peggy
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« Antwort #45 am: 08.04.03, 19:17 » |
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hallo ursula die Zeitschrift deutsche schafzucht aus dem eugen ulmer verlag haben wir seit der letzten Eurotier abonniert. sie ist super interessant, erscheint 14-tägig, und ich warte immer schon auf die nächste ausgabe. leider etwas teuer, möchte aber nicht mehr darauf verzichten. liebe grüsse Petra
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Dette
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« Antwort #46 am: 11.04.03, 08:39 » |
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Hallo zusammen, gern würde ich die Wolle unserer vier Schafe mal selber verwerten. Wer kann mir Tips oder Literaturhinweise geben?. Habe bis jetzt null Ahnung. Viele Grüße Dette 
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Ursula
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« Antwort #47 am: 15.04.03, 15:00 » |
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hallo dette,
hab dir jetzt zwar auch keine direkten anhaltspunkte, aber ich kann nur sagen, dass es eine wahnsinnsarbeit ist, bis die wolle gereinigt ist usw.
wie wärs, wenn du die wolle so einer art wollverwertungsfirma gibst und dann reinigen und spinnen lässt, damit du nachher nur noch stricken oder häkeln brauchst? oder was willst du machen mit der schafswolle?
fragende grüße von ursula
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Dette
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« Antwort #48 am: 20.04.03, 10:07 » |
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Hilfe unsere schafe nerven nur noch. Die Lämmer laufen immer in der Gegend rum und ein Muttertier auch. Sie gehen in den Kuhstall, rennen auf der Straße rum und fressen den Kälbern das Schrot auf. Göga ist auf 180  Ich glaube , unsere Schafzucht nähert sich dem Ende. gruß Dette 
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suederhof1
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« Antwort #49 am: 20.04.03, 11:06 » |
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Hallo Dette Wo habt ihr denn eure Schafe laufen??  Die müssen in eine Weide ,oder zumindestens so aufgesperrt werden, das die da nicht rauskommen. Das Schrot von den Kälbern und Kühen ist für die eine Delikatesse.  Bei so einem Durcheinander wär ich auf auch 180. Meistens laufen die Schafe aber weg, wenn sie hunger haben und nichts mehr gescheites finden.  Dieses Problem haben wir z.Zt auch,deshhalb füttern wir Schafschrot bei. Unsere laufen auf den Weiden rund ums Haus, deshalb ist die Arbeit nicht so aufwendig. Doch wenn die nichts haben, versuchen sie auch wieder in den Stall zurück zu kommen.  Lämmer haben wir auch ab und an mal auf der Straße, doch gehen sie immer wieder zurück, da die Mutter da ist. Nervte es zu doll, muß das Loch zugemacht werden. Sind die Tiere erst einmal daran gewöhnt durch die Gegend zu streifen, behalten sie es gerne bei und müssen gut weggsperrt werden.  Hoffentlich klappts.  LG Barbara
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Dette
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« Antwort #50 am: 21.04.03, 09:48 » |
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Hallo Barbara, am Futter liegt es nicht .Wir füttern Silage zu. Die Lämmer gehen unter dem Zaun durch. Vielleicht ist die Stromführung unterbrochen. wir haben Schafgitterzaun, so daß wir die Schafe immer versetzen können. viele Grüße Dette
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suederhof1
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« Antwort #51 am: 21.04.03, 16:39 » |
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Hallo Füttert ihr nur Silage ? Bei uns reicht das nicht, sie wollen gerne Schrot dazu und dann sind sie auch ganz brav.  Na ja, fast immer.  Die Viecher haben es schnell raus, wie es funktioniert und wo es was gutes gibt. Da müßt ihr wohl ausprobieren wo drans liegt, ansonsten versucht mal den Bullenstrom,ziemlich über dem Grund in Schnauzenhöhe. Vielleicht reicht das ja. LG Barbara
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peggy
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« Antwort #52 am: 25.04.03, 13:39 » |
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hallo wie haltet ihr das mit dem absetzen der lämmer? habt ihr einen bestimmten termin, richtet ihr euch nach größe, alter oder vielleicht nach der jahreszeit? wir hatten am dienstag geblöke, weil ich eine gruppe lämmer abgesetzt hatte. am mittwoch war es schon viel ruhiger. seit donnerstag ist wieder ruhe. ich setze die lämmer ab, wenn das jüngste in der gruppe 100 tage alt ist. mir gefällt diese regelung ganz gut, weil ich da eigentlich keinen ärger mit den muttertieren habe, vonwegen noch zuviel milch, euterenzündung etc. wenn ich mir angucke mit welchem alter die lämmer in die mastprüfungsanstalten angeliefert werden, nehme ich zu spät ab  die mastprüfungsanstalt in rohrsen habe ich mir angesehen und muss sagen, das es mir nicht so gut gefällt, wie dort die lämmer geprüft werden. sie bekommen fast nur kraftfutter, fast garkein heu. eigentlich dachte ich immer das schafe rauhfutter gebrauchen? liebe grüße petra
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suederhof1
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« Antwort #53 am: 26.04.03, 20:38 » |
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Hallo Also grundsätzlich bleiben die Lämmer bei der Mutter bis sie verkauft weden. Einmal wenn sie ein Gewicht von ca. 40 KG haben ,dann gehts auf die letzte Reise Zum anderen wenn sie im Juli gekört werden . Dann wird auch den Müttern der Bock wieder zugeführt. Bei den weiblichen Lämmern dauert die Trennung noch ein Monat länger. Eine Mastprüfungsstation haben wir hier oben auch, doch die Tiere die wir dort hingebracht haben, kamen entweder nicht wieder oder waren so schlecht, das sie nur noch zu Wurst verarbeitet werden konnten. :\'( Die Todesursache wurde dann bei der Obduktion "Nierensteine" festgestell. Vermutlich durch zu wenig Aufnahme von Wasser. Die Tiere haben auch nur Schrot und Stroh bekommen, konnten sie nicht ab. Danach haben wir keine mehr hingeschickt. Ich denk auch, das sie Heu haben müßten.  LG Barbara
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Dette
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« Antwort #54 am: 05.05.03, 11:04 » |
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Hallo zusammen, unser Oberausreißer hat das Maß vollgemacht.  Mittwoch steht sie mit ihren beiden Lämmern in der Zeitung. Hoffentlich werden wir sie los. Viele Grüße Dette
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suederhof1
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« Antwort #55 am: 05.05.03, 16:15 » |
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Hallo Dette Na, dann wünsch ich Dir mal viel Glück.  Wir haben am Mittwoch noch einmal einen Kampftag, da werden bei den Bocklämmern Blutproben geszogen, wegen der Gentypisierung.  Das bedeutet einen ganzen Vormittag nur duch die Felder toben und die Tiere in Gitter einfangen.  Freut sich auch schon unser TA.  LG Barbara
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Dette
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« Antwort #56 am: 11.05.03, 08:05 » |
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Hurra, das Schaf und seine beiden Lämmer sind verkauft und werden morgen abgeholt, die anderen sind jetzt ganz brav, blöken wenig ud reißen nicht aus. Meine Schafzucht ist gerettet.  Liebe Grüße Dette
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Ursula
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« Antwort #57 am: 12.05.03, 09:02 » |
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Glückwunsch dette, dass ihr euch von den unruhe-stiftern trennen könnt, wär ja echt schade, wenn man wegen einem mutterschaf+2 lämmer die ganze schäferei aufhört.
ursula
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Ursula
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« Antwort #58 am: 22.05.03, 08:12 » |
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hallo barbara,
eure bocklämmer müssten ja jetzt genotypisiert worden sein, so wie du geschrieben hast.
meine frage, was passiert dann mit denen, die die scrapie-anfällige mischung (FRQ/FRQ?) in sich tragen?
die werden dann halt geschlachtet und mit den weitgehend scrapie-resistenten böcken wird weitergezüchtet, oder?
freu mich schon auf antwort!
grüße von ursula
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peggy
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« Antwort #59 am: 22.05.03, 23:36 » |
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Hallo Ursula, unseren Schafen wurden am 2.4.2003 die Blutproben gezogen für die Genotypisierung. Das Ergebnis kam am 9.5.2003. Von den 42 Proben sind eindeutig vier falsche Ergebnisse dabei. Beispielsweise ist der Bock mit ARQ/ARQ angeben, seine Tochter jedoch mit ARR/ARR. Dies Ergebnis ist nach den Mendelschen Gesetzen nicht möglich. Das beauftragte Institut sagt mir jetzt schon seit 10 Tagen zu, die Proben zu wiederholen, kommen aber nicht in die Hufe. Soll daran liegen, das momentan unheimlich viele Proben untersucht werden sollen. Lieber wäre mir natürlich, wenn das Ergebnis bei dem Bock nicht stimmt, denn ARR/ARR ist die erwünschte Kombination, die scrapie-resistent sein soll. Von Brüssel soll in 2004 oder 2005 eine Verordnung kommen, wonach alle Herdbuch-Schafe untersucht werden müssen. Dann mußjedes VRQ-Tier geschlachtet werden. Unsere Tiere sind zu einem Drittel ARR/ARR, zu einem Drittel ARR/ARQ und zu einem Drittel ARQ/ARQ. Das Vorkommen des ARR-Allels beträgt in der Leineschafpopulation 53%, bei den Weißköpfen beträgt der Anteil 73%. Liebe Grüße Petra
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