Fanni, dieser neue Tag soll sich speziell um die Schöpfung und deren Erhalt drehen.
Zusätzlich zu Erntedank, welcher ja erst Anfang Oktober, bzw. am 1. Sonntag nach Michaeli gefeiert wird.
Ich zitieren mal aus dem obigen Link weiter.
Die Initiative zu einem „Tag der Schöpfung" geht auf den orthodoxen Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Dimitrios I., zurück, bevor sie im ökumenischen Rahmen auf europäischer Ebene aufgegriffen wurde. Die Zweite Europäische Ökumenische Versammlung in Graz (1997) formulierte eine ähnliche Empfehlung, und auch in der 2001 unterzeichneten „Charta Oecumenica" fand die Idee ihren Niederschlag. Die Dritte Europäische Ökumenische Versammlung in Sibiu (2007) führte den Gedanken fort. Darauf hin rief die ACK einen Beratungsprozess ins Leben, der 2009 in Augsburg mit dem Beschluss endete, in Deutschland einen „Tag der Schöpfung" einzuführen.
Der Tag soll künftig jedes Jahr am ersten Freitag im September mit einer bundesweiten Feier begangen werden. Er soll dem ökumenischen Gebet für die Bewahrung der Schöpfung gewidmet sein, das den Lobpreis des Schöpfers und die Umkehr angesichts des menschlichen Vergehens an der Schöpfung umfasst. Gleichzeitig soll er dazu ermutigen, konkrete Schritte zur Bewahrung der Schöpfung einzuüben. Schöpfungsverantwortung, so Landesbischof Weber, beim 2. Ökumenischen Kirchentag in München, sei eine „Grundaufgabe der Kirchen".
Den liturgischen Ablauf des zentralen ökumenischen Gottesdienstes sowie eine Arbeitshilfe der ACK Nordrhein-Westfalen machen wir als Download hier verfügbar.
Die zentrale Eingangsveranstaltung (?) vom ökumenischen Kirchentag drehte sich ja auch um die Schöpfung und um deren Bewahrung. Da hat Bischof Weber diesen Feiertag schon angekündigt.
Das war die Veranstaltung, als die Organisatoren von den Jugendlichen die Bäume überreicht bekommen haben.