Bäuerinnentreff - hier gehts zur Homepage!
News: www.baeuerinnentreff.de - die Seite für die Bäuerin im Netz!
 
*
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?
22.05.13, 17:07


Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge


« vorheriges nächstes »
Seiten: 1 2 [3] 4 | Nach unten Drucken
Autor Thema: Wohin mit den Bullenkälbern?  (Gelesen 4037 mal)
suederhof1
Moderatoren
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1931


Wir haben die Welt nur von den Kindern geliehen


« Antwort #30 am: 06.12.11, 16:25 »

Hallo

Wir kaufwen Bullkälber ab dererlaubten zeit , also wenn alle Papiere da sind. Manchmal sind sie auch schon über 4 Wochen alt.
Aber , wir nehmen nur gesunde gutaussehente Tiere. Ein scheinbar unterentwickeltes Tier muss noch da bleiben  und wir bekommen Bescheid wenns geholt werden kann oder wir nehmen es gar nicht.Oder zu einem deutlich niedrigerem Preis. Nur dann steh ich da wieder und päppel da mit rum....will ich eigentlich nicht. Roll Eyes
Da die Kleinen sehr Stressempfindlch sind und dadurch mit Durchfall weitermachen können.
In unserem Stall sind Errgeger, die wir nicht entfernen können und damit müssen die neuen Kälber erstmal klar kommen. Undecided
Mein Rat wär, halte das Kalb noch bei dir und gib es ab, wenn du wirklich sicher bist, das es gesund ist.
Eventuell macht es sich im Preis bemerkbar.

Barbara
Gespeichert
gammi
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3745


« Antwort #31 am: 06.12.11, 16:58 »

Meines war inzwischen schon gesund....nur war es eben schon 5 Wochen alt und hatte gerade mal 53 kg (Holstein). Bekommen hab ich auch nicht so dolle viel. Aber das war mir bewusst. Und dem Händler haben wir es auch gesagt, wenn er es nicht mitgenommen hätte, dann hätten wir eben eine Möglichkeit finden müssen. Wär dann zwar auf anbinden rausgelaufen und immer noch mit der Flasche füttern  Grin......auch nicht so toll. Die paar Kuhkälber die ich nun endlich habe will ich auch nicht verkaufen, die fehlen mir dann hinterher und in 3 Wochen sieht es Platzmässig wieder gut aus, dann können alle in den Strohstall. Dort kann ich aber nicht richtig tränken.........also nix für die Kleinen.

Ich meinte ja nur, dass doch viele gar keinen Platz haben um ein Kalb länger zu behalten. Und dass eben nicht alle Kälber genormt sind. Was wird aus denen, die der Norm nicht entsprechen?Huh Für die ist doch in den Großbetrieben kein Platz und die kleinen geben die meisten wegen der hohen Auflagen auf. Zumindest bei uns in der Gegend ist es so.
Gespeichert

Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
martina
Südniedersachsen
Moderatoren
*
Online

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 12331


Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #32 am: 06.12.11, 17:02 »

Hallo Gammi,

die Bullenkälber, die wir nicht selber behalten, gehen mit 14 Tagen (schwarzbunt) zum Kälberhändler, der sie meistens nach Holland in die Mast bringt.
Gespeichert

Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
gammi
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3745


« Antwort #33 am: 06.12.11, 22:52 »

...und was ist mit denen, die mit 14 Tagen nicht das Wunschgewicht haben? Die aus welchen Gründen auch immer nicht so fit sind?..........Denn steht auf dem Pass (oder auch Begleitpapier Wink ) ein älteres Datum wird gleich "rumgemeckert". Das meinte ich mit Normkälbern.
Gespeichert

Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
gina67
Vereinsmitglied
*
Online

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2294


Nach jedem Winter folgt ein Sommer


« Antwort #34 am: 07.12.11, 06:19 »

Hallo
also ich werde immer alle Kälber los, wenn sie denn gesund sind. Wegen dem Gewicht hat noch keiner gemeckert. Unsere gehen auch oft nach Holland zum Kälbermäster.
LG Gina
Gespeichert
Stephanie
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 318



« Antwort #35 am: 07.12.11, 07:01 »

bei uns werden auch alle abgeholt, es geht nicht nach gewicht. die müssen ca. 14 tage alt sein und es gibt pro stück das geld. ist einer mal dolle klein, z.b. vom rind oder zwilling, dann bekomme ich manchmal nur 40-60€ pro stück.
wir hatten diesen sommer 5 minnis und viel milch da haben wir aus strohballen was gebaut und dort die restmilch getränkt und dann zum schlachter verkauft. ging super.
stephanie
Gespeichert

man kann nur leben, indem man oft genug nicht macht, was man gerade tun sollte.
Wiese
Niederbayern
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1620


« Antwort #36 am: 07.12.11, 08:13 »

Wir hatten kürzlich auch ein Bullenkalb. Kommt ja nicht so oft vor, haben meisten Kukälber.
Wir haben unser Bullenkalb mit 7 Wochen und 90 kg verkauft und der Preis war nicht so toll.
War gesund und hatte auch keinen Durchfall und für unsere Verhältnisse eigentlich ein schönes Kalb.
Aber du kannst es nicht beeinflussen, was sie dir zahlen und zurückbringen wollen sie es auch nicht mehr, was mich aber schon ärgert.

LG Wiese
Gespeichert

Wer sich heute freuen kann,soll nicht bis morgen warten.
                     " Pestalozzi "
bienchen3
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 465


« Antwort #37 am: 07.12.11, 09:19 »

Hallo,

ich meld die Bullenkälber beim Viehhändler an, der kommt immer Montags mit den LKW, da werden sie gewogen, ich erfahr den Kilopreis und
ab gehts. Oder ich geb sie zum Kälbermarkt, da werden sie halt gesteigert, und ich muss mich überraschen lassen, was ich krieg.
Wie haben Fleckvieh, die haben mit 3-4 Wochen i.d. Regel 75 kg, da bekomm ich zur Zeit zwischen 450 und 500 Euro/Stück.
Melken und Kälber sind mein Bereich - hab zu meinem Mann gesagt, die zwei Bullenkälber von letzter Woche und zwei Schlacht-Kalbinnen
sind mein Weihnachtsgeld.....

Liebe Grüße
Sabine
Gespeichert
Bullenmafia
Vereinsmitglied
*
Online

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2742


Bäuerinnen find ich super


« Antwort #38 am: 07.12.11, 09:56 »

Hallo Sabine,
da freut sich dein Händler, den du verkaufst viel zu billig. schau mal am Markt, da sind die kgPreise zwischen 6 und 7 Euro, sprich zw. 500 und 600 Euro pro Kalb sind leicht drinnen. da macht der Händler das große Geld, den der verkauft sie teuer weiter.

LG Petra
Gespeichert

Ganz liebe Grüße
Petra
bienchen3
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 465


« Antwort #39 am: 07.12.11, 10:30 »

Hallo Petra,

wenn ich 600 Euro haben will für den Stier, dann muss er aber bei 75 kg einen Kilopreis von 8 Euro haben.....
Ich hatte einen Kilopreis von 6,40 Euro, und damit bin ich zufrieden. Wenn ich die Bullenkälber unserm Händler geb, dann müssen
sie nur ca. 10 Minuten LKW fahren, da fällt mir das hergeben leichter, als wenn ich weiß, sie sind stundenlang unterwegs.

Liebe Grüße
Sabine
Gespeichert
lucia
bayerischer wald
Moderatoren
*
Online

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3745



« Antwort #40 am: 07.12.11, 11:08 »

mal zum vergleich und für aktuelles zahlenmaterial der letzte marktbericht vom zuchtviehmarkt in regen (niederbayern), dorthin vermarkten wir unsere fleckviehkälber:

Bericht Kälbermarkt in Regen
Gespeichert

lieben gruß, lucia
bienchen3
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 465


« Antwort #41 am: 07.12.11, 13:10 »


Danke Lucia,
 
dann kann ich also weiterhin mit dem Preis zufrieden sein Wink Eins hab ich heuer noch zum hergeben, dann muss erst die "Produktion" wieder einsetzen.

Liebe Grüße

Sabine

Gespeichert
mouhkouh
Gast
« Antwort #42 am: 07.12.11, 15:38 »

Ähnlich wie die Preise in Regen sind sie auch bei uns in Schwandorf, 81-90 kg 6,20 pro kg.
Wir verkaufen unsere männlichen Kälber ab Hof, da bekomme ich vom Händler den jeweils aktuellen Marktpreis bei 80kg, für jede 5kg mehr gibts einen Abzug von 15 Cent pro kg. Was er dann damit anstellt, ist ja seine Sache, aber leben muss er ja auch. Besonders gute Kälber bringen wir auf den Nutzviehmarkt nach Schwandorf, bzw. in die Festvermarktung, wenn der eigene Viehhänder zu wenig zahlt  Wink

Wenn wir nun Kälber haben, die aus der Rolle fallen (Krankheit, Mehrlingsgeburt, wenig Zunahmen), die päppel ich dann hoch und verkaufe sie eben etwas später. Toitoitoi, aber bisher sind noch alle bis spätestens 10 Wochen soweit gewesen, das wir sie gut verkaufen konnten. Sichtbar kranke Tiere gehen hier nicht vom Hof, egal ob es "nur" Durchfall ist, oder Nabelentzündung, Ohrentzündung. Die werden immer erst auskuriert, und wenn Wartezeit drauf ist, notiere ich das immer mit Bleistift auf dem Rinderpass. Da notiere ich übrigens auch immer für den Mäster, ob das Kalb bereits enthornt ist, ob es MAT gewöhnt ist oder bisher nur Milch bekommen hat und wenn es sonst noch Besonderheiten gibt. Der Vater steht ja sowieso immer auf der Ohrmarke.
Weibliche Nutzkälber (Zwillinge, Kümmerer) mästen wir selber und verkaufen sie mit 24 Monaten zum schlachten.
Gespeichert
gammi
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3745


« Antwort #43 am: 07.12.11, 16:04 »

Hallo Sabine,
da freut sich dein Händler, den du verkaufst viel zu billig. schau mal am Markt, da sind die kgPreise zwischen 6 und 7 Euro, sprich zw. 500 und 600 Euro pro Kalb sind leicht drinnen. da macht der Händler das große Geld, den der verkauft sie teuer weiter.



Hallo Petra, so langsam habe ich das Gefühl, dass du zu teuer kaufst Huh?
Gespeichert

Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
Bullenmafia
Vereinsmitglied
*
Online

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2742


Bäuerinnen find ich super


« Antwort #44 am: 07.12.11, 17:37 »

ne ich kauf nicht zu diesen Preisen. Gammi schau mal auf den Traunsteiner Kälbermarkt, da wirst schauen. da haben die Zuchtkälber weiblich 7 Euro das kg gekostet, sowas gabs noch nie.
ich denke nicht das z. B. Geli oder auch früher Ulli denke ich mit 450 Euro zufrieden gewesen wären bei den momentanen Preisen. Frag mal den Ditz was er momentan für Kälber in dieser Gewichtsklasse zahlt, ich weiß das da KEINES dabei ist sondern eher 550 ü 600 Euro.

der Miesbacher, Mühldorfer und mit Abstand der Traunsteiner, sind die teuersten Märkte und die Kuhbauern würden niemals zu diesen Preis verkaufen. wenn ich da hören würde, Kalb zu diesen Preis, würde ich wissen, das war/ist krank. habe heute mit meinem Zuchtwart geredet und der hat es mir bestätigt.

450 Euro für ein Kalb, das gibt es seit über einem Jahr nicht mehr UND ich kaufe nicht am Markt eben aus diesen Grund. Das Kälber im Norden oft weit über 600 kosten ist völlig normal, den zum Preis im Ring, kommt MWST, Marktgebühr und Transport.

Und Gammi, ich kaufe keine so leichten Kälber, sondern nur über 100 kg und das ab Hof von bestimmten Bauern, wo ich weiß es klappt. die letzen waren bei 120 kg, schöne Ware, fressen schon, brauchen keine Milch mehr für 600!! das zahlst am Markt für 80/90 kg.

schau mal auf die Webseite von Miesbach (die haben nur Kälber ab 80 kg) oder Traunstein, (da sind sie leichter). das ist das Preisniveau bei uns herunten und der Norden kauft fleißig ein, wo ich mir oft denke, wie man da noch leben kann.

LG Petra
Gespeichert

Ganz liebe Grüße
Petra
Seiten: 1 2 [3] 4 | Nach oben Drucken 
« vorheriges nächstes »
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.18 | SMF © 2006-2007, Simple Machines
Dilber MC Theme by HarzeM
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Homepage - Tractorpulling - Pferdeforum
Infothek - Branchenbuch - Gesetze/Verordnungen - Pachtspiegel
nach oben