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Autor Thema: Gretchenfrage: Was ist bäuerliche Landwirtschaft?  (Gelesen 16668 mal)
doretchen
Rheinland
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Beiträge: 395



« Antwort #330 am: 16.07.12, 19:58 »

Ich meinte genau die Gewinnermittlung, die du auch meinst. Die große Masse der Landwirte macht hier Buchführung. Ich war bis zu meiner Pensionierung in der Beratung tätig.
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es grüßt doretchen
Pierette
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Beiträge: 1283



« Antwort #331 am: 16.07.12, 21:42 »

Hallo agri,
doretchen sagte es bereits, die große Masse der Landwirte macht hier eine sehr differenzierte Buchführung, sowohl eine steuerliche als auch eine betriebswirtschaftliche Buchführung, die im AK ausgewertet wird, die steuerliche B. erfolgt in einzelnen Sitzungen, wobei die Qualität der Steuerberater leider sehr unterschiedlich ist.
Darum wissen wir alle auch, dass der ausgewiesene bwl - Gewinn längst nicht alles sagt. (Dass ich nun aber eine Rentabiltätsbetrachtung gemacht haben soll, ist mir nicht so ganz klar, vielleicht überinterpretierst Du da auch ein wenig, fände ich nämlich ziemlich oberflächlich).

Diese Auswertungen und Ergebnisse werden äußerst differenziert betrachtet.

Aber wie zuvor schon von Fachfrauen betont wurde, gestaltet sich jeder Betrieb anders und die Faktoren wirken sich unterschiedlich auf die Rendite aus.

Ich finde Euer Konzept sehr interessant - und wie ich ich sehe, kommt Ihr damit ja gut klar. Aber es ist halt nicht übertragbar auf andere Betriebe, das meinst Du doch nicht wirklich?!
Glaub mir, die anderen rechnen auch und suchen so ihren besten Weg.


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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen
(aus Afrika)
Stephanie
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Beiträge: 311



« Antwort #332 am: 17.07.12, 09:36 »

@ pirette
du schreibst es ist nicht übertragbar auf andere betriebe...


aber manchmal muß man es einfach wagen und ungewöhnliche wege zu gehen und ich denke auf einige betriebe ist es bestimmt übertragbar.
wir haben auch einen bewirtschaftungsvertrag für einen anderen landwirt...

ich will jetzt niemandem auf den fuß treten, aber ich denke es liegt auch viel an der region wo mal lebt und wie die dort denken.
ich komme aus dem süden und bin im norden schon über 20 jahre verheiratet. das ist schon ein unterschied....wenn ich von hier meinen freundinnen zuhause erzähle, die auch lw haben sind die entsetzt was hier so los ist und was auch wir machen. als ich hier herkam. dachte ich ich komm in eine andere welt...etwas crass ausgedrückt.... aber eine vorgängerin hat ja auch schon geschrieben wie das in süddeutschland ist...wie der hof aufgeteilt wird und hier bleibt der hof immer im ganzen und wird an ein kind vererbt. das ist schon eine andere grundvorraussetzung...und berge gibt es auch keine...
stephanie
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man kann nur leben, indem man oft genug nicht macht, was man gerade tun sollte.
gammi
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Beiträge: 3729


« Antwort #333 am: 17.07.12, 14:12 »

das ist schon eine andere grundvorraussetzung...und berge gibt es auch keine...
stephanie

Und das spielt eben oft auch eine Rolle. Die Lage.

Ich hab es auch schon oft gepostet....bei uns gibt es noch viele kleine Parzellen, da ist kein LU scharf drauf, dass er die bewirtschaften darf.

Das mit der Einstellung ist schon auch ein Argument. Nur ich finde es eben grad schön, dass die Arbeit so vielfältig ist und ich von allen Bereichen etwas habe.

Außerdem kommt es auch auf die "Vorlieben" von Bauer und Bäuerin an. Mein Mann würde sich nur mit Kühen nicht wohlfühlen er ist mit Leib und Seele Ackerbauer, bei mir grad andersrum. So ergänzen wir uns wieder. Wink
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
doretchen
Rheinland
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 395



« Antwort #334 am: 17.07.12, 16:39 »

Pierette, ich hatte agri gemeint, ohne direkte Ansprache.
Jede Region und jeder Betrieb ist anders.
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es grüßt doretchen
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