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Autor Thema: Gentechnik VI  (Gelesen 5793 mal)
Bullenmafia
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« Antwort #75 am: 02.03.11, 07:20 »

GVO freie Vermarktung, das glaube ich nicht, den die großen Schlachthöfe (Vion, Müller) haben klar letztes Jahr gesagt, es besteht kein Bedarf. Und ich vermarkte große Chargen Bullen und net einzelne, das ist das Problem. Mag schon sein, das der oder andere Metzger GVO frei mag, aber net die Menge.

Außerdem woher weißt du wer mein Händler ist, jetzt bin ich schon neugierig und wer bist du?? Gerne PM

LG Petra
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Petra
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« Antwort #76 am: 02.03.11, 07:21 »

Danke für den Tipp mit dem Vortrag, aber da ich im 9. Monat bin, muss ich leider passen, das packe ich nicht mehr. Aber ich werde mich mal informieren.

LG Petra
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Jochen
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« Antwort #77 am: 02.03.11, 10:11 »

Gentechfreie Vermarktung Realität:

**editiert***

Gibts auf Anfrage per PN.

Ich weiß nicht, wie mein Vermarkter darauf reagiert, wenn ich meine Einschätzung über seine Firma in ein öffentliches Forum setze.
« Letzte Änderung: 02.03.11, 10:17 von Jochen » Gespeichert
Bullenmafia
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« Antwort #78 am: 02.03.11, 10:15 »

was für ein Vermarkter ist das Jochen, kenne ich nicht, wo schlachten die?? schlachten die zuverlässig Bullen und nicht einmal schon und einmal net, sowas ist nämlich dann auch Mist. Ziehen die Ab wenn Bulle älter uns schwerer ist??? Welche Auflagen hat man an die Fütterung/Haltung. würde mich interessieren. Wieviel Bullen schlachten die pro Woche, ist es nur eine Nische oder kann man mehr Bullen schlagen.

LG Petra
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« Antwort #79 am: 02.03.11, 13:50 »

Also ich hänge seit Stunden am Tele und versuche den Preis für Genfrei Soja zu bekommen.. und bisher nichts.. Das ist echt nervig. HP wenn ich bestelle bekomme ich sofort. Und da Feilmeier ist nicht ums Eck bei mir, sprich der verlangt eine Menge für den Transport.

LG Petra
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Bullenmafia
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« Antwort #80 am: 02.03.11, 18:13 »

Also bis Juni habe ich jetzt noch GenSoja und ab da bekomme ich Genfreien Soja zu einem Preis von mom. 44 Euro plus Steuer. Der GenSoja kostet mit 38 plus Steuer.

Abnehmer habe ich keinen dafür der das zahlt, also Jochen du bist der einzige.
@ Bauernrebellin  da Erich hat keine GVOfreie Schiene, er hat mich grad angerufen.

LG Petra
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lucia
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« Antwort #81 am: 18.03.11, 15:20 »

zwei meldungen, zwei postings...

dlz-Aktuell | 17.03.2011


Achtung: GVO-Mais ist wieder im Umlauf
Bereits Mitte Juni 2010 mussten Ackerbauern auf bundesweit 2000 ha ihren Mais umbrechen. Schuld war GVO-verunreinigtes Saatgut.

In Nordrhein-Westfalen haben die Untersuchungsämter gentechnisch verändertes Mais-Saatgut gefunden. In vier von 16 Proben des importierten, konventionellen Saatgutes wurden Spuren von gentechnisch verändertem Mais festgestellt, unter anderem fand sich in drei der vier Partien MON 810.
 
Die Lieferungen wurden gesperrt und dürfen nicht mit dem Ziel des Anbaus verkauft und auf die Felder ausgebracht werden. Der Anbau von gentechnisch verändertem Mais ist in Deutschland verboten. Deswegen wurden die Untersuchungen so terminiert, dass genügend Zeit blieb, damit Landwirtinnen und Landwirte nicht unbewusst gentechnisch verändertes Saatgut ausbringen.
Das Mais-Saatgut mit den Gentechnik-Spuren stammt aus Argentinien, Ungarn, Frankreich, Kanada, Chile und Österreich. Betroffen sind laut NRW die Sorten Delitop, Nerissa, PR34 B3 9-I276 und Saludo. Die mittlere Konzentration der Verunreinigungen liegen bei den vier Partien bei etwa 0,02 Prozent. Die Gentechniküberwachungsbehörden überwachen gemeinsam mit der Staatlichen Saatgutkontrolle die Warenströme, den Verbleib und die weitere Verwendung des Saatgutes. Der Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen ist über die Funde informiert worden, teilt Umweltminister Remmel mit.

dlz-Kommentar: Garantien geben lassen!

Wie der Fall in Nordrhein-Westfalen zeigt, ist leider wieder GVO-verunreinigtes Saatgut unterwegs. Ich weiß derzeit nicht, ob dies ein Einzelfall ist oder auch andere Bundesländer davon betroffen sind.
Allerdings kann ich Landwirten nur raten, sich vom Saatgut-Lieferanten eine Bestätigung geben zu lassen, dass das gelieferte Mais-Saatgut GVO-frei ist. Das sichert ihnen nicht nur mögliche Rechtsansprüche, falls doch fehlerhafte Ware in Umlauf und auf den Acker kommt. Sie sparen sich damit auch einigen Ärger. Denn wer GVO-freies Saatgut hat, dem drohen auch keine Feldumbrüche, wie im vergangenen Jahr.
 
Wer keine Garatieerklärungen abgeben kann oder will, den sollten Sie als Lieferant Ihres Maissaatgutes ausschließen.

dlz agrarmagazin, jo
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« Antwort #82 am: 18.03.11, 15:22 »

top agrar online

Bundesrat für 0,0 % GVO in Saatgut

18.03.2011

Der Bundesrat hat heute gegen eine Lockerung der Nulltoleranz bei Saatgut gestimmt. Die schwarz-gelb regierten Länder Baden-Württemberg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein hatten den Antrag eingebracht, einen gewissen Anteil an GVO im Saatgut als „praktikable technische Lösung" zu erlauben.

Erfreut darüber zeigte sich die Agrarsprecherin der SPD, Elvira Drobinski-Weiss: „Saatgut ist die Basis der Produktionskette - nur wenn hier konsequent gentechnische Verunreinigungen vermieden werden, ist eine gentechnikfreie Landwirtschaft auch in Zukunft möglich“, sagte sie im Anschluss an die Abstimmung, die von den SPD geführten Ländern entschieden wurde. Sie feierte das Scheitern des Vorschlags als „Sieg für die Verbraucher und für die Landwirte“. Allerdings ist dies aus ihrer Sicht nur ein Etappensieg. „Denn die Agrogentechnik-Lobby hat Schwarz-Gelb fest im Griff, und so kann bald schon der nächste Aufweichungsversuch drohen. Auch auf EU-Ebene muss die Saatgutreinheit verteidigt werden.“
FDP warnt vor Schadenersatzwelle an Saatgutfirmen

Rechtliche Probleme sieht FDP-Agrarsprecherin Christel Happach-Kasan auf die Branche zukommen. „Die deutsche Praxis nimmt bewusst in Kauf, dass auch fehlerhafte Befunde einer GVO-Analyse zum Ausschluss einer Saatgutpartie führen.“ Sie warnt vor Regressforderungen der Landwirte gegen Saatgutunternehmen auch dann, wenn die Unternehmen einwandfreies Saatgut geliefert haben. Daher müsse es eine gewisse Toleranz geben, bei der man Saatgut als GVO-frei ansieht, auch wenn Spuren enthalten sind.

„Es ist sinnvoll, einen solchen technischen Nullwert für Saatgut einzuführen. Happach-kasan verweist auf den Umbruch von 2000 ha bestellter Ackerfläche im letzten Jahr, obwohl es keinen eindeutigen Nachweis gab, dass eine nicht zugelassene Sorte im Saatgut enthalten war. „Solche Fälle dürfen nicht zur Gewohnheit werden. Deshalb muss ein technischer Nullwert auch in Deutschland eingeführt werden, wie er bereits in Österreich oder der Schweiz praktiziert wird.“ Dadurch würden unnötige Kosten verhindert, wie sie durch den Umbruch entstanden sind. Die jetzige Praxis der Umsetzung der Nulltoleranz ist für sie nichts weiter als eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Labore.
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« Antwort #83 am: 17.06.11, 09:38 »

ich finds gruselig:

17.06.2011, Genmanipulation: USA stoppen Frankenstein-Fisch
Kongress-Abgeordnete blockieren Zulassung des ersten Gen-Tiers als Lebensmittel. Das ist ein herber Rückschlag für die Milliarden-Industrie.

Financial Times Deutschland
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Jochen
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« Antwort #84 am: 05.07.11, 21:10 »

Das kommt etwas falsch rüber bei der Zds.

Der Grenzwert von 0,9% gilt für in der EU als Lebens- und Futtermittel zugelassene GVO.
Bis zu diesem Wert gelten sie als GVO-frei. Es waren also auch seither in GVO-freiem Soja diese 0,9% erlaubt. Desgleichen in Lebensmitteln.
Nun gibt es aber in Übersee laufend neue GVO-Entwicklungen welche in der EU noch nicht die Tests durchlaufen haben. Für diese (und NUR für DIESE) galt die Nulltoleranz,. Selbst in GVO-Soja durften keine Spuren davon enthalten sein. Ein einziges vergessenes Körnchen führte zur Abweisung ganzer Schiffsladungen. Dagegen war auch GVO-freies Soja nicht gefeit. Denn dieses durfte nur 0,9% eines zugelassenen GVO enthalten..
Deshalb ist die 0,1% Grenze in Futtermitteln  sehr  zu begrüßen.
Für Lebensmittel gilt nach wie vor Nulltoleranz für nicht zugelassene GVO. Es stimmt also NICHT, dass der Grenzwert höher angesetzt ist.

Bei Saatgut hat der Populismus gesiegt.. da gilt Nulltoleranz nach wie vor sogra für ZUGELASSENE GVO...

« Letzte Änderung: 05.07.11, 21:13 von Jochen » Gespeichert
Jochen
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« Antwort #85 am: 13.07.11, 09:50 »

http://www.agrar.de/landfrauen/forum/index.php/topic,33500.msg386719.html#msg386719

Mein Beitrag vom 14.2.

Hehe....

Liest die ARD hier meine Beiträge?

Unter

http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,8p889u88f3j9mzpk~cm.asp

wurde der Text abgeändert.

Statt

Zitat
Im Hinterland von Buenos Aires kam die heute 15-jährige Magui Arguello zur Welt



steht da jetzt
Zitat
Im Hinterland von Buenos Aires lebt Magui Arguello mit ihren Eltern

Tja...schon blöd wenn der Text  aber schon von einigen anderen übernommen war.

http://www.google.de/search?as_q=&as_epq=Im+Hinterland+von+Buenos+Aires+kam+die+heute+15+j%C3%A4hrige+Magui+Arguello+zur+Welt&as_oq=&as_eq=&hl=de&rlz=1R2MDNA_deDE434&biw=1024&bih=556&lr=&cr=&as_ft=i&as_filetype=&as_qdr=all&as_occt=any&as_dt=i&as_sitesearch=&as_rights=&safe=images&btnG=Google-Suche

Außer von mir hier und in einem anderen Forum wurde der Text noch von 4 anderen übernommen
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fanni
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« Antwort #86 am: 13.07.11, 11:37 »

ich verstehe nicht, was das bedeuten soll........ Huh
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Jochen
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« Antwort #87 am: 13.07.11, 12:55 »

Hi Fanni,

das erschließt sich eigentlich aus meinem Beitrag am 14.02.

Damals präsentierte die ARD in plusminus die 15 -jährige  Maqui, deren Behinderung mit der Glyphosatspritzung von GVO während der Schwangerschaft in Zusammenhang gebracht wurde.
Das Blöde dabei ist, dass diese Glyphosatspritzungen in Argentinien  erst seit 14 Jahren stattfinden.
Hier wurde offensichtlich wieder mal ein menschliches Unheil in perfider Weise instrumentalisiert.
Offenbar hat die ARD diesen Widerspruch erkannt.. aber die zu vermittelnde Botschaft darf ja keinesfalls in Frage gestellt werden.
Also wurde kurzerhand das Alter des Mädchens entfernt.
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fanni
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« Antwort #88 am: 13.07.11, 13:01 »

ach so,  *staun* was du so alles weißt
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« Antwort #89 am: 13.07.11, 13:13 »

auch diese meldung find ich nicht grad so prickelnd:

Gentech: Gift im Blut von Babys nachgewiesen

ich zitier mal aus dem artikel:

... Ob und falls ja, wie gefährlich das Bt-Toxin für die Gesundheit ist, ist bislang nicht bekannt, weil es keine ausreichenden Studien gibt, die von der Industrie unabhängig sind.

Die kanadischen Forscher raten deshalb dringend zu weiteren Untersuchungen – schliesslich wird der Bt-Mais in Nord- und Südamerika sowie in Afrika auf Millionen Hektaren Land angebaut. Auch in der EU gibt es Felder mit Bt-Mais. ...
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lieben gruß, lucia
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