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Autor Thema: Glück im Stall 2011  (Gelesen 4318 mal)
IngeE
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Beiträge: 135


« Antwort #60 am: 20.01.12, 23:56 »

Nun muss ich meine Freude doch auch mal hier loswerden!!!
Unsere Didi steht wieder und hat sogar Oubaas - den Jerseybullen - nicht erst an seinem Sohn schnüffeln lassen.
Das war ein Schock, erst das vierte Kalb und schon Milchfieber. Sie hat vorgestern gekalbt, alles ok. , gestern morgen stand sie nicht mehr auf. Mir gingen ja gleich Horrorgedanken durch den Kopf, wie Kreuz gebrochen wie  Rosi oder Nerv eingeklemmt, was dann...  Naja, Franz meinte dann, die kringelt den Hals auch so komisch wie Nelli und legt sich platt hin. Ich gucke, er hat recht. Temperatur gemessen, Herzschlag zu hoch, sofort dann den Rest Infusionslösung, die noch im Kühlschrank war, unter das Fell gegeben- Wirkung dauert zwar länger, aber ich hatte Angst, direkt in die Halsvene, da die Herzfrequenz zu hoch war- und in so 20 Minuten hat Didi wieder munter rumgeguckt. Aufgestanden ist sie aber noch nicht. Wir haben dann sofort von unserem TA in Omaruru, so 70 km weg,wieder Infusionslösung geholt, gestern abend gespritzt und heute morgen stand Didi wieder auf allen vier Füssen!!!!! Ich bin ja so froh!
Didi ist sowieso eine besondere Geschichte.
Ich hatte spezial eine Jerseykuh gesucht für meine Käseproduktion. Zu der Zeit mussten im Norden viele Milchbauern dichtmachen, da ein Verarbeitungsbetrieb zugemacht hatte. Nun ja, jemand hatte eine Jerseykuh für mich. Sie war zu dem Zeitpunkt hochträchtig und wir wollten sie dann holen, wenn das Kalb eine Woche alt ist.
Gesagt, getan. Franz zimmert eine Kiste fürs Kalb, wird auf dem Nissan-Bakkie ( für Dscherries : Pick up ) festgemacht und wir fahren am Sonntag nach Grootfontein.
Dort angekommen, die Kuh ist bestimmt nicht Jersey. Bauer sagt, ja, eventuell war unter den Vorfahren auch mal ein Brown- Switzer, aber das Kalb (jetzt Didi) ist vom SA-Bullen des letzten Jahres. Nunja, wer fährt schon gern umsonst tausend Kilometer.
Wir nehmen also Kuh und Kalb und fahren nach hause.
Irgendwann muss Franz mal hart bremsen und die Kuh zertrampelt die Kiste vom Kalb.
Was nun?
Franz holt mir Klein Didi aus der Gefahrzone und sie liegt den Rest der Fahrt auf meinem Schoss vorn im Auto. Mit allen Gerüchen und sonstigen Hinterlassenschaften.
Das also ist Didi.







       
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Ginchen
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 744


« Antwort #61 am: 21.01.12, 13:11 »

Hallo Inge,
da freu ich mich für dich, du hast sicher eine besondere Beziehung zu Didi. Wink
Wünsch dir weiterhin alles Gute mit deiner Didi und ihren Kälbchen.

LG,
Regina Cheesy
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Herzliche Grüße aus Niederösterreich
Regina

Mut ist der Zauber, der Träume Wirklichkeit werden lässt!
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