Autor Thema: Nichte als Hoferbin  (Gelesen 4974 mal)

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Offline RosalindeTopic starter

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Nichte als Hoferbin
« am: 03.11.13, 18:43 »
Hallo Ihr Lieben!
Mit knapp 50 Jahren planen wir, unsere Nichte mit Familie auf unseren Hof zu holen, da wir kinderlos sind. Sie und ihr Mann verdienen ihr Geld außerhalb der Landwirtschaft, was auch so bleiben soll. Geplant ist, dass sie ein eigenes Haus auf unserem Hof bauen. Mein Mann und ich möchten den Hof bei Renteneintritt verpachten. Wir möchten irgendwann auch mal was anderes erleben, wie nur Arbeit.
Was haltet Ihr von unserer Zukunftsplanung und was sollten wir beachten?
LG Rosalinde

Offline Lulu

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Re: Nichte als Hoferbin
« Antwort #1 am: 03.11.13, 18:48 »
Grundsätzlich eine gute Entscheidung, vor allem weil ihr euch jetzt schon Gedanken macht. So habt ihr noch genügend Zeit euch mit dem Thema
Hofübergabe zu beschäftigen. Es gibt Kurse, Bücher und Beratungsstellen und dort findet ihr bestimmt das richtige Konzept für euch.
Wünsche euch viel Glück dabei.
Gruß Lulu

Offline Mara

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Re: Nichte als Hoferbin
« Antwort #2 am: 03.11.13, 19:19 »
Hallo Rosalinde,
ich finde auch das das gut ist, dass ihr das plant.
Ich denke, ganz wichtig sind genaue Absprachen und verbindliche Vereinbarungen zwischen euch und der Nichte mit Mann.
Einfach den Rahmen abstecken, um die Wünsche und Vorstellungen und dann auch die Verpflichtungen von beiden Seiten zu kennen.
Also was euch wichtig ist, welche z.B. Arbeiten übernommen werden kurzfristig um die junge Familie einzubinden und wie ihr euch langfristig
die Verpachtung bzw. dann Übergabe, aber auch wie die junge Familie sich das vorstellt.
Ich wünsch euch ganz viel Erfolg dabei.
Lg mara

3 Wünsche:
Die Gabe, nie zu vergessen, was Du warst,
den Mut das zu sein, was Du bist,
die Kraft, das zu werden, was Du sein möchtest.

Offline doretchen

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Re: Nichte als Hoferbin
« Antwort #3 am: 04.11.13, 10:18 »
Gute Entscheidung. Ich würde unbedingt die landwirtschaftliche Fachberatung mit einbeziehen. Wenn die Nichte ihr Geld außerhalb der Landwirtschaft verdient, an wen soll dann verpachtet werden? Wie liegt der Hof? Gibt es die Baugenehm.igung für das Haus? Im Außenbereich könnte das schwierig werden
« Letzte Änderung: 04.11.13, 10:24 von doretchen »
es grüßt doretchen

Offline RosalindeTopic starter

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Re: Nichte als Hoferbin
« Antwort #4 am: 04.11.13, 12:48 »
Hallo doretchen!
In ca. 10 Jahren sollen die Ackerflächen an hiesige Landwirte verpachtet werden. Eine fachliche Beratung wird auf jeden Fall in Anspruch genommen. Unser Hof liegt in Stadtnähe. Die Genehmigung eines zweiten Hauses ist kein Problem (haben uns schon erkundigt).
LG

Offline SuHe

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Re: Nichte als Hoferbin
« Antwort #5 am: 04.11.13, 19:22 »
hallo Rosalinde,

wegen des Hausbaues ist unbedingt vorher mit dem Steuerberater zu sprechen...

Gruß
Suhe

Offline doretchen

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Re: Nichte als Hoferbin
« Antwort #6 am: 07.11.13, 14:31 »
Der Steuerberater ist unbedingt einzuschalten, jetzt schon. Mit dem muss besprochen werden, wie die Finanzierung des Baues aussehen soll. Die Nichte wäre dan sinnvoller dabei. Besprochen werden muss auch, ob und wie ihr "privatisieren müsst". Am einfachsten wäre es natürlich, wenn das erst mit dem Erbgang stattfindet. Geklärt werden muss auch, was ihr wann als Altersgeld kriegt.
es grüßt doretchen

Offline gina67

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Re: Nichte als Hoferbin
« Antwort #7 am: 01.10.18, 22:15 »
Hallo Ihr Lieben!
Mit knapp 50 Jahren planen wir, unsere Nichte mit Familie auf unseren Hof zu holen, da wir kinderlos sind. Sie und ihr Mann verdienen ihr Geld außerhalb der Landwirtschaft, was auch so bleiben soll. Geplant ist, dass sie ein eigenes Haus auf unserem Hof bauen. Mein Mann und ich möchten den Hof bei Renteneintritt verpachten. Wir möchten irgendwann auch mal was anderes erleben, wie nur Arbeit.
Was haltet Ihr von unserer Zukunftsplanung und was sollten wir beachten?
LG Rosalinde

Hallo Rosalinde,
hat alles so geklappt, wie ihr es euch vorgestellt habt?
Berichte doch mal, wenn du magst.

LG Gina

 


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