Wer kommt dann in der Schweiz für die Pflege auf? Muss dann der Übernehmer wieder ran, oder auch die anderen Kinder, oder der Staat

Danke Geli für diesen Hinweis.
Pflege... aus meiner Sicht sind ALLE Kinder mit in der Pflicht ihren Anteil in der Pflege zu leisten. Wer es nicht in Form von Sachleistungen (Fahrdienst, monatlich wechselnder Haushaltshilfe etc.) zu leisten vermag- der zahlt halt monatlich einen festen Betrag an das Geschwister, was die Pflege leistet, damit diese sich je nach Bedarf auch Hilfe zukaufen können.
Ja, ich weiss was ich hier fordere.
Mama und Papa sind auch dankbar für diverse Hilfe und Unterstützung im Alter, denn sie taten auch einiges und manches und verzichteten auf vieles, damit es uns- ihren Kindern immer gut ging. Das eine und andere Wurstpaket oder frische Ei hätten sie auch mit Kusshand verkaufen können, statt dir und mir einzupacken...
Den Baugrund hätten sie auch verscherbeln können, statt ihren Kindern zu vermachen. Die eine und andere Mark als "Finanzspritze" oder Zuschuss für Ausbildung, die Eigentumswohnung oder das neue Auto hätten sie auch für sich und ihre Altersvorsorge nutzen können.
Und noch was... Wer heute in Fragen rund um Pflege und andere sozialen Diensten nach dem Staat schreit, der rafft wohl noch immer nicht, was die Zeiten von uns fordern. Solidarität, Achtung, Respekt, Wertschätzung und Toleranz fängt in der Familie an.
Beste Grüße,
Anja