Bäuerinnentreff - hier gehts zur Homepage!
News: www.baeuerinnentreff.de - die Seite für die Bäuerin im Netz!
 
*
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?
20.05.13, 16:45


Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge


« vorheriges nächstes »
Seiten: [1] 2 | Nach unten Drucken
Autor Thema: Lust am Landleben?  (Gelesen 2334 mal)
reserl
Niederbayern
Moderator
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 7208



« am: 06.11.11, 15:29 »


Gestern hatte ich Gelegenheit mir die Zeitschrift "LandLust", die Andrea beim Jubiläum verteilt
hat, mal genauer zu Gemüte zu führen.

Mary hat es schon ein paarmal geschrieben: Zeitschriften wie diese erleben derzeit einen wahren Run und wir "Landeier" sind offenbar echt zu beneiden, dass wir vieles, was dort beschrieben steht, täglich "hautnah" erleben können. Cool


Wie empfindet Ihr das Landleben?
Lebt Ihr gerne abseits vom Trubel?
Könntet Ihr es Euch in einer Stadt vorstellen?

Was macht für Euch den Reiz vom "Leben auf dem Land" aus?
Gespeichert

lieben Gruß
Reserl



Wer sich heute freuen kann, der soll nicht bis morgen warten.
Mucki
Vereinsmitglied
*
Online

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3509


Leben und leben lassen


« Antwort #1 am: 06.11.11, 18:13 »

Hallo Reserl,

ja ich wohn gern auf dem Land,ich mag die ruhe,die beschaulichkeit und die nähe zur natur,was ich auch schätze das man sich kennt und grüßt und nicht ganz so allein ist.Und vor allem die luft ,die frische mag ich gern,trotz kuh geruch Cheesy
Einkaufen is bei uns in der umgebung kein Problem im umkreis von 10 Km alles erhältlich was man braucht.

Also wir sind nicht seher abgelegen in eienm 600 einwohner dorf,manchml ist es mir fast schon zu groß und es geibt tage da möchte ich noch beschaulicher wohnen,in eienm weiler mit 8 Häusern, so bin ich großgeworden und es war sehr schön,doch al kind wollte ich lieber in einem großen dorf mit viel kindern leben,wie schön ich es hatte stellte ich erst fest als ich erwachsen war. Wink


LG Mucki

Gespeichert

Am Ende des Tunnels ist immer Licht!
Naima
Moderatoren
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1981

Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es :-)


« Antwort #2 am: 06.11.11, 18:52 »

...Wie empfindet Ihr das Landleben?
Lebt Ihr gerne abseits vom Trubel?
Könntet Ihr es Euch in einer Stadt vorstellen?

Was macht für Euch den Reiz vom "Leben auf dem Land" aus?

Nachdem ich gerade ein paar Tage bei meinen Eltern im Rhein-Main-Gebiet war, bin ich wieder völlig bedient vom Stadtleben.
Verkehrskollaps - Tag und Nacht, Abgase, Reizüberflutung, Konsumtempel einer am anderen (man fragt sich, wer das eigentlich alles kaufen soll.

Ich bin froh über den freien Ausblick aus den Fenstern auf dem Hof, auch wenn wir keinen Aussiedlerhof haben.

Natürlich habe ich hier nicht mehr die Auswahl unter hunderten kultureller Veranstaltungen und Konzerten u.a.
Brauch ich aber mittlerweile auch nicht mehr.
« Letzte Änderung: 06.11.11, 18:55 von Naima » Gespeichert
Nixe
Bewohner
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 617


« Antwort #3 am: 06.11.11, 19:37 »

Als ich bin auch das totale Landei .Mir wäre schon in einer Siedlung zu wohnen,zu anstrengend.Ich geniesse die Abgeschiedenheit und Ruhe.Ich muß aber auch dazu sagen in 10 min bin ich in der nächsten Kleinstadt wos alles gibt was man so zum Leben braucht,aber wohnen ne würd ich nie dort wollen.Eine Wohnung im 5 stock ohne Garten oder so ich würd eingehn Roll Eyes
Gespeichert
coni
Vereinsmitglied
*
Offline

Beiträge: 1008


Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #4 am: 06.11.11, 19:54 »

ich genieße das landleben  ich bin ja noch nicht mal in einem dorf
ich wohne zwischen wald -wasserund wiesen der nächste nachbar 1 km weg nicht zu sehen und zu hören dann 1,5 km ins dorf
 
da ich frührer in groß städten wie zb in münchen gearbeitet habe u nd die immer nicht verstandne haben warum mir alles zu eng ist  (außer usa die hatten noch etwas andere weiten  Smiley als ich gewohnt war)

ich kann ein paar tage eine stadt genießen aber dannn schätze ich mein zu hause wieder viel mehr Wink

nur was ich im alter mache weiß ich noch nicht ,den es zwickt und zwackt jetzt schon an einige ecken und kanten bei mir  Sad
coni
Gespeichert
Swisslady
Bewohner
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 866



« Antwort #5 am: 06.11.11, 19:56 »

also erstens Mal, die Landlust habe ich abonniert und ich finde es eine ganz tolle Zeitschrift.
Mein Landleben sieht aber etwas hektischer aus als es in dieser Zeitschrift rüberkommt. Schon die Arbeitsbelastung, sieht man nicht in Landlust, meistens sind es ja Menschen die sich ein Haus auf dem Lande geleistet haben, die aber nicht in der LW tätig sind.
Ich könnte mir durchaus vorstellen noch abgelegener zu wohnen als wir das bereits tun, wir wohnen 2 km ausserhalb von einem 10000 Seelendorf, dort kriegt man alles was man braucht.
Wenn ich dann mal in die Grossstadt fahre, bin ich auch froh wenn ich abends wieder zu Hause bin und der Lärmpegel deutlich niedriger ist und es viel weniger Menschen hat die rumwuseln.
« Letzte Änderung: 06.11.11, 19:59 von Swisslady » Gespeichert

Tschüss zäme u äs Grüessli  Susanna

Gib jedem Tag die Chance der schönste deines Lebens zu werden.
perle
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 341


« Antwort #6 am: 06.11.11, 20:38 »

Wir wohnen auf einem Aussiedlerhof  gut 1km von einem ca 1300-Einwohner-dorf -
allerdings in "Sichtweite"- über ein Tal vom Dorf getrennt
optimale Lage für mich Cheesy
Durch meine Direktvermarktung hab ich zu bestimmten Zeiten Leute
mit denen ich mich auch mal unterhalten kann um mich rum
wegen dem Hofladen, brauch ich gar nicht mehr viele Einkaufsmöglichkeiten Wink
Für viel Kultur bleibt gar keine Zeit, das was richtig wichtig ist, läßt sich einrichten
habe keine "bösen" Nachbarn
habe Ruhe, wenn nicht grad Kälber und Kühe brüllen oder sämtliche Maschinen hier Krach machen Wink
viel frische Luft- gute aussicht ringsrum
mir gefällts
Perle
Gespeichert
fanni
Vereinsmitglied
*
Online

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4639



« Antwort #7 am: 06.11.11, 20:39 »

Hallo,

wir sind ja auch ganz alleine auf der "Alm" hier..........gefallen tuts mir schon es gibt mir viel. Wink


Ein Tag München reicht mir auch immer......... Tongue


Allerdings....Landleben und Altwerden, das ist so eine Sache hmhm.....bei uns gibts nix, kein Geschäft keinen Bus..........jede Besorgung, jedes Treffen ist fast zwingend ans Auto gekoppelt. Ich denk mir manchmal, dass ich im Alter mit vielleicht vorstellen könnte wieder in die Stadt zu ziehen.

Gespeichert

Herzliche Grüße von Fanni
pauline971
Bewohner
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1461



« Antwort #8 am: 06.11.11, 20:50 »

Ja, das ist bei uns auch so. Für jedes ding brauchste das Auto. Ok, wir arbeiten in der Stadt. Da kann man alles gleich mit besorgen. Wie es später mal wird - keine Ahnung. hoffe, das wir lange fit sind und immer auto fahren können. ich kann mir nichts schöneres vorstellen als hier zu leben. Wir leben in einem Dorf, naja eher Weiler mit 10 Häusern. Diese sind weit verstreut. Man kann machen was man will. Möchte man im Sommer nackig durch den Garten rennen dann würde das auch keiner sehen. allerdings läuft in unserer Nähe (ca. 200m) die Autobahn vorbei. Das bräuchte es nicht. Dann wäre es wieder ruhig wie früher.
Gespeichert

Das Leben ist zu kurz um was schlechtes zu trinken
peka
westl. Rheinland
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 753

Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #9 am: 06.11.11, 20:56 »

Hallo,
ich habe ja auch schon mehrere "Wohnmodelle" ausprobiert. Aufgewachsen bin ich am Ortsrand eines 250 Seelendorfes. Im 1. Lehrjahr Einzelhoflage zwischen Kettwig und Mülheim, Dächer der Nachbarn sah man nur im Winter. 2. Lehrjahr wieder Ortsrand. Praktikum in einem Wohnheim mitten in der Stadt - musste auch dort wohnen. Anstellung als Wirtschafterin in einem Professorenhaushalt in Wuppertal - in einem 5 ha großen Park, aber der Lärm aus dem Talkessel inklusive quietschen der Schwebebahn war sehr gewöhnungsbedürftig.
Heute wieder am Ortsrand mit Bahnlinie Aachen - Düsseldorf in ca 700 m Luftlinie plus Awacs - Fluzeuge in der Luft. Aber nach 24 Jahren hört man beides nur noch in Ausnahmefällen.

In 2 Minuten bin ich auf meiner Walking - Strecke. Ich geniesse das Leben auf dem Land - auch wenn es mit dem Einkaufen ( bummeln)  in den Städten rundherum eher mager aussieht. Ich vermisse es nicht. Letzte Woche Gotha, vor Weihnachten mit meiner Chefin nach Aachen - das reicht für Monate. Da geht es mir wie swisslady.

Liebe Grüße
peka
Gespeichert

Gönne dir Stille,
in der du nur Atem und Herzschlag lauschst.
Dann kehre in den Alltag zurück,
kraftvoll und gelassen.
martina
Südniedersachsen
Moderatoren
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 12325


Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #10 am: 07.11.11, 07:00 »

Als Kind fand ich es faszinierend, wenn ich zu Besuch bei der Familie in der Stadt war. Allerdings haben die das Glück gehabt, zu ihrer Mietwohnung im 8-Parteienhaus die größte zu haben ( waren 2 Wohnungen verbunden zu einer, fast die ganze Etage) und dazu 2 Balkone und den Garten nutzen zu können. Dahinter lag dann der Park.
Also wohnte man schon im Grünen, zumindest auf der einen Seite.

Ich find es immer noch faszinierend. Aber ein Balkon müßte unbedingt an der Wohnung sein und ein großer Park in der Nähe. Dann könnte ich auch in der Stadt überleben.


Auf meinem Lehrbetrieb hatten wir auch Einzelhoflage. Ja, das war schön, man konnte machen was man wollte. Solange man die Gäste (Pension und Café) nicht störte. Aber für alles und jedes fahren müssen... die Kinder IMMER fahren...

Unsere Kinder brauchen nur ins Dorf gehen und haben immer wen zum spielen.
Gespeichert

Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
mary
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 7378


Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #11 am: 07.11.11, 07:32 »

Ich habe noch nie in der Stadt gelebt, so gesehen fehlt mir der Vergleich.
Mir gefällt das Leben auf dem Land, wobei ich meiner schweizer Berufskollegin Recht geben muss, dass die Träume der Landlust mit dem Leben vom Hof nicht so ganz beieinander sind. Von Herausforderungen mit dem Wetter abgesehen, manchmal scheint es mir, als würden ganze Branchen daran arbeiten, von der Landwirtschaft einigermaßen gut zu leben, den Bäuerinnen und Bauern ihre Tage mit immer noch mehr Kontroll- und Schreibaufwand zu versüssen. So nach dem Motto, wenn der Tag nicht reicht, es gibt auch noch das elektrische Licht.
Hab vor einigen Jahren auf der Scheune eines Betriebes einen Spruch gelesen: Von der Lust auf dem Land zu leben und von der Kunst, davon zu leben.
Die Landzeitschriften scheinen die Sehnsucht nach Einfachheit, nach Überschaubarkeit, nach Nähe zur Natur und ein Eingebettetsein in die Vergangenheit in den Menschen, wohl besonders bei Frauen zu bedienen. Aber wenn diese Sehnsucht nicht da wäre, würden die Zeitschriften nicht wie die Pilze aus dem Boden schiessen.
Plötzlich ist es wieder in Marmelade zu machen, zu kochen, das Haus mit Naturdeko zu schmücken, vieles selbst zu machen.
Eigentlich alles Dinge, die auf den Höfen teilweise einfach dazugehörten.
Manufaktum bedient diesen Trend aufs Teuerste, selbst der kleine Hühnerstall für die nestwarmen Eier und dem glücklichen Hühnerleben ist für viel Geld käuflich und es muss kein Traum bleiben. Grin
Ja, ich lebe sehr gerne auf dem Land, bin froh, dass ich dem Shoppingdiktat eher aus dem Weg gehen kann, es ist sicher aufwendiger ein Konzert, ein besonderes Theaterstück zu erleben, aber mit etwas gutem Willen gelingt das auch.
Ich schätze den Blick in die Weite und nicht gleich zur nächsten Mauer, den Garten so bewirtschaften zu können, wie ich mir das Vorstelle und nicht so wie ich es von vielen aus den Siedlungen mitbekomme, gleich mit Blicken und blöden Kommentaren bewertet zu werden.
Einen Nachthimmel mit Sternen auch noch wirklich zu sehen, das fällt mir immer im Winter auf, ohne durch die vielen Strassenbeleuchtungen belichtet.
Den Grossteil des Essens persönlich zu kennen, eingebetet in die Jahreszeit zu sein, zu wissen, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen, das Werden, Wachsen und Vergehen Teil des Lebens sind, das sind für mich die Vorteile des Landlebens.
Eine gute  Beziehung zu den Nachbarn zu haben, zu wissen, dass man sich aufeinander verlassen kann und zum Glück aber nicht so eng aufeinander zu hocken, die neuen Siedlungen mit ihren Bodenspareffekten- da muss die nachbarliche Chemie schon sehr viel aushalten.
@fanni, vor ein paar Jahren war ein Vortrag von Alois Glück über das Leben im Alter in der Stadt - auf die Zukunft bezogen, das waren alles schöne Konzepte, aber auf meine Frage, wie sie das Leben im Alter auf dem Land auf die Zukunft bezogen sehen, bekam ich keine Antworten.
Am Samstag war in unserer Tageszeitung über eine Frau, die 1o8 Jahre alt wurde, auf dem Hof, auf dem sie eingeheiratet hat, noch immer lebt und von der Familie versorgt wird, sie hat die Urenkel noch mit dem Kinderwagen geschoben.
Zeitgleich der Trend berufsmässig immer mobiler zu werden- und die eine oder andere leise Stimme, dass die Pflegedienste mit der Herumfahrerei in die Pampa soviel Zeit verlieren- dass es doch besser wäre, dass sie zusammengefasst würden-
zeigt, dass das Altern auf dem Land wohl einige Herausforderungen zu bieten hat.
Ich hab mich schon oft gefragt,, wieviele Leser aus der Landwirtschaft Landlust und Co lesen- die Unterschiede zwischen diesen und den landw. Fachzeitschriften sind schon gewaltig.
Da liegt auch eine Gefahr, die Spannbreite zwischen dem Traum vom Landleben und das, was uns als die Zukunft der Landwirtschaft beschrieben wird- die wird immer grösser.
Hoffentlich hält die Landwirtschaft der Zukunft das mal aus.
Herzl. Grüsse
maria





Gespeichert
suederhof1
Moderatoren
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1931


Wir haben die Welt nur von den Kindern geliehen


« Antwort #12 am: 07.11.11, 10:23 »

Hallo

Eigentlich bin ich auch ein landei...aber da ich auch in der Grossstadt goss geworden bin, schreckt mich die nicht ab.
Manchmal fehlt mir hier der direkte Kontakt zu andern oder einfach nur die Schoppingmeile, Kino,Theater oder halt die Kneipe um die Ecke. Grin
da ich ja hier raufgezogen bin sind meine Freunde und Verwandte alle weit weg und der Erhalt des Kontaktes erweist sich immer als schwieriger.
Meine Probleme und Nöte kann ich dort auch nicht anbringen.
Hier auf dem Hof bin ich gerne und hab auch meinen festen Arbeitsablauf. Trotzdem fehlt mir einwenig der alte Beruf Undecided vonwegen der Anerkennung .

Für die LandLustZeitschriften habe ich nichts über, da sie mir einfach zu viel auf "heile Welt" macht.
Die meisten Leser kommen aus den Dörfern und Städten und denen wird die rosarote Brille übergestreift.
Alles wie zu Omas Zeiten , alles toll und heimelig . Undecided
Sicher sind da auch Beiträge zwischen , z.B altes Handwerk, was viele nicht mehr kenne und was auch Sinn hat wieder vorzu stellen, aber manches ist einfach nur Schönschreiberei,ohne realistischen Hintergrund.
Auch keine Reelle Reportage über das heutige Landleben .
Das Bild des Landlebens wird da mehr als verzehrt. Embarrassed

Barbara

 
Gespeichert
Susanna
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1387



« Antwort #13 am: 07.11.11, 10:43 »

Als Landei groß geworden und eins geblieben Smiley


Manche Städte finde ich zu groß, manche finde ich einfach nur hässlich und ätzend, manche Städte sind mir zu langweilig, manche zu voll, zu laut, zu viel Verkehr.

Es gibt aber auch Städte, die mich total "inspirieren", bei Kopenhagen war das zum Beispiel so. Trier ist für mich nach wie vor eine der schönsten Städte überhaupt. Allerdings bin ich nicht so der Shopping-Typ, der tausend Geschäfte und Schuhläden abklappert, und deshalb unbedingt in die Stadt muss.

Lust am Landleben hat glaube ich jeder Mensch. Die Frage ist, ob wir ständig und jeden Tag Lust daran haben! Und auch dann, wenn sich die Schönheit durch Arbeit verzerrt.

Die Natur tut uns allen gut, und wenn man darin leben darf, dann ist das schön. Dafür nimmt man ja auch Einiges in Kauf, z. B. die ständige Fahrerei.

Ich kenne übrigens niemanden, der absolut zentral in einer Stadt, also im Stadtkern lebt. Die meisten Stadt-Bekannten leben am Stadtrand im Grünen oder zumindest mit einem Park ganz in der Nähe.
Gespeichert

Viele Grüße
Susanna
mary
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 7378


Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #14 am: 07.11.11, 12:40 »

Hallo Brabara,
ich würde Landleben und "Landlust" nicht in einen Topf werfen.
Die Zahl dieser Zeitschriften sagt mir nur, dass ein grosser Bedarf nach einem Stückchen "heile Welt" besteht, vielleicht auch danach, wieder selbst etwas zu machen.
Vielleicht ist es auch ein Gegentrend zur Discounterisierung, wo fast in ganz Deutschland alles gleich gemacht wird,
jetzt den gleichen Adventsschmuck, Weihnachten im November, dann kommt der Weihnachtsmann, am 27. Dezember die Sylvesterraketen, dann der gleiche Faschingsschmuck, nach Weihnachten die Primeln, Osterschmuck, die Balkonblumen und und und.
Es gab schon mal so eine Kulturwelle, wo die schönen alten Bauernmöbel von Antiqutätenhändlern aufgekauft worden sind, in die Bauernhäuser kam dann Spannplatte.
Heute kaufen sich Leute mit Geld ein kleines Anwesen, richten es stilgerecht her und fühlen sich als Bewahrer der ländlichen Kultur.
Und uns liefern die Discounter das ganze Jahr alles, was wir kaufen sollen.
Ich möchte das nicht bewerten,
mir fällts nur auf.
Mir gefallen manche Dinge an den "Landzeitschriften", z.B. als Anregungen für Naturdeko, manche Kochrezepte oder auch der eine oder andere Beitrag.
Für mich ist es unheimlich praktisch, wenn ich mir rund um den Hof herum alles holen kann, was gebraucht wird,
die Vorstellung, jeden Schnittlauchhalm, jeden Salatkopf, selbst  für Advents- oder sonstigen Schmuck alles kaufen zu müssen.
Und manchmal frag ich mich, wo bleibt unsere "bäuerliche Kultur"?
Herzliche Grüsse
maria
Gespeichert
Seiten: [1] 2 | Nach oben Drucken 
« vorheriges nächstes »
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.18 | SMF © 2006-2007, Simple Machines
Dilber MC Theme by HarzeM
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Homepage - Tractorpulling - Pferdeforum
Infothek - Branchenbuch - Gesetze/Verordnungen - Pachtspiegel
nach oben