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Autor Thema: Dem Junior eine Landwirtschaftliche Lehre aufzwingen?  (Gelesen 3875 mal)
maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen


« Antwort #30 am: 01.06.12, 14:43 »

Von Elternlehre halte ich nichts. Diese Ausnahme für Landwirte, die nicht die Meisterprüfung haben und keinen anerkannten Lehrbetrieb haben, gehört abgeschafft. Landwirte sollten zwingend die Meisterprüfung haben, oder den staatlich geprüften Landwirt haben, bevor sie den Betrieb übernehmen, so wie das im Handwerk üblich ist.

Gut, das der Sohn nun die Lehre zuende machen will. Gibt es denn keinen Lehrbetrieb mehr in der Nähe?

nicht jeder handwerker braucht einen meisterbrief um einen eigenen betrieb zu führen, denke ich  - oder muss da in de jeder einmannbetrieb den meisterbrief haben -
ich finde - um lehrlinge auszubilden ist es keine frage -
und auch ein vater der den meisterbrief hat soll den eigenen nachfolger/in nicht ausbilden dürfen !!! -
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liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz
doretchen
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« Antwort #31 am: 04.06.12, 22:11 »

Ob die Größenordnungen in den neuen Bundesländern das richtige Beispiel ist, für einen bäuerlichen Sohn, der andere Größen gewöhnt ist? Der sollte lernen, wie man mit kleineren Größen umgeht.
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es grüßt doretchen
haduwy
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Süd-Ost-Bayern


« Antwort #32 am: 05.06.12, 00:07 »

Hallo,

ein Fremdbetrieb hat auf jeden Fall den Vorteil, dass man auch mal was anderes sieht. Auch für die Eltern ist es gut, wenn neue Ideen auf den Hof kommen.

Ich kenne übrigens viele, die nicht Landwirtschaft gelernt haben sondern Mechaniker, Maurer etc. und anschließend den Hof der Eltern übernommen haben.

Zumindest für kleine bayerische Betriebe gibt es keine Vorschrift, dass ein Mensch ohne landwirtschaftliche Ausbildung einen Hof nicht führen dürfte.

Wer darf ausbilden: Es ist abhängig von Beruf und vom Berufsverband, ob Meister oder Techniker pflicht ist, oder ob ein AdA-Schein genügt. (AdA = Ausbildung der Ausbilder. Werden von der IHK Kurse angeboten. Es werden keine Beruflichen Sachen vermittelt sondern z.B. Psychologie und rechtliche Pflichten des Ausbildens, Jugendschutzgesetz etc.) Es darf grundsätzlich nur der Beruf ausgebildet werden, denn man selbst erlernt hat (laut Facharbeiterbrief und ähnliches)

Grundsätzlich darf auch jeder Mensch einen Betrieb führen. Wenn er keinen "Titel" erworben hat, wie Meister, darf er das Wort halt auch nicht verwenden, um damit z.B. für sich Werbung zu machen.

Manche in der Landwirtschaft verwendeten Giftstoffe kann man als "normale" Person nicht kaufen / darf sie nicht verwenden. Da ist dann der "Zettel" sinvoll. Oder man beauftragt zum Spritzen den Maschinenring oder Nachbarn.
Das mit dem Spritzen war für meinen Onkel der einzige Grund, dass er in Abendschule den landwirtschaftlichen Gesellen machte. (Bei über 100 ha Ackerland ist nicht selber spritzen dürfen halt einfach doof)
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Viele herzliche Grüße!
doretchen
Rheinland
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« Antwort #33 am: 05.06.12, 19:57 »

Es geht hier in diesem Thread um die landwirtschaftliche Ausbildung der Kinder. Da gibt es Ausnahmen für Väter, die weder  die Meisterprüfung haben, noch anerkannte Ausbildungsbetrieb sind. Diese Ausnahmen gehören abgeschafft. 
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es grüßt doretchen
martina
Südniedersachsen
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #34 am: 05.06.12, 20:08 »

Elternlehre gehört IMMER abgeschafft, auch wenn der Vater sonst selber ausbilden darf und es auch tut - m.M.!
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
gina67
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Nach jedem Winter folgt ein Sommer


« Antwort #35 am: 05.06.12, 20:10 »

Elternlehre gehört IMMER abgeschafft, auch wenn der Vater sonst selber ausbilden darf und es auch tut - m.M.!


Seh ich auch so.
Das sind doch die einzigen Jahre, wo der Hofnachfolger mal vom Betrieb wegkommt.

LG Gina
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doretchen
Rheinland
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« Antwort #36 am: 06.06.12, 19:27 »

martina stimme dir zu. Kenne keine Väter, die anerkannter Lehrbetrieb sind und die Söhne selbst ausbilden. Die kennen die Problematik und wissen, dass Sohnemann sich von einem Fremden viel eher was sagen lässt. Abgesehen davon ist es immer besser, die Beine mal unter einen fremden Tisch zu stellen.
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es grüßt doretchen
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