Bäuerinnentreff - hier gehts zur Homepage!
News: www.baeuerinnentreff.de - die Seite für die Bäuerin im Netz!
 
*
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?
23.09.14, 22:21


Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge


« vorheriges nächstes »
Seiten: 1 [2] 3 4 5 ... 7 | Nach unten Drucken
Autor Thema: Gottesdienstbesuche an Ostern  (Gelesen 7252 mal)
Sonnenblume2
Bewohner
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1014



« Antwort #15 am: 28.04.11, 08:12 »

Seit ich letztes Jahr am Karfreitag in Linz war und gesehen habe, dass dort ja ganz normal gearbeitet wird, auch im privaten Bereich mit Schaufel und Bagger hantiert wird, bin ich ein wenig ins Überlegen gekommen. Sind die Österreicher lauter Kandidaten auf die Hölle, weil sie am Karfreitag ganz normal leben? 
Hallo Siegi,
wie Gundi schon geschrieben hat, bei uns in Österreich ist der Karfreitag kein Feiertag sondern ganz normaler Arbeitstag. Das einzige was bei uns in der Gegend unterlassen wird an diesem Tag sind "Erdarbeiten", also Arbeiten mit Bagger, lw. Feldarbeiten, Garten umgraben, ...
aber ob das auch die Leute beachten, die sowieso wenig bis garnix mit der Kirche zu tun haben wollen  Huh

Ich bin immer am Karsamstag zur Auferstehungsfeier und die dauert seine 2 Stunden, aber ohne diesen Gottesdienst ist es für mich kein richtiges Ostern, genauso währe es kein Weihnachten ohne Mitternachtsmette.
lg Sonnenblume
Gespeichert
geli.G
Landkreis BGL Obb.
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3157

Ich liebe dieses Forum


« Antwort #16 am: 28.04.11, 08:56 »


...ich dachte immer, in Österreich ist am Karfreitag die Kirche am Abend um 19 Uhr..... Huh 
Gespeichert

Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben.
Viele Grüße von Geli
Dorotee
Mitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 178


« Antwort #17 am: 28.04.11, 08:58 »

Hallo zusammen,

das mit dem Karfreitag  Roll Eyes , war in meiner Familie schon immer nur so ein halber Feiertag. Mein Opa hat immer gesagt, dass der Todestag von Jesus Christus niemals ein Feiertag sein darf, weil da der Sohn Gottes absichtlich von den Juden getötet/gekreuzigt wurde.

Fragt mal die "fortschrittliche Jugend" in den Städten Deutschlands, warum es überhaupt den Karfreitag gibt!
Die wissen ja zum Großteil nicht mal, was an Ostern wichtig ist.
Wenn da die ganzen christlichen Feiertage abgeschafft würden, dann ginge ein Aufschrei durch die Massen aber nicht wegen des Christenglaubens sondern wegen der entgangenen Freizeit.


Grüße von Dorotee
Gespeichert

herzliche Grüße von Dorotee
geli.G
Landkreis BGL Obb.
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3157

Ich liebe dieses Forum


« Antwort #18 am: 28.04.11, 09:08 »


das mit dem Karfreitag  Roll Eyes , war in meiner Familie schon immer nur so ein halber Feiertag. Mein Opa hat immer gesagt, dass der Todestag von Jesus Christus niemals ein Feiertag sein darf, weil da der Sohn Gottes absichtlich von den Juden getötet/gekreuzigt wurde.


...ist bei uns auch so.....nur um 15 Uhr geh ich in die Kirche, das ist anders als an einem Werktag....
Gespeichert

Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben.
Viele Grüße von Geli
Sonnenblume2
Bewohner
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1014



« Antwort #19 am: 28.04.11, 09:12 »

...ich dachte immer, in Österreich ist am Karfreitag die Kirche am Abend um 19 Uhr..... Huh 
ist auch so! man kann am Karfreitag auch den ganzen Tag über Anbetung halten, wer Zeit hat.
Aber wie gesagt, es ist halt bei uns kein Feiertag.
Gespeichert
Mucki
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3411


Leben und leben lassen


« Antwort #20 am: 28.04.11, 09:35 »

hallo,
in unserm Dorf arbeitne am karfreitag alle bauen,den es ist Mometan hopfen zeit ,und da sind Polen da die wollen arbeiten und ned Feiertage amchen,auch Oster sonntag und Montag wir bei den Hopfenbauern gearbeitet,bei manchen erst nach dem Gottesdinst .
Die zwei Milchbauern die wir noch sind arbeiten am Krafreitag auch, Ostern haben wir allerdings nix getan.

LG Mucki
« Letzte Änderung: 28.04.11, 10:45 von Mucki » Gespeichert

Am Ende des Tunnels ist immer Licht!
martina-s
Landkreis Weilheim Obb.
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4661


Es lebt sich leichter mit der Wahrheit :)


WWW
« Antwort #21 am: 28.04.11, 10:28 »

Hallo,
bei uns wurde am Karfreitag früher immer Klauenpflege gemacht im großen Stil. Erst als ich hier auf den Hof kam, sind wir dann um 15 Uhr in die Karfreitagslitanei gegangen. Opa rollte zwar mit den Augen. Aber er hat es akzeptiert.
Klauenpflege fand trotzdem, bzw. bis halb drei statt.
Feiertag ist das bei uns auch heute noch keiner. Klauenpflege machen wir inzwischen im frühen Frühjahr und im September. Aber dazu kommt jemand aus dem Saarland mit Spezialstand.
Wir machen halt dann am Karfreitag Dinge, die nicht so lärmintensiv sind. Also auf dem Feld würde man nix erledigen und mit der Motorsäge auch nicht arbeiten.
Seit ich die Karwoche immer wegfahre, haben sie daheim ohnehin zu tun, meine Arbeitskraft auszugleichen und den Tag über zu sehen, dass sie mit den normalen Arbeiten fertig werden.

Was den Firmunterricht betrifft, ist es bei uns auch so, dass sich die Jugendlichen für die Firmung im Pfarramt bewerben müssen. Ist also nicht so, dass ihnen das aufs Auge gedrückt wird. Das muss man schon selber wollen.
Ich finde es auch schade, dass die Firmbewerber nimmer so gefordert sind. Sie machen zwar schon Projekte. Es finden sich auch die ein, die auf andere Schulen (Gymmi und Realschule) abgewandert sind und so nimmer den Kontakt so zur übrigen Dorfjugend haben. Aber hinterher geht wieder alles seine Wege. Bleiben tun nur die Bodenständigen deren Eltern auch aktiv mitarbeiten in der Pfarrei. Und selbst von diesen Eltern findet man nur wenig Jugendliche in der Kirche oder bei Aktivitäten. Die feste Gruppe der Ministranten bleibt halt. Das war es dann. Cry

Ich schaffe es im Übrigen auch nicht, meine Buben dazu zu bewegen, dass sie regelmäßig die Gottesdienste besuchen. Selbst Weihnachten und Ostern ist es ihnen nicht wert. Nur gut, dass jeder eine Aufgabe in Vereinen hat. So stehen sie dann wenigstens als Fahnenträger o. ä. bei gewissen Festen oder Beerdigungen in der Kirche.
Das liegt aber vielleicht auch daran, dass wir keine so intensive Dorfgemeinschaft haben und meine SM eine evangelische Großmutter hatte. Da wurde so der sonntägliche Kirchgang nie so gepflegt. Zudem sind wir Filialgemeinde in der nicht so viele Gottesdienste stattfinden. Statt sich ins Auto zu setzen überlegt man sich dann gleich mal daheim zu bleiben weil die Arbeit ja auch ansteht und es oft auch nicht erlaubt ohne groß Vorausarbeit zu leisten, pünktilich zum Gottesdienst zu kommen.

Ansonsten finde ich die Gottesdienste für mich schon sehr notwendig. Ich hab da manchmal direkt Sehnsucht danach. Das, obwohl ich in meiner Jugend sicher jeden Tag zur hl. Messe war. Man möchte meinen, ich hätte mein Soll schon erfüllt Grin

Und - Ihr könnt mich nun auslachen - auch das Rosenkranzgebet schätze ich für mich privat sehr. Ich beginne keine weite Reise ohne dieses Gebet. Warum kann ich so gar nicht sagen. Ich hatte auch schon Zeiten, wo ich damit gar nix anfangen konnte und mein Beten, das ich trotz dem Gefühl der Sinnlosigkeit fortgeführt hatte schwer hinterfragt habe. Aber anscheinend ist das der Lohn der Ausdauer, dass ich mich nun eher darin getragen fühle und fast so was wie eine Unterstützung in allen Lebenslagen darin erfahre.
Ich denke, es ist schon was, das man selber nicht steuern kann. Ich bin auch froh, dass ich in der katholischen Kirche groß geworden bin. Ich brauche das Drumherum.

Für alle, denen die Gottesdienst zu lange dauern oder es eben nüchterer wollen, die haben ja die Möglichkeit bei den evangelischen Mitchristen einzusteigen.

Jene, denen die katholischen Feierlichkeiten zu kurz sind, die müssen dann zu den griech. Orthodoxen  Grin Man kann sich ja in jede Richtung orientieren ohne in unserer Zeit angefeindet zu werden.
Gespeichert

Liebe Grüße
Martina
Islandskuh
Weilheim in Oberbayern
Bewohner
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 349


Tu`e Gutes und rede nicht drüber.


« Antwort #22 am: 28.04.11, 10:44 »

Hi!
Also ich war nur zur Osternacht in Weilheim bei den Evangelischen.
Das war echt schön 2 Stunden mit einem schönen Anspiel und hinterher mit Osterfrühstück.
Und dannach habe ich mich in die österliche Stadt am Morgen auf gemacht und einfach mal die Ruhe genossen.
Gruß
Gespeichert

Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel, man weiß nie was man bekommt !
Klecksi
Bewohner
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 787


Sehnsucht ist die Suche nach Nähe in der Ferne


« Antwort #23 am: 28.04.11, 10:50 »

ich zur zeit sehr selten zur kirche weil mir einfach die zeit  fehlt ...ausrede ? !!! vieleicht auch  die ganzen umstände  geben mir hald auch nicht den aufschwung   ... in der osternacht war ich aber  die zwei std gingen auch reletiv schnell rum ;-) aber was mich stört ist bei normalen gottesdiensten der ewig gleiche aufbau ....langweilige kirchenlieder  ich mag da gar nicht mitsingen    die  gehen mir einfach auf die nerven krieg da das unangenehme kribbeln und würd am liebsten aufstehen und gehen  kann mich da nicht mal mehr auf den text konzentrieren ...  es gibt doch soviel  rytmische oder morderne lieder  notfalls auch mal von der cd was spricht denn dagegen ...ab und zu schau ich mir im tv einen gottesdienst an die wechseln doch auch ab  ist zumindest meine meinung...in altötting in der bauernwahlfahrt war der gesang meines erachtens auch einschläfernd  aaaaaaaaber da hat die predigt  alles wettgemacht ..http://www.haberfeld.tv/html/wallfahrt_2011.html      .wenn priester so predigen wird ihnen auch zugehört und man kann einen kurzen mitreißenden gottesdienst mehr abgewinnen als einem langen  wo man mit dem schlaf kämpfen muß
find hald wenn alles lockerer wäre würden auch die jungen wieder  öfter zur kirche gehen   nachdenkliche grüße hanni
Gespeichert

Grias aus Niederbayern
Daggl
Obb.
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1423


Ich liebe dieses Forum!


« Antwort #24 am: 28.04.11, 19:22 »

Am Gründonnerstag war ich in der Nachbargemeinde (gehört auch zu unserer Pfarreiengemeinschaft), weil bei uns erst um 20.30 gewesen ist - da war ich im Bett. 19 Uhr war zwar auch ein Hetzerei, aber besser als so spät. karfreitag um 15 Uhr, hat 1,5 Studnen gedauert, hab ich nicht lang gefunden, ausser daß wir dann so spät im Stall angefangen haben. Am Ostersonntag würde ich so gern in die Osternacht gehen, abe da muss ich Kühe melken und wenn dsa Milchauto in der früh um 3 kommt, kann ich nicht mal vorher melken (hab ich schon gemacht), also war ich im Osteramt, war auch sehr schön.

Nachdem eh nur so 10 - 20 % in die Kirche gehen, kann ich mir nur schwer vorstellen, daß die Anwesenden nur auf Druck hingehen. Mir selber gibt die Messe sehr viel, mir geht was ab wenn ich nicht dort war und ich weiß nicht, wie ich ohne Kommunion die Woche durchstehen würde.
Die Kirchenbesucher sind nicht "bessere" Menschen (manche mögen das vielleicht von sich denken) aber genausowenig sind es nur "Scheinheilige"(wie machen Nicht Kirchenbesucher denken). Die meisten  sind eine Gemeinschaft mit dem Ziel zu Gott, in der ich mich wohlfühle. Freilich gibt es da welche, die mir unsympathisch sind (wo gibts das nicht) aber auch solche, die ich sehr gern hab. Der Weg ist nicht immer leicht, oft verrennt man, oder genauer gesagt ich, mich, komme in eine Sackgasse, aber das schöne bei Gott ist, ich kann immer weider neu anfangen. Es gibt bei den Pfarrern super Prediger, wo mich die Predigt weiterbringt  und unbegabte, bie denen man nahcher genau weiß, aus wievielen Scheiben die Kirchenfenster bestehen. Wir haben das Glück, daß in unserer Pfarreingemeinschaft gute Prediger sind.
Strichlisten zur Firmung seh ich mit etwas gemischten Gefühlen. Einerseites sind Sakramente keine Belohnung für heiligenmäßiges Leben (wer scahfft das denn schon?), sondern eine Hilfe auf dem Weg dorthin, aber wenn man nicht das allergringste Interesse zeigt (und der Besuch der Messe gehört einfach dazu), was will man denn da überhaupt?
Gespeichert

Viele Grüße, Dagmar
geli.G
Landkreis BGL Obb.
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3157

Ich liebe dieses Forum


« Antwort #25 am: 28.04.11, 19:29 »

Nachdem eh nur so 10 - 20 % in die Kirche gehen, kann ich mir nur schwer vorstellen, daß die Anwesenden nur auf Druck hingehen. Mir selber gibt die Messe sehr viel, mir geht was ab wenn ich nicht dort war und ich weiß nicht, wie ich ohne Kommunion die Woche durchstehen würde.
Die Kirchenbesucher sind nicht "bessere" Menschen (manche mögen das vielleicht von sich denken) aber genausowenig sind es nur "Scheinheilige"(wie machen Nicht Kirchenbesucher denken). Die meisten  sind eine Gemeinschaft mit dem Ziel zu Gott, in der ich mich wohlfühle. Freilich gibt es da welche, die mir unsympathisch sind (wo gibts das nicht) aber auch solche, die ich sehr gern hab. Der Weg ist nicht immer leicht, oft verrennt man, oder genauer gesagt ich, mich, komme in eine Sackgasse, aber das schöne bei Gott ist, ich kann immer weider neu anfangen. Es gibt bei den Pfarrern super Prediger, wo mich die Predigt weiterbringt  und unbegabte, bie denen man nahcher genau weiß, aus wievielen Scheiben die Kirchenfenster bestehen. Wir haben das Glück, daß in unserer Pfarreingemeinschaft gute Prediger sind.
Strichlisten zur Firmung seh ich mit etwas gemischten Gefühlen. Einerseites sind Sakramente keine Belohnung für heiligenmäßiges Leben (wer scahfft das denn schon?), sondern eine Hilfe auf dem Weg dorthin, aber wenn man nicht das allergringste Interesse zeigt (und der Besuch der Messe gehört einfach dazu), was will man denn da überhaupt?

Danke Dagmar, das sind auch meine Gedanken
Gespeichert

Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben.
Viele Grüße von Geli
SiegiKam
Bewohner
*
Offline

Beiträge: 1151


Bayern


« Antwort #26 am: 28.04.11, 23:53 »

Das seh ich anders. Niemand wird dazu gezwungen, sich firmen zu lassen. Wenn ich mich aber anmelde, dann gehört es auch dazu sich mal in der Kirche sehen zu lassen. Der Firmunterricht in der katholischen Kirche ist doch eh lächerlich.....wenn ich mir da die evangelischen anschau.....1 1/2 Jahre jede Woche Konfirmandenunterricht......finde ich echt gut !

Wenn meine Kinder im Fußballverein sind, müssen sie jede Woche 2x zum Training kommen. Wer das nicht will, der spielt am WE nicht mit (außer er wird ganz dringend gebraucht  Grin) Ganz einfach.... Wink

Hallo Geli,
also Fußballspielen mit Glaube zu vergleichen finde ich ziemlich gewagt. Ich würde im Gegenteil alle Leistungsforderungen in Zusammenhang mit dem Glauben abschaffen. Religionsunterricht ja, aber ohne Noten. Gottesdienstbesuch zu erzwingen führt meines Erachtens fast zwangsweise zu einer Trotzhaltung danach. Ja, es ist auch viel Bequemlichkeit dabei, wenn junge Leute nicht zur Kirche gehen, aber auch Skepsis der Institution Kirche gegenüber. Mehr Offenheit, Ehrlichkeit und Diskussionsbereitschaft der Kirche würde die jungen Leute eher in die Gottesdienste ziehen.

Wegen der Vorbereitung der Firmlinge - da muss man auch berücksichtigen im Vergleich zu den Konfirmanten, dass die Firmlinge ja schon einmal eine ziemliche Vorbereitung als Kommunionkinder hatten. Die Firmlinge erklären sich als junge Erwachsene (na ja, sehr jung) bereit zur Kirche zu gehören. Das muss für mich nicht den regelmäßigen Gottesdienstbesuch einschließen. Gut, gar nicht hinzugehen ist auch nicht in Ordnung, aber Stempel zu verteilen, das zeigt doch, dass die Kirche selbst die Firmlinge nicht für voll nimmt. Was passiert, wenn einer sich firmen lässt, der Glaube ok findet aber die Institution Kirche fragwürdig? Zischt es, wenn er das Kreuz auf die Stirn bekommt? Die Kirche soll froh sein um die jungen Leute, sie hat es meistenteils eh nur noch der Tradition zu verdanken, dass sie zur Firmung kommen. " Lasset die Kinder zu mir kommen", das kenne ich, aber nicht "dann gebe ich ihnen einen Stempel dafür".

Schöne Grüße, Siegi
Gespeichert

Leben und leben lassen
fanni
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4497



« Antwort #27 am: 29.04.11, 09:48 »

Hallo Siegi..........meine Gedanken zu dem Thema sind aber auch in Richtung von Geli.

Ich sags schon mal knallig......die Firmung ist eine freie Entscheidung der Jugendlichen und wenn schon Firmung dann gehört die "Hardware" sprich Gottesdienstbesuche und Beschäftigung mit dem Thema auch dazu unhd nicht nur die "Software" sprich Geschenke und einen schönen Tag inklusive tolles Outfit. Sie könnten sich auch woanders engagieren,sich umtaufen lassen usw.......wenn es ihnen in einer bestimmten Kirche nicht passt. Es ist nirgends ein Zwang vorhanden.

Meine Erfahrung nach langen Jahren der Mitarbeit in der kath. Pfarrei ist auch, dass weniger die Kinder die Schwierigkeiten mit der Institution Kirche haben, denn die Eltern, die das schon fast gebetsmühlenartig vor sich hertragen und selber nicht weitergekomen sind in Sachen Glauben. Wie gesagt meine Erfahrung und meine Meinung -  muß keiner übernehmen.
Gespeichert

Herzliche Grüße von Fanni
SiegiKam
Bewohner
*
Offline

Beiträge: 1151


Bayern


« Antwort #28 am: 29.04.11, 14:00 »

Hallo Fanni,

mag schon sein, dass Kinder Vorurteile ihrer Eltern übernehmen. Andererseits - oft tun sie doch genau das Gegenteil von dem, was die Eltern vorbeten  Sad.

Ich finds ja auch nicht gut, wenn ein Christ keine Ahnung hat, wann man aufsteht oder sitzt im Gottesdienst, wie die geläufigen Gebeten gehen usw., kurz Gottesdienstbesuch sollte durchaus mit drin sein. Doch nach wie vor bin ich der Überzeugung, dass dieser Gottesdienstbesuch kein MUSS sein darf und Zwang und Kontrolle eher schädlich als nützlich ist.

Bei einer Diskussion mit meinen Söhnen über den Glauben habe ich gefragt, was sie denn getan haben, als ihr Vater auf Leben und Tod im OP lag. Beide haben gesagt, dass sie gebetet haben, das gibt mir Hoffnung.

Ich befürchte halt, dass Kinder, die so halb und halb mit der Kirche stehen und dann nicht zur Firmung gehen, dadurch dann den ersten offiziellen Schritt aus der Kirche gemacht haben. Darum halte ich es für besser Kinder zu firmen, die nicht so ganz auf der Kirchenschiene sind, als das ganz zu lassen. Sie sind grade in einem Alter, wo sie ganz andere Sorgen und Interessen haben. Doch wenn mal eigene Kinder ins Spiel kommen, ein junger Mann im Kreißsaal gebangt und evtl. auch gebetet hat, dann schauts oft anders aus. So haben sie immer die Möglichkeit wieder ganz zur Kirche zurückzukehren, auch als Firm- oder Taufpaten. Und nein, ich finde Kirche ist kein Ort für sinnlose Zeremonien, Heirats- und Taufshows.

Schöne Grüße, Siegi
Gespeichert

Leben und leben lassen
Mucki
Vereinsmitglied
*
Offline

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3411


Leben und leben lassen


« Antwort #29 am: 29.04.11, 15:07 »

Hallo Fanni,

mag schon sein, dass Kinder Vorurteile ihrer Eltern übernehmen. Andererseits - oft tun sie doch genau das Gegenteil von dem, was die Eltern vorbeten  Sad.




Hallo ,

nun ja anscheinend ist bei uns immer alles die ausnahme,meine Kinder ahebn alle ministriert obwohl ich nicht zur kirche geh zumindest nicht wen ich nicht muß.
Nach dem ministrieren aht der kirchenbsuch nachgelassen,ich denke aber des kommt wieder.
Ich zweinge meien kidner nicht zur kirche den es sollte freiwillig geschen.
Ich weis allerdings das meien kinder betten und an Gott glauben,und das sie breit sind zu helfenwen irgend wo not am mann ist.
Vielcht kann man christsein auch ohne Kirche gehn leben.

LG Mucki
Gespeichert

Am Ende des Tunnels ist immer Licht!
Seiten: 1 [2] 3 4 5 ... 7 | Nach oben Drucken 
« vorheriges nächstes »
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.19 | SMF © 2006-2007, Simple Machines
Dilber MC Theme by HarzeM
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Homepage - Tractorpulling - Pferdeforum
Infothek - Branchenbuch - Gesetze/Verordnungen - Pachtspiegel
nach oben