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Autor Thema: Eine halbe Stunde Hausarbeit am Tag reicht aus.......?  (Gelesen 4711 mal)
Wiese
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« am: 11.06.12, 08:24 »

sagt ein Experte.

So steht es heute bei uns in der Zeitung.

Eine halbe Stunde Hausarbeit pro Tag und Person ist nach Ansicht des Hauswirtschaftsexperten Lothar Schneider ausreichend - wenn man alles gut organisiert. Das sei aber nur selten derFall: "Im Schnitt werden in Deutschland anderthalb Stunden täglich pro Person für die Hausarbeit

aufgewendet", sagt der ehemalige Professor für Haushaltswissenschaften der Berliner Zeitung". " Mit dem Minimum klappt es nur, wenn der Haushalt absolut rational geführt wird".

Die Arbeit sollte dafür " sehr bewusst gesteuert" werden, erklärte Schneider: " Wenn man Reinigungsarbeiten macht, sollte man nicht dauernd die
Geräte wechseln. Oft ist es doch so; Man saugt das Wohnzimmer, dann nimmt man den Wassereimer und wischt die Küche, danach geht´s mit

dem Staubtuch ins Schlafzimmer. Sinnvoller ist es, mit demselben Gerät die gleichen Arbeiten hintereinander zu erledigen." Zudem sollte man
unbedingt den Partner einbeziehen, riet Schneider.

Als ich heute diesen Artikel las, dachte ich mir, diesen Herrn muss du mal für längere Zeit einladen um mir die halbe Stunde Hausarbeit be-
zubringen. Ach was hätte ich da übrige Zeit, die ich für mich dann endlich übrig hätte.

Wie seht ihr diesen Artikel. Ich denke, schreiben kann man viel, aber das umsetzen ist eine andere Sache.

LG. Wiese
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Wer sich heute freuen kann,soll nicht bis morgen warten.
                     " Pestalozzi "
Jacky
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Hier bin ich und hier bleib ich!


« Antwort #1 am: 11.06.12, 08:31 »

Wiese, du darfst nicht den Satz übersehen: "Eine Stunde Hausarbeit pro Tag und Person". Denk mal Kochen ist da nicht mit eingerechnet. Das währen dann bei mir schon mal zwei Stunden....und wer macht die?  Roll Eyes Tongue

Dazu muss ich auch differenzieren, was ich für einen Haushalt habe. Durch die Landwirtschaft ist immer mehr Schmutz im Haus, als in einem normalen Haushalt!
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Liebe Grüße  Sabine

Wer lächelt statt zu toben, ist immer der Stärkere
martina
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #2 am: 11.06.12, 08:32 »

Hallo Wiese,

ich denke mal, die Krux liegt in dem Wort "pro Person". Wir sind ein 6-Psersonenhaushalt, das macht dann schon 3 Stunden Hausarbeit täglich Wink

Und was zählt er zur Hausarbeit dazu? Kochen wohl nicht, wie schaut es mit dem Aufräumen nach dem Kochen aus? Wäschepflege?
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
Steinbock
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« Antwort #3 am: 11.06.12, 08:43 »

Ja, doch, könnte mir vorstellen in einem städtischen 2-Personen-Haushalt,
wo in der Kantine Mittag gegessen wird, Näharbeiten zur Näherin, Festtags-
kleidung in die Reinigung usw. Da könnte sich das ausgehen.
Ich weiß allerdings nicht, was diese Aussage im "Rottaler Anzeiger"
(vermute ich mal) bringen soll Huh All den Frauen (und wenigen Männern),
die einen (ländlichen) Haushalt führen, ein schlechtes Gewissen, noch
mehr Geringschätzung ihrer Arbeit? Das brauchen wir (Frauen) nicht!!!

Elisabeth
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #4 am: 11.06.12, 10:42 »

Hallo Wiese,
kann ich den Herrn Professor mal zu mir einladen, würd mich echt interessieren, wie ein männlich/rational geführter Haushalt aussehen würde. Grin
Und die praktischen Erfahrungen des Herrn Profs wären auch sehr aufschlussreich.
Ich hab mich heute schon so über den wunderbar duftenden und auch farblich sehr ansprechenden Rosensirup gefreut.
Solche Genüsse haben in einem halben Stunden Hausarbeit bestimmt keinen Platz/Zeit/Wert.
Weil das Wetter so schlecht ist, hab ich mir 2 Tage  Untertags-Urlaub genommen, möchte den Haushalt auf Vordermann bringen, Einwecken und und. Holunder- und Rosensirup sind bevorratet, Rhabarberkuchen ist im Ofen, hab gleich 2 davon gemacht, auch für die TK, ausserdem ist heute noch die Wäsche heute an der Reihe.
Hab nach meinem Gefühl ein flottes Arbeitstempo und auch sehr geplantes Arbeiten, aber eben die weibliche Variante. Wink
Mit solchen Aussagen wird der Wert der Hausarbeit noch weiter nach unten gestellt.
Dafür gibts heute Mittag noch Holunderpanncotta als Nachtisch, wenn ich schon so viel unnütze Zeit bei der Hausarbeit vertrödle, dann möchte ich auch davon was haben. Grin
Herzl. Grüsse
Maria
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babsk
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« Antwort #5 am: 11.06.12, 11:20 »


Kinder sind in da wahrscheinlich auch nicht eingerechnet  Grin
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Lächeln ist der eleganteste Weg dem Gegner die Zähne zu zeigen!
muellerin
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Power to the Bauer!


« Antwort #6 am: 11.06.12, 11:33 »

Kinder sind in da wahrscheinlich auch nicht eingerechnet  Grin

Pflegebedürftige Altenteiler, Haustiere und ein großer Garten auch nicht  Grin.
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Selina
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« Antwort #7 am: 11.06.12, 12:13 »

Hallo zusammen,

Damit ist wahrsccheinlich der kinderlose Haushalt der Zukunft gemeint, der in einer 3 Zimmerwohnung stattfindet.

Beide sind dann ohnehin berufstätig und auch sonst wirft niemand was herum, Kuchen backen fällt sowieso aus und "bofrost" ist immer dabei.

Genau wie es Steinbock schon beschrieben hat.
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Liebe Grüße von Selina
mouhkouh
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« Antwort #8 am: 11.06.12, 12:26 »

Ist Bofrost schlimm?
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martina-s
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Leben geht nur vorwärts;rückwärts aber verstehen!


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« Antwort #9 am: 11.06.12, 13:15 »

...Ich denke, da muss man ganz nüchtern Haushalt sehen.
Denn sowohl Einkochen und Erzeugen von Spezialitäten, wie auch Garten würde ich persönlich als Hobby einstufen. Ebenso Haustiere oder spezielle Pflege von Textilien und Mobiliar, welches meinen Haushalt vom Haushalt xy unterscheidet.

Das kann man nicht in jeden Haushalt hineinkopieren.

Ich hab den Artikel nicht gelesen. Aber ich denke mir, dass es viele Haushalte gibt, die sind schlichtweg überfordert ordentlich geführt zu sein. Es gibt einfach Grundnormen, die könnten wir alle erfüllen. Und diese gestrafft durchgezogen, die bringen dann auch den Erfolg.
Festtagskleidung in die Reinigung zu bringen, das bringt auch nicht unbedingt den gewünschten Erfolg da man die Anfahrt zur Reinigung und das Abholen auch mit einrechnen muss. Derweil habe ich andere Kleidung im Handumdrehen daheim sauber.

Wenn ich einen Singlehaushalt mit einem Vierpersonenhaushalt vergleiche, dann denke ich, ist der Einmannhaushalt eher der, welcher mit der halben Stunde nicht auskommt.

Egal welche Arbeit: Ich tu mich leichter, wenn ich das für mehrere Personen erledigen kann. z. B. Kartoffelschälen erfordert für 4 Personen fast so viel Zeitaufwand wie für einen Zweipersonenhaushalt. Hab ich Topf, Messer und Schäler schon mal hergekramt und das Wasser zum Kochen gebracht, dann ist es eigentlich schon fast unentscheidend ob ich 3 oder 5 Kartoffeln schäle.

Haushaltsplanung im Sinne von Arbeitsplanung denke ich, kann durchaus verbessert werden...

Wobei ich bin auch kein guter Organisator.



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Liebe Grüße
Martina
Romy
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« Antwort #10 am: 11.06.12, 13:19 »

Dann arbeiten wir eigentlich nur noch für unsere Hobbys  Grin

Das muss der Typ mir zuerst noch beweisen!  Cool Er soll es gefälligst an meinem Haushalt demonstrieren. Mit Romina im Schlepptau die hinter ihm alles wieder ausräumt.  Wink
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en hübsche tag
Romy

Wenn du nur zwei Möglichkeiten hast, wähle die dritte
inga
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« Antwort #11 am: 11.06.12, 13:29 »

Ist Bofrost schlimm?

Nööö, Onkel Bofrost ist auch hier ein gern gesehener Gast.  Cool

**
Inga
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mouhkouh
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« Antwort #12 am: 11.06.12, 14:06 »

Gut :-)
Onkel Bofrost kenn ich nämlich schon seit meiner Kindheit...und ich führe die Tradition weiter :-)
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Bergli
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Eine kleine Feude, vertreibt hundert Sorgen.


« Antwort #13 am: 11.06.12, 14:17 »

Frau macht selten "nur" eine Arbeit auf`s mal. Meistens machen wir Frauen, ja zwei drei arbeiten miteinander. Man denkt nur an die Kinder, wir beaufstichtigen ja immer, zu unserer arbeit noch die Kinder. z.B. beim staubsaugen räumen wir die Spielsachen weg, das Kleine muss getröstet werden, Schulaufgaben helfen, hängen zwischendurch die Wäsche auf, das Telefon klingelt, mein Mann ruft, hilf mal, bitte, etc. Geht es euch nicht auch so? Mir fast immer! Schön wär`s mal "nur" staubsaugen, ohne unterbrüche! Da hätte ich vielleicht die Hausarbeit auch schneller gemacht.

Ich habe mal einen Artikel gelesen, da haben Wissenschaftler, Studierte herausgefunden, dass wir Frauen, die Bebes, Kleinkinder mit dem linken Arm halten, auf der linken Seite tragen. (Linkshändler auf der rechten). Wisst ihr wieso? ...... Weil wir Frauen mit der rechten Hand arbeiten und mit der linken Hand das Kind halten! Hab es am Anfang nicht geglaubt und mich beobachtet! Es stimmt! Männer tragen Bebes, Kleinkinder auf der rechten Seite.
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Hamster
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Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #14 am: 11.06.12, 14:39 »

sagt ein Experte.
So steht es heute bei uns in der Zeitung.
Eine halbe Stunde Hausarbeit pro Tag und Person ist nach Ansicht des Hauswirtschaftsexperten Lothar Schneider ausreichend - wenn man alles gut organisiert. Das sei aber nur selten derFall: "Im Schnitt werden in Deutschland anderthalb Stunden täglich pro Person für die Hausarbeit
aufgewendet", sagt der ehemalige Professor für Haushaltswissenschaften der Berliner Zeitung". " Mit dem Minimum klappt es nur, wenn der Haushalt absolut rational geführt wird".
Die Arbeit sollte dafür " sehr bewusst gesteuert" werden, erklärte Schneider: " Wenn man Reinigungsarbeiten macht, sollte man nicht dauernd dieGeräte wechseln. Oft ist es doch so; Man saugt das Wohnzimmer, dann nimmt man den Wassereimer und wischt die Küche, danach geht´s mit dem Staubtuch ins Schlafzimmer. Sinnvoller ist es, mit demselben Gerät die gleichen Arbeiten hintereinander zu erledigen." Zudem sollte man
unbedingt den Partner einbeziehen, riet Schneider.
Als ich heute diesen Artikel las, dachte ich mir, diesen Herrn muss du mal für längere Zeit einladen um mir die halbe Stunde Hausarbeit be-
zubringen. Ach was hätte ich da übrige Zeit, die ich für mich dann endlich übrig hätte.
Wie seht ihr diesen Artikel. Ich denke, schreiben kann man viel, aber das umsetzen ist eine andere Sache.
LG. Wiese 

Hallo Wiese 1,
wie wäre es mit einem Leserbrief und der Nachfrage, wie genau die Aussage gemeint wäre.
Welche Anforderungen vorlägen: Kochen,waschen etc...

Lg
Hamster
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Liebe Grüße
sagt der Hamster
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