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Autor Thema: Frust im Stall, die 3.  (Gelesen 24266 mal)
Paula73
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« Antwort #285 am: 29.06.11, 13:47 »

Was macht ihr eigentlich bei Nabelentzündung.......damit hatte ich bisher noch nie Probleme gehabt aber dieses Jahr hatte ich auch schon eines.

Den Nabel direkt nach der Geburt mit Blauspray behandeln. Dieses desinfiziert und trocknet den Nabel ein. Jod hilft auch.
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gina67
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Nach jedem Winter folgt ein Sommer


« Antwort #286 am: 29.06.11, 14:56 »

Hallo
wenn die Nabelschnur ganz kurz abgerissen ist, gießen wir klaren Schnaps hinein. Desinfiziert sicher fast genauso wie Blauspray.
Gina
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Tina_h
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« Antwort #287 am: 01.07.11, 16:26 »

wieder einmal schiebe ich Frust:

Haben uns vor ca. 10 wochen von unserem Aufzuchtbetrieb eine Kalbin geholt, da gabs schon die ersten "Probleme". Der Züchter hat der Kalbin Trockensteller reingedrückt, 21 Tage vorm Kalben, 40 Tage Wartezeit. Dann hatte sie eine sie eine Totgeburt.

Dann gings weiter,  4 Wochen nach dem Kalben eine Ketose entwickelt, mit allen Mitteln behandelt.

Letzte Woche trauriger Höhepunkt: Kuh fängt zu hinken an , Klauenpfleger findet Sohlengeschwür, versorgt dieses.

3 Tage später hinkt Kuh noch immer. TA  entdeckt dass die Kuh Klauenrehe hat, und sich die Klaue ablöst.

Ausserdem Entzündung in den anderen 3 Gelenken.


Lg TINA
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Tina
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Bäuerinnen - find ich gut!


« Antwort #288 am: 01.07.11, 16:58 »

Dann will ich auch mal meinen Frust loswerden:
Heute morgen die dritte Kuh "liegend" abgegangen innerhalb von 10 Tagen
-eine mit einer inneren Blutung
-eine ältere nach dem Kalben mit Milchfieber
-eine gegrätschte einschläfern lassen
noch Fragen Angry
Lg
Tina
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LG
Tina
mouhkouh
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« Antwort #289 am: 26.07.11, 15:18 »

Nach langer Zeit des Glücks mal wieder „doof gelaufen“...Kuh am 02.07. gekalbt, am 12.07. Verdacht auf Geburtsrehe, inklusive lehrbuchartiger Einblutungen in den Klauen...am 18.07. nervöse Azetonämie...alles glücklicherweise in den Griff bekommen, Dame inzwischen wieder im Laufstall..und was passiert dann? Wir kommen heute in der Früh in den Stall, liegt sie in der Futterstation und hat ein Bein im Abtrenngitter eingefädelt. Keine Chance, das so wieder rauszubekommen, wir also den Stand abgebaut, kommt was kommen muss, Kuh steht nicht mehr auf, Ohren kalt, ängstlicher Blick. Mit Schieben und Drücken bekommen wir die Kuh zumindest aus dem Stand raus, Tierarzt muss her. Trotz „Eilmeldung“ trudelt der erst um 9 Uhr ein...Calcium-Glucose-Infusion, Schmerzmittel wegen dem Bein was inzwischen um das doppelte angeschwollen ist, und dann Glück im Unglück, sie steht auf. Wir haben sie erstmal in eine Liegebox bugsiert, mit Wasser und Heu versorgt, Tierarzt meinte, heute abend zur Melkzeit eventuell vorsichtig in die Krankenbox bugsieren- aber langer Weg für ne kranke lahme Kuh, unterwegs bieten sich tausend Gelegenheiten, das sie ausrutscht und hinfällt...und dann nicht mehr aufsteht...seufz...
ich glaub ich kram mein Gradl-Buch doch mal wieder raus und such aus dem verstaubten Homöopathiezeug mal was raus, was ihr helfen könnte...
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saba
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« Antwort #290 am: 26.07.11, 20:43 »

Hallo,
ich las am Nachmittag den Eintrag von Mouhkouh, dachte mir dann, bin froh, dass längere Zeit keine mehr in der Krankenbox war. Sollte ich nie machen! Könnte nämlich "einen Besenstiel fressen", so sicher kann ich sein, dass ich darauf nicht lange warten muss.
Abends lag eine Kuh quer über die Liegeboxenabtrennung, hat offensichtlich schon öfters versucht aufzustehen, konnte nach Antreiben doch auf, drohte in Grätschlage zu kommen, schaffte es noch in eine Liegebox.
Ich machte ihr dann sofort eine Fußfessel rum, und schön langsam konnten wir mit ihr dann in die Krankenbox. Mal sehen was sie hat. Weiß noch nicht.
Wem geht es noch so, irgendwie spüre ich das, wenn so was kommt.

Liebe Grüße,
Saba
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Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück!
gammi
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« Antwort #291 am: 26.07.11, 21:36 »

Spüren vielleicht nicht....aber nie denken, dass grad alles gut geht...dann kommt sicher was.
Zumindest fällt es dann halt besser auf.
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
Kohlrabi
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« Antwort #292 am: 03.08.11, 23:21 »

Nach langer Zeit des Glücks mal wieder „doof gelaufen“...Kuh am 02.07. gekalbt, am 12.07. Verdacht auf Geburtsrehe, inklusive lehrbuchartiger Einblutungen in den Klauen...am 18.07. nervöse Azetonämie...alles glücklicherweise in den Griff bekommen, Dame inzwischen wieder im Laufstall..und was passiert dann? Wir kommen heute in der Früh in den Stall, liegt sie in der Futterstation und hat ein Bein im Abtrenngitter eingefädelt. Keine Chance, das so wieder rauszubekommen, wir also den Stand abgebaut, kommt was kommen muss, Kuh steht nicht mehr auf, Ohren kalt, ängstlicher Blick. Mit Schieben und Drücken bekommen wir die Kuh zumindest aus dem Stand raus, Tierarzt muss her. Trotz „Eilmeldung“ trudelt der erst um 9 Uhr ein...Calcium-Glucose-Infusion, Schmerzmittel wegen dem Bein was inzwischen um das doppelte angeschwollen ist, und dann Glück im Unglück, sie steht auf. Wir haben sie erstmal in eine Liegebox bugsiert, mit Wasser und Heu versorgt, Tierarzt meinte, heute abend zur Melkzeit eventuell vorsichtig in die Krankenbox bugsieren- aber langer Weg für ne kranke lahme Kuh, unterwegs bieten sich tausend Gelegenheiten, das sie ausrutscht und hinfällt...und dann nicht mehr aufsteht...seufz...
ich glaub ich kram mein Gradl-Buch doch mal wieder raus und such aus dem verstaubten Homöopathiezeug mal was raus, was ihr helfen könnte...

Das klingt ja schrecklich. Wie geht es denn der Kuh jetzt?
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ELLI47
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« Antwort #293 am: 04.08.11, 09:22 »

Wisst ihr,
ich finde es schlimm,wenn bei mir eine Kuh nicht aufsteht
und ich den Tierarzt rufen muß, Undecided
da ich auf einem anderen Betrieb melke.
Kann doch sein wenn ich nicht da bin. Cool
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Liebe Grüsse aus Schleswig-Holstein
     
        Elli
gina67
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Nach jedem Winter folgt ein Sommer


« Antwort #294 am: 16.08.11, 14:02 »

Wir haben den totalen Frust. Eine Kuh ist auf den Spalten ausgerutscht und konnte nicht mehr aufstehen. Mit Mühe und Not haben wir sie in den Strohstall bugsiert und dort tagelang immer wieder mit der Beckenklammer aufgestellt. Heute morgen lag sie ganz flach und wollte weder fressen noch saufen. Da der TA gerade da war hat der sofort eine Bescheinigung für den Notschlachter ausgestellt. Dabei sollte sie im Oktober kalben. Cry
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mouhkouh
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« Antwort #295 am: 16.08.11, 15:21 »

Ich reihe mich mal in den Stall-Frust ein....letzte Woche vier Kühe Milchproben testen lassen, alle vier Aureus...die kommen dann zu den letzten sechs dazu, die auch postiv getestet sind (zwei inzwischen LKW gefahren, 4 trockengestellt )...*grml*
Und wenn ich mir so die Zellzahlen von einigen Damen anschaue..dann könnt ich schwören, da schlummert der auch noch. Ist wieder typisch, kaum läuft alles wie am Schnürchen, kommt der nächste Dämpfer. Und da ich nun nicht alle wegtun kann, hab ich die ersten zwei erstmal schnell trockengestellt, bei den anderen zweien ist es noch zu früh dafür, und eine Aureusbehandlung unter der Laktation macht so wenig Sinn wie ein Kropf ....grml...erstmal separat melken und dann schauen...und für die Trockengestellten den Roux-Revolver rausgekramt, 3 Tage lang Tylan spritzen, da fällt irgendwann meine Hand ab, so schwer geht das.

Wenigstens sonst läuft alles sehr schön, gestern sind drei Bullenkälber ohne Hilfe geboren worden...das freut mich dann schon... Wink
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Kohlrabi
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« Antwort #296 am: 28.08.11, 12:15 »

Nach langer Zeit des Glücks mal wieder „doof gelaufen“...Kuh am 02.07. gekalbt, am 12.07. Verdacht auf Geburtsrehe, inklusive lehrbuchartiger Einblutungen in den Klauen...am 18.07. nervöse Azetonämie...alles glücklicherweise in den Griff bekommen, Dame inzwischen wieder im Laufstall..und was passiert dann? Wir kommen heute in der Früh in den Stall, liegt sie in der Futterstation und hat ein Bein im Abtrenngitter eingefädelt. Keine Chance, das so wieder rauszubekommen, wir also den Stand abgebaut, kommt was kommen muss, Kuh steht nicht mehr auf, Ohren kalt, ängstlicher Blick. Mit Schieben und Drücken bekommen wir die Kuh zumindest aus dem Stand raus, Tierarzt muss her. Trotz „Eilmeldung“ trudelt der erst um 9 Uhr ein...Calcium-Glucose-Infusion, Schmerzmittel wegen dem Bein was inzwischen um das doppelte angeschwollen ist, und dann Glück im Unglück, sie steht auf. Wir haben sie erstmal in eine Liegebox bugsiert, mit Wasser und Heu versorgt, Tierarzt meinte, heute abend zur Melkzeit eventuell vorsichtig in die Krankenbox bugsieren- aber langer Weg für ne kranke lahme Kuh, unterwegs bieten sich tausend Gelegenheiten, das sie ausrutscht und hinfällt...und dann nicht mehr aufsteht...seufz...
ich glaub ich kram mein Gradl-Buch doch mal wieder raus und such aus dem verstaubten Homöopathiezeug mal was raus, was ihr helfen könnte...

Geht es der Kuh wieder besser? Und wie hast Du die Kuh behandelt? Einen Verband angelegt? Oder mit Medikamenten?
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mouhkouh
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« Antwort #297 am: 28.08.11, 12:41 »

Sie ist wieder fit, ist auch schon länger wieder im Laufstall, zwei Wochen haben wir sie in der Krankenbox gehabt. Sie hat halt Infusionen bekommen (Glucose, Calcium, Aminosäuren etc.). Das Bein mit dem sie im Gitter hing, ist bis aufs dreifache angeschwollen gewesen (Bluterguß), da haben wir mit Salben eingerieben, sonst nichts.
Das Bein ist jetzt wieder normal, nur hat sie an der Innenseite des Beines einen kleinen Abzess bekommen (da wo das Euter reibt), da sind wir noch dran. Ansonsten super. Hätte nicht geglaubt, das die Dame wieder auf die Beine kommt.
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Kohlrabi
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« Antwort #298 am: 28.08.11, 12:44 »

Könnt ihr die Kuh in der Krankenbox auch melken?
Welche Auswirkungen hat das dann auf die Milchleistung?
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mouhkouh
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« Antwort #299 am: 28.08.11, 12:54 »

Ne, wir haben keinen Melkanschluß in der Krankenbox. Wir haben die Kuh die zwei Wochen nicht gemolken- sie konnt ja kaum gehen- zum Melkstand treiben war da nicht...TA hat aber gesagt, das sei kein Problem, Milchproduktion setzt wieder ein, wenn man wieder anfängt mit dem Melken. Hat auch gut geklappt, nur die Leistung hat natürlich gelitten, aber das war eh klar. Inzwischen melkt die Gute wieder 20 Liter, das ist mehr passabel, dafür das sie fast tot war. Mir ist echt wichtiger, das sie noch lebt und fit ist.
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