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Autor Thema: Kommen wir an den Discountern vorbei...?  (Gelesen 3205 mal)
erika2
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« Antwort #45 am: 04.03.11, 14:11 »


Was hat das ganze jetzt noch mit dem Thema zu tun?
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„Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.“

Sören Aabye Kierkegaard
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Beiträge: 1167



« Antwort #46 am: 04.03.11, 14:30 »

Was hat das ganze jetzt noch mit dem Thema zu tun?


frag ich mich auch

nachdenkliche grüsse Wink
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Streite dich nie mit einem Idioten, er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich mit Erfahrung. (Bob Smith, 1962
Pierette
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« Antwort #47 am: 04.03.11, 14:45 »


Hallo Erika, hier ist das Thema:
ich finde Deine Erklärung etwas zu einfach, dass es die Verbraucher selber schuld waren, die diese Entwicklung verursacht haben, da gehört schon noch etwas mehr zu. Schließlich müssen die Leute billiges Essen kaufen können, damit genug Geld für Industrieprodukte übrig ist.
Da sollten wir ProduzenInnen uns auch angesprochen fühlen, wir haben ja schließlich jahrzehntelang das Spielchen der Billigheimer mitgespielt und heute ist der Schweine-Hühnerbereich schon mehr oder weniger fest in der Hand von , ich sage es jetzt pauschal, Investoren. Übersetzt heißt das auch, der Landwirt kann die Investitionen, die für die aktuelle Produktion nötig ist, doch gar nicht mehr alleine stemmen, sprich er hat sie nicht erwirtschaftet und "entwickelt" sich in äußerst ungesunden Schritten.

Und dann noch etwas zum OT: ich gehöre seit letztem Oktober auch zur 55+ und möchte mal behaupten, dass diese Altersgruppe noch locker 10-12 Jahre arbeiten wird, dazu gehört vor allem Mobilität und Selbstständigkeit. Da braucht es weder Bastelstündchen noch Seniorenschwimmen.

Wenn ich aber an meine Eltern denke, die Ü 80, die noch einigermaßen auf ihren Beinen sind, gerne noch selber ihr Leben bestreiten und nicht die üppigen Renten beziehen, werden sich nicht jede Dienstleistung erlauben (können). Und solange sie für sich selber sorgen können, bleiben sie auch fit, Selbstbestimmung solange es geht, finde ich.
Außerdem ist natürlich der ländliche Raum etwas anders strukturiert als das städtische Bereich. Aber viele Ältere verlassen auch ihr Häuschen oder ihre Wohnung im Grünen und ziehen zunehmend ins städt. Umfeld, um sich ihre Selbstständigkeit zu erhalten.

naja irgenjemand muss ja immer schuld sein - oder!!...........dein Posting ärgert mich............freu mich schon drauf, was geschrieben wird, wenn Ernst Gysi und Co mal  dran  sind.
Also fanni, erstmal ist doch Dein Baron dran....! Ehrlich, dein posting ärgert mich auch.
Im Ernst, ich hätte jetzt die Frage an clara gestellt, wie meinst Du das? (Aha, ich lese gerade eine einleuchtende Antwort von clara).
Ansonsten stimme ich ihr zu, indem ich sage, das Rindfleisch oder die Milch, die unsere Betriebe verläßt, ist von astreiner Qualität, Was dann daraus gemacht wird, ist doch ein ganz anderes Thema.

Zitat
Deswegen sind die Läden ja auch schlau, wenn die Umstände schon dumm sind.   Grin

Und wenn manche Antworten nicht so dumm sind, wären die Diskussion erheblich schlauer,   Cheesy Cheesy Cheesy
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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen
(aus Afrika)
Mucki
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Leben und leben lassen


« Antwort #48 am: 04.03.11, 15:35 »

hallo,

Kommen wir an den Discountern vorbei...?

nein wie soll das noch gehn,sie sind zuweit verbreitet und in viel regionen mangelt es an keleien geschäfeten grad auch Bäckerrein und Metzger.
Also werden wir die Discounter behalten müßen.


LG Mucki
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Am Ende des Tunnels ist immer Licht!
fanni
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« Antwort #49 am: 04.03.11, 16:10 »

@ Clara..............o.k. hab ich überreagiert...bin ja lernfähig und mit deiner Antwort zufrieden

@ Pierette. Der Baron ist erstens net meiner und war zweitens net gefragt genausowenig wie meine Aufzählung. So und nun gehen wir ins närrische Wochenende
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Herzliche Grüße von Fanni
gammi
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« Antwort #50 am: 04.03.11, 17:36 »

hallo,

Kommen wir an den Discountern vorbei...?

nein wie soll das noch gehn,sie sind zuweit verbreitet und in viel regionen mangelt es an keleien geschäfeten grad auch Bäckerrein und Metzger.
Also werden wir die Discounter behalten müßen.


und wir brauchen die Discounter, die die großem Mengen vermarkten. Ich war grad beim Bäcker und beim Metzger. Klar wir essen zuviel Grin. Aber wenn ich alles dort kaufen würde, dann würde mein Geld nicht den ganzen Monat reichen. Grin

Ich glaube nicht, dass wir immer an der Qualität mängeln sollen. Ich finde an den Discountern nur schade, dass sie die Nahrungsmittel zu Dumping-Preisen verkaufen. Ein paar cent mehr würde niemanden weh tun und dem Erzeuger doch nützen.
Ich bekomm nämlich für meine Schweine gleich viel - egal ob sie im Schlachthof dann der kleine Metzger holt oder ob sie für den Discounter verarbeitet werden.

Wenn ich bei uns in der Stadt und im Umland  nochmals alle Metzgereien durchgehe, dann sind die meisten nur Filialbetriebe einer großen Metzgerei (-Kette). Und genauso ist es bei den Bäckereien. Und vorhin war noch vom Innenstadtsterben die Rede. Bei uns besteht die Innenstadt fast nur noch aus Metzgerei und Bäckereien. Die sind sogar noch sehr stark vertreten. Also notfalls können die alten Leute sich von Wurst und Brot ernähren Wink

Was mir immer gut gefällt ist, wenn in einem Supermarkt im Eingangsbereich eine Metzgerei und eine Bäckerei anzufinden sind.
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #51 am: 04.03.11, 18:56 »

Hallo Pierette,
als ich 1o Jahre alt war- und das ist inzwischen schon ein ganzes Weilchen her- war der erste Discounter eine echte Sensation. Damals fuhr alles scharenweise in diesen Einkaufstempel.
Wie wird sich die Einkauferei entwickeln? In Richtung -food inch- oder in den eingepflanzten Chip- der nur noch eine begrenzte Lebensmittelauswahl erlaubt?
Dass die künftige Rentnergeneration bestimmt viel länger arbeiten und viel weniger Rente haben wird- davon gehe ich auch aus.
Mir schiebt sich dann immer das Bild von einem Fernsehbeitrag über die Insel Hokaido ins Hirn-
die 96 jährige macht den Gemüsegarten und erzeugt auch für andere, die 98 steht an der Kasse im Laden und die 100 jährige macht noch ihren Haushalt selbst.
So gesehen wird es wohl kein Fehler sein, sich möglichst viele Fertigkeiten anzueignen, um so selbstständig wie möglich leben zu können.
Ob wir an den Discountern vorbei kommen- das muss wohl jeder für sich entscheiden.
Ich bin froh um den Bäcker, der mir das Brot und die Semmeln liefert, um den Getränkefahrer, der uns versorgt, um die Direktvermarkter, die mit viel Herzblut bei der Sache sind und um meine Nahversorgung.
Mir ist heute beim Einkaufen eine der Landzeitschriften in den Einkaufswagen hineingesprungen-
die Beschreibung eines ganz besonderen Apfels und ein Artikel über Portulak fand ich sehr interessant-
es gibt scheinbar zur Discounterkultur eine Gegenbewegung.
Ein paar Quadratmeter Fläche zum Garteln zu haben- gar keine so schlechte Sache.
Herzl. Grüsse
maria


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