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Autor Thema: Konventionell- o. Bioprodukte  (Gelesen 2128 mal)
Swisslady
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Beiträge: 866



« Antwort #30 am: 22.02.11, 12:06 »

@ Gammi wegen dem Einsatz von Antibiotika, wir Bio`s haben eine doppelt solange Absetzfrist, da überlegt man es sich doch nocheinmal mehr ob es nun wirklich nötig ist oder nicht.
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Tschüss zäme u äs Grüessli  Susanna

Gib jedem Tag die Chance der schönste deines Lebens zu werden.
gatterl
Obb.
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Beiträge: 1659



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« Antwort #31 am: 22.02.11, 12:13 »

Ich diskutiere auch nicht mehr...mit solchen Leuten schon garnicht.
Denn ich kann von der ANDEREN, der konventionellen Hackerei auf Biobauern berichten.
Eine Bekannte fragte mich mal, warum Bioprodukte denn so teuer sein müssten. Eigentlich müssten sie ja billiger sein...man würde schließlich die hohen Kosten für Medikamente und Spritzmittel sparen.

Andererseits kenn ich fanatische Bios, die - wie auch fanatische Tierschützer- so auf ihre Mitmenschen losgehen, dass es nicht mehr feierlich und geradezu unwürdig ist.
Da fragt man sich, ob man da dazu gehören möchte.

Was soll man da ( als Biobäuerin ) noch sagen....
Laßt einfach allen ihre Illusionen und Argumente. Und habt Ihr Eure ... Shocked, jedenfalls in der Freizeit. Es ist schade, mit solchen Leuten die Zeit zu verschwenden.
« Letzte Änderung: 22.02.11, 12:15 von gatterl » Gespeichert

Bis bald
Barbara

Die Stimmen der andern aufmerksam hören,
sie in dir nachklingen lassen, um anschliessend zu handeln.
Nach der deinen.

r.b
Romy
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Beiträge: 2823



« Antwort #32 am: 22.02.11, 13:09 »



(Wen's interessiert. Meine ganz persönliche Konsum-Einstellung: Gerne bio, aber lieber regional).


Da bist du voll und ganz im Trend.

Ich glaub man muss auch wissen wie und wieso Bio überhaupt entstanden ist.
Vor dem Krieg gab es ja weder Bio noch Konventionell, Landwirtschaft war schlicht und einfach Landwirtschaft. Die Hungersnot war während und nach dem Krieg sehr gross. Was der Krieg selber nicht vernichtete, dem machten Pilze, Käfer etc. den Garaus. Nach dem Krieg war die Lebensmittelversorgung allerhöchste Priorität. Es wurde geforscht wie verrückt. Spritzmittel wurden hergestellt, Dünger produziert. Wir dürfen nicht vergessen, dass all die Chemie uns letzthin aus der Hungersnot gerettet hat.
Fast aus allen Bewegungen ensteht eine Gegenbewegung. Vielen war die Chemie unheimlich, sie hatten das Gefühl - mit der Natur hat dies nicht mehr zu tun. Eine solche Gegenbewegung ist für mich schon fast logisch.
Als sich dann Bio immer grösser entwickelte und auch immer mehr Anhänger fand - entstand wiederum eine Gegenbewegung die Konventionelle Landwirtschaft.

Wenn wir nur Bio machen würden - hätten wir sicher bald zu wenig Lebensmittel. Bio kann einfach nicht den ganzen Markt abdecken, das ist nicht möglich. Ich sehe dies an unseren Blaudisteln. Wenn es im Frühling lange feucht ist, kann es sein, dass wir keine einzige Blume ernten. Den verschiedenen Pilzen würden wir nicht Herr. Dann gibt es bei uns im Betriebszweig Blaudisteln in der Buchhaltung eine Nullrunde. Genau so kann es bei den Lebensmittel gehen.

Der Markt hat mit Konventionell und Bio jetzt eine gesunde Ausgeglichenheit. So wie es jetzt ist, ist es für mich super!
« Letzte Änderung: 22.02.11, 13:11 von Romy » Gespeichert

en hübsche tag
Romy

Wenn du nur zwei Möglichkeiten hast, wähle die dritte
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