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Autor Thema: modernes gutes Benehmen - ist Höflichsein out?  (Gelesen 9183 mal)
Mirjam
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Change happens!


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« Antwort #90 am: 19.03.10, 13:09 »

Hallo

ich weiß allerdings nicht, ob mir das mit dem ordentlich zurückgrüßen häufiger mit Kindern denn mit Senioren passiert die wenn ich in der Stadt grüße mal grad wenn überhaupt ein eisiges Kopfnicken übrig haben  Roll Eyes Lips Sealed. Bei Kindern hab ich schon was besseres zu tun als mich drüber aufzuregen, jedes Kind ist anders und viele Kinder werden auch von Erwachsenen gerne "wie Luft" behandelt ;-). Wie oft geht man einkaufen, die Erwachsenen/Mutter/Vater werden begrüßt - die Kinder ignoriert? Lehren durch vorleben?

Ärgern tut mich als Kunde viel mehr, wenn Erwachsene/Verkäufer an der Scannerkasse nur ein "Guten Tag" in ihre Tastatur murmeln, keinen Augenkontakt aufnehmen, ungeduldig schon mit dem Kassenzettel wedeln wenn man/frau noch mit dem Verräumen der Produkte in den Wagen beschäftigt ist und das ist nicht abhängig davon, ob es Mitarbeiter von Schlecker, Aldi und Lidl oder Edeka, Real etc. sind, sondern eine Frage der Einstellung.

@ Höflichkeiten - ich finde die kleinen Nettigkeiten wie drüberwinken auf der Strasse, Tür aufhalten (anderen, anlachen) total wichtig fürs Leben und den Gruß als Möglichkeit ins Gespräch zu kommen und ich freu mich jedesmal drüber, wenn ich einer Verkäuferin ein Kompliment mache, ein Produkt besonders lobe oder ein schönes Wochenende für nach die Arbeitszeit wünsche, wieviel da zurückkommt.

Gruß Mirjam
« Letzte Änderung: 19.03.10, 13:31 von Mirjam » Gespeichert

Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
manurtb
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« Antwort #91 am: 19.03.10, 14:20 »

Mirjam, deswegen mag ich die oberflächlichen Amerikaner. Die machen viel Smalltalk, alles nur oberflächlich, aber man fühlt sich viel wohler, wie wenn man in ein dahinmümpfelndes Gesicht schaut...
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Everl
Gast
« Antwort #92 am: 27.03.10, 12:15 »

@manurtb: Nein, die oberflächliche Freundlichkeit können sich die Leute bei mir schenken!! Mir ist bei Kaufland, wo ich selten und irgendwie ungern einkaufe, aufgefallen, dass die Kassiererin immer fragt, ob alles in Ordnung war. Als ich einmal gesagt habe, was nicht in Ordnung war, hat sie sehr überrascht reagiert, und ich hatte den Eindruck, dass ich meine Beschwerde völlig in die Luft rede. Glaube nicht, dass sie das weitergegeben hat. Dann kann sie es gleich bleiben lassen. Wenn ich bei anderen Lädene
diesen Standardfragesatz nicht bekomme und trotzdem sage, dies oder jenes passt nicht, dann weiß ich, dass höflich geantwortet wird und etwas unternommen. Das ist mir drei Mal lieber.
Was ich mag, ist die Freundlichkeit untereinander beim Einkaufen oder über den Gartenzaun, beim Spazierengehen. Man braucht keine tiefschürfenden Gespräche, aber ein freundliches "nimms nicht so genau" über den Gartenzaun, oder "bist du auch schon auf" beim Einkaufen bringt einem zum Lachen und tut beiden gut. Ich sage es auch, wenn mir bei jemand ein Schal gut gefällt oder sonst jemand einen aufgeräumten Eindruck macht, denn es gibt genug ärgerliches im Leben, da darf man das Gute oder Schöne ruhig aussprechen.

@miriam: Mir ist aufgefallen, dass alte Leute oft und oft gegrüßt werden müssen, bis endlich mit einer adäquaten Erwiderung zu rechnen ist. Mittlerweile weiß ich auch warum:
a) die alten Leute erkennen einen oft nicht gleich, und bis sie reagieren könnten, ist man schon weiter (geht meiner Mama so)
b) manche alten Leute meinen, das wäre so eine Standardfreundlichkeit, auf die sie gut und gerne verzichten können, die warten ab, ob man öfter freundlich ist zu ihnen und reagieren dann aber selbst sehr freundlich.
c) die Reaktionen alter Menschen sind oft von der Mimik und der gesamten Bewegung her sehr eingeschränkt, das leichte Heben der Mundwinkel bedeutet bereits ein Lächeln, ein müdes fünf Zentimeter heben der Hand entspricht dem Winken eines Jugendlichen, ein gemurmelter Gruß ist gleichzusetzen mit einem gerufenen. Es fehlt die Kraft weil der Verkehr, die vielen Menschen, die körperliche Eingeschränktheit schon so viel Kraft kosten.

Gilt natürlich nicht für alle, aber für viele alte Menschen. Dazu kommt, dass bereits vorhandene Eigenschaften sich im Alter sehr ausgeprägt zeigen. Ein grantiger Mensch wird im Alter richtig verstockt und bitter, den kannst du hundertmal grüßen und er wird dir nicht danken dafür.

Sonnige Grüße aus Niederbayern, dessen Einwohner viele für mundfaul halten, was aber gar nicht stimmt, Everl
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Hopfi
Hallertau
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Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.


« Antwort #93 am: 10.05.11, 05:24 »

                                                         Cool
Viele Jugendliche drücken sich gerne in der Fäkaliensprache aus!
Bis zu welchem Punkt findet ihr das in Ordnung?
 Smiley Wink Cheesy Grin Angry Sad Shocked Cool Huh Roll Eyes Tongue Embarrassed Lips Sealed Undecided Cry
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Hallo und auf ein Wiederschreiben
Antonia
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BT- ein Lebenselexier für Frauen auf dem Lande


« Antwort #94 am: 10.05.11, 06:41 »

Guten Morgen,
ja die Fäkaliensprache.....
erging mir gestern so an einer Schule. Sagte doch ein Mädchen zu ihren Mitschülern, die in der Pause da in der Gruppe standen:
"hey - ich weiß auch nicht warum mein Vater, jetzt wo ich ihn dringend brauche nicht an sein verficktes handy geht"
ich hab das Mädel glaub angeschaut wie vom anderen Stern - aber die hat es glaub nicht gemerkt, warum ich sie entsetzt angeschaut habe. In dieser dieser Art zu reden, läßt die Redner glauben "cool" zu sein und ich denke, die verfallen irgendwann in diesem Umgangston so, dass sie verlernen je nach Umfeld, ordentlich zu reden. Die war sich nimmer bewußt, was sie da sagte od. ihre Wortwahl für "ungeübte" Ohren sich furchtbar anhört.
Wenn Ihr mich fragt, ihr könnt jetzt schmunzeln od. denken was ihr wollt - ein Benimmkurs für grundsätzliche Dinge und nicht nur in Sachen Ausdruck/Redensart wäre schon nicht verkehrt am Platz bei der heutigen Jugend.
Klar würde die Jungmanschaft erst mal lauthals lachen über "Oma´s Idee" aber spätestens nach dem 1. Fettnäpfchen treten was schmerzt z.B. im Berufsleben/Vorstellungsgespäch od. Situation wo es drauf angekommen wäre, angemessen zu reagieren täte der Sinn erkannt werden. Vielleicht wäre der eine oder andere dann doch bereit sich mit "Oma´s Idee" aus einander zusetzen.
« Letzte Änderung: 10.05.11, 06:43 von Antonia » Gespeichert

herzliche Grüße aus dem Süden
Antonia
SiegiKam
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Bayern


« Antwort #95 am: 10.05.11, 07:44 »

An der Realschule meines Sohnes wurde im vorletzten Schuljahr ein Benimm-Kurs angeboten, mit dem Hinweis, wie wichtig gutes Benehmen beim Bewerben ist.  Diesen Kurs hat jemand gehalten, dessen Befähigung dazu in keiner Weise nachgewiesen ist. Die Eltern haben 30 Euro bezahlt, weil sie ja nicht wollten, dass ihre Kinder irgendwie eine schlechtere Startposition haben als die anderen. Gelernt haben die Kinder nichts. Besonderer Wert wurde auf Tischmanieren gelegt (was hat das mit dem Bewerben zu tun?), dazu wurde quasi im Trockenlehrgang geübt und später als Abschluss in eine Pizzeria gegangen zum Essen. Mein Sohn erzählte, dass sich alle lustig gemacht haben über die Anweisungen und im Endeffekt hat keiner was gelernt, aber einer gut verdient  Sad.

Es mag ja sein, dass manche Kinder sich danebenbenehmen, weil sie das zuhause nicht gelernt haben, aber daran ändern zwei Stunden üben auch nichts, das verfickte Handy wird verfickt bleiben, wenn das Mädel meint, es hört niemand wichtiger zu. Ich fände es sinnvoller, während der gesamten Schulzeit auf dem Schulgelände auf einen guten Ton zu achten und mit den Eltern zu sprechen, wenn jemand besonders negativ auffällt. Ja, man darf den Lehrern nicht alle Erziehungsaufgaben übertragen, aber wenn Kinder von klein auf wissen, hier muss anders gesprochen werden als zuhause oder in der Clique, dann geht das mit den Jahren in Fleisch und Blut über, nicht aber bei einem winzigen Benimmkurs. Das verfickte Handy  ;Dwürde ich nicht so wild sehen, sie hat sich ja in ihrer Clique befunden und da muss der Ton halt cool sein, vielleicht hat sie ihre momentane persönliche Betroffenheit mit besonders cooler Ausdrucksweise kaschieren wollen. Wie oft sagen wir in vertrauter Umgebung wenn wir uns über ein Gerät ärgern "das Scheißding da", das ist genau gesehen keinen Deut besser.

Gutes Benehmen kann man nicht aufdrücken, das müssen Kinder mit den Jahren lernen und wer nicht lernt sich zu benehmen, der wird keine Lehrstelle bekommen oder von seinem Lehrherrn oft ermahnt werden, das muss man den Kindern vermitteln und zwar beizeiten und nicht kurz vor der Bewerbung.

Schöne Grüße, Siegi
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Leben und leben lassen
Christine
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« Antwort #96 am: 10.05.11, 10:51 »

Guten Morgen,
Wenn Ihr mich fragt, ihr könnt jetzt schmunzeln od. denken was ihr wollt - ein Benimmkurs für grundsätzliche Dinge und nicht nur in Sachen Ausdruck/Redensart wäre schon nicht verkehrt am Platz bei der heutigen Jugend.

Unsere Enkelin (20, Studentin) hat grad letztens einen Kurs "Stil u. Etikette" belegt, der an mehren Wochenenden stattfand. Nicht, dass sie es direkt nötig hatte, aber wer im Berufsleben u. in der Öffentlichkeit nicht unangenehm auffallen möchte.......
Schaden kanns auf keinen Fall!

Meint Cristine...
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Herzlichen Gruß - Christine

Humor ist der Knopf, der verhindert, daß einem der Kragen platzt.
Joachim Ringelnatz
Mucki
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Leben und leben lassen


« Antwort #97 am: 10.05.11, 11:05 »

hallo,
also so ein benimm kurs denke würde nicht nur der jugend nicht schaden sondern auch viel erwachsen nicht,geh doch nur mal zu eienr behörde wie man da von mancheienm behandelt wird so von oben herab.
Oder was mich auch offt stört wen ich älter leute grüße und die nichts erwieder,des pasiert mir bei jungen leuten selten,mich stört es auch nicht wen ich die jungen zuerts grüße.

Ich denke es geibt in jeder altersgruppe Menschen ohne benhmen,und das ist schade den ein bischen anstand und höfflichkeit von allen sieten würd das leben schon erleichtern.

Vielcht sollte es mitlerweile ja auch benimm kurs für die Tätichkeit am PC egebn den da vergraift sich ja auch so mancher im Ton(schleis mach da nicht aus) Wink


LG Mucki
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Am Ende des Tunnels ist immer Licht!
Sasa
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« Antwort #98 am: 10.05.11, 12:12 »

Das Grüßen ist hier kein Problem, hier sagt eigentlich jeder immer "Moin" Grin

Ansonsten stoppe ich meine Kinder, wenn mir Slang-Ausdrücke  ( Jungeeee....Alllldaaa) unter die Ohren kommen mit den Worten: "Sprich Hochdeutsch!" "Tu ich doch!" "Nein, Du sprichst Ghetto!"

Zumindest hier zu Hause und in Gegenwart anderer Erwachsener halten sie sich dran.
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Islandskuh
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Tu`e Gutes und rede nicht drüber.


« Antwort #99 am: 10.05.11, 14:09 »

Hi!

Also Grüßen muß schon sein das ist doch kein Beinbuch wenn man das macht.
Ich grüße bei meinen Bauern auch immer alle Feriengäste egal wer das ist.
Ich selber komme ja ursprünglich von einem kleinen Dorf und da war es schon fast ein Verbrechen wenn man da mal einen nicht gegrüßt hat.
Jetzt wohne ich in der Stadt aber ich grüße trotzdem die Leute was ich jeden Tag so , sehe meinen Mann ist es manches Mal schon peinlich, aber ich bin halt freundlich wie so nicht.
Aber heutzutage gibt es viele Leute die nur grimmig rum laufen und nicht ein Gruß das ist traurig , auch ärger ich mich über manche Jugendliche die keinen Anstand mehr haben.

Gruß aus dem sonnigen Weilheim
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Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel, man weiß nie was man bekommt !
Annette
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« Antwort #100 am: 10.05.11, 17:12 »

"Nein, Du sprichst Ghetto!"

Moin,

diese Fremdsprache beherrsch' ich auch manchmal  Wink , aber dass sie Ghetto heißt, war mir unbekannt - wieder was gelernt.  Smiley

Es ist aber ja tatsächlich so, dass der "Gruppenton" oft total daneben ist und ansonsten können sich alle mit dem Rest der Menschheit zivilisiert unterhalten.
 Wenn wir uns mit Bekannten unterhalten, fallen ja auch so manchesmal eindeutig zweideutige Begriffe, die so in anderer Runde bestimmt nicht ausgesprochen werden - ist das nicht dasselbe?

Und Benimmunterricht könnten nicht nur Jugendliche gebrauchen  Cool Lips Sealed

LG Annette
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Lieber auf neuen Wegen stolpern, als in alten Bahnen auf der Stelle treten. (H.Hesse)
amazone
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Leben und leben lassen.


« Antwort #101 am: 10.05.11, 19:05 »

die wörter "scheiße" oder "geil" kommen mir auch recht leicht über die lippen ...  Undecided
jedoch versuche ich diese ausdrücke in gegenwart meiner jungs selten anzuwenden, aber ich glaube bei dem versuch bleibt es.  Wink

vor 2 jahren hatte ich einen knigge-benimm-kurs bei einem schauspieler, der uns kursteilnehmern wirklich klasse gezeigt wie schlecht WIR uns benehmen,
obwohl wohl ein "normalo" daran nichts auszusetzen gehabt hätte.  Cool

ich behaupte, dass sich nur die wenigsten von uns fehlerfrei und somit vollkommen korrekt "nach knigge" bei einer begrüßung, bei einem mehrgängigen essen oder
bei einem smalltalk benehmen können.
ich habe diesen anspruch nicht, weder an mein gegenüber, noch an mich.
trotzdem bin ich froh über diesen kurs, denn es gibt auch heute noch begebenheiten, wo es nicht schlecht ist zu wissen, wie es sein *müsste*Cool
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Beste Grüße von
Amazone
geli.G
Landkreis BGL Obb.
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« Antwort #102 am: 10.05.11, 21:40 »

Wer mal hören möchte wie sich ganz normale Familienväter sprachlich daneben benehmen, der braucht nur auf den Fußballplatz zu gehen.... Shocked Shocked Angry  Wenn die Söhne spielen und die Väter am Rande zuschauen..... Lips Sealed

Mein Mann sagt manchmal, das sollte man aufnehmen und denen zu Hause nochmal vorspielen....
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Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben.
Viele Grüße von Geli
fanni
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« Antwort #103 am: 10.05.11, 22:17 »

Wer mal hören möchte wie sich ganz normale Familienväter sprachlich daneben benehmen, der braucht nur auf den Fußballplatz zu gehen.... Shocked Shocked Angry  Wenn die Söhne spielen und die Väter am Rande zuschauen..... Lips Sealed

Mein Mann sagt manchmal, das sollte man aufnehmen und denen zu Hause nochmal vorspielen....


Geli...............die Mütter sind aber inzwischen auch gut dabei Wink


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Herzliche Grüße von Fanni
Schnubbel
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« Antwort #104 am: 10.05.11, 23:54 »

Hallo,
ich finde es vor allem wichtig, das man seinen "Ton" der entsprechenden Situation und den jeweiligen Personen anpasst, die man vor sich hat.
Man muss zwischen "locker" und "knigge" umschalten können.
Ich habe bis vor kurzem als Stewardess gearbeitet, und da ist es meiner Meinung nach sehr wichtig gewesen, sich dem jeweiligen Klientel anpassen zu können.
Man muss einen beschwippsten Kegelclub auf dem heimweh von Mallorca anders ansprechen, als Villenbesitzer die nach Malaga fliegen...
Ich hatte aber sehr oft Kolleginnen (meistens jünger als ich, ich bin 35) die das absolut nicht konnten, und auch vor der Dame mit dem Louis Vuitton Kofferset "Ghetto" gesprochen haben  Roll Eyes
und auch beim angetrunkenen Partyanimal aus Palma de Mallorca darf man sich nicht auf das gleiche Niveau begeben...
Da hatte ich als Kabinenchefin öfter mal Diskussionen Undecided
Viele verstehen einfach nicht, was man meint, und wo die Grenzen sind Huh Das ist wirklich erschreckend!!!
Öft konnten die Mädels noch nicht mal nachvollziehen, was ich an unvollständigen Fragen so schlimm fand Roll Eyes
Aber ich finde es unmöglich, einen Gast statt:" möchten sie ein Sandwich mit Pute oder Käse?" -oder die "Malaga-Version": "Darf ich Ihnen ein Sandwich mit Pute oder Käse anbieten?" zu fragen, einfach nur:"Pudde oda Käse?" zu nuscheln Roll Eyes
Da hab ich mich dann regelrecht fremdgeschämt!!!

Was das Grüßen angeht, nehmen sich die Altersgruppen da nichts, es gibt genau so viele ältere Personen, wie Kinder, die nicht antworten.
Ich finde es auch unmöglich, wenn Leute nur die Eltern grüßen, und die dazu gehörigen Kinder ignorieren! Wie Miriam schon geschrieben hat, lernen die Kinder dadurch ja nicht gerade, jeden freundlich anzusprechen...
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