Autor Thema: AP 2017  (Gelesen 2263 mal)

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Offline KleopatraTopic starter

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AP 2017
« am: 30.12.10, 10:50 »
Hallo Fachfrauen- männer der Agrarpolitik :-X

ich habe versucht mich in die neue Agrarpolitik 2017 einzulesen und das neue System zu verstehen. Gesagt wird das die Produktion gefördert werden solle. Ich sehe jedoch nur das wer viel Land hat, mehr erhalten soll und die Rauhfutter-Tierbeiträge gestrichen werden sollen. Wer heute schon RAUS und viel Ökologie betreibt kann nur verlieren. Das ganze macht mir Angst.

Wie seht ihr das?

Offline züsi

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Re: AP 2017
« Antwort #1 am: 31.12.10, 06:08 »
hallo,

geht mir auch so, wenn man weiss gott was für öko leistungen erbringt fährt man am besten. die produktion ist dabei dann nebensache
und wer die ganze arbeit machen soll interessiert niemanden. mir tun die jungen leid, so verleidet einem ja alles.

gruss züsi

Offline züsi

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Re: AP 2017
« Antwort #2 am: 07.04.13, 14:07 »
kürzlich war ein vortrag bei uns ap 2014 - 17 und das ganze wird schlimmer als gedacht.

man soll 80 % aus dem grundfutter, davon das meiste aus gras füttern, sogar die eigenen
futtergetreide sollen nicht mehr gegeben werden dürfen.

jetzt muss mir nur noch jemand erklären, wie wir in unserem trockenen kanton soviel gras
bekommen können. da wächst manchmal nach dem 1. schnitt erst nach langen wochen
wieder etwas nach, wir haben auch schon grünfutter gesät nach der ernte, das ist dann
still und bescheiden eingegangen, es hat halt nicht geregnet.

aber das ist den befehlshabern in bern egal, hauptsache man macht bei allen programmen
mit und hält brav die klappe.

gruss susanne

Offline Asta

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Re: AP 2017
« Antwort #3 am: 12.05.13, 19:22 »
Ich denke, wenn es auch ketzerisch erscheinen mag und mir selber gar nicht passt, aber  die produzierende Landwirtschaft soll kaputt gemacht werden. Es gibt doch bekanntlich längst Städte, die sind so gross wie unser ganzes Land. Millionenstädte schaffen es ja auch irgendwie ihre Bevölkerung mit Nahrungsmitteln zu versorgen.
In .... Jahren gibt es bei uns keine Bauern mehr.
Es gibt zu viele studierte "Experten", die beschäftigt sein müssen. Aber die werden auch einmal überflüssig, dann nämlich,wenn alle Bauern weg sind. :-X
Kaum eine andere Berufsgruppe lässt so mit sich rumspringen!

Offline maggie

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Re: AP 2017
« Antwort #4 am: 13.05.13, 00:43 »
liebe asta,
das ist nicht ketzerisch, das ist die ganze wahrheit ...

da heisst es immer wir bräuchten zuviel getreide um die tiere zu füttern - also weniger fleisch, dann brauchte es nicht so viel, aber wenn es für total extensive arbeitsweise noch mehr geld gibt, brauchen wir das getreide aus dem ausland um die menschen in der schweiz zu füttern !!! - das ist dann ja egal  :-X dafür wird immer genügend geld da sein  :-X
liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz

Offline KleopatraTopic starter

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Re: AP 2017
« Antwort #5 am: 13.05.13, 10:01 »
Wir Bauern sind eben eine geschützte Art. Uns gäbe es ohne Artenschutz schon lange nicht mehr, so wie der Wolf und der Bär.  Dort wird auch in Bern bestimmt wer leben darf und wer abgeschossen wird.  :-\

 


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