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19.06.13, 18:38


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Autor Thema: Finanzielle Notlagen auf LW-Betrieben -oder: wenn die Schulden immer mehr werden  (Gelesen 4600 mal)
Mirjam
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« Antwort #30 am: 17.11.06, 08:49 »

Hallo,

ich bin derzeit viel auf Autobahnen unterwegs und höre: Bayern 2. Mal mehr als nur Radio und Gewinnspiele.

Auch in der vergangenen Woche war es ein "Gewinn": Gehört ein Bericht zu finanziellen Notlagen - mit einem Extrabericht von landwirtschaftlichen Betrieben. Hr. Kroder - den ja schon einige von der JHV letzten Jahres kennen und Hr. Pfr. Diener beschrieben sehr detailiert mit allen Konsequenzen, wie so etwas geschehen kann und:

Wie die landw. Familienberatung helfen kann, wenn es nicht gar zu spät ist: Gibt es eine Reihe von Möglichkeiten und gerade in solch emotional-belasteten Situationen ist ein neutraler Fachmann von aussen oftmals in der Lage, Lösungen zu finden und den Weg in eine neue Richtung aufzumachen.

Hierzu habe ich auf den Seiten der landw. Familienberatungen auch folgende Tipps, Hinweise und Checks gefunden:

http://www.eo-bamberg.de/eob/dcms/sites/lfb/leben_meistern/Finanzielles/index.html

Die wirtschaftliche Situation viele landw. Betriebe wird immer schwieriger. Das Einkommen der Familie reicht oft nicht mehr aus. Es entstehen Liquiditätsengpässe und Kredite müssen aufgenommen werden. Oft gestaltet es sich als schwierig, sich aus diesem Sog der geringen Einkünfte zu befreien.

Wir möchten Ihnen unter dieser Rubrik hilfreiche Handreichungen und Information geben, damit sie finanzielle Ressourcen erschließen können und für die Zukunft handlungsfähig bleiben.


Deutlich wird: Je eher eine finanzielle enge Lage erkannt wird - je größer ist der Handlungsspielraum für die Beratung.

Vielleicht mal zum Hineinschauen, Tipps zum Umgang mit Banken und vielen Dingen, die damit zu tun haben.


viele Grüsse

Mirjam
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Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
ME 75 - Driver
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« Antwort #31 am: 17.11.06, 09:05 »

Moin,

betriebliche Entscheidungen und Buchführung sind bei mir allein meine Angelegenheit. Meine Frau hilft draußen etwas mit (Kälber füttern, Kartoffeln sortieren), ansonsten hat sie ihren Finanzbereich fürn Haushalt und ihre recht umfangreichen privaten Finanzangelegenheiten, wo ich mich auch nicht einmische, das betriebliche regel ich. Da fehlen einfach auch die sachlichen Zusammenhänge und organisatorischer Plan.
Ich glaube nicht, dass es grundsätzliche besser läuft, nur weil die Frau bei Buchführung macht.

Und im übrigen bin ich für alle betrieblichen Dinge hauptverantwortlich, deshalb entscheide ich auch so, wie ich allein es für richtig halte. In der ersten Zeit meiner Betreibsleitertätigkeit hatte ich auch meine Vater mal um ne Empfehlung gefragt, aber das war auch nciht wirklich sinnvoll, da waren verschieden Ansichten, gab blöde Kommentare, muss ich nicht haben. Ich soll dafür gerade stehen, dann entscheide ich auch selbst. Fertig. Manchmal frag ich meine Frau mal nach ner Meinung, aber das wars dann auch.

Gruß

ME 75 - Driver


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Mirjam
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« Antwort #32 am: 17.11.06, 09:19 »

Hallo,

muss/hat sie bei den ggf. Krediten/Bankkonten/Verträgen/Einkommenssteuererklärung mit unterschrieben?

Gruß Mirjam
« Letzte Änderung: 17.11.06, 09:35 von Mirjam » Gespeichert

Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #33 am: 17.11.06, 09:46 »

Hallo ME Driver 75,
so sind die Meinungen total verschieden.
Ich habe meinen Beruf aufgegeben und mich für die Tätigkeit in der Landwirtschaft entschieden, somit möchte ich nicht nur mitarbeiten, sondern auch mitentscheiden, egal ob es sich um finanzielle Belange oder um betriebliche Entwicklungsmögichkeiten geht.
In meinen Händen liegt das finanzielle Mangement, wir diskutieren über den Einkauf von Betriebsmitteln genauso, wie auch im Haus gemeinsam entschieden wird, ob neue Möbel oder sonstiges.
Da ich vieles anders sehe als mein Mann - kommen Kompromisse heraus und damit kann ich auch dann gut leben.
Ich habe nicht das Gefühl, dass mein Mann die gesamte Entscheidungsbefugnis alleine tragen möchte, er hat inzwischen mit ziemlicher Sicherheit erkannt, dass die weibliche Sicht genauso wichtig ist, als die Männliche.
herzliche Grüsse
maria
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Sonnenblume2
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« Antwort #34 am: 17.11.06, 11:37 »

Ich soll dafür gerade stehen, dann entscheide ich auch selbst. Fertig. Manchmal frag ich meine Frau mal nach ner Meinung, aber das wars dann auch.

Annahme:
wenn die Schuldenfalle doch zuschnappt, stehst du dann auch ALLEINE gerade? oder steht im schlimsten Fall dann auch deine Frau und Kinder ohne einem Dach übern Kopf da?
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ME 75 - Driver
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« Antwort #35 am: 17.11.06, 12:26 »

Hallo !

Mitgefangen - mitgehangen, das ist wohl im Prinzip so. Meine Frau ist nun aber auch finanziell unabhängig und es besteht auch Gütertrennung. Und betrieblich habe nur ich den Überblick, es ist einfach so bei uns.

Es ist mir natürlich klar, dass es bei vielen Betrieben so läuft, dass sie Frau die Buchführung erledigt und da auch top drinsteckt. Wie Nicole es auch schon sehr treffend formuliert hat.

Grüße,
ME 75
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Mirjam
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« Antwort #36 am: 17.11.06, 14:00 »

Hallo ME 75,

ich habe überhaupt kein Problem mit deiner Einstellung, solange alle Dinge sich nicht nur als "Risikomaterial" in deinem (in der Landwirtschaft häufig unfallgefährdetem) Kopf befinden, also sich noch euer Steuerberater gut ausskennt oder alles weitere gut nachlesbar dokumentiert ist. Alles weitere bzgl. Verantwortungsabgabe an dich - ist Sache deiner Frau.

Gruß Mirjam
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Der Kopf ist rund - damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können!
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #37 am: 17.11.06, 15:52 »

Hallo ME 75,
gehört jetzt nicht zu diesem Thema,
aber wir funktioniert diese Aufteilung in der Praxis bei euch?
Wie kann deine Frau im Falle, dass du krankheits- oder unfallbedingt für längere Zeit ausfällst, den Betrieb managen?
Als vor mehreren Jahren mein Mann mitten unter den grössten Arbeitsspitzen wegen einer schweren Krankheit für längere Zeit ausfiel, da war ich sehr froh, dass ich mich im Betrieb relativ gut auskannte.
Herzl. Grüsse
maria
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Erika
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« Antwort #38 am: 17.11.06, 16:20 »

Zu diesem Thema haben wir gestern über einen Arbeitskreis eine interessante Internetadresse bekommen, eine landwirtschaftliche Unternehmensberatung in NRW:

http://www.lub-nrw.de/
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