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Autor Thema: Biografien und Lebenserinnerungen  (Gelesen 14064 mal)
martina
Südniedersachsen
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #60 am: 20.10.07, 15:14 »

Ich trenn das hier bei den Romanen mal ab und hängs na die Biografieen und Lebenserinnerungen.

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Hallo Marina,

ich hab lange gezaudert, ob ich mir diesen Film nun ansehen soll oder nicht, ich hab dann immer nur hineingezappt. Auch die anschließende sehr interessante Dokumentation konnte ich einfach nicht ganz gucken.

Mein Opa ist im Frühjahr 1945 noch mal eingezogen worden, obwohl er schon verletzt ausgemustert war. Seit Anfang Mai 1945 war er vermißt.

Auch wir bekamen erst nach der Grenzöffnung irgendwann 1991 (?) einen abschließenden Bericht vom Suchdienst. Anscheinend wurde er in die Kämpfe um Berlin verwickelt, genaues weis man nicht.

Als Kind hab ich immer gedacht: was wäre wenn...
... wenn er irgendwo in Sibierien in einem Lager gelandet und da geblieben ist?
... wenn er nun das Gedächtnis verloren hat und nicht weiß, wer er ist und dass er Familie hat - könnte es nicht dieser Mann im Bus da sein...?
So ähnlich, wie die Frau von ihrem Bruder berichtet hat, der immer die Frage im Hinterkopf hatte, ob das nun tatsächlich die echten Eltern sind?


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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
martina
Südniedersachsen
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #61 am: 20.10.07, 15:19 »


Ich hab mir gerade ein neu erschienenes Buch bestellt.
Gunter Haug  / Niemands Mutter
Stand heute bei uns in der Zeitung im Regionalteil

Nach "Niemands Tochter" nun "Niemands Mutter"


Niemands Tochter hab ich vor 2 Wochen gelesen und es hat mich ziemlich umgehauen. Die Geschichte an sich ist schon sehr bewegend, aber auch der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen. Man merkt beim Lesen ganz deutlich, wie ablehenend der Autor erst ist, die Lebensgeschichte der Oma aufzuschreiben und wie sehr sie ihn dann doch interessiert.
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Nanne
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« Antwort #62 am: 21.10.07, 10:33 »

Hallo,
ich hab "Niemands Tochter" in der Familie verschenkt, kann gar nicht mehr genau sagen, wem eigentlich. Auf jeden Fall hats fast jeder schon gelesen, sogar Cousinen und Neffen und Nichten.
Und ich kenn ja die Umgebung in der das Buch handelt, mir sagen ja die verwendeten Straßen- u. Ortsnamen etwas.

Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen.

Nanne
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FTM
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« Antwort #63 am: 22.10.07, 14:30 »

Niemands Tochter, derzeit als Fortsetzungsroman in der Salzburger Bauernzeitung bin jede Woche gespannt wie's weitergeht
lese auch gerne Biografien gut wenn es draußen jetzt etwas ruhiger wird endlich zeit zum lesen
Maria
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #64 am: 24.01.08, 14:03 »

Ich hab das Buch- Immer regnet es zur falschen Zeit- von Ulrike Spiegel gelesen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die meisten Biographien sind aus der Rückschau eines gelebten Lebens- diese Geschichten sind in etwa von Bauerntöchtern geschrieben, die mitten im Leben stehen.
Aufwachsen auf einem Hof hat sehr verschiedene Bilder, aber ein Stück von diesem bäuerlichen Leben begleitet einen ein ganzes Leben.
Helga Grömer, die Leiterin der Landvolkshochschule Niederaltaich hat neulich in ihrem Vortrag auch eine Geschichte aus diesem Buch vorgelesen.
Bäuerliches Aufwachsen hat scheinbar eine sehr prägende Wirkung.
Das Buch ist ohne verklärendes Pathos geschrieben, als Leitlinie- der Apfel fällt nicht weit vom Stamm??
Wurzeln und Entwurzelung, seinen Weg zu finden- ein gutes Buch zur Zeitgeschichte in der Landwirtschaft.
Ein Buch, dass ich sicher auch für den einen oder anderen Anlass verschenken werde.
Herzliche Grüsse
maria

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Thilda
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« Antwort #65 am: 25.01.08, 09:08 »

Ich lese gerade das Nachfolgebuch von Ulrike Siegel
"Kein Rindvieh-bloß kein Rindvieh".
Gestern angekommen. Gefällt mir auch ganz gut.
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Liebe Grüße sendet Anke
frankenpower41
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Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #66 am: 10.02.08, 20:14 »

Hallo  Thilda

Aufgrund Deines Eintrag hab ich mir  "Rindvieh....."  gleich zugelegt.
Mir gefällt es auch ganz gut.  Heut hab ich den Lebenslauf von ???Nürnberger, den Ehemann von Petra Gerster gelesen.  Da er ja hier aus 'Franken kommt, kam mir vieles recht bekannt vor, auch wenn er über 10 jahre älter ist als ich.
Es stimmt schon, wie es immer wieder heisst, auch wenn öfters nicht gewollt, prägt eine Kindheit auf dem Hof schon. Oft fängt man ja mit zunehmenden Alter an, doch einzusehen, dass die Eltern schon auch recht hatten.

Marianne
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #67 am: 11.02.08, 08:01 »

Hallo Marianne,
ich werd mir das Buch auch besorgen. Das erste Buch- Immer regnet es zur falschen Zeit- fand ich deshalb so lesenswert, weil es Frauen aus meinem Lebensalter sind- viele Biographien aus der bäuerlichen Seite sind so voller Entbehrungen und Mühsal, ich habe höchsten Respekt davor, was unsere Vorfahren leisten mussten- um die Höfe überhaupt zu erhalten.
Aber das Buch über die Bauerntöchter ist richtig wohltuend zu lesen.
Dass so viele "hohe Persönlichkeiten" von einem Bauernhof kommen-
zeigt, dass dieses Lebensumfeld eine positive Wirkung hatte.
Ich denk, dass es nicht nur die Bauernhöfe waren, sondern auch die vielen kleinen Handwerksbetriebe, die ähnliche Prägungen macht.
Wie du schreibst, es dauert, bis man manche Weisheiten der Eltern erkennt.
Freu mich schon auf das neue Buch.
Ich hab in der letzten Zeit auch ein Buch über Landwirtschaft gelesen,
dass in keine Kategorie so richtig passt-
Wissen und Ahnung von Theodor Abt-
schade, dass ich die Kernausage dieses Buches nicht schon vor 2o Jahre verstanden hab.
Warum braucht man oft ein halbes Leben, bis man kapiert, um was es im Leben wirklich geht. Huh
Liebe Grüsse
maria
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Clara
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Nichts-was sich zu haben lohnt-ist leicht zu haben


« Antwort #68 am: 06.03.08, 09:56 »

Ich lese gerade das Nachfolgebuch von Ulrike Siegel
"Kein Rindvieh-bloß kein Rindvieh".
Gestern angekommen. Gefällt mir auch ganz gut.


Ich habe dieses Buch gestern zufällig bei einer Freundin im Regal entdeckt, es mir genommen, weil ich eigentlich nur mal schnell "querlesen" wollte, aber dann darum gebeten, es mitnehmen zu dürfen.

Ich habe erst 100 Seiten gelesen, aber einige Male so herzhaft gelacht, weil dieses Buch so herzlich ungeschminkt über das Landleben erzählt...
Mir gefällt an diesem Buch, dass nicht alle nur die Mühsal beschreiben, sondern auch viel von der bäuerlichen und dörflichen Lebensfreude und das wir Bauernkinder nicht weniger geistig sparsam erzogen sind als andere...  Wink Wink

Dann habe ich "Wir haben nur an uns gedacht" geschenkt bekommen, auch dieses Buch ist sehr aufschlussreich und angenehm zu lesen.

Liebe Grüße und viel Freude beim Lesen

 Anja
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... Ich bleibe auf dem Teppich
meiner Möglichkeiten
und hoffe, dass er fliegen lernt... (lach und zwinker)

Kruppa
blackfriend
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« Antwort #69 am: 13.05.08, 17:42 »

Hallo,

mich persönlich hat eine Autobiographie besonders fasziniert: "Zwei Leben in Deutschland" heißt sie und stammt vom früheren "Dalli-Dalli" Moderator Hans Rosenthal. Er schildert darin sehr bewegend wie er viele seiner Angehörigen während der NS-Diktatur verloren hat und wie er sich auch selbst als Jude viele Jahre lang in Berlin in einer Gartenlaube verstecken musste, um dem Konzentrationslager zu entgehen.
Auch beschreibt er sehr gut den Neubeginn nach dem Krieg und wie vor allem im Osten Deutschlands die sowjetischen Befreier sehr schnell begannen eine neue, rote Diktatur zu errichten, die der alten, brauen sehr ähnlich war.
Es ist sehr schade, daß ein so guter Mensch wie Hans Rosenthal leider nur 61 Jahre alt wurde.

LG blackfriend
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frankenpower41
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« Antwort #70 am: 24.02.09, 14:49 »

ich schubs hier mal wieder an.

Da ich den letzten Eintrag gelesen hab, guck ich mal, ob ich "Zwei Leben in Deutschland" noch wo liegen hab.
Das kann gerne jemand haben (und auch behalten). Ich schreibs dann rein.

Ich hab jetzt innerhalb von 2 Tagen ein Buch gelesen, dass ich von einer Bt-lerin geliehen bekommen hab und das ich sehr empfehlen kann.

"Alles kann ein Herz ertragen"   die weite Lebensreise der Elisabeth Thiessen   von Charlotte Hofmann-Hege
ISBN 978-3-7655-3963-3

Elisabeth wurde 1897 in Schweinfurt geboren, nachdem die Eltern beide an TBC starben, kam sie mir ihren 6 Geschwistern in die Nähe von Heilbronn zur Großmutter.    1912 geht sie (geplant sind 2 Jahre) mit ihrer Tante (Schwester von Mutter ist dort verheiratet, die Familie sind Mennoniten) nach Russland.  Erst 1967 kehrt sie heim nach Deutschland.  Ein wirklich bewegendes Buch, geschrieben von ihrer Cousine. Darin sind Briefe abgedruckt, die Elisabeth nach Hause schrieb.  Viele Jahre hat überhaupt kein Kontakt mehr bestanden, so dass sie hier als verstorben galt.  Mir kamen zeitweise die Tränen.

Marianne
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Marina
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« Antwort #71 am: 24.02.09, 19:04 »

Ich hab das Buch auch gelesen: sehr bewegend!

Man mag wirklich nicht glauben, was ein Herz alles ertragen kann.
Da sind unsere "Sorgen" peanuts.

Gruß
Marina
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Margret
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« Antwort #72 am: 07.01.11, 22:30 »

Ich habe  aus dem Hoffmann und Campe-Verlag  gelesen

"Erzähl doch mal von früher "
Loki Schmidt  im Gespräch mit Reinhold Beckmann.


Es hat mir sehr gut gefallen, liest sich leicht  und ist hochinteressant.
Das ist keine erzählte Geschichte  sondern es  sind viele Gespräche zwischen Beckmann und Loki Schmidt.
Beckmann stellt Fragen und sie antwortet.  Der Ton ist freundlich und locker.

Finde ich sehr empfehlenswert.
Kann es leider nicht verleihen, da aus der Bücherei entliehen ! Cheesy

Margret
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #73 am: 03.12.11, 13:58 »

Biographien- inzwischen schon fast mit Inflationscharakter,
aber es gibt Menschen, die wirklich was zu erzählen haben.
Es gäbe noch viel mehr, die ihr Leben so gut meisterten, dass sie ein Buch schreiben sollten.
Wer von euch hat gute Biographien von berühmten oder "einfachen" Leuten gelesen, würde es wieder lesen, vielleicht auch nicht wieder lesen.
Vielleicht finden sich auch ein paar Biographien aus dem landw. Umfeld.
So eine Art Familienchronik, in der die Geschichte des Hofes und seiner Menschen beschrieben ist, wäre doch eigentlich für jeden Hof hochinteressant. Ich würde gerne lesen, wie die vielen Vorfahren auf unserem Hof mit den kleinen und grösseren Herausforderungen, Problemen, aber auch Freuden und ihrem Erleben ihrer Welt gelebt haben.
Hier sind Erzählkulturen vielleicht nicht so schlecht dabei, sie gaben das überlieferte Wissen mündlich weiter.
Herzl. Grüsse
maria
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maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #74 am: 29.06.12, 09:49 »

hallo swissbäuerin,

wenn man es so ansieht hast du recht - ich finde diese frau wirklich total daneben -
aber - auch wenn sie damals naiv und... war -

heute weiss sie wie sie zu geld kommt, ihre lesungen sind sauteuer !!!! Roll Eyes
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liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz
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