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Autor Thema: Friedwald  (Gelesen 6228 mal)
Danny
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Dem Vergangenen: Danke. Dem Kommenden: Ja!


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« Antwort #15 am: 26.11.06, 21:31 »

Ich würde auch liebend gern in einem Friedwald begraben werden, leider gibt es sowas nicht in unserer Nähe - zumindest nicht, dass ich wüsste. Und wenn man bedenkt, wie schwer sich unser Dorf mit "Innovationen" jeglicher Art tut, wird es wohl auch keinen geben, wenn es "soweit" ist. Wirklich schade.

LG
Danny
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Liebe Grüße
Danny

Auch an Tagen, da Regendunst den Berg verhüllt, bleibt er wunderschön.
martina
Südniedersachsen
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #16 am: 27.11.06, 07:43 »

Hallo Danny,

unser Friedhof ist ein kommunaler. Es laufen Anträge, doch auch auf den Dörfern jetzt Bereiche einzurichten, wo Urnen "unter dem grünen Rasen" beigesetzt werden können.

Das geht bislang nämlich nur auf dem Friedhof der Kernstadt.
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Nimm das Leben nicht so bierernst, Du kommst da eh nicht lebend raus.

Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
bauernhof
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« Antwort #17 am: 27.11.06, 09:36 »

Bei uns bieten die Bestattungsunternehmen auch Friedwald Beerdigungen an. Finde ich eine tolle Sache. Würde mir auch gefallen.
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Liebe Grüsse von der Höri
Walburga

 
passivM
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« Antwort #18 am: 27.11.06, 17:05 »

Ich weiß nicht, ob es bei uns in der Nähe so etwas gibt. (Aber da könnte man sich ja erkundigen.) Ich fände die Vorstellung, in einem Wald, unter alten Bäumen beigesetzt (eingeäschert) zu werden, viel symphatischer !   Bin ja eh mehr so ein Natur-Typ (aber kein sogenannter "Öko"  Wink - esse auch gerne mal was ungesundes, trinke Kaffee statt Grünem Tee, trage Jeans statt selbstgewebtem Rock... naja, ihr wisst, welches Klischeè ich meine...).
Bin auch gerne im Garten drausen. Da fühle ich mich daheim. Auf einem Friedhof, zw. den polierten Steinen und den kleinen "Terassen" davor, da fühle ich mich nicht wohl. ...und ich fühle mich auch nicht ungestört dort.

Aber meine Familie findet die Friedwald-Idee nicht so toll (stand mal im Hessenbauer, und da hatte ich mal kurz mit ihm drüber gesprochen), und unsere Tochter geht immer so gerne mit Oma zu Opas Grab. hm... da würde ich dann doch zugunsten der Hinterbliebenen Abstriche machen, denn die Toten wissen nichts mehr, ihre Gedanken sind tatsächlich vergangen... Ich hoffe nur, dass mein Gott sich irgendwann an mich erinnern wird, wenn sein Reich gekommen ist - wie im Himmel, so auch auf Erden, s. Vater Unser.   Übrigens: Seemannsgrab ist ja auch nicht gerade so "eng" wie ein Friedhof, aber DAS würde mir allerdings überhaupt nicht behagen. Komisch. - Aber irgendwie ist das  wohl eine reine "Gefühlssache", wo man sich hingezogen fühlt.
Das was Dany schreibt finde ich auch interessant. Da könnte ich mich irgenwann in der Urne in meinem Wildobstgarten beisetzen lassen. Das würde mir gut gefallen.  ...und die Familie hätte auch ihren speziellen Ort, "an dem sie trauern" kann, wenn ihr denn danach ist...

lieben Gruß
Anna
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Liebe Grüße
aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #19 am: 27.11.06, 19:19 »

Hallo Anna,
was hat den ein Naturtyp für ein Image Wink?
Bei uns gibt es schon sehr lange einen "Friedwald". Würde zu gerne einmal wenigstens in Fotos sehen, wie so eine Beerdigung ausgesehen hat und was alles ins Grab kam.
Bin heute um Dekogrün im Wald draussen gewesen, dort gibt es noch einige Gräber, die Bäume wachsen schon längst draus hervor und drüber.
Leben und Tod wirkt total verbunden und verwurzelt.
Die Gräber sind aber aus der Keltenzeit, Sterben war halt schon immer Teil des Lebens.
Mir sind auch die hochglanzpolierten Marmorsteine zu kalt und unpersönlich.
Auf unserem Friedhof wurde vor kurzem bei guten Bekannten ein neuer Stein aufgestellt, genau aus dem Material, aus dem hier bei uns die Häuser gebaut worden sind, ich war von den Socken. Man hatte das Gefühl, als würde der Stein und die kürzlich verstorbene Frau, die auch sehr naturverbunden und heimatliebend war- zusammengehören.
Es braucht einen Ort der Trauer, der eine braucht das Grab, der andere einen anderen Ort.
Ob ich in einem Friedwald beerdigt werden möchte, darüber habe ich noch nicht nachgedacht.
Wir waren neulich in Österreich, eine Kirche stand an einem Berg oben, der Blick auf die Salzburger Berge, die wunderschöne Landschaft und die schönen schmiedeisernen Kreuze auf dem Friedhof, das war eine sehr harmonische Einheit. Irgendwie hatte man das Gefühl, als würden sich die Seelen auf die Friedhofsmauern sitzen und einfach diese wunderschöne Harmonie von Zeit und Raum geniessen.
maria

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reserl
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« Antwort #20 am: 23.08.07, 22:21 »

*schubs*

Ganz in unserer Nähe wird derzeit ein Naturfriedhof geplant.
Ich kenne bisher keinen solchen Friedhof und bin auf die Akzeptanz gespannt.

Gibt es bei euch viele solcher Friedhöfe?
Mir scheint, es ist immer mehr im Kommen.
Im Internet habe ich gerade gelesen, dass hier in Niederbayern offenbar mehrere Anlagen geplant sind.
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lieben Gruß
Reserl



Wer sich heute freuen kann, der soll nicht bis morgen warten.
annama
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" Alles zu beleben ist der Zweck des Lebens "


« Antwort #21 am: 26.08.07, 20:40 »

Hallo Reserl @ all

schaut mal unter :

www.ruheforst-hunsrueck.de


Lb.Grüsse annama
« Letzte Änderung: 26.08.07, 20:42 von annama » Gespeichert

Gerade wenn eine Frau meint ihre Arbeit sei getan
wird sie Grossmutter

Liebe Grüsse annama
Margret
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Bäuerinnentreff-eine Bereicherung des Alltags !


« Antwort #22 am: 26.08.07, 21:42 »

Hallo Reserl,

habe gerade den Namen des Friedwaldes Schwaigern  ca.40 km nördlich von uns  eingegeben  und kam dabei auf die zentrale Adresse
www.friedwald.de
Fand ich ganz interessant.
Dieser Freidwald Schwaigern ist bzw. war schon recht umstritten.  Ihn gibts nun aber schon einige Jahre und ich denke,  die Leeute haben sich daran gewöhnt.

Margret
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Hopfi
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Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.


« Antwort #23 am: 02.05.11, 09:39 »

Es ist zwar kein Friedwald im eigentlichen Sinne.
Ich finde diesen Friedhof sehr  beeindruckend.
Er liegt im alten Dorfkern von Saal an der Donau (Nähe Regensburg).
Memento Mori
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Hallo und auf ein Wiederschreiben
Susanna
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« Antwort #24 am: 02.05.11, 11:50 »

Vor wenigen Wochen musste ich leider meinen Vater begraben, er wurde im Ruheforst beigesetzt.

Ich war danach mehrmals dort an der Grabstelle und habe mich intensiv umgeschaut.

Ich finde es gut, dass es den Ruheforst gibt. Man hat keine "Arbeit" mit Grabpflege, und allem drumherum.

Den Ruheforst umgibt eine feierliche und andächtige Aura, wie so viele Wälder. Ich fand es allerdings auch etwas unheimlich und gruselig, besonders so kurz bevor das Laub sich öffnete.

Es ist gut und sinnvoll, dass es diese Art der Bestattung gibt, vor allem die Möglichkeit der Einäscherung.

Für mich persönlich käme allerdings der Ruheforst nicht in Betracht.
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Viele Grüße
Susanna
Maja
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Ein Wunder in meinen Armen


« Antwort #25 am: 02.05.11, 14:28 »

Bei uns gibt es in der Umgebung zwei Friedwälder.
Es scheint für viele Menschen einfach eine Alternative zum normalen Begräbnis zu sein.
Meine Schwägerin hatte sich ihren Baum ausgesucht im verg. November bevor sie starb und ist da beigesetzt worden, drei Wochen später. Für mich war es schrecklich. Ein Hund wird besser begraben.
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maria02
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« Antwort #26 am: 02.05.11, 16:39 »

Bei uns gibt es in der Umgebung zwei Friedwälder.
Es scheint für viele Menschen einfach eine Alternative zum normalen Begräbnis zu sein.
Meine Schwägerin hatte sich ihren Baum ausgesucht im verg. November bevor sie starb und ist da beigesetzt worden, drei Wochen später. Für mich war es schrecklich. Ein Hund wird besser begraben.

 Man sagt, eine Gesellschaft erkennt man daran, wie sie mit ihren Toten umgeht, wie sie sie bestattet. ...


Maria
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Ingrid2
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« Antwort #27 am: 02.05.11, 16:46 »

 
Zitat

 Man sagt, eine Gesellschaft erkennt man daran, wie sie mit ihren Toten umgeht, wie sie sie bestattet. ...


Maria

Nun, es war wohl der Wunsch der Frau, so begraben zu werden, wieso soll man ihren Willen nicht respektieren?


edit: zitatfunktion repariert
« Letzte Änderung: 03.05.11, 12:26 von Freya » Gespeichert
maria02
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« Antwort #28 am: 02.05.11, 17:19 »

Hallo Ingrid,

du  hast schon recht, jeder wie er will!
Ich hab mich da auf das Posting von Maja bezogen
besonders auf dem einen Satz "Ein Hund wird besser begraben"

Nur ob man dann seinen Kindern dies auch später mal zumutet
sich in einen Familiengrab auf einen Friedhof bestatten u lassen
mit regelmäßiger Grabpflege und höheren laufenden kosten?!
Wenn man eine Urne auch so halb anonym und kostengünstig in einen
Friedwald verscharren kann?!
Ich bin mir sicher da wird wohl öfters die billigere und bequemere  als die tatsächlich gewünschte Variante gewählt werden.
Aber jeden dem was er sich wünscht!

nachdenkliche Grüße
Maria
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Lotta
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Cowboyerin :o)


« Antwort #29 am: 02.05.11, 18:26 »

Hmm...ich finde diese Urteilung über den Friedwald ziemlich schlimm... Cry
Für mich ist das die schönste Art, bestattet zu werden. Ich liebe den Wald, die Flora und Fauna und war ihm mein Leben lang sehr verbunden!
Dann zu lesen, das es sich um "verscharren" handelt oder schlechter wie ein Hund- das finde ich doch sehr anmassend und traurig.
Sollte nicht der Wunsch eines jeden einfach respektiert werden?
Ich finde es grausam, wenn die Familie einen Kredit für ein pompöses Begräbnis aufnehmen muss, ein toller Sarg, massig Blumen..WOFÜR?
Wichtig ist doch, in Erinnerung zu bleiben- und das bestimmt nicht, weil man ja einen ach so tollen Sarg hatte  Roll Eyes
Do wat de willst, de Lüt snackt doch....

Grussi Lotta
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Schimpfe nie mit vollem Mund über Bauern
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