Hallo,
mich erinnert diese ganze Vektor- Tiere- Gegenmittel Geschichte irgendwie an den kalten Krieg. Da werden Abwehrsachen aufgefahren, die Natur ist immer schneller mit Resistenzen, die Gefahr von Mutationen ist groß, Impfstoffe werden nicht genügend getestet... Und die Natur wandelt sich mit und entwickelt genau dieselben Abwehrmechanismen.. Beim SV wurden auch schon Theorien geäußert, die in direktem Zusammenhang mit der Blauzungenimpfung standen. Wir haben nicht geimpft, wir hatten auch keine Probleme beim Ablammen im Jahr danach. Allerdings jede Menge Schäfer, die wir kennen. Da letztendlich kein Geld da ist, um wirklich zu erforschen, was dort passiert, bleibt alles im Dunkeln und beläuft sich auf Mutmaßungen. Schafe sind kein Markt, in den Geld investiert wird, dafür ist er einfach zu klein und bringt nichts als Verluste. Das sind man schon daran, dass etliche Patente für Medikamente, die für Schafe zugelassen sind, einfach auslaufen anstatt verlängert zu werden. Wasd ist das Ende vom Lied? Der Tierarzt darf sie nicht mehr verschreiben. Und ich muss mich entscheiden, nehm ich es weiter, dann aber illegal, weil ich ja weiß, es hilft oder nehme Verluste in Kauf und halte mich ans Gesetz?
Ähm, ein bißchen ausgeufert, meine Meinung dazu.
Viele Grüße
Melitta
Schafe hab ich ja keine......aber was Du schreibst kann ich sehr gut nachempfinden.
Mir ging es damals bei Blauzunge auch so. Einerseits war sicher die Angst da, dass es sich weiterverbreitet. Anderseits habe ich machmal das Gefühl, dass zu schnell mit großem "Geschütz" aufgefahren wird. Das abzuwägen ist sicher schwer.
Aber egal welche Krankheit wir bekämpfen können - die Natur wird immer die nächste finden....