Hallo Marikat,
ohne schlüssige, nachvollziehbare Begründung werden die Milliardenbeträge für die Landwirtschaft nicht mehr zu halten sein.
Der sogenannte Bauernverband steht mit seinen "Weiterso" doch völlig isoliert da.
Alle anderen relevanten Gruppierungen von der Wissenschaft, über die kirchlichen Verbände, Gewerkschaften, Umweltorganisationen, Entwicklungshilfeorganisationen, Imkerverbände usw. setzen sich für eine gerechtere leistungsbezogene Verteilung der Fördergelder ein.
Wir können ja mal wetten, wer sich am Schluß durchsetzt !
Bei der letzten Agrarreform wollte der DBV das Betriebsprämienmodell wie in Österrreich und Frankreich
Die AbL wollte die einheitliche Flächenprämie !
Das Ergebnis kennt jeder...
Verkannt werde von der EU-Kommission, dass gerade in Deutschland schon seit 2005 eine grünere EU-Agrarpolitik umgesetzt werde. EU-Direktzahlungen würden in Deutschland auch für Grünland, Kleegras oder Leguminosen gewährt. Dadurch werden die wertvollen Umwelt- und Klimaschutzleistungen dieser Flächen honoriert. In anderen Staaten wie Österreich, Italien, Frankreich oder Niederlande gingen solche Flächen bei den Direktzahlungen leer aus. Die bayerischen und deutschen Bauern seien hier rund zehn Jahre voraus.
Quelle: BBV