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Autor Thema: Neuer ökumenischer Feiertag am 3. September: TAG DER SCHÖPFUNG  (Gelesen 1245 mal)
martina
Südniedersachsen
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« am: 20.08.10, 09:52 »

Beim ökumenischen Kirchentag hat es Dr. Weber, Landesbischof unserer ev. Landeskirche Braunschweig schon angekündigt.

Zukünftig solle der 3. September in den Kirchen als "Feiertag der Schöpfung" besonders begangen werden.

Zitat
Erster "Tag der Schöpfung"
Kirchen rufen am 3. September einen neuen ökumenischen Feiertag ins Leben

Im Zeichen des Regenbogens: die Schöpfung bewahren.


Braunschweig. Landesbischof Weber hat die Gemeinden der Landeskirche Braunschweig aufgerufen, den ersten bundesweiten „Tag der Schöpfung" am Freitag, 3. September, mit Gottesdiensten oder anderen geeigneten Aktionen zu begleiten. In seiner Funktion als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) hatte er den Tag auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag in München im Mai feierlich proklamiert. Je nach lokalen oder regionalen Gegebenheiten könnten die Gemeinden den Schöpfungstag aber auch an einem anderen Termin zwischen dem 1. September und dem 4. Oktober feiern. Der zentrale ökumenische Gottesdienst findet am 3. September um 17 Uhr in der griechisch-orthodoxen Kirchengemeinde in Brühl am Rhein statt...
Quelle und mehr


Hat sich dieser neue Feiertag schon in Euren Gemeinden herumgesprochen? Werdet Ihr Aktionen im Zeichen des Regenbogens veranstalten?


Ich habe bislang von unseren Gemeinden noch nichts davon gehört. In meiner eigenen feiern wir an dem Wochenende das Fest der Goldenen Konfirmation. Aber vielleicht schaffen wir es ja nächstes Jahr auch mal zu einem Gottesdienst zum Schöpfungstag Wink
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Heute ist nicht alle Tage, ich komme wieder - keine Frage!   Martina
fanni
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« Antwort #1 am: 20.08.10, 11:36 »

für mich war das bis jetzt immer Erntedank Huh Huh

Klärt mich auf!!
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Herzliche Grüße von Fanni
martina
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« Antwort #2 am: 20.08.10, 11:43 »

Fanni, dieser neue Tag soll sich speziell um die Schöpfung und deren Erhalt drehen.

Zusätzlich zu Erntedank, welcher ja erst Anfang Oktober, bzw. am 1. Sonntag nach Michaeli gefeiert wird.

Ich zitieren mal aus dem obigen Link weiter.

Zitat
Die Initiative zu einem „Tag der Schöpfung" geht auf den orthodoxen Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Dimitrios I., zurück, bevor sie im ökumenischen Rahmen auf europäischer Ebene aufgegriffen wurde. Die Zweite Europäische Ökumenische Versammlung in Graz (1997) formulierte eine ähnliche Empfehlung, und auch in der 2001 unterzeichneten „Charta Oecumenica" fand die Idee ihren Niederschlag. Die Dritte Europäische Ökumenische Versammlung in Sibiu (2007) führte den Gedanken fort. Darauf hin rief die ACK einen Beratungsprozess ins Leben, der 2009 in Augsburg mit dem Beschluss endete, in Deutschland einen „Tag der Schöpfung" einzuführen.

Der Tag soll künftig jedes Jahr am ersten Freitag im September mit einer bundesweiten Feier begangen werden. Er soll dem ökumenischen Gebet für die Bewahrung der Schöpfung gewidmet sein, das den Lobpreis des Schöpfers und die Umkehr angesichts des menschlichen Vergehens an der Schöpfung umfasst. Gleichzeitig soll er dazu ermutigen, konkrete Schritte zur Bewahrung der Schöpfung einzuüben. Schöpfungsverantwortung, so Landesbischof Weber, beim 2. Ökumenischen Kirchentag in München, sei eine „Grundaufgabe der Kirchen".

Den liturgischen Ablauf des zentralen ökumenischen Gottesdienstes sowie eine Arbeitshilfe der ACK Nordrhein-Westfalen machen wir als Download hier verfügbar.

Die zentrale Eingangsveranstaltung (?) vom ökumenischen Kirchentag drehte sich ja auch um die Schöpfung und um deren Bewahrung. Da hat Bischof Weber diesen Feiertag schon angekündigt.
Das war die Veranstaltung, als die Organisatoren von den Jugendlichen die Bäume überreicht bekommen haben.

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erika2
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« Antwort #3 am: 20.08.10, 11:51 »

Martina,
es werden ja von der Mehrzahl der christl. Religionsangehörigen nicht mal mehr die traditionellen kirchlichen Feiertage als solche begangen. Geschweige denn ein neuer. Der würde auch überhaupt nur wahrgenommen, wenn er arbeitsfrei wäre - und dann nicht zum-in-die-Kirche-gehen
Du siehst doch, was aus dem Buß-und Bettag geworden ist. (Obwohl ich das den P vor Ort anlaste, was sie daraus gemacht bzw nicht gemacht haben.)
Es ist ein netter Gedanke, aber kirchens muss sich erstmaL grundsätzlich darüber klarwerden, wie es weitergehen soll. Die bestehenden Strukturen und Angebote.......sind anscheinend nicht mehr das was trägt und aufDauer gesellschaftliche Akzeptanz finden wird .

Den Tag der Schöpfung kann man aufeinen festen Sonntag legen und die inhalte da abarbeiten.

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Sören Aabye Kierkegaard
maggie
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« Antwort #4 am: 20.08.10, 12:05 »

nur so ein gedanke zu erika's beitrag

in der schweiz ist ja der dank-, buss- und bettag immer am 3. sonntag im september  - also nicht ein festes datum sondern ein fester sonntag, und das fände ich auch besser -
das ist einer der wenigen sonntage wo ich am kirchl. leben teilnehme - und ich denke, wenn es ein arbeitstag wäre könnte dieser anlass in unserem dorf "vergessen" werden oder es wäre ein tag der "mütter und kinder" ...
so wie der bettag bei uns gefeiert wird, sind auch sehr viele männer dabei (normalerweise als feldgottesdienst) mit anschliessendem mittagessen und ausklang bis in die abendstunden

in den kath. gegenden wurden die feiertage die ein festes datum haben z.t. auf den nächstfolgenden sonntag verschoben, warum wird das bei einem neuen kirchlichen feiertag nicht berücksichtigt ?
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liebi grüess   und
bis bald   -  ihr werdet mich  so schnäll nöd wieder los

margrith  us der schwiiz
erika2
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« Antwort #5 am: 20.08.10, 12:13 »

maggie, da hast du recht! Das hätten die mit unserem B&Btag auch machen sollen.
Oder gar nicht erst abschaffen. Aber so ein unbequemer Tag lässt sich leicht abschaffen. Hätte man das stattdessen mit dem 2 Weihnachtstag oder Ostermontag gemacht, die es anderswo auch nicht gibt.....uijuijui
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Sören Aabye Kierkegaard
manurtb
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« Antwort #6 am: 20.08.10, 12:41 »

Der würde auch überhaupt nur wahrgenommen, wenn er arbeitsfrei wäre - und dann nicht zum-in-die-Kirche-gehen
Also ich wär dafür, den arbeitsfrei zu machen...  Grin
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fanni
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« Antwort #7 am: 20.08.10, 13:21 »


Also ich wär dafür, den arbeitsfrei zu machen...  Grin


aber nur wenn du den Tag mit einer "Null" hinkriegst......also Nullverbrauch oder so.........ausgeglichenen Co2-Bilanz usw. Wink Wink Wink


@ Martina.........also je länger ich drüber nachdenk umso mehr kann ich  mich sogar damit anfreunden Wink
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Herzliche Grüße von Fanni
erika2
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« Antwort #8 am: 20.08.10, 13:39 »

Der würde auch überhaupt nur wahrgenommen, wenn er arbeitsfrei wäre - und dann nicht zum-in-die-Kirche-gehen
Also ich wär dafür, den arbeitsfrei zu machen...  Grin


Hallo Manu:ja klar, aber nur für Mitglieder   Wink
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Sören Aabye Kierkegaard
Mirjam
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« Antwort #9 am: 20.08.10, 14:02 »

Der würde auch überhaupt nur wahrgenommen, wenn er arbeitsfrei wäre - und dann nicht zum-in-die-Kirche-gehen
Also ich wär dafür, den arbeitsfrei zu machen...  Grin


Hallo Manu:ja klar, aber nur für Mitglieder   Wink

Haja nur für Mitglieder - die dürfen der Wirtschaft auch dann den volkswirtschaflichen "Schaden" eines zusätzlichen Feiertages zahlen...  Grin
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erika2
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« Antwort #10 am: 20.08.10, 14:17 »

Spielverderber Wink
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Sören Aabye Kierkegaard
martina
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Unsere Landwirtschaft - wir brauchen sie zum Leben


« Antwort #11 am: 20.08.10, 14:41 »

Ja, der Bußtag, der fehlt schon irgendwie, finde ich.

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manurtb
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« Antwort #12 am: 20.08.10, 15:11 »

Der würde auch überhaupt nur wahrgenommen, wenn er arbeitsfrei wäre - und dann nicht zum-in-die-Kirche-gehen
Also ich wär dafür, den arbeitsfrei zu machen...  Grin


Hallo Manu:ja klar, aber nur für Mitglieder   Wink
Wie definierst Du Mitglieder? Ich bin Mitglied der evangelischen Kirche in Bayern und bezahl da ganz schön viel Kirchensteuer jedes Jahr.
Mein Mann ist Mitglied der katholischen Kirche und zahlt auch ganz schön viel Kirchensteuer.
Dürften wir dann arbeitsfrei machen oder müssen wir direkt in die Kirche gehen? Beten ist dann auch Pflicht? Muss man glauben, was man so betet oder ist das dann egal?   Grin
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gammi
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« Antwort #13 am: 20.08.10, 15:15 »

Ich denk da sind eher die gemeint, die keine Steuern zahlen. Diejenigen die ausgetreten sind, weil sie sich das Geld  sparen wollen. Und die sollten dann auch nicht frei bekommen.  Wink

Ansonsten finde ich es gar nicht schlecht mal einen neuen Feiertag zu gründen. Aber er sollte auf alle Fälle an einem Sonntag gefeiert werden. Ich finde es auch eine gute Gelegenheit einen "Motiv"-Gottesdienst zu feiern. Das spricht dann vielleicht auch diejenigen an, denen der alltäglich Gottesdienst zu langweilig ist. So wie an Hl. Abend immer die Kirchenbänke zu knapp sind.
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Auch Laufstall-Kühe geben gute Milch
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