annelie
Bayern
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Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen
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« am: 05.08.11, 22:13 » |
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Gut Aiderbichl ist wieder in den Schlagzeilen und eilt *der Kuh, die ein Reh sein will* zu Hilfe: Yvonne
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Freundlich grüßt Annelie
Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. Sören Aabye Kierkegaard 1813 - 1855
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frankenpower41
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« Antwort #1 am: 06.08.11, 11:25 » |
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Hab ich heut in der Zeitung gelesen. naja, zu gut Aiderbichel kann man stehen wie man will. Ist vielleicht ein Zeichen der Zeit. Die nicht Landwirte sehen wohl inzwischen fast alle Tiere als "Kuscheltiere" an.
marianne
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martina
Südniedersachsen
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben
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« Antwort #2 am: 06.08.11, 12:15 » |
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Jepp, ich bin auch schon böse angegangen worden, weil ich in einem anderen Forum gesagt hab, an diese Kuh käme man wohl nur noch mit dem Betäubungsgewehr dran. Da hieß es dann, wir im Norden hätten ja komische Kühe, in Bayern wären schon über 1000 Kühe tagelang unterwegs gewesen und da hätte noch niemand ein Betäubungsgewehr gebraucht, die seien alle so wieder zahm geworden.
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.
Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage! Martina
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fanni
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« Antwort #3 am: 06.08.11, 13:56 » |
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Herzliche Grüße von Fanni
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frankenpower41
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« Antwort #4 am: 06.08.11, 15:20 » |
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Naja, ich denk nicht, dass die Kühe in Bayern anders sind, als in Norddeutschland. Göga erzählt immer, als es vor über 20 Jahren im Nachbarort gebrannt hat ist eine auch wochenlang durch die Gegend gestreift. Der durfte man aber nicht mehr zu nahe kommen. Die hat die Polizei ganz schön in Atem gehalten weil sie immer wieder auf die Bundesstrasse lief. Mit Betäubungsgewehr das seh ich auch skeptisch. Ich hab das schon ein paar mal aus der Ferne erlebt. So ganz ohne ist das auch nicht und es dauert ja auch eine ganze Weile bis die Tiere dann auch betäubt sind. Irgendwie möchte ich da schon Mäuschen sein, wenn die da alle stehen und einfangen wollen. Wenn ich denk, dass ich auch zur Seite renn wenn ich das Gefühl hab es wird heikel, dann möchte ich die "Laien" mal sehen.
marianne
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Mathilde
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« Antwort #5 am: 06.08.11, 16:47 » |
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Hallo,
also das mit dem betäuben geht ganz einfach. Wir haben mit dem Auto die Kuh in der Herde weiträumig aber zum schießen nah genug umfahren und dann gabs 3 Pfeile aus dem Blasrohr und nach 5 Minuten hat die sich hingelegt. Dann mit dem Treibwagen drüber fahren und Kuh und Gespann verlassen bis nach etwa 2 Stunden die Kuh wieder aufwacht. Dann die hochtragende Färse in den Stall bugsiert. Die kam aber nie mehr weiter raus wie auf die Hausweide wo man direkt in den Stall treiben konnte. Manche Sachen die auf Gut Aiderbichel vorkommen muss man nicht begreifen *kopfschüttel* LG Mathilde
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Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins
Marie von Ebner-Eschenbach
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SwissBäuerin
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« Antwort #6 am: 06.08.11, 16:50 » |
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Ich kann das nicht glauben.
Da stellt man doch einen mobilen Zaun und zusätzlich einige Panels auf und fängt die locker wieder ein. Ich bin sicher wir bt Bäuerinnnen würden das schaffen.
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Mathilde
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« Antwort #7 am: 06.08.11, 17:15 » |
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Hallo, dem kann ich getrost widerspechen. Es gibt Tiere die respektieren nichts wenn die mal von der Herde weg sollen. Die ging locker zwischen allem durch und dann renn mal auf 24 ha Wiese  (das soll aber die heraushängende Zunge beim rennen bedeuten) LG Mathilde
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Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins
Marie von Ebner-Eschenbach
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gammi
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« Antwort #8 am: 06.08.11, 17:32 » |
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Bei uns in der Nähe war auch mal so ein Fall, da konnten sie eine Kuh nicht mehr einfangen. Irgendwann hat sie sich einer Herde angeschlossen und dort ist sie auch immer noch.
Aber damals waren die Tiere auch ganz verängstigt wegen dem vielen Blaulicht und den vielen Leuten drumrum. Das denke ich ist bei der Kuh auch der Fall.....die fürchtet sich eigentlich vor den vielen Leuten.
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
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fanni
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« Antwort #9 am: 06.08.11, 21:02 » |
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Ich kann das nicht glauben.
Da stellt man doch einen mobilen Zaun und zusätzlich einige Panels auf und fängt die locker wieder ein. Ich bin sicher wir bt Bäuerinnnen würden das schaffen.
Vielleicht klappt da ja in der Schweiz mit engen Tälern  .............also bei uns gabs vor Jahren auch mal so einen gscheckerten Elch..........im Frühjahr ausgebüxt und den ganzen Sommer über Zäune gehüpft und viele viele Kinder gemacht. Manch Bauer wunderte sich im Herbst über seine tragenden Kalbinnen  ...........aber der wurde auch geschossen und gab eine gute Wurst. Das Aiderbichelgetue mag verstehen wer will, die Gruber zahlts schon mit ihren Faltenmillionen. Wahrscheinlich leben die Hunde der besagten Klientel auch vegetarisch.
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Herzliche Grüße von Fanni
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mogli
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« Antwort #10 am: 06.08.11, 22:44 » |
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Wir hatten ja vor 2/3 Jahren auch so ein Problem. In irgendeiner Box hab ich das damals erzählt.  Wir holten mit dem Viehanhänger eine ausstellungserprobte Kuh. Die führten wir dann in respektvoller Entfernung an der ausgeflippten Kalbin vorbei. Zuerst keine Reaktion. Plötzlich setzte sie sich in Bewegung und lief dann kilometerweit, wie an den Schwanz angebunden hinter der Leitkuh nach hause. Das war ein Bild für Götter! LG
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SwissBäuerin
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« Antwort #11 am: 07.08.11, 08:28 » |
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maggie
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Bäuerinnen - sind wie andere frauen
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« Antwort #12 am: 07.08.11, 14:21 » |
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Ich kann das nicht glauben.
Da stellt man doch einen mobilen Zaun und zusätzlich einige Panels auf und fängt die locker wieder ein. Ich bin sicher wir bt Bäuerinnnen würden das schaffen.
tut mir leid - das geht wirklich nicht so einfach - bei uns musste der ta auch mal mit dem blasrohr kommen, da eine fremde kuh an der weide zu unseren rindern war (dann noch in deutschland - wo wir da einige unserer rinder weideten) - zusammen mit deutschen kollegen haben wir versucht das tier einzufangen - keine chance !! - dann holten wir unsern ta - der kam mit dem blasrohr (wusste vorher gar nicht dass das bei uns auch gebraucht wurde, habe mal davon in einem kinderbuch gelesen - bei den indios in südamerika würde das benutzt !!) - zum glück hat der zoll nichts mitgekriegt, es war erst noch eine schweizer kuh, aus einem nachbardorf !! - die haben wir dann einfach so zurückgeholt
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liebi grüess und bis bald - ihr werdet mich so schnäll nöd wieder los
margrith us der schwiiz
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martina
Südniedersachsen
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben
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« Antwort #13 am: 07.08.11, 15:07 » |
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Wir hatten beides schon, ein Rind (extensive Mutterkuhhaltung) hat beim Verkauf wohl einen Knacks bekommen, jedenfalls war dieses Rind bei uns NICHT zahm zu bekommen, wir bekamen es mit 3/4Jahr geschenkt. Dieses Rind ist uns ein paar Mal abgehauen, durch 2fachen Elektrodraht + 4 fach Stacheldraht... Einmal haben wir es im Nachbarort mit einer anderen Kuhherde einfangen können, dort ging es mit den Milchkühen bis in den Stall. Dann war es mal für 2 Tage auswärts unterwegs, dort brauchten wir den Tierarzt mit Blasrohr und das war eine Aktion... das hat gestandene Bauern *ha, ich hab doch keine Angst vor so einem Wuz* schneller umgerannt, als die gucken konnten. Dieses Tier haben wir im Feld von einem Großwildjäger schießen lassen müssen, nachdem wir wirklich ALLES versucht haben, es irgendwie zahm zu bekommen. Das hat uns unsere eigenen Tiere komplett aufgemischt. Schade, eigentlich sollte es eine Mutterkuhherde mit aufbauen. Die hiesigen Jäger trauten sich jedenfalls nicht zu schießen und der Fachmann ist auch nicht näher als 100 m rangekommen.
Auch andere Rinder mussten wir auf der Sommerweide schon vom TA mit Betäubungsgewehr schießen lassen. Da geh ich aber auch Nr. sicher, denn 1 km von der Weide entfernt geht die ICE-Trasse Hannover-Würzburg.
Nur mit ein paar Gattern und ruhigen Bäuerinnen ist es leider nicht immer getan.
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.
Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage! Martina
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Beate Mahr
Untermain Ebene
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Ohne Frauenpower keine Bauernpower
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« Antwort #14 am: 07.08.11, 18:44 » |
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Hallo na dann lest mal ... Wildgewordene Kuh mit zehn Schüssen getötetDas Tier war am Mittwochabend durchs osthessische Steinau an der Straße gestreift und hatte eine Anwohnerin verletzt, die sie einfangen wollte. Außer Rand und Band beschädigte die Kuh auch ein Auto.Gruß Beate
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Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden
John F. Kennedy
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