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Autor Thema: Ist die Weihnachtszeit schon vorbei?  (Gelesen 5107 mal)
steilufer
Ostsee-SH
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Das Lächeln,das Du aussendest,kehrt zu Dir zurück


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« Antwort #45 am: 18.01.11, 14:53 »

Auch wenn der Christbaum mit den echten Kerzen schon wieder draußen ist,
steht noch eine Krippe aufgebaut,der Stern hängt noch an der Lampe,der Weihnachtskranz an der Tür
und überhaupt finde ich hier und dan immer noch kleine Weihnachtsartikel stehen.

Kerzen habe ich auch immer nioch rumstehen.
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Liebe Grüße

Karen von der Ostsee
mary
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Baeuerin - Beruf mit Herz


« Antwort #46 am: 18.01.11, 16:04 »

Hallo Geli,
der Baum steht in einem Ständer mit Wasserspeicher, bekommt jeden Tag Wasser und EM,  er hat Kerzenhalter und beim Aufbau hab ich darauf geachtet, dass kein Ast oder sonstwas in die Nähe der Kerze kommt.
Unsere Christbaumbeleuchtung hatte einen Kurzschluss, am Heiligen Abend hab ich keine neue Beleuchtung mehr kaufen können-
also haben wir heuer mit echten Kerzen gelebt.
Eine Brandschutzdecke liegt bei uns in jedem Raum, - also warum soll ich mir da Sorgen machen, ausserdem werden die Kerzen nur angezündet, wenn wir am Abend im Wohnzimmer sitzen.
Ich hab irgendwo schon batteriebetriebene Kerzen für den Adventskranz gesehen- eigentlich schade, wenn der echte Kerzenschein immer seltener wird.
Der Blick in eine brennende Kerze hat so eine wohltuende und entspannende Wirkung- bis das letzte Päckchen Christbaumkerzen verbraucht ist- gibts noch den Kerzenschein vom einem immer noch glänzenden sattgrünen Christbaum.
Vor ein paar Jahren hat der Baum sogar zu Treiben angefangen- Christbäume sind immer für Überraschungen gut.
Herzl. Grüsse
maria

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Mucki
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Leben und leben lassen


« Antwort #47 am: 18.01.11, 16:50 »

Wir hatten vor 16 Jahren eien Chritbaum der bis zum 26.1 im Wohnzimmer stand ,der hat auch triebe beckommen,SV kam extra um den Baum zu shen weil er es nicht glauben wollte als mein Mann sagte unser christbaum treibt,er hatte etwa 5 cm lange triebe.
ich weis sogenau das es 16 jahre her ist weil ich mit meinem jüngsten schwanger war.

LG Mucki
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Am Ende des Tunnels ist immer Licht!
Swisslady
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« Antwort #48 am: 18.01.11, 17:22 »

Bei mir stehen nur noch ein paar Kerzen rum, die ich abends anzünde. Den Christbaum habe ich an Silvester bereits abgeräumt. Ich weiss ich bin früh und hier bei uns ist es eher der Brauch dass der Baum am 2. Januar oder aber spätestens am 6. Januar abgeräumt wird. Aber bis Lichtmess. Ist das bei Euch nur in einem bestimmten Gebiet so oder ist das Konfessionsbedingt (doofes Wort) ? Würde mich interessieren, wer kann mich da aufklären.


Ach ja mein Baum muss immer so früh raus, wenn er nadelt, das mag ich gar nicht.
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Tschüss zäme u äs Grüessli  Susanna

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Christine
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« Antwort #49 am: 19.01.11, 06:12 »

Bei mir stehen nur noch ein paar Kerzen rum, die ich abends anzünde. Den Christbaum habe ich an Silvester bereits abgeräumt. Ich weiss ich bin früh und hier bei uns ist es eher der Brauch dass der Baum am 2. Januar oder aber spätestens am 6. Januar abgeräumt wird. Aber bis Lichtmess. Ist das bei Euch nur in einem bestimmten Gebiet so oder ist das Konfessionsbedingt (doofes Wort) ? Würde mich interessieren, wer kann mich da aufklären.
Ach ja mein Baum muss immer so früh raus, wenn er nadelt, das mag ich gar nicht.

Das hatte ich für eine ähnliche Diskussion schon mal vor längerer Zeit recherchiert:
Die drei großen Festkreise des Kirchenjahres

Immer wieder hört man gegensätzliche Meinungen zu der jeweiligen Dauer der verschiedenen kirchlichen „Festzeiten“.
Da leuchten neuerdings z. B. schon gut 8 Tage (oder länger) vor dem 1. Advent die diversen Lichterbögen-, -ketten u. Kerzen  u. gleich  nach [/color] Neujahr liegen schon die ersten Weihnachtsbäume zum Entsorgen bereit, mit denen es bei den meisten Familien spätestens nach dem „Heiligen Dreikönigstag“ vorbei ist.
Ja – ab wann u. wie lange „darf“ man denn nun aber....

Hier eine kleine Hilfe:
Das Kirchenjahr ist in drei große Festkreise unterteilt:

Weihnachtskreis
Der Weihnachtsfestkreis eröffnet das Kirchenjahr mit den vier Adventssonntagen und führt über das Weihnachtsfest ( 24. -26. Dezember ) und Epiphanias ( 6. Januar - auch der Tag der Heiligen Drei Könige genannt ) bis zum Beginn des Osterkreises.

Osterkreis
Der Osterkreis schließt sich als zweiter Festkreis im Kirchenjahr an den Weihnachtskreis an. Der Osterkreis beginnt mit den drei Sonntagen vor der Passionszeit neun Wochen vor dem Osterfest . Der Aschermittwoch eröffnet die Passionszeit vor Ostern. Die sechs Sonntage der Passionszeit heißen nach den ersten Worten der Wochenpsalmen in der ursprünglichen Kirchensprachen, dem Latein: Invokavit, Remisniscere, Oculi, Laetare, Judica und Palmarum. Nach Gründonnerstag, Karfreitag und den Ostertagen führt der Osterkreis über Christi Himmelfahrt zum Pfingstfest.

Trinitatiszeit
Die Trinitatiszeit beginnt mit dem Sonntag Trinitatis, dem Tag des Gedenkens an die drei Erscheinungsformen Gottes als Vater, Sohn und Heiliger Geist, am Sonntag nach Pfingsten. Aus der Vielzahl von Sonntagen nach Trinitatis sind besonders hervorzuheben das Erntedankfest und die letzte Woche des Kirchenjahres, die mit dem Volkstrauertag beginnt und über Buß- und Bettag mit dem Ewigkeits- bzw. Totensonntag endet.


Wir befinden uns also derzeit noch immer im „Weihnachtskreis“ u. gehen auf die Passionszeit zu....

Der "Jahreskreis" ist doch net konfessionsgebunden...... - Christine
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martina
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« Antwort #50 am: 19.01.11, 07:46 »

Aber bis Lichtmess. Ist das bei Euch nur in einem bestimmten Gebiet so oder ist das Konfessionsbedingt (doofes Wort) ? Würde mich interessieren, wer kann mich da aufklären.
Ach ja mein Baum muss immer so früh raus, wenn er nadelt, das mag ich gar nicht.

Wir befinden uns also derzeit noch immer im „Weihnachtskreis“ u. gehen auf die Passionszeit zu....

Der "Jahreskreis" ist doch net konfessionsgebunden...... - Christine
Das nicht, aber Maria Lichtmess ist in der evangelischen Kirche nicht so wichtig. Ich kenne zumindest hier bei uns keinen, der seinen Baum bis zum 02.02. stehen hat oder den Brauch kennt.

Für uns endet in der Kirche die Weihnachtszeit mit dem 6. Januar. Ab dem 07.01. habe ich bis zum Aschermittwoch "Alltag", sprich grünen Behang an Altar und Kanzel. Daran orientiere ich mich.

Aber weil ich nicht auf einen Schlag am Anfang der Adventszeit allen Schmuck auf einmal herräume, räume ich auch nach dem 6. nicht alles auf einmal wieder weg, sondern lasse mir dabei noch etwas mehr Zeit. Dann sind die Übergänge nicht so krass.

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Wiese
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« Antwort #51 am: 19.01.11, 08:26 »

Maria Lichtmeß
Das Fest heißt auch Darstellung des Herrn,

Der 2. Februar ist traditionell der Tag an dem die Tannenbäume aus den Kirchen geräumt
und die Krippenfiguren verpackt werden. Es ist das letzte Fest in der Weihnachtszeit.
Das Datum berechnet sich vom 25. Dezember her, denn zählt man vom 1. Weihnachtstag
40 Tage weiter, kommt man zum 2. Februar. 40 Tage sind in der jüdisch-christlichen Tradtition ein
Zeitmaß,dass sich in den 40 Tagen derFastenzeit wiederfindet.Der biblische Bezug von Lichtmeß ist die
alttestamentliche Vorschrift, daß Frauen sich 40 Tage nach der Geburt einer kultischen Reinigung
unterziehen müssen. Da der Ertsgeborene Gott geweiht war, wurde er im Tempel " dargestellt".Der Name
 Lichtmeß ( -messe) erklärt sich daraus, dass die Kerzen für das kommende Jahr geweiht wurden.
Das Licht symbolisiert Christus. Die mit nach Hause genommene Kerzen wurden beim Gebet wie auch bei
Unwettern angezündet. Für Knechte und Mägde gabe es einige Tage frei, da die Weihnachtszeit offiziell
mit Lichtmeß endete und die Feldarbeit begann.

Habe hier einen Auszug "Das Kirchenjahr" niedergeschrieben.

LG. Wiese
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pauline971
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« Antwort #52 am: 19.01.11, 21:03 »

Maria das mit dem Dachboden ist ja lustig. Bei uns wird aber nicht der Christbaum raufgeschleppt sondern die Birkenzweige oder ein kleiner Birkenbaum, den man an Pfingsten vors Haus stellt. Der soll dem Brauch nach vor Blitzschlag schützen. Die alten Herren (also Groß- und Urgroßeltern) haben das gemacht mit Überzeugung!
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amazone
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« Antwort #53 am: 19.01.11, 21:56 »

bei uns hängt die richtkrone auf dem dach... öhm....unterm dach... also auf dem dachboden  Wink und soll das haus und die bewohner beschützen.   Cheesy

hallo martina,
ich meiner heimatregion (lk hannover) wird genauso gedacht und auch kirchlich so gehandelt.
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Maja
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« Antwort #54 am: 19.01.11, 23:58 »

Bei uns werden Birkenzweige von Birken bei der Fronleichnamsprozession unters Dach als Blitzableiter gehängt.
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martina-s
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« Antwort #55 am: 20.01.11, 06:50 »

Hallo,
was den Blitzschutz angeht, so geht man bei uns ja alle Jahre an Maria Himmelfahrt (15. August) in die Kirche und lässt den Kräuterbüschel weihen. Nach alter Überlieferung soll man bei schwerem Gewitter ein Kräutlein aus dem Strauß, der in der Regel in den Herrgottswinkel gehängt wird, abgebrochen werden und ins Feuer vom Ofen gegeben werden. Dabei soll man natürlich beten und die schwarze Wetterkerze anzünden.
Ist wohl schwierig in Haushalten, die keine Ofenheizung mehr haben...
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Liebe Grüße
Martina
gundi
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« Antwort #56 am: 20.01.11, 08:59 »

Hallo!

Hier werden die geweihten Palmbuschen als Blitzschutz aufbewahrt. Und bei aufziehendem Gewitter wird immer ein Zweig davon im Herd angezündet.

lg gundi
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Swisslady
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« Antwort #57 am: 20.01.11, 17:40 »

meine Tante die wohnte in einem katholischen Gebiet und war auch katholisch verheiratet, die haben immer Tannenreisig auf die Vorhangbretter gesteckt. Kennt ihr das auch und was bedeutet dieser Brauch.?
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Tschüss zäme u äs Grüessli  Susanna

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