Autor Thema: Liegt die Zukunft im Osten?  (Gelesen 10556 mal)

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Offline Biobauer

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Re: Liegt die Zukunft im Osten?
« Antwort #30 am: 22.01.12, 14:58 »
wie geht denn das einen "unkdündbaren" lehrling ?? -

darf dem nur während einer kurzen probezeit gekündigt werden ?


ja, darf es. da müsste er schon goldene löffel stehlen , das du ihn nach ablauf der probezeit kündigen kannst.

nunhat er den kerl am hals, der pro woche im schnitt drei tage krank ist , irgendwenn beerdigen muss, wasserschäden in seiner wohnung hat, einfach unlustig ist usw.....

wenn er dann mal anwesend ist, wird eigentlich so gearbeitet, das man danach das ganze nochmal machen kann.

aber wir schweifen ab....
Streite dich nie mit einem Idioten, er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich mit Erfahrung. (Bob Smith, 1962

Offline annelie

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Re: Liegt die Zukunft im Osten?
« Antwort #31 am: 22.01.12, 15:09 »
Maggie,
die Probezeit muß Minimum 1 Monat und darf Maximum 4 Monate lang sein. (Gilt für Bayern)
Hier ein Link dazu:
http://www.stmelf.bayern.de/mam/cms01/berufsbildung/dateien/berufsausbildungsvertrag_hinweise_landwirt.pdf

Unser Sohn hatte dieses Lehrjahr 4 Monate Probezeit. Am 31. Dezember war sie rum, nach 1/3 vom Ausbildungsjahr, so kurz find ich die Probezeit nicht, in gut einem Monat hat er schon Bergfest, wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht....

Auf dem Lehrbetrieb von Junior ist auch ein Praktikant aus Usbekistan, nur damit ich den Bogen noch ein klein wenig Richtung Boxentitel schaffe.... ;) ;D
« Letzte Änderung: 22.01.12, 15:14 von annelie »
Liebe Grüße
Annelie
Die größte Entdeckung meiner Generation ist, dass der Mensch nur durch Änderung seiner Einstellung sein Leben ändern kann
W. J

Offline Stephanie

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Re: Liegt die Zukunft im Osten?
« Antwort #32 am: 23.01.12, 06:57 »
es ist wie immer und überall. es gibt solche und solche. wir haben sehr gute erfahrungen mit ausländischen, auch russischen, praktikanten und auszubildenden und auch schlechte.
aber der aus sibirien stammende praktikant war sehr freundlich, kulturell gebildet, mir gegenüber sehr behilflich und aufmerksam...da könnte sich mancher ne scheibe abschneiden. wir haben aber auch schon anderes erlebt, wo wir froh waren als die zeit um war ;D
stephanie
man kann nur leben, indem man oft genug nicht macht, was man gerade tun sollte.

Offline Lotta

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Re: Liegt die Zukunft im Osten?
« Antwort #33 am: 23.01.12, 08:07 »
Moin!
Unsere Erfahrung mit russischen Praktikanten ist leider genau so, wie Biobauer beschreibt.
Ganz grausam

NIE mehr!  >:(

Die Nebenkosten sind enorm hoch, bei unserem letzen Früchtchen habe ich mich geweigert die Rückfahrt oder andere Dinge zu bezahlen, da er wegen Arbeitsverweiguerung gegangen worden ist.
Rauchen und telefonieren- das ging immer.
Allerdings artistisch hatte der auch was drauf:

Er konnte die Schaufel bewegen, trotzdem er eine Hand in der Hosentasche hatte  :o

Grussi
Lotta, die auch mal abschweifen wollte  8)
Schimpfe nie mit vollem Mund über Bauern

Offline geli.G

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Re: Liegt die Zukunft im Osten?
« Antwort #34 am: 23.01.12, 08:29 »
Allerdings artistisch hatte der auch was drauf:

Er konnte die Schaufel bewegen, trotzdem er eine Hand in der Hosentasche hatte  :o


 ;D ;D ;D
Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben.
Viele Grüße von Geli

Offline maggie

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Re: Liegt die Zukunft im Osten?
« Antwort #35 am: 23.01.12, 14:29 »
wie geht denn das einen "unkdündbaren" lehrling ?? -

darf dem nur während einer kurzen probezeit gekündigt werden ?


ja, darf es. da müsste er schon goldene löffel stehlen , das du ihn nach ablauf der probezeit kündigen kannst.

nunhat er den kerl am hals, der pro woche im schnitt drei tage krank ist , irgendwenn beerdigen muss, wasserschäden in seiner wohnung hat, einfach unlustig ist usw.....

wenn er dann mal anwesend ist, wird eigentlich so gearbeitet, das man danach das ganze nochmal machen kann.

aber wir schweifen ab....

ich schweife auch noch mal ab - für mich hätte es da einige gründe um ihn "gehen zu lassen" ...
liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz

Offline Neu-Land

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Re: Liegt die Zukunft im Osten?
« Antwort #36 am: 23.01.12, 15:20 »
Ich finde das Thema sehr interessant, leider erhält man bzw. findet kaum definitive Informationen zum Thema "Auswandern gen Osten". Mich schreckt es eigentlich auch eher ab, mein Freund spielt jedoch mit dem Gedanken... Wir werden sehen.

Offline Biobauer

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Re: Liegt die Zukunft im Osten?
« Antwort #37 am: 23.01.12, 19:02 »
Ich finde das Thema sehr interessant, leider erhält man bzw. findet kaum definitive Informationen zum Thema "Auswandern gen Osten". Mich schreckt es eigentlich auch eher ab, mein Freund spielt jedoch mit dem Gedanken... Wir werden sehen.


fahr rüber,schaus dir an, ....

aber nicht nur moskau und petersburg angucken
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Offline doretchen

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Re: Liegt die Zukunft im Osten?
« Antwort #38 am: 23.01.12, 19:31 »
maggie, wenn der Lehrling nicht stiehlt, oder auf dich losgeht, wirst du ihn nicht los. Er hat das Recht, seine Ausbildung zu beenden. Ist der Lehrling weiblich, musst du ihn auch nach einer Kindererziehungszeit von drei Jahren weiter beschäftigen. Das ist die Regelung für Deutschland, in der Schweiz sieht es sicher anders aus.

Neu-Land, verbindliche Aussagen lassen sich aus der Ferne schlecht treffen. Es hilft nur, sich selber schlau machen.
es grüßt doretchen

Offline Neu-Land

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Re: Liegt die Zukunft im Osten?
« Antwort #39 am: 25.01.12, 14:02 »
Ja das würden wir eigentlich auch ganz gerne. Direkt vor Ort mal gucken wie das da alles so läuft. Gibts denn hierfür Anlaufstellen? So an sich kennen wir nämlich niemanden, weder in näherer noch entfernter Bekanntschaft, der Kontakt ins Ausland hat.
Ich hab mal eine Seite gefunden wo Reisen für LW ins Ausland angeboten werden. Da ist Osteuropa aber wohl erst für 2013 in Planung, nix konkretes also.

Clara

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Re: Liegt die Zukunft im Osten?
« Antwort #40 am: 26.01.12, 18:06 »
Die Zukunft liegt immer da, wo ich sie für mich sehe.

Zum Thema Russland....

In Russland gibt es Rinderherden mit 2500 Milchkühen, die per AMS gemolken werden. Diese Farm liefert ihre Milch an Nestle.

Schön, dass wir uns nun wieder über das eigentliche austauschen.

Internationale Kontakte- darüber bin ich ganz stolz und glücklich, dass mein A-Team inzwischen recht international ist.

Beste Grüße,

Anja

Offline Biobauer

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Re: Liegt die Zukunft im Osten?
« Antwort #41 am: 28.01.12, 13:44 »
maggie, wenn der Lehrling nicht stiehlt, oder auf dich losgeht, wirst du ihn nicht los. Er hat das Recht, seine Ausbildung zu beenden. Ist der Lehrling weiblich, musst du ihn auch nach einer Kindererziehungszeit von drei Jahren weiter beschäftigen. Das ist die Regelung für Deutschland, in der Schweiz sieht es sicher anders aus.




er is ihn los, halleluja

4 tage unentschuldigt gefehlt und nicht erreichbar.....
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Offline frankenpower41

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Re: Liegt die Zukunft im Osten?
« Antwort #42 am: 02.03.12, 21:20 »
Hab ich vorhin auf 3-SAT gesehen.

Ein Landwirt aus dem Odenwald ist nach Sibiirien ausgewandert und seit den 90 er Jahren in Russland.

130.000 Hektar -Deutscher Bauer in Russland (ZDF)
www. youtube. com/watch?v=SjwoPSwN2Ek

Edit: youtube-Link deaktiviert
« Letzte Änderung: 02.03.12, 21:54 von Naima »

Clara

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Re: Liegt die Zukunft im Osten?
« Antwort #43 am: 19.11.15, 21:17 »
hallo mal eben,

warum es hier nicht wirklich zum eigentlichen austausch kommt, ist ganz einfach... solange die fragen geschlossen sind, gibt es nur zwei antwortoptionen. und da hat das eine wort zwei buchstaben und das andere vier.

austausch über eine fremde region ist auch nur möglich, wenn ich gewillt bin, mich auf die region einzulassen- am besten wie ein kleinkind, was gerade die welt entdeckt.
was ich allerdings hier zu lesen bekam und bekomme, ist mir ein wenig zu weit weg von der neugier auf das andere, das neue, das fremde, was auch mir zur heimat werden kann, wenn ich es zulass.

russland und die ukraine... das land ist unvorstellbar weit in der fläche, voller kultur, voller herzlichkeit und einer gastfreundschaft, die ihresgleichen in deutschland sucht.  was das ldw. wissen angeht, da werden beide länder unterschätzt, denn die forschungen bewegen sich auf hohem fachlichem niveau und das unter den gegebenen bedingungen.  das betrifft besonders bodenkunde und phytomedizinische abhandlungen. diese erfahrungen durfte ich mehrfach machen.

und für elementar halte ich, dass ein ein- wie auch ein auswanderer die jeweilige landessprache auf kurz oder lang lernen und im alltag sprichen und sich den regionalen besonderheiten des jeweiligen landes anpassen.  über die sprache erschliesst sich mir nämlich auch ein grossteil der landeskultur und geschichte.

guten abend,

anja

 


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