reserl
Niederbayern
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« am: 30.04.11, 21:32 » |
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Im Bayerischen Bauernverband finden heuer im Herbst/Winter 2011/2012 die nächsten Wahlen auf Ortsverbands- und Kreisebene statt. Wer von Euch ist als Ortsbäuerin/Ortsobmann engagiert? Gibt es genügend Bewerber für diese Posten? Was kann der Ortsverband heute noch bewegen? Vielleicht mögt Ihr was dazu sagen. 
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lieben Gruß Reserl
Wer sich heute freuen kann, der soll nicht bis morgen warten.
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ursl
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Ich liebe dieses Forum!
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« Antwort #1 am: 02.05.11, 22:32 » |
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Das Amt einer Ortsbäuerin ist nicht zu unterschätzen . Was wäre ein Landrat ohne Bürgermeisterkollegen . Er kann nicht alles "sehen", .....vereinfacht ausgedrückt.
Die vielfältige Landfrauenarbeit im Kreisverband, an der Spitze die Kreisbäuerin und ihre Stellvertreterin , stützt sich auf das Engagement der Ortsbäuerinnen . Einige Ortsbäuerinnen sind sich sich manchmal ihrer Aufgabe nicht bewußt. Andere wiederum ,auf die kann man zählen , wie auf das Amen in der Kirche . Da bewegt sich was, in der Öffentlichkeitsarbeit/ Verbraucheraufklärung und im sozialen Bereich. Im Bereich der Weiterbildung meist über den Winter mit topaktuellen Themen und Kursen/Seminaren, die einen selber am Herzen liegen. Themen , die man zeitgemäß wichtig hält, selber anzustoßen und nicht zu warten bis es von "oben" kommt . All das kann schon eine Ortsbäuerin ins Rollen bringen . Zur Zeit der Gründung 1948 haben die Frauen es Erfolg angesehen , Landfrauenarbeit aufzubauen. Jetzt,weil es nur gilt weiterzumachen , wird es von einigen nicht geschätzt. Sich selber einbringen und etwas in die Hand nehmen. Geduld ,viel Reden , Denkanstöße und Überzeugungsarbeit zu leisten. Andere Meinungen zu aktzeptieren und auch Kritik als Herausforderung zu betrachten. Man muß sich vor Augen halten , daß wir als Interessengemeinschaft , als Verbündete , eine Stellung in der Gesellschaft einnehmen . Sollen wir die freiwillig aufgeben? Bei Verlust würde das erst in Bewußtsein rücken , .....aber dann wieder ins Leben rufen?
Brechen die Ortsbäuerinnen weg, ist es schwierig das bäuerliche Denken und Handeln auf Ortsebene zu erhalten . Die Kreisbäuerin muß sehr viel Kontakte in anderen Gesellschaftsschichten knüpfen, pflegen und aufrechterhalten.Sie muß sich für bäuerliche Berufskollegen einsetzen und zeigen wie wertvoll " Landwirtschaft vor Ort " ist, und vieles mehr . Die Arbeit auf Ortsebenen würde den Rahmen ihres zeitlichen Aufwands sprengen . Es würden sich wahrscheinlich auch nur noch wenige finden , die diesen Kraftakt stemmen könnte. Darum möchte ich ermuntern , sich zur Wahl zu stellen . Es erweitert auch den eigenen Horizont und man betrachtet manches aus einem weiteren Blickwinkel.
Ursl
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« Letzte Änderung: 02.05.11, 22:58 von ursl »
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Nanne
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« Antwort #2 am: 03.05.11, 11:48 » |
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Hallo Ursl, ich gebe dir in deinen Ausführungen recht, das ist auch mit ein Grund warum ich dieses Amt 15 Jahre gemacht habe. Nur möchte ich heuer aufhören, auch wenn sich vielleicht keine neue Ortsbäuerin mehr findet in unserem Dorf. Mir wird es zeitlich zuviel. Zu den Landfrauen hier im Ort zählten sich immer alle, auch die, die keine Bäuerin waren oder sind. Nur gehen mir mit der Zeit die Ideen aus und die Leute werden auch immer anspruchsvoller, die Alternativen werden auch immer mehr, die Teilnehmerzahlen an den Kursen/Vorträgen etc. nehmen ständig ab. Es stand allerdings auch nie der BBV im Vordergrund, es ist halt einfach die Landfrauengruppe. Es würd mich freuen, wenn sich wieder jemand finden würde, der diese Arbeit macht.
LG Nanne
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samira
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« Antwort #3 am: 31.07.11, 14:55 » |
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Neulich hat mich unsere momentane Ortsbäuerin gefragt ob ich ab Herbst ihr Amt übernehmen möchte, bisher bin ich seit 2 Wahlperioden ihre Stellvertreterin. Eigentlich war es schon immer mein Traum einmal Ortsbäuerin zu sein, bin mir aber jetzt doch nicht mehr so sicher ob ich es machen soll. Wie sind eure Erfahrungen mit diesem Ehrenamt?
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Liebe Grüße Samira
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reserl
Niederbayern
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« Antwort #4 am: 20.11.11, 19:38 » |
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Wurde bei Euch schon gewählt? Wir sind am Mittwoch dran.  Ich kandidiere in unserem Ortsverband nicht mehr als Ortsbäuerin. In der Vorbesprechung zur Wahl haben wir uns darauf verständigt, dass wir eine Fusion der drei Ortsverbände unserer Gemeinde anstreben. Dies wurde bereits mit dem Geschäftsführer des BBV so abgesprochen. Über eine solche Fusion muss dann vor der Wahl abgestimmt werden. In den Einladungen zur Wahl wurde das bereits angekündigt. Letzte Woche gab es in unserer Zeitung zwei Berichte über Zusammenlegungen von Ortsverbänden. Wie ist das bei Euch?
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lieben Gruß Reserl
Wer sich heute freuen kann, der soll nicht bis morgen warten.
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Munike
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« Antwort #5 am: 21.11.11, 07:36 » |
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Bei uns wurde im Oktober schon gewählt.
Ich war stellvertretender Ortsobmann, vor gut einem Jahr ist der erste Obmann gestorben. Ich bin nachgerückt und wurde nun zur "Ortsobmännin" gewählt.
Mit der Ortsbäurin habe ich ein gutes Verhältnis und wir sind zuversichtlich, die eine oder andere interessante Infoveranstaltung für beide Geschlechter zu organisieren. Heuer hatten wir z. B. einen Abend über Naturheilkunde am Nutztier, das Interesse war groß und wir planen für kommendes Jahr einen weiteren.
Frauenspezifische Themen wird es auch geben, die Vorstandschaft wird sich Anfang 2012 zusammensetzen und planen.
Viele Grüße, Munike
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Wer neue Wege scheut, muß alte Übel dulden...
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Nanne
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« Antwort #6 am: 21.11.11, 12:34 » |
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Hallo, bei uns waren bereits Ende Oktober Neuwahlen. Meine Stellvertreterin hat nun den Posten der Ortsbäuerin übernommen. Wir arbeiten schon seit einigen Jahren mit den benachbarten Ortsverbänden zusammen, d.h. wir tauschen unsere Termin untereinander aus und man fährt halt mal in den Nachbarort zu einem Vortrag o.ä. Hier in unserem Ort selbst hatten wir bisher kein Problem mit interessierten Frauen, d.h. eigentlich waren wir immer über 20 Frauen bei den Veranstaltungen. Das ist ganz gut, wenn ich so höre, wieviele noch in den anderen Orten hingehen.
LG Nanne
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fanni
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« Antwort #7 am: 21.11.11, 13:53 » |
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Bei uns wird es eine weibliche Ortsvertretung-BBV geben. Die Männer beissen aber aus, Obmann werden wir keinen zusammenbekommen............keiner mag, sind Nachwehen des Milchstreiks und außerdem haben wir hier in unserem Orstverband sehr viele aktive Mitglieder durch Austritt verloren. Fusionieren wollen sie aber auch nicht. Wird wohl so dahinschlingern die nächsten Jahre. naja 
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Herzliche Grüße von Fanni
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martina-s
Landkreis Weilheim Obb.
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Leben geht nur vorwärts;rückwärts aber verstehen!
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« Antwort #8 am: 21.11.11, 15:03 » |
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Bei uns ist morgen Abend Wahl. An mich wurde herangetragen, dass ich wieder 2. Ortsbäuerin mache. Ich war das schon einmal; vorletzte Wahlperiode. Erste würde/ könnte ich nie machen. Mein Mann gibt mir viel Rückendeckung bei Vereinsaktivitäten. Aber da voll wo mitmachen mit dem Hof im Hintergrund; dafür hätte er kein Verständnis. Er steht lieber im Hintergrund. Man wird sehen wie die Wahl entscheidet. Sollte sich jemand anders bereit erklären bin ich auch nicht böse. Manche Aktivitäten missfallen mir. So zusätzlich aufgezwungene Feste im Sommer - auf die könnte ich gut verzichten. Ich stehe auch nicht so ganz dahinter. Oft kreuzen sich auch Aktivitäten mit meiner sonstigen Freizeitgestaltung. Letztere müsste ich dann beschneiden. Für mich zählt aber immer was ich lieber mache. Wenn ich mich bereit erklärte, dann nur, damit unser Ortsverband erhalten wird und wir nicht mit der Hauptgemeinde fusionieren müssen. Ich will später nicht gesagt bekommen wir wären schuld gewesen, dass unser Ortsverband an uns scheiterte.
Das soll die Generation später entscheiden müssen. Die Aktivitäten selber kann man ja mit der Hauptgemeinde zusammen veranstalten.
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Liebe Grüße Martina
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K1
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« Antwort #9 am: 23.11.11, 22:39 » |
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Auch bei uns wurde kürzlich der Ortsvorstand also Ortsobmann und Ortsbäuerin mit Stellverteter gewählt. 3 x unter 30 Jahre Was will man mehr!!!!
l.g. Karin
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« Letzte Änderung: 23.11.11, 22:49 von K1 »
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sonnenblume
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« Antwort #10 am: 24.11.11, 18:27 » |
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Bei uns sind morgen wahlen. Ich hab schon zugesagt, mach wieder die 1. Aber eine Stellvertreterin finden ist bei uns schwer. Die jetzige ist das 34 Jahre davon 30 jahre 1.
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Wiese
Niederbayern
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« Antwort #11 am: 24.11.11, 19:53 » |
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Bei uns waren die Wahlen schon.
Die erste Ortsbäuerin ist gleich geblieben, nach langem Ringen konnte eine zweite gefunden werden.
Bei den Männer war es nicht anders, der erste ist gleich geblieben und für den zweiten haben sie auch einen Jungen gefunden.
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Wer sich heute freuen kann,soll nicht bis morgen warten. " Pestalozzi "
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martina-s
Landkreis Weilheim Obb.
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Leben geht nur vorwärts;rückwärts aber verstehen!
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« Antwort #12 am: 24.11.11, 22:50 » |
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Hallo, ich hab mein Amt als Stellvertreterin auch angenommen. Über den Wahlverlauf und über die den Diskussionsverlauf im Anschluss war ich nicht besonders glücklich... 
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Liebe Grüße Martina
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samira
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« Antwort #13 am: 14.12.11, 09:25 » |
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Ich bin nun seit gestern Ortsbäuerin, eine Stellvertreterin konnte leider nicht gefunden werden.  Wenn ich allerdings gewusst hätte was für ein eisiger Gegenwind mir entgegen weht hätte ich es nicht gemacht. Einige haben sofort gemeint die bisherige Ortsbäuerin sollte ihr Amt noch weitermachen, sie hat mich aber schon länger mal gefragt ob ich kein Interesse dran hätte es zu machen.
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Liebe Grüße Samira
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K1
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« Antwort #14 am: 14.12.11, 10:21 » |
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Ich bin nun seit gestern Ortsbäuerin, eine Stellvertreterin konnte leider nicht gefunden werden.  Wenn ich allerdings gewusst hätte was für ein eisiger Gegenwind mir entgegen weht hätte ich es nicht gemacht. Einige haben sofort gemeint die bisherige Ortsbäuerin sollte ihr Amt noch weitermachen, sie hat mich aber schon länger mal gefragt ob ich kein Interesse dran hätte es zu machen. Find ich echt schad, dass man den Leuten, die sich engagieren wollen dies auch noch negativ anrechnet. Ehrenamtliche Arbeit und sich einbringen wollen wird von manchen als postengeil gesehen.
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