für jeden Fall geeignet. Sie kann aber eine Chance sein, Leben zu erhalten. Es ist eben auch nur eine Chance und nicht ohne Risiken.

Gruß
möhre
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Johanna M
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« Antwort #41 am: 11.05.09, 21:12 »

Hallo, bin neu hier,weiß nicht ob ich hier richtig bin. Verschiebt den Beitrag, falls ich hier falsch bin in den richtigen Thread. Smiley
Ich bin in der engeren Auswahl (4-5) Personen, für eine Knochenmark oder Blutstammzellspende.
Nun würde mich interessieren ob das von euch schon mal jemand gemacht hat? Welche Erfahrungen,Risiken usw.gibt es, außer dem "guten Gefühl" etwas Gutes getan zu haben.

Vielen Dank!!!

Jo
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Johanna M
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« Antwort #42 am: 12.05.09, 21:24 »

Danke fürs Verschieben meiner Frage! Smiley

Jo
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Selina
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« Antwort #43 am: 12.05.09, 22:27 »

Hallo meine Lieben,

Ich bin auch immer so helfend eingestellt und hätte mich nie so einer Knochenmarkspende entzogen.
Irgendwann habe ich das mal in einer kleinen Runde erörtert und da sagte mir eine Frau, die als Kinderkrankenschwester arbeitet, dass sie so etwas nie machen würde. Das Risiko für einen selber ist nicht unerheblich ........... zumindest in Punkto Embolie und was weiß ich noch mehr ..................

 Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked Shocked
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Liebe Grüße von Selina
Sasa
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« Antwort #44 am: 12.05.09, 23:54 »

Naja Grin Ich habe eine Cousine, die Krankenschwester ist und vor jeder Erkältung die größte Panik hat...Fachwissen ist nun mal nicht alles.Und Halbwissen- auch Kinderkrankenschwestern ist erstmal Schwestern, es sei denn sie hätte täglich mit Transplantationen zu tun- noch weniger.

Mein Mann hat einmal Knochenmark gespendet- einem jungen Mann. Er bekam einen Brief - ohne Namen etc.- über die Klinik von dem Jungen. Dem jungen Mann geht es sehr gut.
Mein Mann, sonst eher ein "Weichei", hat alles prima überstanden- sonst schreit er schon bei einem leichten Schnupfen nach dem Notar. Risiken gibt es wohl immer, aber wie heißt es: Das Leben ist lebensgefährlich. Und ein gesunder Mensch steckt das locker weg, denke ich....

Ein bißchen Mattigkeit, ein kleines Wehwehchen, mehr war es im Fall meines Mannes nicht.
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