Lieblingspflanzen, eine schwere Frage,
momentan freut mich die Passionsblume. Im Frühjahr sah es aus, als würde sie nicht mehr austreiben,irgendwann ein kümmerlicher Austrieb und jetzt ist sie wieder mehr als 1,5 m hoch, wächst und bekommt Blüten ohne Ende.
Jeden Tag gehen 5-6 Blüten auf und vorne an den Triebwachstumsspitzen schieben genauso viele Blüten wieder nach.
Scheinbar ist der radikale Rückschnitt im Herbst gar keine so schlechte Idee.
Ich merke, dass ich gar keine richtige Lieblingspflanze habe. Es freut mich, wenn meine Fürsorge, genug Wasser und das Quentchen Futter mit Wärme zusammen zu einer schönen Pflanze wird. Selbstverständlich ist das auch nicht,
manche sind ja richtige Primadonnen, die sich ganz schön bedienen lassen.
Irgendwie sinds doch Lebewesen mit ihren eigenen Vorstellungen. In ihnen scheint auch so was wie eine Seele zu wohnen und gesundes Wachstum und Blüten sind die Rückantwort.
Irgendwie scheints eine Verbindung zu Pflanzen zu geben, die auf einer anderen Ebene funktioniert, als zu den Tieren.
Ohne Pflanzen wäre das Leben ziemlich farblos und grau. Und wenn man weiterdenkt, verdanken wir ihnen eigentlich die wichtigsten Lebensgrundlagen, Sauerstoff und Nahrung.
Und wenn ich so betrachte, wie wir es den Pflanzen danken

herzliche pflanzenphilosophische Grüsse
maria