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Autor Thema: Pflanzenschutzmittel richtig lagern  (Gelesen 4775 mal)
reserl
Niederbayern
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BT - Blick über den Tellerrand


« am: 26.06.04, 15:25 »


Nachdem dieses Thema auch grad in der Mailingliste aktuell ist:

Wie lagert ihr eure Pflanzenschutzmittel?
Welche gesetzlichen Vorschriften gibt es dazu?

Was ist bei einer Überprüfung zu beachten?
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lieben Gruß
Reserl



Manchmal ist es ein großes Glück,
nicht zu bekommen, was man haben will.
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #1 am: 05.07.04, 19:42 »

Hallo Lena,
wenn ich das so lese, dann weiß ich wohin unser Weg führt- entweder ist das alles Schikane, oder das Zeugs ist so gefährlich.
herzl. Grüsse
maria
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Dody
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was wenige Männer wissen: kluge Frauen sagen immer die Wahrheit - aber niemals die ganze !


« Antwort #2 am: 05.07.04, 23:27 »

Die beste, einfachste und sicherste Möglichkeit den ganzen Vorschriften gerecht zu werden ist es, seine Pflanzenschutzmittel nicht auf Vorrat zu kaufen, sondern bei Bedarf.  Kenne das noch von meinem Vater, dass er seinen kompletten Jahresbedarf immer im Februar geordert hat und auch gleich geliefert bekam. Wird noch immer von vielen praktiziert und ich frage mich: warum eigentlich ?

Ich selbst habe in einem abschließbaren Raum der mittels Fenster belüftet ist, ausgediente Gefrierschränke stehen. Sie sind auslaufsicher, dank der Schublade unten drin haben sie eine Auffangschale und sie sind bei mir recht frostsicher.  Bei mir war seither noch kein Kontrolleur der Berufsgenossenschaft, mir kam aber zu Ohren, dass es anerkannt wird.
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Liebe Grüßle von Dody ;-)
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #3 am: 06.07.04, 05:13 »

Wir ließen bis vor einem Jahr den Pflanzenschutz überbetrieblich machen, unsere Tochter hat schon Jahre darauf gedrängt, das selbst zu erledigen. Sei heuer stellt sich bei uns erstmals dieses Problem der Aufbewahrung und der Transport.
Die Pflanzenschuztmittel sind bei uns ein einem extra abschließbaren Raum untergebracht, ein abschließbarer Schrank und die Mittel sind in Kunststoffwannen aufbewahrt,
das ist für uns nicht das Problem-
aber genauso wie wir bei den Putzmitteln und Medikamenten ich auch immer um Sicherheit bemüht bin- und die beste Sicherheit sind für uns der Verzicht.
Aber wenn ich mir diese Gesetzestexte durchlese, dann kommt mir schon manchmal die Frage auf- ob wir uns einfach noch bewusst sind, was wir da verwenden.
Unsere Tochter ist sehr experimentierfreudig und mein Mann zum Glück auch, es ist halt einfach praktisch- und vor allem viel billiger, mit alternativen zu arbeiten.
Ich will hier keinen Feldzug gegen PSM führen, das muss jeder für sich selbst entscheiden- aber was mich an den ganzen Gesetzestexten und den Umgang damit stört,
diesen Wust durchzuarbeiten- da brauchts schon Nerven- der Umgang damit ist für den Anwender bei aller Vorsicht - auch nicht ohne- und billig sind die Mittel ja auch gerade nicht- dafür werden wir noch an den Pranger gestellt- die Fachzeitschriften sind so voller Werbung- dass mir manchmal der Hut hochgeht-


mich stört die Doppelzüngigkeit- auf der einen Seite wird der Umgang immer mehr verschärft- die Mittel werden immer teurer, und vor allem die Anwendungsmengen immer geringer- (rein aus meinen Erfahrungen mit der Homöopathie bekomme ich damit Probleme) wir können uns noch immer schön brav verteidigen-
aber es erscheint so, als gäbe es keine alternativen dazu- man braucht ja nur Fachzeitungen lesen.
Und derjenige, der da einfach kritische Fragen stellt-
der hats nicht leicht.
Alternative Mittel haben nicht die Spur einer Chance über Werbung bekannt gemacht zu werden-

ich weiß nicht, ob das hier ein Thema ist- aber die Frage- ob es nicht auch einen anderen Weg gibt- die darf man sich als Bäuerin stellen.
Haben wir den Mut- darüber zu diskutieren?
Herzliche Grüsse
maria
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #4 am: 06.07.04, 11:30 »

Hallo Britta-
vielleicht gibts einen Thread um über moralische und ethische Bedenken oder für und wieder von PSM zu diskutieren.
Mit der Lagerung habe ich kein Problem- je weniger desto besser.

Aber wir sitzen heute im Büro und machen Abrechnungen- die heurige Abrechnung über PSM und ihren Alternativen ist einfach kontoschonend :-)))))
herzliche Grüsse
maria
« Letzte Änderung: 06.07.04, 11:32 von mary » Gespeichert
martina
Südniedersachsen
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #5 am: 06.07.04, 14:59 »


Die beste, einfachste und sicherste Möglichkeit den ganzen Vorschriften gerecht zu werden ist es, seine Pflanzenschutzmittel nicht auf Vorrat zu kaufen, sondern bei Bedarf.
Wir kaufen eigentlich nur nach Bedarf ein, selten kommt es mal vor, daß 1 oder 2 Mittel vorgekauft werden auf Vorrat.

Zitat

 Kenne das noch von meinem Vater, dass er seinen kompletten Jahresbedarf immer im Februar geordert hat und auch gleich geliefert bekam. Wird noch immer von vielen praktiziert und ich frage mich: warum eigentlich ?

Das würde ich auch gern wissen... es sind soviel unterschiedliche Mittel und Wirkstoffkombinationen am Markt, wenn ich nun blos wenige Mittel in großen mengen vorkaufe und dann gar nicht brauche, weil ganz andere Krankheiten und Schädlinge auftauchen, als ich dachte? Dann habe ich mir einen Haufen Geld ans Bein gebunden...

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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
Uschi-
Gast
« Antwort #6 am: 07.07.04, 14:43 »

Hab jahrelang PSM verkauft. An Landwirten mit ruhigem Gewissen (sind kundig u. vernünftig im Umgang damit, allein schon wegen des Preises), an Dorfbewohnern ungern. Da hat man sich den Mund fusselig geredet, wie sie damit umzugehen haben, z.B. Thema Vorox, da reicht eine Dose für 100 qm, der Kunde braucht gleich 2 Dosen, hat aber nur 40 qm zur Verfügung. Ein paar Tage später kommt er wegen Hundefutter wieder, und beschwert sich über den Landwirt, der am Dorfrand "Gift" spritzt ! Undecided

Gerade ältere Kunden nehmen die Gebrauchsanweisung nicht ernst, kennen sich ja aus, wo sie doch schon 30 Jahre ´nen Garten haben
Kann man in etwa mit Waschmittel vergleichen. Die meisten sind heute kompakter als das übliche Persil mit den überflüssigen Füllstoffen,

und viel hilft viel !?!  Shocked

Außerdem sind die Kleinpackungen meiner Meinung nach nicht teuer genug. Da wird das Mittel lieber ganz reingeschüttet, als ´nen Rest zurückzustellen. Da sind die Landwirte doch sparsamer.
Wer kleine Kinder hat, sorgt doch (sollte er zumindest) selbst dafür, dass die Mittel sicher stehen.
Und Reste lassen sich ja nicht vermeiden, da der Handel nur ungeöffnete Einheiten vertreiben darf.
Die Auflagen bei den Vertreibern sind sehr hoch und werden auch stark kontrolliert.
Und wenn man mal ´ne Inventur im Pflanzenschutzraum hinter sich hat, weiß man auch dank des Geruchs, was Kopfschmerzen und Übelkeit sind ...

Uschi
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #7 am: 07.07.04, 15:53 »

Hallo Uschi,
ich staune immer wieder, wenn ich durch einen Garten- oder Baumarkt fahre, was an Mittelchen für den Garten alles angeboten wird- das ist ja auch mit Kosten verbunden.
Ich möchte hier keine Schuldzuweisungen betreiben,
aber einmal unter Rosenfreunden zu sitzen und zu hören, was für die Pflanzenlieblinge alles gebraucht wird, und wie im selben Atemzug über die Bauern hergezogen wird- das gibt zu denken.
Aber dann kommt ein Argument, der Bauer erzeugt Lebensmittel, die Rosen werden ja nicht gegessen,
so eine Art Gefühl für den Boden ist bei der grossen Masse der Heimgartler so gut wie nicht vorhanden.
Die Mittel werden in der Regel einfach aufgebraucht oder in die Mülltonne geworfen.
Aber es geht auch hier um sehr viel Geld und Geschäft,
da ist wenig Bereitschaft vorhanden, für Aufklärung zu sorgen, bzw. vielleicht will man das als anwendender Gartler auch gar nicht wissen.
Herzliche Grüsse
maria
« Letzte Änderung: 07.07.04, 18:22 von mary » Gespeichert
Uschi-
Gast
« Antwort #8 am: 08.07.04, 14:59 »

Ja Maria,

vielleicht macht der Kleingärtner das auch, um ganz stolz seine perfekten Rosen usw präsentieren zu können ?  Wink
Und bei 100 qm Garten ist man ja nicht ausgelastet, da wartet man vielleicht auch schon aufs nächste Ungeziefer und Unkraut ?  Roll Eyes
Wenn ich z.B. starken Läusebefall habe, unternehme ich zwar was dagegen, mache mir aber keine großen Gedanken darum, weil ich genug wichtigere Dinge an den Ohren habe. bekannte aus dem Dorf mit kleinen Anlagen ums Haus können darüber stundenlang diskutieren, was besser hilft, wie´s gemacht wird, welches Mittel, wo beraten lassen ... und: regen sich darüber auf, als wärs ein halber Weltuntergang !

Gruß
Uschi
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meike
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Bin neu hier!


« Antwort #9 am: 11.07.04, 19:17 »

Hallo Bridda

kannst Du mir sagen wo ich das Merkblatt
zum Lagern von Pflanzenschutzmitteln bekomme.

Gruß aus Baden Meike
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SHierling
Gast
« Antwort #10 am: 25.08.05, 22:52 »

unterwegs gesehen (von der Straße aus!!)

Round Up, Basagrane, CCC, Zintan, alles dabei.
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Helhof
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« Antwort #11 am: 25.08.05, 22:59 »

Hallo Brigitta,
hast du das in Deutschland gesehen ??
Da hat jemand wohl gar keine Angst vor Kontrollen. Und - noch schlimmer - wohl auch zu wenig Ahnung davon WAS er da lagert.
Liebe Grüße, Maria
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Liebe Grüße,
Maria
SHierling
Gast
« Antwort #12 am: 25.08.05, 23:12 »

Sicher ist das in Deutschland. Soweit man hört, ist die Ex-LPG da der Zweitbetrieb eines "Investors" aus NRW. "Prämienjäger" heißen solche wohl.....
Ich frag mich bloß, wieso DA nicht mal so ein Fahrradfahrender Grüner Bauernbeobachter vorbeikommt, den müßte es doch auch ganz ohne Fachkunde und Vorbildung rücklings vom Sattel hauen.
« Letzte Änderung: 25.08.05, 23:14 von SHierling » Gespeichert
SuHe
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Beiträge: 122


... hinterher ist frau immer schlauer...!


« Antwort #13 am: 26.08.05, 08:01 »

Hallo,

das sieht doch nach Zwischenlager von leeren Kartons aus.... !!!???

oder Huh

die müssen noch entsorgt werden...

Gruß und einen schönen Tag

wünscht
Susanne
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Daggl
Obb.
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« Antwort #14 am: 26.08.05, 12:24 »

Huch, ich weiß schon warum die leeren Kanister bei uns hinter einem Tor lagern. Wenn man da allerdings reinschaun würde,siehts so ähnlich aus Embarrassed. Gut daß ihr mich an dern Sammeltermin erinnert - nächste Woche - letztes Jahr hab ich da nämlich verpasst Embarrassed
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Viele Grüße, Dagmar
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