Ossi möchte ja keine Tracht sondern ein Dirndl und wie bei wikipedia nachzulesen, entstammen die Dirndl nicht aus dem Brauchtum, sondern aus einer Modelaune der Städter um 1870 herum. Klar, wenn Ossi hier in Bayern damit herumliefe und dann zu reden anfinge, könnte er gleich in der Jeans bleiben, aber wenn er bei sich zuhause so was anziehen möchte, warum nicht? Hier in München kaufen Koreanerinnen und Japanerinnen Dirndl weil ihnen die so gut gefallen (werden sie nicht oft anhaben

) und die könnten sich auch darüber aufregen, dass wir hier Kimonos als Morgenmäntel tragen

. Mir gefällt nicht jedes Dirndl, aber ich muss ja auch nicht jedes tragen.
Siegi
Bei Facebook würde ich für diesen Beitrag ein "Gefällt mir " drücken , so in der Art habe ich meine Frage auch gemeint !
Bei uns in der Ecke würde sich jeder was vorstellen können unter einem Dirndl , aber nicht unter der regionalen Tracht , die es ja aber auch gibt .
Das die "süddeutsche" Tracht etwas Besonderes ist und sehr wahrscheinlich kein Vergleich mit der C und A "Kleidung" findet - da bin ich mir sicher .
Und in einem weiteren Beitrag
die Dirndl und Lederhosenpartys sind bei uns gerade - bei den Jugendlichen - sehr beliebt. Und fast jeder Teenager hat bei uns inzwischen ein Dirndl für diese Partys. Obwohl bei uns Dirndl als Tracht unüblich sind. Manche Frauen tragen allerdings Dirndl bzw. Landhausmode als zeitunabhänige Kleidung.
stelle ich fest , das es vielerorts so ist , das ein Oktoberfest mit einer Bayrisch-ähnlichen Tracht eine Mords Gaudi ist , aber wenn es in der regionalen Tracht wäre , würde keine Stimmung aufkommen .
Danke für die tolle Diskussion , sie läßt mir das Thema oKtoberfest auch noch in einem anderen Licht stehen , viele Grüße