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Autor Thema: Zweck Ehen  (Gelesen 17047 mal)
Mucki
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Leben und leben lassen


« Antwort #135 am: 22.07.11, 20:47 »

und an dem, ob er es gelernt. bzw. bei seinen Eltern miterlebt hat.
LG Lexie



Hallo da muß ich nun wiedersprechen dann dann wäre mein mann ganz anders wen er wäre wie seien Eltern,und da hätte er auch nix gutes im umgang gelernt.
Wo er des herhat weis ich nicht aber gelernt hat er des niergens,ich glaub er ist von ahsu aus gut.

LG Mucki
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Am Ende des Tunnels ist immer Licht!
Wiebke
Zwischen den Meeren
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 209



« Antwort #136 am: 22.07.11, 23:04 »

und an dem, ob er es gelernt. bzw. bei seinen Eltern miterlebt hat.
LG Lexie



Hallo da muß ich nun wiedersprechen dann dann wäre mein mann ganz anders wen er wäre wie seien Eltern,und da hätte er auch nix gutes im umgang gelernt.
Wo er des herhat weis ich nicht aber gelernt hat er des niergens,ich glaub er ist von ahsu aus gut.

LG Mucki

Moin
das steht doch aber in keinem Widerspruch..............DeIn Mann denkt, sei dankbar dafür.
Meine SE `s haben eine Zweckehe geführt.
SV war deutlich älter als SM (15 Jahre).
SV hat nach dem Krieg , so wie wir efahren haben , ein paar selbstbewußte Frauen zu Hause vorgestellt
....alle durchgefallen bei seiner Mutter!
Meine SM hat dann das *Rennen * gemacht, unterwürfig und brav, macht alles was *erwartet* wird.
Mein Mann durfte als Kind mit erleben , wie die Mutter die Familie verlassen hat und vom Vater wieder zurück geholt würde.
Suizidversuche seiner Mutter waren auch ein Thema!
Er hat wahrgenommen das es in anderern Familien anders, liebevoll zugeht.
Seine Entscheidung war dann irgendwann; " Meiner Frau werde ich immer den Rücken stärken, egal ob sie im Recht ist oder nicht!"
Das heißt:  ICH werde nie vor meiner SM kritisiert!
Kritik gibt es:Schließlich ist er nicht immer meiner Meinung.
SM hat das sehr schnell kapiert.
Es macht, im Nachhinein auf  mich den Eindruck als hätte meine SM ein Schwiegertochterfeindbild gehabt, weil sie meinte das muß so sein. Das ist eben so!!!!!!!!
Für mich schwer nachvollziehbar , denn sie ist die Frau die den Mann (v) erzogen hat den ich liebe.
Sehr schwer da ein Feindbild entstehen zu lassen.:
Wenn einer meiner Jungs ein Mädel vorstellt denke ich ja auch immer: "Sie kann doch nur toll sein , schließlich mag er sie!"

Lasst euch doch ein wenig mehr auf eure Männer ein, guckt hin welchen *Hintergrund * sie haben.

Wiebke
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Jedes Ding hat drei Seiten: Eine, die du siehst, eine, die ich sehe und eine, die wir beide nicht sehen.
Paula73
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« Antwort #137 am: 23.07.11, 08:46 »

Versuch es doch mit einer Pro und Contra Liste , vielleicht hilft dir das klarer zu sehen. Du musst sie auch nicht auf einmal erstellen, ergänze sie wenn dir etwas einfällt. Ein kleineres Buch oder Heft + Stift kann man auch über Tag bei sich targen.
Da kannst du dir auch Gedanken notieren und später in Ruhe rekapitulieren.
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Maja
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Ein Wunder in meinen Armen


« Antwort #138 am: 23.07.11, 10:21 »

Raute was du nennst Schwäche zeigen, das findet bei jedem mal statt. Niemand ist immer nur der starke Held/Heldin.
Depression ist eine Krankheit und kein Versagen.
So muss das auch gesehen werden.
Wie alt sind deine Kinder? können Sie eine so weittragende Entscheidung selbst treffen?
Im übrigen unterschreibe ich bei Paula
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Entlein
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« Antwort #139 am: 23.07.11, 12:17 »

Liebe Raute,
das liest sich für mich aber doch sehr so, dass Dein Mann Dich liebt. Welcher Mann würde eine Paartherapie anfangen, wenn das Interesse nicht da wär'? Und wenn er sagt, dass er der Liebe wegen das alles ausgehalten hat...
Ich kenne diesen Typ Mann auch: man denkt, er sei gefühlskalt, weil er kein liebevolles Wort über die Lippen bringt. Dabei ist dieser Typ Mann vielleicht verlässlicher als manch anderer. Und in Deinem Fall scheint es ja so zu sein.
Macht den Versuch einer Therapie! Ich glaube, es lohnt sich für Euch.
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SiegiKam
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Bayern


« Antwort #140 am: 23.07.11, 14:09 »

Da sagt mein Mann immer: wenn ich dich nicht lieben würde, hätte ich das alles nicht ausgehalten.
Das ist auch irgendwie der Hammer, das man den anderen, wenn er krank ist AUSHALTEN muss, oder?
Wenn sich jemand das Bein bricht, dann ist der auch krank und man muss ihn nicht aushalten,oder sehe ich das falsch?Aber so ist er eben...

Hallo Raute,

da kann ich deinen Mann aber schon verstehen. Da ist die Hilflosigkeit, wenn man den geliebten Menschen krank daliegen sieht und nicht helfen kann. Die Hoffnungslosigkeit, weil niemand weiß, wie lange so eine Depression dauert, ob sie überhaupt weggeht. Ein gebrochenes Bein ist da relativ leicht abzuwarten bis es geheilt ist, da kann jeder Arzt eine Prognose geben. Dann kommt dazu deine Arbeit, die von anderen gemacht werden muss, zusätzlich zu seiner eigenen. Die Kinder, die irgendwie in der Luft hängen, weil sich die Mama nicht mehr kümmern kann und nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Die Leute rundherum, die blöd daherreden, weil sie von Depression keine Ahnung haben. Das alles hat er ausgehalten und das ist nicht einfach und keiner weiß, wie lange er das durchhält. Er hat sicherlich getan, was er konnte um dir zu helfen, aber er hatte vermutlich ziemlich viel um die Ohren um alleine mit dem Alltag zurecht zukommen.

Vielleicht hilft euch eine Paartherapie, ich würde mich schon darauf einlassen. Es ist etwas anderes, ob man sich gegenübersitzt und Vorwürfe macht, oder ob ein Therapeut das Gespräch lenkt und übersetzt, was der jeweils andere mit seinen Vorwürfen eigentlich meint. Kann doch nicht schaden, oder? Alleine was dir der Therapeut über den Satz "magst kein Bussi" sagen könnte ist schon einen Besuch wert.

Hab keine Angst vor einer erneuten Depression, sondern genieße, was du damals nicht genießen konntest. Ich war einmal sehr krank und mein einziger Wunsch war, meinen ganz normalen Alltag zurück zu bekommen. Heute habe ich ihn wieder und wenn ich mich recht ärgern muss oder vor lauter Arbeit nicht raus sehe, dann denke ich an diese Zeit und alles relativiert sich wieder.

Ich wünsche dir den rechten Weg für dich zu finden,
Siegi

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Leben und leben lassen
Conchita
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Man sieht nur mit dem Herzen gut!


« Antwort #141 am: 23.07.11, 15:23 »

Liebe Raute
wenn dein Mann diese Therapie möchte, geh bitte mit ihn hin! Es ist ein Versuch wert! Es ist immer einfacher zu reden, wenn eine aussenstehende Drittperson dabei ist. Die Drittperson kann neue Impulse für Gespräche geben, sie hört ev. versteckte, nicht ausgesprochene Sachen  und kann sie zur Sprache bringen!

Und was uns geholfen hat, wir haben am Tiefpunkt unserer Beziehung vor 10 Jahren als wir kurz vor der Trennung standen abgemacht:  Ab morgen alle Dinge die passiert sind, alle gegenseitige Vorwürfe, alle alten Sachen ZU BEGRABEN UND NIE MEHR ZU ERWÄHNEN! NIE MEHR! BEIDE MUSSTEN SICH STRIKTE DARAN HALTEN!

Es war unser allerletzter Versuch zu retten was noch zu retten war. Und siehe ab da gings aufwärts! Und zwar schnell und steil! Heute bin ich soweit, dass ich NIE mehr so ein Krisenjahr erleben möchte und wir sind wirklich glücklich!
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Benita2
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Beiträge: 903


« Antwort #142 am: 23.07.11, 15:27 »


Hallo Siegi,

das hast du schön geschrieben! Es ist wirklich ein Unterschied ob man sich ein Bein bricht oder man durch eine Depression "stillgelegt" ist.
So eine Depression kann jederzeit wiederkommen und das werden ihm die Ärzte auch gesagt haben ............. oder das kann man ja auch überall , vor allem im Internet lesen.
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Viele. liebe Grüße von Benita!
samira
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Beiträge: 1057


« Antwort #143 am: 23.07.11, 17:44 »

Hallo Raute!

Vielleicht konnte dein Mann dich einfach nicht besuchen. Meinem Mann viel es auch sehr schwer unsere Tochter zu besuchen da ihm das alles so leid tat, wenn er sie so sehen musste.

An deiner Stelle würde ich es wirklich mit einer Paartherapie versuchen. Da der Vorschlag ja von deinem Mann kam denke ich mal dass noch nicht alles verloren ist.
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Liebe Grüße Samira
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