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Autor Thema: Wieviel zahlt ihr für den Müll?  (Gelesen 6702 mal)
apis
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Beiträge: 245


« Antwort #15 am: 30.11.11, 20:41 »

In unserem Landkreis wird der Müll fein säuberlich getrennt und dann zusammen in der Müllverbrennung zu Wärme umgewandelt.

Für landwirtschaftlichen Abfall wie Silofolien zahlen wir 180 € je Tonne.
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frankenpower41
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Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #16 am: 30.11.11, 21:24 »

Hallo

für Silofolien haben wir bisher nichts extra bezahlt.  Gelbe Säcke gibts bei uns im Landkreis überhaupt nicht.
Wir trennen unseren Müll und bringen Wertstoffe (Jogurtbecher etc.) zum Wertstoffhof, Glas und Metall in den Container.  Ich hab mich erst kürzlich gewundert, dass sie im Nachbarlandkreis so einen Aufstand machen, nur weil dort Biotonnen eingeführt werden sollen.  Wir haben das schon jahrelang (wie selber nicht, da wir Kompostmöglichkeit haben, da kann man befreit werden.)
Mülltonne hat Chip. 12 Leerungen im Jahr sind im Betrag enthalten. Jede weitere Leerung kostet 3,75 Euro ( 120 Ltr. Behälter).  Ich hab  Gebührenbescheid 2010 vor mir liegen.   Jahresgebühr 138,83  + 45 Euro für Entleerungen.
Ich geh mal davon aus, dass auf Bescheid alles berücksichtigt ist.  Da steht nämlich nichts von Sperrmüll und Papiertonne drauf (die kommt monatlich).  Ärgerlich find ich unser geändertes Sperrmüllsystem. Wir haben die Möglichkeit einmal im Jahr Sperrmüllabfuhr anzufordern. Dabei müssen wir genau aufschlüsseln was abgeholt werden soll. Bei uns wandert jetzt viel auf den Boden, weil es sich mit Einzelteilen oft nicht lohnt. Auf diese Weise haben wir schon 2 Jahre verfallen lassen. Da wir ziemlich nah bei der Deponie wohnen, wäre selber hinbringen viel einfacher. Da macht Kreis aber nicht mit, da müssten wir (nicht wenig) bezahlen. Gutschein kennen die nicht an, weil sie Vertrag mit Entsorgungsfirma haben.
Ach ja, ich wohn im Landkreis Neustadt/Aisch in Bayern. Wie man immer hört sind wir auf dem Gebiet der Mülltrennung wohl ziemlich führend.

Marianne
« Letzte Änderung: 30.11.11, 21:39 von frankenpower41 » Gespeichert
gammi
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« Antwort #17 am: 30.11.11, 23:40 »

Sperrmüll gibt es bei uns schon lange nicht mehr......so hat sich inzwischen einiges angesammelt, was nicht in die Tonne passt.

Ansonsten wird bei uns der Müll gewogen. Das Kilo kosten 17ct. Dazu kommt noch eine Grundgebühr die personenabhängig ist. Die Höhe müsste ich aber erst nachschauen.
Gelbe Säcke werden alle 2 Wochen abgeholt, Papiertonne einmal im Monat.
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
Marina
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Beiträge: 1258


« Antwort #18 am: 01.12.11, 07:22 »

@marianne: ich dachte, Sperrmüll kann man jährlich 4 cbm anmelden? (genaue Summe weiß ich jetzt nicht).
Aufschlüsseln musste man mal. Das war Chaos pur: die Nachbarn stellten fleißig ihren Sperrmüll bei Nacht und
Nebel dazu. Die Entsorgungsfirma nahm aber nur die angemeldeten Sachen mit. Der Rest stand dann oft wochen-
lang am Straßenrand.
Nach ein paar Jahren wurde wieder 1 x jährlich Sperrmüllabfuhr eingeführt. Da räumten die Leute dann bergeweise ihren Müll vom Dachboden  Grin

Gruß
Marina (ebenfalls aus dem Ldr. NEA)
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amazone
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Leben und leben lassen.


« Antwort #19 am: 01.12.11, 07:35 »

na es wird doch wohl keiner metall in die tonne werfen wollen, oder?
metall sammeln und verkaufen... und nicht verschenken  Wink



Wer kauft mir denn die drei Dosen die Woche ab?

**
Inga

huch.... an die dosen habe ich gar nicht gedacht  Embarrassed
ich dachte eher an das metall was z.b. in der werkstatt anfällt.

wenn die dosen noch voll sind.... ich würde sie dir abkaufen.... (zum halben preis  Tongue)           Wink
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Beste Grüße von
Amazone
mogli
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« Antwort #20 am: 01.12.11, 10:04 »

Marina du bist leider nicht auf dem Laufenden. Es ist so wie Marianne schrieb. Das führt dazu, dass man es verfallen lässt. Helga
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Sasa
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« Antwort #21 am: 01.12.11, 13:42 »

Hier ist der Sperrmüll schon lange gebührenpflichtig. Man muß aber auch genau angeben, was man entsorgen möchte. Das ist dann schon manchmal schwierig. Ich hatte viel "ausgespieltes" Kinderspielzeugs aus Kunststoff- die Küche, eine Werkbank, dann so ein Babyspieltisch....Plastikspielzeug gehört aber in den Restmüll. Aber selbst zerlegt bekommt man es nicht rein. Und Kunststoff zersägen-auch kein Spaß.
Und dann ist es manchmal auch schwierig mit den Vorgaben auf dem "Bestellzettel" für den Sperrmüll- ehemalige Einzelteile von Schränken, zu Regalen umfunktioniert- fallen die nun unter "Schrank" oder "Regal?" Und die Rubrik: "Jede Menge Krusch" gibts auch nicht.....

Schlußendlich haben wir einfach alles an die Straße gepackt, was wegsollte, vom kaputten Trolly bis zur Matratze. Sie haben auch alles mitgenommen Grin
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Su
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« Antwort #22 am: 01.12.11, 19:40 »

Du meine Güte! Ich hab manchmal das Gefühl, bei uns in der Schweiz sei alles so kompliziert. Nachdem ich mich via Google versucht habe, schlau zu machen, was Gelbe Säcke sind, komme ich zum Schluss, dass wir es schlicht wirklich einfach haben mit der Mülltrennung.
Bei uns gibt es eine Grünabfuhr. Also alle Garten- und Küchenabfälle. Dafür hat man entweder einen Container, der kostenpflichtig geleert wird, oder man führt das Ganze selber zum grossen Grüngutcontainer ausserhalb des Dorfes.
Dann gibt es 2x im Jahr eine kostenlose Papier- und Kartonsammlung und 1x im Jahr eine Alteisensammlung.
Wöchentlich ist Grauabfuhr. Die heisst so, weil die Säcke dafür grau sind. Dieser Abfall wird in die Verbrennung geführt. Des entspricht vermutlich in Deutschland dem Restmüll, oder?
Dann haben wir im Dorf 3 Glascontainer (grün, braun, weiss), ein Alucontainer und ein Blechcontainer.
In der nächstgrösseren Stadt ist ein Wertstoffhof. Da entsorgt man dann die Elektrogeräte, Kühlschränke usw. Und auch den Sperrmüll bringt man dorthin.
Beim Dorfladen ist die Sammelstelle für Pet-Flaschen und Batterien.
Für die Grauabfuhr bezahlen wir Fr. 1.80 für 35L-Sack oder Fr. 3.- für 60L-Sack. Für den 110L-Sack 4.80.
Dazu kommt die jährliche Haushalt-Grundgebühr von Fr. Huh (das weiss ich jetzt grad nicht). Diese deckt die Kosten der diversen oben erwähnten Container.
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Herzliche Grüsse, Susanne
Sasa
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« Antwort #23 am: 01.12.11, 22:45 »

Mich ärgert ja, daß die Gelben Säcke immer dünner werden. Bei ihrer Einführung waren sie wirklich dick, was dazu führte, daß die Leute sie oft als kostenlose Säcke nutzen für das, wofür man sonst dicke große blaue Müllsäcke gekauft hätte. Also wurden die Dinger "dünner"- im Sinne von weniger reißfest.
Mittlerweile kann sie nur noch zur Hälfte füllen, höchstens, dann reißt oben der Rand ab. Dann kriegt man die blöde Dinger nicht mehr richtig zu...und die muß man ja an die Straße legen, das sieht immer klasse aus, wenn der Wind dann einen Sack ausgeräumt hat oder bei der Abfuhr ein Sack reißt. Überall fliegen Joghurtbecher etc. herum Lips Sealed

Darum bin ich ganz froh, wenn wir jetzt im nächsten Jahr gelbe Tonnen bekommen.
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apis
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Beiträge: 245


« Antwort #24 am: 01.12.11, 22:57 »

Gelbe Säcke bringen hier ganze Dörfer zur Weißglut.
 
Nachts reißen die Waschbären diese dünnen Plastikfolien auf, sie riechen auch durch denKunststoff die leckeren Verpackungen von Wurst, Joghurt etc. Dann wird der gesamte Inhalt großflächig verteilt und verschleppt.

Alle lagern inzwischen ihren gesamten Müll in fest verschließbaren Räumen damit sie vor Ratten und Waschbären sicher sind.
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