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Autor Thema: Kuh und Pferd - 2 ganz verschiedene Tiere  (Gelesen 583 mal)
mouhkouh
Gast
« am: 16.01.12, 19:53 »

Liebe Frau Schneeadler, ich möchte dir noch etwas zum denken geben. Du schriebst, du hättest 34 Jahre Erfahrung mit Tieren, hauptsächlich Pferden, und da Kühe genau wie Pferde Fluchttiere/Herdentiere seien, wäre es auch kein Problem, da würdest du auch bei Kühen genau wissen, was zu tun sei.
Nun las ich vorhin folgenden Ausspruch von dir: "Halsriemen sind nicht dafür da, um ein Pferd anzubinden, höchstens, um es zu führen..."
Schon allein an dem Ausspruch sollte dir eigentlich klar sein, das Kühe eben wohl doch nicht wie Pferde sind, wenn du weißt, das Kühe in Halsriemen angebunden werden, in Anbindehaltung sogar oftmals 365 Tage, ihr ganzes Leben angebunden verbringen. Mach das mal mit einem Pferd...oder sperre mal ein Pferd in ein Fressgitter...spätestens dann siehst du den Unterschied. Eine Kuh hört irgendwann auf, sich zu wehren, nämlich bevor sie sich kaputt macht. Ein Pferd würde sich wohl selbst so schwer verletzen, das es verendet, bei dem Versuch, sich zu befreien.
Ich hatte selber früher Pferde, und mich wundert es immer wieder, wie Rinder sich in Situationen verhalten, in denen so ein Pferd längst durchgedreht wäre.



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Paula73
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« Antwort #1 am: 16.01.12, 20:02 »


Ich hatte selber früher Pferde, und mich wundert es immer wieder, wie Rinder sich in Situationen verhalten, in denen so ein Pferd längst durchgedreht wäre.



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Sollte das nicht eher an der Züchtung liegen ?
Rinder  werden ja seit je her auf Umgänglichkeit und Ruhe gezüchtet. Bei Pferden mag man es etwas temperamentvoller.

Wir hatten auch schon Rinder (Jersey) bei der hatte ich sehr wohl das Gefühl sie bricht sich lieber das Genick, als das Melkzeug dran zu lassen.
Im übrigen eine sehr umgängliche Kuh - unser Kompromiss, kein Vormelken dafür bleibt das Melkzeug dran.
« Letzte Änderung: 16.01.12, 20:04 von Paula73 » Gespeichert
mouhkouh
Gast
« Antwort #2 am: 16.01.12, 21:17 »

Naja, wir haben schon so'n paar Knaller in der Herde, da hat das mit Ruhe und Gelassenheit nicht so funktioniert- selbst die werden irgendwann ganz ruhig, wenn sie merken, das sie nicht wegkönnen.
Bei Pferden hab ich das irgendwie nicht, egal ob nun Kaltblüter oder Araber. Wenn die sich aufregen, dann verletzen die sich oft.
Obwohl das irgendwie auch ein Problem der Freizeithaltung ist- als ich noch Kutscherin war auf einer ostfriesischen Insel, da gab es noch Ständerhaltung. Da waren die Pferde auch am Halsriemen im Stand angebunden, ohne das sie sich irgendwie dagegen gesträubt haben- die waren dann aber auch von sechs Uhr morgens bis sechs Uhr abends vor der Kutsche unterwegs gewesen, und hatten herzlich wenig Lust, sich noch irgendwie zu bewegen. Son Freizeitpony ist doch gar nicht ausgelastet, wenn es am Tag 22 Std in ner Box steht und dann kommt die Besitzerin und reitet es mal ne Stunde...
...aber ich weich vom Thema ab.


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gammi
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« Antwort #3 am: 16.01.12, 23:10 »

Selbst die unterschiedlichen Rassen bei den Kühen kann man nicht mit einander vergleichen. Und es gibt auch nicht die Norm-Kuh, die sich genau so verhält wie es auf dem Papier steht.
Außerdem macht es eben einen großen Unterschied, ob ich ein oder zwei Pferde als hobby halte oder ob ich eine größere Herde Kühe halte. Es macht auch einen Unterschied, ob ich 20 Kühe oder 100 habe.

Aber ich wollte noch ein anderes Thema anschneiden.
Schneeadler schrieb (falls ich was falsch verstanden habe bitte ich schneeadler mich zu korrigieren):
Ihr Freund muss arbeiten gehen, weil er von seiner Mutter nix bekommt und es wurde keine Rente für ihn einbezahlt.

Grad im Süddeutschen Raum ist es eigentlich weit verbreitet, dass die Söhne zwar den Hof übernehmen/pachten, damit die Altenteiler Rente bekommen. Dass die Jungen dann allerdings auswärts arbeiten gehen und die Eltern den Hof noch "schmeissen" so lange sie können.
Für die Jungen ist das im Grunde eine super Gelegenheit sich Geld zu verdienen. Durch das Einkommen sind sie dort Rentenversichert und es ist ein guter Grund nicht in die Landwirtschaftliche Alterskasse zahlen zu müssen.
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
SwissBäuerin
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« Antwort #4 am: 17.01.12, 05:58 »

Manchmal und da sei mir nicht böse wirkt es auf mich so als ob es Dir um den Bauerhof und nicht um Deinen Mann geht.
 

Es kann sein, dass es auch um Macht und Rache geht. Vom Hof vertrieben zu werden ist sehr verletzend.

Ich selbst Rache und Macht Huh Wozu ? Was hätte ich davon in das gleiche Blashorn zu jaulen ? Ich bin nicht materialistisch eingestellt und wenn es mir um irgendwas ginge dann hätte ich mir sicherlich etwas leichteres rausgesucht.
Ich glaube in solch einer Situation ist keiner perfekt und erst Recht keiner , der immer nur der Arsch für alles war und ist, der nichts recht machen kann und irgendwann anfängt auszubrechen und sieht was mit ihm alles geschieht. Das ist eine super schwierige Angelegenheit.

LG
Schneeadler
Es stimmt niemand ist perfekt. In deinem Falle würde ich mich sehr verletzt fühlen. Und ich wäre vermutlich auch stinkesauer. Dann würde ich mir wen meine erste Wut verflogen wäre, wohl Gedanken machen, was den alles schiefgelaufen ist und was wohl ich falsch gemacht habe........
Das ist doch ganz normal.
Du bist immer noch in der ersten Phase, vielleicht im Übergang zur Zweiten. Deine Äusserungen hier drinnen sind nämlich schon noch sehr wutgeprägt. Aber nimm mal an wir wären deine Schwiegereltern und konfrontieren dich mit Aussagen die wir schwierig finden. Dann hast du die nötige Reibung um dich weiterzuentwickeln. Und wir schmeissen dich nicht vom Hof.  Grin
« Letzte Änderung: 17.01.12, 06:01 von SwissBäuerin » Gespeichert
doretchen
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« Antwort #5 am: 17.01.12, 10:52 »

Paula, glaube, dass du da recht hast. Das war früher bei den Arbeitspferden genauso. Die waren so gezüchtet, dass sie sich fügten. Bei
Kaltblütern sowieso. Alle Arbeitspferde gingen abends in ihren Stand und wurden wie Kühe in Anbindehaltung mit einem Halsriemen angebunden. Diese Pferde wurden aber nie geritten. Aufgrund ihrer Dickfelligkeit hätte man sie nie für Hilfen durchlässig gekriegt. Die Pferde, die man zum Reiten haben wollte, waren immer temperamentvoller. Die konnten nicht angebunden werden, sondern bekamen ihre Box. Die Züchter hatte meist entweder Arbeitspferde, oder Reitpferde.

 
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es grüßt doretchen
Pferdefrau
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« Antwort #6 am: 17.01.12, 13:18 »

Ich finde Pferde kann man überhaupt garnicht mit Kühen vergleichen. Pferde haben ein ganz anderes Naturell. Und das wichtigste ist das ein Pferd ein Haustier ist und eine Kuh ein Nutztier. Sicher hört sich das gemein an (ich mag alle Tiere), trotzdem würde man einem Pferd ( man hat ja nur wenige davon) jede Tierärztliche Behandlung zukommen lassen. Außerdem achtet doch fast jedes Pferdemädel (leider nicht jeder) darauf das es ihrem Liebling an nichts fehlt.
Das Pferd kann dadurch eine ganz andere Verbindung zu uns Menschen aufbauen. Also wirklich kein Vergleich mit einer Kuh
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SwissBäuerin
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« Antwort #7 am: 17.01.12, 13:39 »

Wir halten beides, die Pferde zum Vergnügen, die Rindviecher zum Geld verdienen und um uns unter anderem die Pferdis leisten zu können Grin.

Trotzdem mache ich betreff tierärtzlicher Versorgung und Behandlung zwischen den beiden Tierarten keinen Unterschied. Füttern, misten tue ich sogar die Kühe und Kälbern vor den Pferden und zuletzt die älteren Aufzuchttiere. Die Rindviecher sind sicher etwas anfälliger und sterben jünger als der Isländer. Aber ich finde es eine etwas merkwürdige Meinung das man der einen Tierart besser oder schlechter schaut als der Anderen. Der Tierschutz gilt notabene für alle. Ausserdem werde ich meine Pferdis bei ihrem Ableben auch zu Fleisch verarbeiten lassen. Aber sie haben den Ausnahmestatus, und nur diesen, dass sie unserem Vergnügen, unserer Freude unserer Freizeitbeschäftigung dienen.

Aber jetzt bin ich gaaanz weit vom SE Thema abgewichen. Grin
« Letzte Änderung: 17.01.12, 13:43 von SwissBäuerin » Gespeichert
mogli
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« Antwort #8 am: 17.01.12, 13:43 »

Ich möchte und brauch mir auch nicht nachsagen lassen, es meinen Rindern an irgend einer Versorgung fehlen zu lassen. Sad
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Pferdefrau
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« Antwort #9 am: 17.01.12, 13:54 »

Ich ´meine nicht das die Kühe Tierärztlich schlecht behandelt werden. Aber bei einem Pferde guckt man oft nicht so auf das Geld. Ich habe meinen schon oft einen Osteopathen gegönnt. 1x pro Jahr Blutabnahme nur zu Nährstoffscreening. Heilpraktiker, Zahnarztkontrolle jedes halbe Jahr. Also, bei mir (bei meinen Stallfreunden auch) wird für das Pferdi der letzte Cent zusammengekratzt.
Da denkt man bei Kühen doch wirtschaftlicher. Ich finde Pferd ist da eher wie Hund und Katze, halt ein Haustier
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #10 am: 17.01.12, 13:55 »

Hallo Pferdefrau,
das möchte ich auch nicht so stehen lassen. Es stimmt, dass einem der Tod eines Pferdes oder eines Hundes noch  viel näher geht, aber ansonsten, wer krank ist, wird bestmöglich versorgt.  Hab mich noch nie meiner Tränen für unsere Rinder geschämt.
Ich halte nichts davon, einem Tier aus "Tierliebe" das Leben unnötig zu verlängern, aber solange Hoffnung besteht, bekommt jedes Tier auf unserem Hof jede Liebe und Fürsorge, die möglich ist.
Ich hab vor kurzem einen Hund gesehen, der beide Beine amputiert hatte, er wurde in ein Wägelchen hineingebunden und eine Gruppierung von Gnadenbrottierhaltern wollte dafür sammeln.
Für so was hab ich kein Verständnis.
Ich arbeite mehr als 30 Jahre mit Rindern und wir haten 15 Jahre Pferde, ich hab schon oft festgestellt, wenn mit einem Rind so konsequent gearbeitet werden würde, als bei der Ausbildung mit Pferden, im Rinderstall lebten lauter Hochbegabte.
Vom Intellekt her steckt jedes Rind ein Pferd in die Tasche.
Wenn ich nur dran denke, wie lange mit einem jungen Pferd geübt wird, dass es gut zu führen ist,
wie schnell muss ein Rind das lernen.
Unsere Rinder sind unsere Angestellten, wenn es ihnen gut geht, dann gehts uns auch gut- und wenn ein Rind wie wir jetzt gerade haben, mit einer schweren Krankheit im Stall liegt, das geht mir jedesmal unter die Haut und ich hoffe nur, dass es wieder gesund wird.
Herzl. Grüsse
maria
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« Antwort #11 am: 17.01.12, 14:21 »

Ich will hier ja auch nicht die Frage aufwerfen was ist klüger besser gelehriger sinnvoller. Es ging darum das Schneeadler nmeinte Erfahrungen bei den Pferden sind mit Rindern Kühen vergleichbar und das stimmt definitiv nicht!! Ein Pferd ist ein Haustier.
Viele Bauern bei uns in Norddeutschland haben 300 Kühe, da kann man nur eine Grundversorgung sichern. Bei einem Pferd z.b. meinen Rentner der kriegt alles was er braucht wirklich alles und wenn er jetzt noch eine OP bräuchte die ihm helfen würde bekäme er die auch. Ich habe keinen nutzen mehr von ihm, ich hab ihn nur einfach lieb. Es gibt nicht viele Renten Kühe.
Natürlich achtet jeder das seine Tiere gesund sind, aber es ist nicht mit dem Haustier zu vergleichen. Geht ja auch garnicht, bei sovielen Tieren.
Damit meine ich nicht das ihr die Kühe nicht mögt, oder nicht traurig seit wenn eine stirbt.
Aber wieviele Riesenkuhställe gibt es, da glaube ich nicht das jeder Kuh hinterhergeweint wird.
In Riesenpferdeställen nicht anders, aber davon gibt es nicht sovieles+
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Schneeadler39
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« Antwort #12 am: 17.01.12, 19:33 »

Manchmal und da sei mir nicht böse wirkt es auf mich so als ob es Dir um den Bauerhof und nicht um Deinen Mann geht.
 

Es kann sein, dass es auch um Macht und Rache geht. Vom Hof vertrieben zu werden ist sehr verletzend.

Ich selbst Rache und Macht Huh Wozu ? Was hätte ich davon in das gleiche Blashorn zu jaulen ? Ich bin nicht materialistisch eingestellt und wenn es mir um irgendwas ginge dann hätte ich mir sicherlich etwas leichteres rausgesucht.
Ich glaube in solch einer Situation ist keiner perfekt und erst Recht keiner , der immer nur der Arsch für alles war und ist, der nichts recht machen kann und irgendwann anfängt auszubrechen und sieht was mit ihm alles geschieht. Das ist eine super schwierige Angelegenheit.

LG
Schneeadler
Es stimmt niemand ist perfekt. In deinem Falle würde ich mich sehr verletzt fühlen. Und ich wäre vermutlich auch stinkesauer. Dann würde ich mir wen meine erste Wut verflogen wäre, wohl Gedanken machen, was den alles schiefgelaufen ist und was wohl ich falsch gemacht habe........
Das ist doch ganz normal.
Du bist immer noch in der ersten Phase, vielleicht im Übergang zur Zweiten. Deine Äusserungen hier drinnen sind nämlich schon noch sehr wutgeprägt. Aber nimm mal an wir wären deine Schwiegereltern und konfrontieren dich mit Aussagen die wir schwierig finden. Dann hast du die nötige Reibung um dich weiterzuentwickeln. Und wir schmeissen dich nicht vom Hof.  Grin

Hihihi ich musste so lachen bei Deinem Posting ;-) Vielen Dank dafür SwissBäuerin  Grin ich bleib auch da  Grin
« Letzte Änderung: 17.01.12, 22:18 von Schneeadler39 » Gespeichert
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« Antwort #13 am: 17.01.12, 19:39 »

Ich will hier ja auch nicht die Frage aufwerfen was ist klüger besser gelehriger sinnvoller. Es ging darum das Schneeadler nmeinte Erfahrungen bei den Pferden sind mit Rindern Kühen vergleichbar und das stimmt definitiv nicht!! Ein Pferd ist ein Haustier.
Viele Bauern bei uns in Norddeutschland haben 300 Kühe, da kann man nur eine Grundversorgung sichern. Bei einem Pferd z.b. meinen Rentner der kriegt alles was er braucht wirklich alles und wenn er jetzt noch eine OP bräuchte die ihm helfen würde bekäme er die auch. Ich habe keinen nutzen mehr von ihm, ich hab ihn nur einfach lieb. Es gibt nicht viele Renten Kühe.
Natürlich achtet jeder das seine Tiere gesund sind, aber es ist nicht mit dem Haustier zu vergleichen. Geht ja auch garnicht, bei sovielen Tieren.
Damit meine ich nicht das ihr die Kühe nicht mögt, oder nicht traurig seit wenn eine stirbt.
Aber wieviele Riesenkuhställe gibt es, da glaube ich nicht das jeder Kuh hinterhergeweint wird.
In Riesenpferdeställen nicht anders, aber davon gibt es nicht sovieles+

Haaaalt Pferdefrau , ich wollte lediglich den Unterschied zwischen Kuh und Pferd aufschreiben....
Nicht den Nutzen und auch nicht das Haustier !

Es ging doch lediglich um die Unterschiede , nicht um den Nutzen.
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Schneeadler39
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« Antwort #14 am: 17.01.12, 22:17 »

Naja, wir haben schon so'n paar Knaller in der Herde, da hat das mit Ruhe und Gelassenheit nicht so funktioniert- selbst die werden irgendwann ganz ruhig, wenn sie merken, das sie nicht wegkönnen.
Bei Pferden hab ich das irgendwie nicht, egal ob nun Kaltblüter oder Araber. Wenn die sich aufregen, dann verletzen die sich oft.
Obwohl das irgendwie auch ein Problem der Freizeithaltung ist- als ich noch Kutscherin war auf einer ostfriesischen Insel, da gab es noch Ständerhaltung. Da waren die Pferde auch am Halsriemen im Stand angebunden, ohne das sie sich irgendwie dagegen gesträubt haben- die waren dann aber auch von sechs Uhr morgens bis sechs Uhr abends vor der Kutsche unterwegs gewesen, und hatten herzlich wenig Lust, sich noch irgendwie zu bewegen. Son Freizeitpony ist doch gar nicht ausgelastet, wenn es am Tag 22 Std in ner Box steht und dann kommt die Besitzerin und reitet es mal ne Stunde...
...aber ich weich vom Thema ab.
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Dann solltest Du wissen, dass Ständerhaltung mittlerweile verboten ist in D, aus Gründen die jeder Laie nachvollziehn kann in Bezug auf die Anbindung und Haltung und das dabei absolute Verhaltensstörungen bei den Tieren nachgewiesen wurden.
Bayern ist mal wieder letzter und dort wird es 2014 mit dem Verbot soweit sein.


Und jetzt da wir ja vom Thema abweichen eine Frage, die ich Dir gerne stellen mag. Du schreibst :

Bei Pferden hab ich das irgendwie nicht, egal ob nun Kaltblüter oder Araber. Wenn die sich aufregen, dann verletzen die sich oft.

Das würde ich gerne mal wissen , warum die sich oft verletzen? Das hat nämlich auch oft was mit dem Verhalten das ich dem Pferd entgegenbringe zu tun.

LG
Schneeadler
« Letzte Änderung: 17.01.12, 22:33 von Schneeadler39 » Gespeichert
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