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Autor Thema: Naturheilverfahren im Stall - 2. Teil -  (Gelesen 53606 mal)
Selina
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« Antwort #300 am: 16.09.11, 11:00 »

Ich würde sehr gerne was über die Konsequenzen hören!

Man kann im Fleisch gaaaanz bestimmt nicht nachweisen,
ob das Tier ein homöopathisches Mittel bekommen hat oder nicht.

Eine Konsequenz könnte vielleicht sein, dass man nach dem Versprühen von ätherischen Öhlen die gegebenen Homöopathischen evtl. löscht .................

« Letzte Änderung: 16.09.11, 11:09 von Celina49 » Gespeichert

Liebe Grüße von Selina
Selina
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« Antwort #301 am: 16.09.11, 11:08 »

diese vorschrift wird als grundlage eines jeden homöopathievortrags und -seminars erklärt.
ein sachkundiger tierarzt kann globuli, die für menschlichen einsatz gedacht sind, aber für tierische zwecke umwidmen, so dass der vorschrift dann genüge getan wird.

bei käuflichen präparaten für tierische verwendung muss der zusatz 'ad us.vet.' vermerkt sein.

hier gibts insgesamt infos vom BMELV dazu.

UMWIDMEN   Roll Eyes..................., was für ein Wort!

Es ist sowas, wie ein Priester ein Kreuz segnet ....................... plötzlich ist es dann erlaubt  Wink
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Liebe Grüße von Selina
erika2
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« Antwort #302 am: 16.09.11, 11:30 »

diese vorschrift wird als grundlage eines jeden homöopathievortrags und -seminars erklärt.
ein sachkundiger tierarzt kann globuli, die für menschlichen einsatz gedacht sind, aber für tierische zwecke umwidmen, so dass der vorschrift dann genüge getan wird.

bei käuflichen präparaten für tierische verwendung muss der zusatz 'ad us.vet.' vermerkt sein.

hier gibts insgesamt infos vom BMELV dazu.

UMWIDMEN   Roll Eyes..................., was für ein Wort!

Es ist sowas, wie ein Priester ein Kreuz segnet ....................... plötzlich ist es dann erlaubt  Wink

Es ist schon ein wenig anders: der TA wird aufgrund seiner Ausbildung und Sachkenntnis abwägen, ob ein Humanmedikament geeignet ist (betrifft nicht nur Homöopatika, auch "normale Menschenarznei ist möglich, wenn nichts adäquates für Tiere zugelassen ist), und  ggf eine Wartezeit dazu benennen.

Im übrigen ist das doch wohl nichts Neues.
Selbstwenn man  mit therapeutischer Absicht einem lebensmitteliefernden Tier Kamillentee  verabreicht ist das im Prinzip unzulässig. Wurde uns auf einem HomSenminar gesagt. Denn Kamillentee ist nicht als Tierarznei zugelassen. Und als Getränk für Kühe nicht gerade üblich ;-)

Ich würde sehr gerne was über die Konsequenzen hören!

Man kann im Fleisch gaaaanz bestimmt nicht nachweisen,
ob das Tier ein homöopathisches Mittel bekommen hat oder nicht.


Wichtig ist, dass man DIR nicht nachweisen kann, dass du welche unberechtigt verabreicht hast.....

Es ist doch so: wir produzieren hochwertighe Nahrungsmittel nach strengen, nicht immer nachvollziehbaren Vorschriften. Der Verbraucher ist duch versch Skandale und Veröffentlichungen landwirtschafts-"feindlicher" Gruppen ohnehin verunsichert. Da sollten wir schon sehr behutsam sein, was das Verabreichen irgendwelcher Mittel,angeht.

Und: wenn ich überzeugt bin, dass Homöopathie wirkt, dann muss ich auch davon ausgehen, dass irgendwas im  Tier passiert, damit es wirkt.  und ob das dann im meinem Braten, meiner Milch auch noch wirkt, weiß kein Mensch. Denn es ist ja noch nicht einmal die heilende Wirkung zu beweisen, bzw das Mittel selber im Globulus bzw Tier nachzuweisen, geschweige denn in den Produkten. Aber das heißt ja nicht, dass es sie nicht gibt.

« Letzte Änderung: 16.09.11, 11:41 von erika2 » Gespeichert

„Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.“

Sören Aabye Kierkegaard
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Ich bin wie ich bin und ändere mich nicht


« Antwort #303 am: 16.09.11, 13:10 »

es ist nicht nur Kamille verboten, sondern auch Knoblauch, Zwiebeln und auch Leinsamen!!! vieles wird gefüttert aus Unwissenheit. ich beschäftige  mich momentan viel damit und z. B. auch Bachblüten sind verboten für lebensmittelliefernde Tiere, bei Pferden darf man sie schon anwenden.

es sind nur wenige Pflanzen zugelassen für Tiere, bin mir nicht mal sicher ob die Brennessel verfüttert werden darf, Majoran schon soviel ich weiß.

LG Petra
*hat keiner einen Tipp für meine Kälber???`*
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Petra
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« Antwort #304 am: 17.09.11, 21:31 »

Hallo Petra,
kenne solche Lazarette, oft ist es wie verhext. Bei Nabelentzündungen hat mir schon oft Pyrogenium geholfen, gebe ich auch oft vorbeugend. auch sprühe ich immer Ringelblumenurtinktur 1 : 10 verdünnt auf den Nabel wenn er entzunden ist, wirkt Wunder, überhaupt wenn das Geschwür schon offen ist. Ringelblumentinktur stelle ich auch immer selber her - Blüten mit Weingeist übergiesen und drei Wochen stehen lassen - wird auch ohne zu schütteln. Wenn es schnell gehen soll und ich keine Tinktur noch habe, koche ich auch Tee mit Ringelblumen, wirkt auch super. Bei Lungenproblemen nehme ich gerne Bryonia, ist auch ein ausgezeichnetes Grippemittel. Bei immer wiederkehrenden Fieber Ferrum Phosphoricum D 30 wirkt super. Kann man auch im Wechsel geben. Bei kümmernden Kälbern wirkt oft Lycopodium. Wir haben viele Jahre Kälber gemästet und so habe ich leider mit fast allen zu tun gehabt. Seit einigen Monaten haben wir ganz auf Mutterkuhhaltung umgestellt und seit wir nichts mehr zukaufen, haben wir auch keine kranken Kälber mehr - Gott sei Dank. Wünsch Dir viel Glück für deine Kälber und hoffentlich ist etwas brauchbares dabei - lg eva
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Tilly
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« Antwort #305 am: 18.09.11, 08:48 »

Hallo Eva,

Nabelentzündung - Pyrogenium,
nimmst Du das von Sch.tte oder das
normale homöopathische und in welcher Potenz?

Bei immer wiederkehrenden Nabelproblemen kann
Homöopathie auch vorbeugend gegeben werden.
Da müsst ich aber erst wieder meine Unterlagen
befragen.

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Viele Grüße

Tilly
Bullenmafia
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« Antwort #306 am: 18.09.11, 10:40 »

Danke für die Tips, werde ich mir bei meinen eigenen Kälbern merken, aber wenn die zugekauften, schon wochenlang mit Nabel Probleme haben und es nicht erkannt wird im Geburtsbetrieb, dann helfen Globuli auch nicht richtig. Aber Nabelspülen werde ich probieren, obs hilft, da ja schon Leber und Harnblase betroffen sind, wage ich zu bezweiflen. Aber nicht aufgeben.

Grippe wird besser, da tut das Wetter auch sein gutes. Trotzdem werde ich Bryonia ausprobiern und den neuen gleich Tuber. bov. aufsprühen.

es stimmt schon, wenn man Kälber mästet bekommt man Krankheiten in den Stall, die kennt man gar net. aber als Mäster kaufst nun mal zu.

LG Petra
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Petra
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« Antwort #307 am: 20.09.11, 17:00 »

Hallo Tilly, nehme das normale homöopathische Pyrogenium, vorbeugend einmal in einer hohen Potenz (D 200), wenn es akut ist und der Nabel auch stinkt, dann in einer tiefen - z. B. D12 und das mehrmals am Tag. LG Eva
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Tilly
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« Antwort #308 am: 28.09.11, 18:41 »

Ich dank Dir, Eva, werd mir das gleich in
meinem Homöop.Heft notieren, für den Fall
der Fälle.
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Viele Grüße

Tilly
Dette
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« Antwort #309 am: 26.10.11, 13:45 »

Hallo zusammen,
fährt noch jemand zu dem Homöopathie Kurs mit Birgit Gnadl nach Haus Riswick ?
Ich habe mich eben angemeldet.
Viele Grüße Dette
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Maisi
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« Antwort #310 am: 17.11.11, 01:25 »

HUHU!
Wir sind kurz vor dem Umstallen von Anbindestall in Laufstall. Mach mir momentan etwas Sorgen, ob es denn gut geht. Kann mir von euch jemand sagen, ob es vielleicht ein homöopatisches Mittel gibt, dass man vorsorglich geben könnte? Ich weis, das ist ein bisschen schwer, aber wir haben eine sehr stürmische Bande im Stall stehen und wenn sie beim einstellen etwas "ruhiger" sind, ist es wahrscheinlich auch kein Fehler!

Noch eine schöne Nacht, maisi
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« Antwort #311 am: 17.11.11, 09:19 »

Hallo bei umstallen immer Aconitum geben.

Und die ganz wilden würde ich eine Zeitlang anbinden, bis sie sich beruhigt haben.

LG Petra
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Ganz liebe Grüße
Petra
Lisa
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« Antwort #312 am: 17.11.11, 09:54 »

Stimme Petra zu,ganz einfach aufsprühen.
Alles Gute viel Glück und Gottes Segen
wünscht euch Lisa.
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erika2
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« Antwort #313 am: 17.11.11, 11:22 »

Hallo maisi,
gaanz wichtig: nimm das Aconitum auch selber, und gib es auch den Männern.  Unser Höm TA hat gesagt, Aconitum hilft den Tieren in Aufregugssituationen am besten, wenn der Bauer es nimmt Grin
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Sören Aabye Kierkegaard
Maisi
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« Antwort #314 am: 17.11.11, 22:17 »

Danke für euren Tipp!!!
Werde ich gleich morgen mal besorgen. Da wir ja so ca in 2 - 3 Wochen umstallen werden, passt es ja genau wenn ich, sobald ich das Mittel habe, mit den Gaben beginne.
Lg Maisi
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