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Autor Thema: Verantwortung an den allmächtigen Vater abgeben?  (Gelesen 2809 mal)
doretchen
Rheinland
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« Antwort #15 am: 14.04.12, 13:27 »

Ich glaube auch an Gott, als höhere Macht. So blauäugig, wie die Bekannte von Sigikam kann ich das nicht sehen. Gott hat mir Verstand gegeben, den ich auch einschalten sollte.
Esotherik hat mit dem Christentum wenig zu tun.
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es grüßt doretchen
SwissBäuerin
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« Antwort #16 am: 14.04.12, 15:26 »

Lieber Kamuffel, ich stöhne nicht, ich schmunzle.

Ach, wie sind sie mir zuwider, diese salbungsvollen Schleimereien. Ich bin dank einigen fanatischen Exemplaren in meiner Verwandtschaft, die unter anderem an den Teufel glauben, ein sehr gebranntes und extrem Resistentes Individum. Den seit ca 20 Jahren wird immer mal wieder versucht, mich zu erretten.  Grin

Gerade deswegen musste ich mich gezwungermassen mit dem Glauben auseinandersetzen, ich bin mir im Klaren, dass es keinen Gott, keinen allmächtigen Vater in Sinne eines männlichen Beschützers gibt. Jesus wird wohl mal geboren worden sein, aber er ist einfach ein uneheliches Kind, und ganz bestimmt nicht Gottes Sohn, da es Gott eben ja nicht gibt.

Ich kann mir zwar vorstellen das es Dinge gibt die ich nicht sehen kann, aber nicht im Sinne eines Gottes dem ich REchenschaft schuldig sein solle. Der Mensch ist ein Vernunftwesen und soll selber für sich einstehen. Den Glauben an höhere Mächte finde ich jedoch einen schönen Glauben, den viele Menschen finden darin ihren Halt, und das ist besser als Verzweiflung und Schlechtigkeit.
« Letzte Änderung: 14.04.12, 15:29 von SwissBäuerin » Gespeichert
Kamuffel
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« Antwort #17 am: 14.04.12, 15:40 »

Liebe SwissBäuerin!

Da du ja scheinbar Bestens informiert bist durch "fanatische" Verwandte, etc. muss ich ja nicht weiter erklären. Du weißt ja alles.
Und richtig.
Irgendwann wird jeder Menschen selbst für sein verhalten einstehen müssen.

MFG Kamuffel (bin eine "die"  Tongue )

PS: Erretten kann kein Mensch dich.
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Du bist gemalt mit den Farben der Liebe.
Nicht auszumalen, wenn es dich nicht gäbe!

WWJD!?
amanda
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« Antwort #18 am: 14.04.12, 16:01 »

Irgendwann wird jeder Menschen selbst für sein verhalten einstehen müssen.

MFG Kamuffel (bin eine "die"  Tongue )

PS: Erretten kann kein Mensch dich.

soll das eine Drohung sein?Huh??
« Letzte Änderung: 14.04.12, 16:02 von amanda » Gespeichert
SwissBäuerin
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« Antwort #19 am: 14.04.12, 16:32 »

Liebe SwissBäuerin!

Da du ja scheinbar Bestens informiert bist durch "fanatische" Verwandte, etc. muss ich ja nicht weiter erklären. Du weißt ja alles.
Und richtig.
Irgendwann wird jeder Menschen selbst für sein verhalten einstehen müssen.

MFG Kamuffel (bin eine "die"  Tongue )

PS: Erretten kann kein Mensch dich.

Also früher, als ich ein Kind war, habe ich oft aus Trotz  Tongue. Aber ich nehme dir das nicht übel, liebe Kamuffel. Den du scheinst dich ja vollkommen machtlos zu fühlen. Dabei, schau, du darfst denken und glauben was du möchtest. Wir leben in einer freiheitlichen Gesellschaft. Jeder soll nach seiner Facon leben. Wir leben zum Glück nicht mehr im finsterne Mittelalter, finster war es vor allem wegen dem christlichen Glauben, bzw. der Rechte die die Kirche daraus für sich abgeleitet hatte. Du kannst mich also nicht mehr foltern und danach auf einem Scheiterhaufen verbrennen. Deshalb bleibt halt nur das  Zunge herausstrecken übrig. Du tust mir leid du bedauernswerter Mensch. Shocked

Apopos. Genau solche Verhaltensweisen sind es die mich immer weiter weg von der Kirche gebracht haben. Genau solche Drohungen sind es die mich sorgen, ekeln und abstossen. Den wen es Gott gibt, und wen es ein guter Gott ist, und vor allem wen es eine gute Sache ist, an ihn zu glauben. Warum haben es dann seine Anhänger so schwer und müssen drohen, morden, foltern. Etwas an der Sache ist faul und schlecht, und zu Gott kann ich diesebzüglich keine Aussage machen, aber zu solch verblendeten, blinden Anhänger wie du, die gleich Drohen müssen, machen mir Angst, was wäre wen du an die Macht kommen würdest, was würdest du dann machen. Gleich Taten folgen lassen.? Den gesehen hat ihn ja noch niemand. Und für so etwas bedrohst du eine Anders- und oder Ungläubige.
« Letzte Änderung: 14.04.12, 17:18 von SwissBäuerin » Gespeichert
Kamuffel
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« Antwort #20 am: 14.04.12, 19:52 »

Ich mag auch nicht mit Worten wild um mich schlagen, wenn ich doch eigentlich von einem liebenden Gott rede!  Sad
Zweifler und Kritiker gibt es in jeder Hinsicht, bei jedem Thema. Gab es immer schon und wird es immer geben.

Ich glaube nicht an Gott.
Ich weiß, dass es Ihn gibt.
Das ist der für mich bedeutende gelebte Unterschied.
(Ich spreche hier von mir!!!)

Der Eine mag dies als Meinung sehen, der Andere als Provokation, noch ein Anderer als Erkenntnis.
Es bleibt jedem selbst überlassen.

Mehr sagte ich nicht.

Einen gesegneten Abend euch allen!

MFG Kamuffel
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WWJD!?
SwissBäuerin
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« Antwort #21 am: 14.04.12, 21:00 »

ok, damit kann ich gut leben. Danke gleichfalls.
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Gelika
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edel sei der Mensch und milchreich die Kuh


« Antwort #22 am: 14.04.12, 22:31 »

Ach, ich weiß nicht, ob es Gott gibt...

Muss euch mal kurz was berichten, dass mich heute sehr bedrückt.
Ein Freund von mir war schlimm an Parkinson erkrankt.
Heute morgen rief mich sein Bruder an, und sagte dass er verstorben sei
Letzte Woche schon, und er war schon einige Zeit tot, als man ihn fand.

Dazu möchte ich euch folgendes erzählen :

Er hat sich am 08. März das letzte Mal bei mir gemeldet,und u.a. geschrieben "Mir geht es so lala .. "
Hab ihm auch am gleichen Abend noch zurück geschrieben, und versprochen, ihn in den nächsten Tagen anzurufen.
Ab da habe ich mich nur noch falsch verhalten.
Da ich im Moment sehr viel um die Ohren, und auch einige private Probleme habe, habe ich ihn NICHT angerufen.
In der nächsten Zeit habe ich ihm mehrmals eine Nachricht geschrieben, und auch einige SMS ... angerufen habe ich NICHT ... :-(
Hingefahren bin ich NICHT ...
Natürlich kann man sagen, ich war/ bin durch die momentane Situation und die Turbulenzen in meinem Leben überfordert.
Das würde es evtl. verständlich machen, dass ich mich nicht intensiv genug um ihn gekümmert habe.
Entschuldigen kann man es aber damit nicht.
Ich habe mich einfach nur sehr, sehr egoistisch verhalten ..
Er war so ein lieber und gütiger Mensch, und ich habe das Gefühl, ihn im Stich gelassen zu haben ..
Das kann ich mir nicht verzeihen ..

Und jetzt ??
Hat denn etwas Gott, die ganze Verantwortung ??
Und er hat ihn einsam sterben lassen ??
Weil es sein Wille war, den ich nur nicht verstehe ??
Ist es denn nicht so, dass ich da in der Verantwortung stand ?? ... und ihr einfach nicht nachgekommen bin ??

sorry .. jetzt zu sagen, es war Gottes Wille, das ist mir zu simpel ..
Warum hat er ihm überhaupt diese grausame Krankheit aufgebürdet ??
Er war 49 Jahre alt.. und ein wunderbarer einfühlsamer und tapferer Mann !!

Mag sein, ich hab dies Alles ein bisschen verwirbelt geschrieben !?
Aber so ähnlich fühl ich mich auch gerade ..




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Luetten
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« Antwort #23 am: 14.04.12, 23:07 »

Hallo Gelika,
schuld bist du schon mal gar nicht!!
Ich, für mich, sehe es so das Gott in von seiner Krankheit erlöst hat. Man hört oft das Sterbende allein sein möchten. Ich denke er hätte sich sonst noch einmal bei dir gemeldet.
Ich für mich habe meinen besten Freund gebeten, wenn es geht bei mir zu sein.
LG Lütten
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Man sollte nie mit vollem Mund über Bauern schimpfen!
Melitta
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« Antwort #24 am: 14.04.12, 23:25 »

Hallo,
Schuld ist etwas, was im Gesetz steht. In unserem guten, alten BGB. Schuld hat jemand, der etwas mit Vorsatz oder aus Fahrlässigkeit heraus begeht.
In der Bibel steht:Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein!"

Viele Grüße
Melitta
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Steinbock
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« Antwort #25 am: 15.04.12, 08:39 »

@ Gelika,

Du hast gut und klar verständlich geschrieben.
Schuld hast Du schon mal gar keine!
Er hätte auch die Möglichkeit gehabt, sich bei Dir zu melden, nicht wahr?
Oder ging das aufgrund seiner Erkrankung nicht mehr?
Warst Du seine wichtigste Bezugsperson?? Du schreibst zumindest von einem Bruder??
Sonst hatte er niemanden?? Hat er sich all die Jahre (wegen der schweren Krankheit) schon zurückgezogen??
An Parkinson selbst stirbt man eigentlich nicht, soweit ich weiß. Wie konnte er überhaupt noch allein leben,
wenn er so schwer krank war? Da müsste doch mindestens ein Pflegedienst "im Spiel" gewesen sein?

Du musst nicht mir (darfst aber) die Fragen beantworten. Vielleicht denkst Du drüber nach und kannst
Deine Schuldgefühle loslassen. Dass Du um ihn trauerst, ist nochmal was ganz anderes.

Liebe Grüße
Elisabeth
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Hopfi
Hallertau
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Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.


« Antwort #26 am: 15.04.12, 12:10 »

Ich glaube es geht um die Einzigartigkeit eines Jeden in der heutigen Zeit.
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Hallo und auf ein Wiederschreiben
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