Pierette
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« Antwort #30 am: 23.06.11, 12:23 » |
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Ich habe mich nicht inhaltlich geäußert, sondern die offene Schleichwerbung kritisiert.
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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen (aus Afrika)
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AnniH
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« Antwort #31 am: 23.06.11, 13:29 » |
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Pierette, mit deiner Feststellung in 45 Minuten Sendezeit ein so brisantes Thema aufzuarbeiten nicht gehen kann geb ich dir recht. Vom Inhalt der Sendung kann ich nur sagen, warum soll ein Vertreter von Wiesenhof wenn er angegriffen wird sich nicht verteidigen dürfen...... Zum Anderen diese zwei Bauvorhaben sind in unseren Landkreis, zu der Situation kann ich nur sagen, das Landratsamt hat in beiden Fällen grünes Licht gegeben, ein Landratsamt das meiner Meinung sich hier überhaupt keine Ausnahmefälle leisten kann ...... Die Gegner der Bauvorhaben sind nicht die Nachbarn die immer schon Nachbarn waren.... und ich werde mich jetzt hüten darüber noch mehr in einen öffentlichen Forum zu schreiben... obwohl ich platzen könnte.... Wir sind drei km von einen Stall entfernt und wir befürchten gar nichts was uns schaden könnte, nur der Hass von einer Minderheit und die Scheinheiligkeit wie einige Gegner argumentieren kann Angst machen.
Grüße Anni
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Pierette
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« Antwort #32 am: 23.06.11, 14:28 » |
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Hallo Anni, was Du sagst, mag alles richtig sein, aber genau dazu wollte ich mich auch nicht äußern. Schließlich kenne ich die Situation nicht. Aber wer solche Extreme in einer öffentlichen Veranstaltung aufeinander losläßt, bezweckt halt auch was, nämlich Aufmerksamkeit und zwar klar auf Kosten der Sachlichkeit.
Ich erinner mich an einen Fall im TV, da mussten die Moderatorin gehen, weil sie dummerweise einen Firmennamen genannt hat. Und hier darf ein Vertreter eines Unternehmens seine Produkte anpreisen, ich finde, das geht einfach nicht.
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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen (aus Afrika)
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Pierette
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« Antwort #34 am: 23.06.11, 22:43 » |
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Hallo Jochen, wenn diese Sendung dazu da ist, das sich irgendwer "verteidigen" kann, dann sollte sie doch anders betitelt werden. Da gibt es ja genug Möglichkeiten und ich hätte meine Zeit damit nicht verplempert..
Ich habe ausdrücklich gesagt, dass mich sämtliche Beiträge der Sendung nicht interessieren, da ich über diese Angelegenheit nicht urteilen kann und weil sie allesamt wenig zur Aufklärung einer Außenstehenden beigetragen haben.
Ich habe lediglich meinen Eindruck geäußert, dass ich es nicht richtig finde, durchgängig Firmennamen zu nennen und diese zu repräsentieren.
Deshalb ist Deine Polemik wieder einmal absolut überflüssig.
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« Letzte Änderung: 23.06.11, 22:48 von Pierette »
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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen (aus Afrika)
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Jochen
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« Antwort #35 am: 23.06.11, 23:29 » |
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Hallo Jochen, wenn diese Sendung dazu da ist, das sich irgendwer "verteidigen" kann, dann sollte sie doch anders betitelt werden. Da gibt es ja genug Möglichkeiten und ich hätte meine Zeit damit nicht verplempert..
Wie furchtbar.. da konnte sich jemand verteidigen... anstatt dass die einen der üblichen Vollangriffe gestartet haben. Ja.. das war sicher ungewohnt. Nicht nur für Dich. Auch für mich. Ich hatte beim öffentlich rechtlichen schon die Hoffnung aufgegeben, dass sich jemand verteidigen darf. Normalerweise dürfen da nur die gegner ihre parolen bringen.. sachlichkeit und ausgewogenheit sind selten. Aber für mich wars keine verplemperte Zeit. Ganz im Gegenteil eine positive Ausnahme gegenüber dem, was einem sonst so vorgesetzt wird. Ja.. ich kann Dich ja verstehen. Dass es Dir nicht gefallen hat... Da macht man Sternfahrten um gegen die bösen "Massentierhalter" zu demonstrieren, hat die ganze Medien und die Hälfte der Politiker hinter sich.. und dann erdreistet sich der BR.. ausgerechnet der BR aus dem AbL - Hochburg -Land.. eine Sendung zu bringen, in der die bösen Massentierhalter auch zu Wort kommen dürfen. Ein schwerer Rückschlag für die AbL-Propaganda gegen die eigenen Kollegen. Hätten die jetzt statt "Wiesenhof" lieber "Vetreter eines Geflügelverarbeiters" sagen sollen? Spätestens der vegane Dummlaller hätte dann auch den Namen gesagt. Dich kotzt die Anwesenheit und die gezeigte argumentative Souveränität an.. nicht die Namensnennung.
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« Letzte Änderung: 23.06.11, 23:37 von Jochen »
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annelie
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Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen
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« Antwort #36 am: 24.06.11, 08:35 » |
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Göga hat die Sendung auch angeschaut und war positiv überrascht. Das Wiesenhof erwähnt wurde hat ihn nicht gestört. Er meinte es wäre sachlich gewesen, ich kanns nicht beurteilen, da ich es nicht gesehen habe, irgendwo sind wir ja alle subjektiv in unserer Meinung auch Göga! 
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Freundlich grüßt Annelie
Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. Sören Aabye Kierkegaard 1813 - 1855
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz
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« Antwort #37 am: 24.06.11, 09:23 » |
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Mein Mann und ich haben nur einen Teil davon gesehen, ich hab nicht kapiert, um was wurde dort eigentlich diskutiert? Veganer, glückliche Hühner, Wiesenhof und Landwirte, die Hähnchenmastställe bauen? Wieso musste sich Wiesenhof verteidigen, wenn vor Ort ein Hähnchenmaststall gebaut wird?
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Pierette
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« Antwort #38 am: 24.06.11, 10:16 » |
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So habe ich das auch gesehen, maria.
Der "Herr Veganer", wie der Moderator ihn auch nannte, hatte überhaupt keinen guten Auftritt, fand ich, da war die "Verteidigung" des W-Doktors völlig überflüssig. Ein Extremist (der "Herr Veganer") halt, warum und wozu wurde er dann eingeladen? Diese Sendungen sind ja nun mal alles andere als spontan.
Ich bleibe dabei, sachliche Aufklärung ist etwas anderes, das Thema Bau des Hähnchenmaststalles in der Hallertau war doch nur ein Aufhänger und es hat einen schlechten Beigeschmack, wenn dort Unternehmensvertreter ihre Produkte anpreisen dürfen - es ist ja nun mal nicht klar geworden, ob und inwieweit Wiesenhof sonst in diesen Stallbau involviert sein könnte oder ist.
Argumente, egal ob pro oder contra sind doch unter gegangen.
Jochen, Du stehst zwar auf der anderen Seite, aber auf derselben Stufe wie so ein "Dummlaller".
Weder mit Dir noch mit o.g. Fundamentalisten wird es jemals Lösungen und Entwicklungen geben, an denen Du im Prinzip auch überhaupt nicht interessiert bist.
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Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen (aus Afrika)
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Jochen
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« Antwort #39 am: 24.06.11, 10:42 » |
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Hocken halt alle in einem Boot.. Geflügelerzeuger und Verarbeiter. Wenn sich der Bauernverband (wieder einmal) ganz aus der Diskussion rausgehalten hat, dann lag das vielleicht auch daran, dass dort nicht soviel fachliches Wissen vorhanden ist, wie bei dem Wiesenhof-Tierarzt. In dessen Ausführungen konnte ich auch keine spezifische Werbung für "Seinen" Konzern entdecken. Er verteidigte die Geflügelhaltung allgemein. Von seinen Argumenten profitierte auch die Frau Huber (hieß doch so?), welche mit ihrer Biolegehennenaufzucht bestimmt nichts mit Wiesnhof zu tun hat. Zumindest wurde jetzt hoffentlich manchen klar, dass BIO kein Garant gegen Angriffe ist. Man wird solange in Ruhe gelassen, solange man sich an der Hetze gegen Konvis beteiligt. Vielleicht sollten die Bios ihre Allianzen mal überdenken? Falsche Freunde sind schlimmer als ein fairer Wettbwerb unter Kollegen. Auch HIER ist nicht nur die "böse" Schlachterei (NICHT Wiesenhof) betroffen, sondern zig daranhängende landwirtschaftliche Existenzen: http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-NABU-klagt-gegen-Gefluegelschlachthof-in-Wietze-397602.html
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Pierette
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« Antwort #40 am: 24.06.11, 12:21 » |
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Hocken halt alle in einem Boot.. Geflügelerzeuger und Verarbeiter. Wenn sich der Bauernverband (wieder einmal) ganz aus der Diskussion rausgehalten hat, dann lag das vielleicht auch daran, dass dort nicht soviel fachliches Wissen vorhanden ist, wie bei dem Wiesenhof-Tierarzt. In dessen Ausführungen konnte ich auch keine spezifische Werbung für "Seinen" Konzern entdecken. Er verteidigte die Geflügelhaltung allgemein. Von seinen Argumenten profitierte auch die Frau Huber (hieß doch so?), welche mit ihrer Biolegehennenaufzucht bestimmt nichts mit Wiesnhof zu tun hat. Zumindest wurde jetzt hoffentlich manchen klar, dass BIO kein Garant gegen Angriffe ist. Man wird solange in Ruhe gelassen, solange man sich an der Hetze gegen Konvis beteiligt. Vielleicht sollten die Bios ihre Allianzen mal überdenken? Falsche Freunde sind schlimmer als ein fairer Wettbwerb unter Kollegen. Auch HIER ist nicht nur die "böse" Schlachterei (NICHT Wiesenhof) betroffen, sondern zig daranhängende landwirtschaftliche Existenzen: http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-NABU-klagt-gegen-Gefluegelschlachthof-in-Wietze-397602.htmlWir hocken insofern alle im selben Boot, weil wir als Nahrungsmittelproduzenten eine Riesenverantwortung haben (wie der letzte "Skandal" gezeigt hat) und ein hohes Risiko tragen, wieder einmal deutlich gemacht hat, egal welche Produktionsrichtung gemeint ist. Jeder Unternehmer läßt sich sein Risiko bezahlen, sein Kapital verzinsen. Daran hakt es aber leider bei den "Urproduzenten". Kann sein, dass sich BV-Vetreter aus der Diskussion rausgehalten hat, sicher auch weil das Fachwissen woanders gelagert ist, aber er hat mitentschieden. Der Herr Stock, nach eigenen Angaben LW-Meister, seit 8 Jahren hauptberuflich im BBV tätig, hat als Mitglied des Gemeindesrates für den Stallbau gestimmt. Das ist Realpolitik und da wird so schnell kein "Herr Veganer" hinkommen. Aber eins ist auch klar, wer sich für den Weg entscheidet, in großen Einheiten zu produzieren, dem bläst zunehmend der Wind ins Gesicht. Und zwar aus verschiedenen Richtungen. Ich würde nicht den Weg gehen, den der Landwirt in der Sendung eingeschlagen hat, da er für mich keine finanzielle, ökologische und tiergerechte Perspektive darstellt, dieses ist aber einzig und allein meine Entscheidung und diese zu vertreten steht mir zu. Ohne vernünftigte Allianzen wird es kein Vorankommen geben, das steht fest.
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mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz
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« Antwort #41 am: 24.06.11, 12:56 » |
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Hallo Pierette, sind 40.000 Hähnchen gross oder klein, mir fehlt auch das Fachwissen. Ich hab den Anfang nicht gesehen, vermute, dass die Hähnchenmast in Zusammenhang mit einer Biogasanalge steht. Wenn ich richtig vermute, dann schlägt der Betrieb damit einige Klappen, die Wärmenutzung der Anlage für die Hähnchen, die gute Verwertung des wertvollen Mistes und bestimmt noch ein paar anddere Synergieeffekte. Ausserdem scheint Geflügelfleisch hoch im Trend zu sein. Aus dieser Sicht eine nachvollziehbare Entscheidung. Aber die Frage, wie unser Essen der Zukunft aussehen soll, wer hat hier das Recht, darüber zu entscheiden? Die Wissenschaft, der Geldbeutel, die Konzerne, die Medien usw?          ? Hier scheint sich der Weg zwischen Wunsch und Wirklichkeit sehr weit auseinander zu teilen. herzl. Grüsse maria
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Lexie
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« Antwort #42 am: 24.06.11, 14:28 » |
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es ist doch mittlerweile egal, was wir Landwirte produzieren, hautsache viel und billig. ich finds traurig, dass wir bald alle uns ein 2. Standbein suchen sollen, immer noch größer werden müssen bzw. sollen, um einigermaßen überleben zukönnen. 40.000 Hähnchen, 150 Kühe usw.. Ja, wen verhalten wir denn alles? Da muss ich nur die letzte Milchpur lesen, siehe LKV-Beitrag. Unserem System gib ich keine 3 Jahre mehr, dann kippt´s gewaltig aus den Schuhen. Jeder von uns arbeitet, wir bekommen von sovielen, die keine Ahnung haben von LW, immer wieder neue Ratschläge neue Versuchsergebnisse usw., bloß tauschen mit uns will von denen keiner, dann heißt´s nur, geh na du in deinen Stall.
Das gleiche im Radio heut, ich kann´s nicht mehr hören: BRÜCKENTAG Ja sind wir denn die Deppen der Nation.
Billig Essen - aber keinen Stall und Landwirt in der Nähe keinen Atomstrom - aber keine Biogasanlage, kein Windrad in der Nachbarschaft Klimaveränderung - von den CO² - Kühen (dass aber jedes Jahr zigMillionen um den Globus fliegen, das erwähnt niemand) oh.... da läuft ganz schön was verkehrt bei uns zur Zeit.
LG Lexie
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apis
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« Antwort #43 am: 24.06.11, 15:20 » |
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Hallo Lexie,
ich kann dir nur zustimmen. Unsere Mitbürger denken wir verdienen uns dumm und dämlich.
Die Landberatung Niedersachsen hat 2008 mit einem Gewinn von 0,09 € pro Hähnchen in einer 40.000 Anlage gerechnet. Sinkt die Tierzahl wird der Gewinn durch höhere Stückkosten pro Tier sehr viel niedriger. Der Verbraucher glaubt das der Landwirt an einem Hähnchen 1 € verdient.
Welcher Käufer im Supermarkt weiß wie hoch die Gestehungskosten der Milch sind?
Und wer ahnt das die Mehrzahl der Eier für die Verarbeitung in der Lebensmittelindustrie aus dem Ostblock und aus China, Indien und anderen asiatischen Ländern kommt?
Wir Landwirte müssen die Gewinne an unseren Produkten öffentlicher machen.........
VG apis
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Clara
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Nichts-was sich zu haben lohnt-ist leicht zu haben
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« Antwort #44 am: 24.06.11, 15:56 » |
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Hallo in die Runde, bevor wir hier jaulen und klagen und mit dem Finger auf die "bösen Verbraucher/Kunden" zeigen... Lasst uns doch mal drüber nachdenken, welche Themenkreise hier wie besprochen werden... und das von Menschen, die in und mit Landwirtschaft zum größten Teil ihren Lebensunterhalt verdienen... Auch in Bt gibt es einige betriebliche Neiddebatten... "Böse und ahnungslose Verbraucherin und Kundin" bin ich übrigens auch, wenn ich bei meinen Kollegen auf dem Wochenmarkt oder im Hofladen die Dinge zukaufe, die ich nicht selbst im Anbau oder Stall habe. Überlegt mal eure Gedankengänge. Ihr fordert Wissen des Verbrauchers über die Entstehungskosten von Milch... Hallo, liebe Milchbäuerinnen, wisst ihr das denn ad hoc und ohne jegliche Vorbereitung zu sagen? Diversifizierung von ldw. Unternehmen... So waren früher die meisten Höfe organisiert, da gab es neben Rindern auch paar Schweine, Hühner und Enten, Gänse und auch mal paar Sonderkulturen... und wer von den BetriebsleiterINNen pfiffig war, verkaufte das eine oder andere aus der "Nebenproduktion" und generierte so zusätzliches Einkommen. Ja, sie haben das einfach gemacht ohne alles stundenlang von hinten nach vorne und von vorne nach hinten zu beäugen und beleuchten. Weil wir gerade bei Hähnchenmast sind... Wie kann ich denn einen Euro je Tier verdienen, wenn ich nur 0,85€ je Tier kriege und davon ALLE Kosten zu decken sind? (Die 85 Eurocent sind so eine Faustzahl, die ich mir mal einprägte und nicht mehr unbedingt aktuell sein muss.) Ich hatte mal eine ähnliche Diskussion vor Jahren mit einem rheinlandpfälzischen Kollegen, der mir erklärte, dass der, der und der jede Menge Masse Kohle schaufelt, wenn er diverse Sonderkulturen anbaut. Ich hörte mir das einige Zeit an und fragte ihn dann: "Guter, wenn es deiner Ansicht nach so einfach ist Geld damit zu verdienen, dann frag ich mich, warum machst du es nicht auch so wie er?  ? " Mit einem Mal war Funkstille. Sehr nachdenkliche Grüße Anja
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... Ich bleibe auf dem Teppich meiner Möglichkeiten und hoffe, dass er fliegen lernt... (lach und zwinker)
Kruppa
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