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Autor Thema: Eine halbe Stunde Hausarbeit am Tag reicht aus.......?  (Gelesen 4716 mal)
Ingrid2
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« Antwort #15 am: 11.06.12, 16:46 »

Ich denke, Martina bringt es auf den Punkt. Viele arbeiten im und um den Haushalt sind nicht "lebensnotwendig" und gehören deshalb nicht zur unmittelbaren Hausarbeit. Das ist ja das gleiche mit dem Gemüsegarten, der genaugenommen nicht zur betrieblichen Arbeit gehört sondern zum Hobby. Daß gerade diese Arbeiten der Lebensqualität sehr zuträglich sind, ist sicher unbestritten.
Ich denke, bei dieser halben Stunde pro Tag sind nur die wirklich "überlebensnotwendigen" Tätigkeiten gemeint. Und daß diese Arbeiten sich gut organisiert sehr schnell erledigen lassen, da sind wir uns sicher einig.
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Wiese
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« Antwort #16 am: 12.06.12, 08:13 »

Hallo

danke für euere Antworten.
Sehr interessant, wie jede diesen Beitrag anders sieht und bewertet,
wobei das Alter auch eine Rolle spielt, finde ich. Frau ist ja nicht mehr die schnellste. Grin

Noch sonige Grüße Wiese
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Wer sich heute freuen kann,soll nicht bis morgen warten.
                     " Pestalozzi "
Susanna
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« Antwort #17 am: 12.06.12, 08:40 »

Hausarbeit ist für mich wirklich nur die Arbeit im Haus, dazu zählt das Sauberhalten und evtl. Kochen, also alles, was innerhäusig statt findet.

Die Woche über mache ich hier nur das nötigste, und da brauche ich ungefähr eine halbe Stunde, zähle ich das Kochen hinzu, kommt nochmal ein bis zwei Stunden hinzu. Aber am Wochenende mache ich sehr viel Hausarbeit.

Garten zählt hier nicht dazu, ich verbringe zum Beispiel (wie viele von uns) Stunden im Garten, das fällt für mich in die Kategorie "Freizeit", aber nicht unter Hausarbeit.

Die halbe Stunde ist ja nur ein Schnitt, dass die Menschen unterschiedlich schnell arbeiten, ist ja klar. Und - ja - auch Single- und Städterhaushalte verbringen Zeit mit Hausarbeit und Nahrungszubereitung, und sogar mit Vorratshaltung (nicht nur wir)!!
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Viele Grüße
Susanna
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #18 am: 12.06.12, 09:01 »

Hallo Wiese,
ich hab mir abends den Artikel in aller Ruhe durchgelesen, eigentlich sagt er überhaupt nichts aus, nur dass der Professor es so sieht, dass die Hausarbeit sehr viel effizienter gemacht werden kann.
Als berufstätige Bäuerinnen sind wir hier wirklich nicht seine Zielgruppe und bestimmt hat jede von uns ihre Arbeit seeeeehr optimiert.
Die Frage ist nur, was bringt es, immer noch schneller und effizienter zu arbeiten?
Es macht auch einen Unterschied, ob z.B. morgens mit voller Batterie die Hausarbeit gemacht wird oder noch einem langen Arbeitstag.
Und was zählt zur Hausarbeit,
gehts nur um die Putzerei, ums Aufräumen oder zählt ein frischer Blumenstrauss auf dem Tisch zum Hobby,
zählt das vorgefertigte Menü noch als Hausarbeit, das Zubereiten und Kochen von frischen Zutaten als Hobby,
letzte Woche stand in der gleichen Zeitung unter der gleichen Rubrik ein Artikel, dass ich glaub 25 % der Leute die Hausarbeit gerne machen,
es gibt sicher für jede Lebenlage und jeden Lebensbereich eine Studie, eine Umfrage.
Jede Zeit hat ihre Vorgaben, es gab Zeiten, da wurde Frau über den blitzeblanken Haushalt, in dem man vom Fussboden essen konnte definiert, heute wird uns vorgemacht, dass die Hausarbeit fast wirklich nur noch ein Kinkerlitzen ist.
Und wir sind so blöd und lassen uns immer vormachen, was und wir wir es zu machen hätten.
Heute hab ich noch Urlaub zwischen den Stallzeiten und ich freu mich auf die zu erledigende Hausarbeit, einmal in Ruhe alles erledigen zu können, nicht ständig dabei gestört zu werden, es ist staunenswert, was man da alles schaffen kann. Ob ich dafür dann absolut nicht in der Norm liege, ist mir ehrlich gesagt, so was von egal.
Bin ja gespannt, ób der gute Professor in Kürze ein Buch nachschiebt, Aufmerksamkeit hat er inzwischen schon genug.
Herzliche Grüsse
maria
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LunaR
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Dat Eenen sien Uhl is det Annern sien Nachtigall


« Antwort #19 am: 12.06.12, 11:44 »

Hallo,

ich finde diese Gleichmacherei immer so schwach  Sad. Selbst wenn man die Aufgaben für die Hausarbeit genau definiert, gibt es einfach von der Zusammensetzung und den äußeren Umständen große Unterschiede. Mit kleinen Kindern braucht es viel mehr Zeit zum Aufräumen und Putzen. Dann ist für mich noch ein Unterschied, ob Wohnung oder Haus. Mit Haus hat man, nennen wir es mal so; mehr Nebenräume in Ordnung zu halten. Natürlich auch wie viel Schmutz hereingetragen wird, der lässt sich nicht immer nur durch gute Organisation vermeiden. s. LW. Weiterhin  sehe ich einen Unterschied, in wie weit das Leben in der häuslichen Umgebung stattfindet oder mehr außerhalb. Als ich noch die Tagespflegekinder hatte und mittags die beiden Mütter kamen, habe ich manchmal auch gedacht, die kommen jetzt in eine aufgeräumte Wohnung, in der noch nichts passiert ist, während ich erst mal wieder aufräumen und putzen muss.

Luna
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gammi
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« Antwort #20 am: 12.06.12, 13:07 »

Ich denke es kommt schon sehr viel auf die innere Einstellung an.
Meine Schwester schafft es sicher locker in der Zeit. Sie hat auch die ganzen Hausfrauen-Gene geerbt und es ist für mich nix mehr übrig geblieben.  Wink. sie macht das alles mit links und ich brauch für alles mindestens doppelt so lange, weil ich es nicht gerne mache und ich mich allzugerne auch ablenken lasse.
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
LunaR
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Dat Eenen sien Uhl is det Annern sien Nachtigall


« Antwort #21 am: 12.06.12, 13:34 »

Gammi, da ist sicher viel dran. Muss man Hausarbeit eigentlich gern machen?  Embarrassed

Luna
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Mathilde
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« Antwort #22 am: 12.06.12, 14:04 »

Das ist ja das gleiche mit dem Gemüsegarten, der genaugenommen nicht zur betrieblichen Arbeit gehört sondern zum Hobby. Daß gerade diese Arbeiten der Lebensqualität sehr zuträglich sind, ist sicher unbestritten.

Hallo,

also ich werde nicht so schnell fertig allerdings wenn man es pro Person rechnet sinds ja dann bei 4 schon 2 Stunden täglich und da ist sicherlich kein Kleinkind oder Pflegefall mitgerechnet.

Gemüsegarten ist nicht mein Hobby und deshalb hab ich keinen!  Lebensqualität mach ich dann auch an was anderem fest und die hab ich grad trotzdem nicht.

LG Mathilde
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Mucki
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« Antwort #23 am: 12.06.12, 14:21 »

Hallo ,
ich les meist so suchen und stemple sie als unnötig ab,jeder hasuhalt ist anders ,indvidoel,jeder tag ist andres,auch ist die lust nicht ejdne tag die gleiche,
drum denke ich kann man da keien Pauschalen aufstellen. Seit etwa 17 jahren arbeite och dadran mich nicht in solche ausagen qutschen zu wollen oder zu lassen.
Ich mach meien haushalt so wie ich mein,ohen vorgaben von ausen und in meinem tempo,seit 17 jahrn mach ich des nun so und so gehts mir gut,ich hab meien weg gefunden,und egal was ander sagen mir tuts so gut.

Hört auf euren körper der sagt euch in welchen tempo was geht.

LG Mucki
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« Antwort #24 am: 12.06.12, 14:22 »

Dann arbeiten wir eigentlich nur noch für unsere Hobbys  Grin

Das muss der Typ mir zuerst noch beweisen!  Cool Er soll es gefälligst an meinem Haushalt demonstrieren. Mit Romina im Schlepptau die hinter ihm alles wieder ausräumt.  Wink

Das wäre ein Idee. So ein kleines Kind das darf man natürlich nicht einberechnen.  Wink

Aber ich persönlich ich gebe zu, wir sind 3 Personen und mir reichen 1.5 h für den Haushalt mit Wäsche ohne das Kochen. Aber ich habe alles andere als eine staubfreie Wohnung. Das Kochen mit Abwasch und Einkaufen frisst nochmals soviel. Das wären dann 3 h. Denke das ist realistisch, ohne Garten natürlich.
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LunaR
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Dat Eenen sien Uhl is det Annern sien Nachtigall


« Antwort #25 am: 12.06.12, 14:45 »

Ich denke manchmal, was könnten wir an Zeit sparen, wenn nicht diese Esserei wäre  Roll Eyes. Aber ohne wäre auf die Dauer auch so langweilig. Das Problem mit der Hausarbeit ist, dass sie nicht anerkannt ist und darum wir Frauen immer wieder dahin kommen, uns rechtfertigen zu wollen/müssen.

Für alle Hausfrauen darum hier mal einen Blumenstrauß

Luna
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Cendrillon
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« Antwort #26 am: 12.06.12, 14:55 »

danke luna,

göga will mir auch immer einreden "das ist doch in 5 minuten erledigt"
nur, wenn du 50 sachen à 5 minuten hast - gibt das schon einiges mehr als 1/2 stunde.

Das Problem mit der Hausarbeit ist, dass sie nicht anerkannt ist und darum wir Frauen immer wieder dahin kommen, uns rechtfertigen zu wollen/müssen.


vor ein paar tagen rief eine telefonistin an, sie telefoniere mit allen, die 100% arbeiten. ob das bei mir der fall wäre. ich antwortete: nein, ich bin hausfrau. kaum aufgelegt, bereute ich meine antwort. das nächste mal werde ich eher sagen: ich arbeite 200% als hausfrau und mutter  Wink

lasst euch von so einem professor nicht hetzen. klar hab ich das gröbste in den wohnräumen am vormittag in einer halben stunde erledigt. aber wäsche, bad, einkaufen, kochen, backen,...sind da nicht eingerechnet. den ganzen nachmittag rumsitzen ist meist nicht drin.

liebe grüsse
katrin
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liebe grüsse
katrin

hoffe auf das beste um positiv zu bleiben
aber rechne mit dem schlimmsten um nicht enttäuscht zu werden.
erika2
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« Antwort #27 am: 12.06.12, 14:57 »

Ich verfolge diesen Thread seit gestern...was hätte ich in der Zeit alles an HA erledigen können...grins

Ernst nehmen kann ich den Hern aus einem Grund  schon mal gar nicht: Schon meine Mutter hat vor über 40 Jahren ihren Hauswirtschaftslehrlingen das gleiche beigebracht:

Zitat
Die Arbeit sollte dafür " sehr bewusst gesteuert" werden, erklärte Schneider: " Wenn man Reinigungsarbeiten macht, sollte man nicht dauernd die
Geräte wechseln. Oft ist es doch so; Man saugt das Wohnzimmer, dann nimmt man den Wassereimer und wischt die Küche, danach geht´s mit

dem Staubtuch ins Schlafzimmer. Sinnvoller ist es, mit demselben Gerät die gleichen Arbeiten hintereinander zu erledigen." Zudem sollte man
unbedingt den Partner einbeziehen, riet Schneider.

Ich besitze ihr Lehrbuch aus Ausbildungszeiten: Ländliche Hauswirtschaft -Ein Lehr- und Arbeitsbuch für landwirtschaftliche Berufsschulen- Band II von 1956

dort ist auf Seite 145 schon zu finden, was diese Herr als eigene Erkenntnis ausgibt, und was ich von klein auf abgeschaut habe:

 Überschrift oben: Erst besinn´s - dann beginn´s! und unten auf der Seite die Merksätze:
1. Arbeite mit Überlegung!
2. ...Überlege die Reihenfolge
3. Spare Zeit, Wege und Geld durch richtige Vorbereitung der Arbeiten!
4. Teile die Arbeitskräfte gut ein!

Ich denke das Gleiche wie mary: Das Ganze sagt nichts aus*....und erregt viel Aufmerksamkeit...ob da wohl demnächst ein Buch erscheinen wird?

* weil wir nicht wissen, wie er zu seinen Zahlen gekommen ist, ob Person auch Kinder meint, ob Woche 7 Tage oder Arbeitswoche= 5 Tage gemeint ist und und und...
und erst, wenn wir das wissen, kann man ernsthaft darüber diskutieren.

Mal im Ernst: wer arbeitet denn so durcheinander, wie das in dem Artikel unterstellt wird? Jedes Jahr zur Frühjahrsputzzeit quellen die Frauen- und Tv  Zeitschriften doch über mit solchen Tipps!





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„Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.“

Sören Aabye Kierkegaard
LunaR
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Dat Eenen sien Uhl is det Annern sien Nachtigall


« Antwort #28 am: 12.06.12, 15:01 »

Interessant finde ich, wenn Frau mal längere Zeit nicht da ist, beklagen sich Männer gerne, dass sie in der Zeit ALLES gemacht haben. Ist die Frau wieder da, macht sie KAUM ETWAS.

Luna
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Verschwendete Zeit ist Dasein.
Gebrauchte Zeit ist Leben.
fanni
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« Antwort #29 am: 12.06.12, 15:47 »

Da gab irgendwann mal so einen netten Familienfilm in Fernsehen.........Titel weiss ich nicht mehr, aber an eine Szene kann ich mich gut erinnern...


Mann kommt nach Hause und stolpert schon im Flur über Kindersachen, das Haus schaut chaotisch aus und die Küche katastrophal die Kinder ausser Rand und Band und zum Essen gibt es auch nix.......er sucht seine Ehefrau unhd findet sie in der Badewanne mit Kerzenlicht und Sekt usw......

Er fragt, was denn heute los gewesen wäre........

Sie sagt dann: "Nun du fragst mich doch dauernd, was ich den ganzen Tag so tue...............heute hab ich es einfach mal gelassen..........." Wink
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Herzliche Grüße von Fanni
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